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Hochzeitsgastkleid Butterick B6412

Anfang September waren wir wieder zu einer Hochzeit eingeladen.
Zeit für ein neues Kleid. Ich nähe eigentlich sehr gerne Anlasskleider.
Da mir die Silouhette der 50er Jahre Kleider sehr gut gefällt habe ich mich für einen Butterick Schnitt aus der Patterns by Gertie (B6412) entschieden.
Da ich immer direkt bei Butterick bestelle, wenn es die Schnitte für $1,99 gibt hatte ich nur eine englische und eine französische Anleitung zur Verfügung. Ich komme allerdings mit den Anleitungen ganz gut klar, da auch immer Bilder mit dabei sind, auch wenn Sie hin und wieder ziemlich exemplarisch sind und man nicht wirklich versteht was gemeint ist.

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Das Gelbe ist übrigens das Shirt was die Puppe trägt und gehört nicht zum Kleid.

Das Einzige woran ich hier gescheitert bin ist der Begriff „Flexible Trim“ ich habe nicht herausgefunden was das sein soll und wofür man es benutzt. Anhand der Anleitung hätte ich jetzt gedacht zum versäubern der Unterkante des Beleges, aber irgendwie hat dieser Teil für mich keinen Sinn ergeben.
Ich war sogar im Kaufhaus um einen Blick auf die deutsche Anleitung zu werfen aber leider wird die wohl von Google Translate übersetzt und ist nur wenig hilfreich, zudem gibt es die Materialauflistung auch in den Versionen, die in Deutschland verkauft werden nicht auf Deutsch.
Ich habe dass dann einfach weg gelassen, die untere Seite des Belegs mit der Overlock versäubert und gut war. Nagut, bis auf den Teil wo ich die falsche Seite erwischt habe (Hatte es extra markiert nur um dann die Markierungen gründlich zu ignorieren) und alles auftrennen musste um dann die richtige Seite zu versäubern.

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Laut Größentabelle hätte ich Größe 18 bei Brust und Hüfte zuschneiden und Größe 20 in der Taille zuschneiden müssen. Habe ich nicht. Zum Glück bin ich vorher auf der Suche nach einem Sew-Along für das Kleid (keinen gefunden) auf Gerties Blog über einen Hinweis zur Bequemlichkeitzugabe (Pattern Ease) bei Butterick Schnittmustern gestoßen. 2,5 inch sind wohl Standard, das sind rund 6.5 cm! Dort schreibt sie, dass sie die Kleider selbst mit 0 – 0,5 inch pattern ease näht und wenn man man möchte, dass das Kleid so sitzt wie auf den Bildern auf dem Umschlag 1-2 Größen nach unten gehen soll. Es gibt ja auf den Schnitteilen glücklicherweise auch immer die Angabe zu den Maßen des fertigen Kleidungsstücks (der große Kreis mit dem Kreuz drin). Anhand dieser Maße habe ich mich dann dazu entschieden Größe 14 bei der Brust zu wählen und diese dann in der Taille auf Größe 18 auslaufen zu lassen. Die Hüfte habe ich bei Größe 18 belassen, obwohl das nicht nötig gewesen wäre aber ich hatte keine Lust dann wieder zurück zu gradieren. Und bei dem Rock erschien mir das auch vernachlässigbar. Von 14 auf 18 zu gradieren war schon schwierig genug, sooft habe ich das auch noch nicht gemacht und wenn dann auf eine Größe und nicht auf zwei. Da ich mir auch absolut unsicher war, bei dem was ich da gemacht habe, habe ich vom Oberteil ein auch Probeteil genäht.
Das hat ganz gut gepasst, allerdings hat sich dort schon angedeutet dass der Ausschnitt ziemlich massiv sein würde, aber das hatte ich schon auf einigen anderen Blogs gelesen.

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Das Kleid ist komplett gefüttert, bis auf die Ärmel. Ich habe mir einen leichten weißen Baumwollstoff gesucht, im Kaufhaus habe ich Ihn dann auch gefunden.

Den Stoff für das Kleid habe ich aus England mit gebacht. Auf unserem Rückweg zum Auto in Salsibury, standen wir plötzlich vor einem kleinen Stoffladen, vollgestopft mit jeglicher Art an Stoffen. Natürlich musste ich da rein und der Hobbybrauer musste mit. Und dann habe ich diesen Stoff gesehen und mich schockverliebt. Ich hatte auch sofort dieses Kleid dazu im Kopf. Cotton Sateen stand drauf. Da noch Platz im Koffer war durfte ich 3 Meter mitnehmen. Der Hobbybrauer hat auf meinen flehentlichen Blick nur geseufzt, abgewunken und gesagt „Nimm mit.“ 🙂

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Zusammengesetzt habe ich das Kleid komplett nach Anleitung. Beim zusammennähen von Ober und Unterteil ist mir dann noch ein kleines Unglück passiert. Ich habe eine Falte übersehen und mit der Overlock noch schön in den Futterstoff reingeschitten. Zum Glück war es nur der Futterstoff. Als erste Hilfe Maßnahme viel mir nichts anderes ein als ein Viereck von dem weißen Stoff mit Vliesofix zu bebügeln und es dann auf den Riss zu bügeln. Um sicher zugehen habe ich das ganze dann ringsrum noch mit Zickzack-Stich festgenäht. Eine Repartur Applikation sozusagen. Hat zum Glück funktioniert.

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Der Reißverschluss ist nahtverdeckt Ich hatte ganz schön zu kämpfen Ihn dahin zubekommen wo er hinsollte. Aber diesmal habe ich Ihn wenigstens auf die richtige Seite vom Stoff genäht. Oben ist noch ein kleines Häkchen zur Sicherheit.

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Die Knöpfe sind selbstbezogen. Ich hatte mir dieses Knopf-Set von Prym gekauft. Das ging ziemlich unproblematisch. Am schwierigsten war es ein passendes Stoffstück zu finden, welches dann auch zum Rest des Musters passt.

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Wer genau hinsieht, kann die Knöpfe erkennen.

Der Saum des Unterkleides ist mit der Maschine genäht. Alle anderen Säume habe ich im Blindstich mit der Hand angenäht. Das Oberteil vom Futter habe ich auch mit der Hand am Reißverschluss befestigt.
Ich finde mit der Hand nähen bisweilen ja sehr entspannend, also macht mir das nicht wirklich viel aus gefühlt kilometerweise Saum zu nähen. Schön Hörbuch nebenbei und dann läuft das schon.

Das waren die Details und nun möchte ich Euch auch das Gesamtwerk nicht vorenthalten.
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Weitere schöne Kleider und noch mehr tolle selbstgemacht Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Das Hochzeitsgastkleid – Vorhang auf

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Ja, ich habe es geschafft – anderthalb Tage vor der Hochzeit war mein Kleid fertig. Ich muss zugeben, ich war mir nicht wirklich sicher, ob ich es auch wirklich anziehen sollte, aber Dank des guten Zuredens von meiner Ma und des Hobbybrauers hatte ich dann genug Selbstbewusstsein um mein Werk dann auch zu tragen.
Trotz der kleinen Macken bin ich mega stolz, dass ich mich da durchgekämpft habe. Am Anfang habe ich mich noch etwas befangen gefühlt (so gings mir auch, als ich zum ersten Mal ein selbstgenähtes Kleidungsstück in der Öffentlichkeit getragen habe -„waaaah, die starren mich alle an!“) aber da ich auch jede Menge Komplimente bekommen habe, besonders von der chronologisch etwas fortgeschrittenere Generation, sich an ihre Jugend erinnert gefühlt hat, hat sich dieses Gefühl auch sehr schnell gelegt. Aber hey, das Thema war ja „Vintage & Lavendel“ also habe ich es zumindes auf der Vintage-Schiene voll ausgekostet. Ich glaub das schönst Kompliment an diesem Tag war „Du trägst das zweit schönste Kleid auf dieser Hochzeit“ 😉 – so soll es ja auch sein.

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Habe ich etwas gelernt? Ohhhhh ja, auf jeden Fall.
– keine Angst vor großen Projekten, sie müssen aber wohl durchdacht sein. Im Nachhinein denke ich, dass ich mich hier, grade auch im Zusammenhang mit der Stoffwahl etwas übernommen habe.
– Augen auf bei der Stoffwahl
– Einlagenmaterial überdenken. Organza mag zwar edel sein, aber Organza ist rutschig, Satin ist superrutschig und die beiden im Zusammenspiel, da rutscht der Halsbeleg ständig dahin wo er nicht hin soll.
– Zusammenspiel der Stoffe beachten. Für die Rockversteifung hatte ich ja Nesselstoff, der aber viel zu schwer für meinen Satin ist. Ich hatte ständig Angst dass irgendwo eine Naht reißt.
– Geduld, Geduld, Geduld
– Und dann natürlich neue Techniken wie Paspelknopflöcher

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Jetzt fühle ich mich so ein bisschen im Vakuum. Auf dieses Projekt habe ich ja seit meinem zweiten Rock hingearbeitet – und jetzt ist es vorbei. Was nun? Eigentlich bräuchte ich ja mal einen ordentlichen Wintermantel 🙂
Aber ich glaube ich werde erstmal kleiner Projekte angehen. Der Hobbybrauer hat sich T-Shirts gewünscht und davon könnte ich auch einige gebrauchen und jetzt wo der Herbst vor der Tür steht vielleicht auch einige Longsleeve shirts. Mal gucken was der Herbst so bringt.

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Yes, it’s done. One and a half day before the wedding, the dress was finished. To be honest, I wasn’t sure if I would be selfconfident enough to wear it but my mom and the homebrewer encouraged me and so I went for it. At first I really felt self-conscious (just like the first time I was wearing a selfmade garment: „Waaaah, everybody is staring at me“) but after I got some really nice compliments from the ladies of the chronologically advanced generation that strange feeling vanished very quickly. I think the nicest compliment I got that day was: „You are wearing the second most beautiful dress“ 😉

I learned a lot during the process of sewing that dress. I also think I overestimated my skills a bit, especially in combination with the slipper and tricky fabric. So watch out what fabric you are choosing.
Also the interfacing with organza. It might be of higher quality, but organza is slippery and the fabric even more – together they are a nightmare for each neck facing.
The first time I did bound buttonholes – I’m not sure I’ll do them again that quickly. More practice.
And most important: patience, patience, patience

Now I’m feeling a bit in a vacuum. That dress was on my mind since I made my second skirt and now it’s done. What’s next? Mabe a coat. I think I continue with pacticing and strenthening my current skills with smaller projects before embarking into a new large sewing adventure.

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Handtasche und Gürtel sind selbstgemacht, der Post dazu befindent sich hier. Die Handschuhe sind gekauft.
Wer sich für die Entstehungsgeschichte des Kleides interessiert findet das Probemodell hier, die Schwierigkeiten beim Zuschnitt, der erste Zwischenstand und die Knöpfe und Details.

Verlinkt beim RUMS

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Knöpfe und andere Details

So, ich bin zurück aus der Sommerfrische („Frische“ im wahrsten Sinn des Wortes) und weiter geht’s mit meinem Kleidergroßprojekt.

I’m back from summervacation! And now, let’s continue assembling the dress.

Heute geht es um die Details.
Die Knöpfe haben mich einige Nerven gekostet. Ich glaube, ich habe sie 5 mal wieder abgemacht und neu platziert – immer erst nur mit drei Stichen fest gemacht um dem Stoff (der ja auf Nadeln undankbar mit Fädenziehen reagiert) zu schonen und zu gucken ob es passt. Irgendwann hatte ich es dann halbwegs stimmig. Beim nächsten Mal, sollte ich definitiv vorher die Knöpfe mit der Größe der Knopflöcher abgleichen – möglichst noch auf dem Schnittmuster. Hier hatte ich „Glück“ und die Knopflöcher waren etwas zu groß (aber das kann man ja zusammennähen) – sie hätten auch zu klein sein können…

In this post I’ll be covering the details.
Buttons. Phew – I was at the verge of a nervous breakdown after the 5th time I replaced the buttons. I only tacked them to the (very delicate) fabric with three stiches to go as easy on the fabric as possible. Next time I should definitively adjust the size of the buttonholes to the size of the buttons already on the pattern. I was „lucky“ that my buttonholes were slightly too large which can be fixed – they could have been to small either.

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Auf der Rückseite wird die Frontblende eingeschnitten und die Knopflöcher umnäht. Es sieht furchbar aus – beim nächsten Mal mache ich, glaube ich, einfach nur ganz normale Knopflöcher.
Zudem hatte sich die Vorderseite auch noch total verzogen. Hier war der Punkt an dem ich kurz davor war alles hinzuwerfen und mir noch 3 Tage vor der Hochzeit ein Kleid zu kaufen.

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The back of the front facing is cut in where the button holes are and sewn to the holes. It looks horrible – I really think next time I’ll just do regular button holes. The front is completely distorted. This was the moment I was ready to throw everything into a corner and buy a dress – 3 days before the wedding.

Da der Halsausschnitt etwas unmotiviert abstand, habe ich da noch ein bisschen getrickst und einen kleinen Druckknopf angebracht.
Am Innengürtel (aus Ripsband) habe ich zwei kleine Häkchen befestigt. Ich war erst skeptisch, aber so ein Innengürtel ist eigentlich ein prima Sache. Irgendwie sind sie verkehrt herum, aber macht nix, sie erfüllen ihren Zweck.

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The neckline wasn’t exactly like it was supposed to be, so I cheated a bit by sewing on a tiny snap button.
The belt on the inside is closed with two little hooks. I was sceptical at first but I really like the fitting with the inside belt (made from grosgrain ribbon).

Bei Saum, muss ich zugeben, habe ich die falsche Wahl getroffen. Ich bin momentan so fasziniert vom Versäubern des Saumes mittels Schrägband, das ich mich total auf diese Option versteift habe. Das Schrägband habe ich erst mit der Maschine rechts auf rechts angenäht und dann auf der Rückseite per Hand mittels Blindstich befestigt. Dadurch dass das Schrägband wesentlich stärker ist als der Stoff, steht der Saum jetzt etwas ab. Vermutlich wäre es besser gewesen einen ganz schmalen Saum zu machen und den mit Blindstich festzunähen.
Ich hatte auch echte Schwierigkeiten, die Länge gleichmäßig hinzubekommen – so dass die Überlappung bei der Knopfleiste nicht rausschaut. Wie macht man das ohne Rockabrunder? Ich konnte den Hobbybrauer letztlich dazu motivieren mit dem Zollstock nachzumessen, ob der Abstand zum Boden halbwegs überall gleich ist während ich das Kleid anhatte. Es gab eine kleine Diskrepanz von ungefähr 2 cm über den gesamten Verlauf gerechnet, aber die habe ich für vernachlässigbar gehalten.

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The hemline was a lot of trouble. At first I didn’t really know how to make it even and prevent the overlapping of the bound-button closing from sticking out. The homebrewer assisted me with a folding meter stick by measuring the distance from hemline to ground. I guess a discrepancy of 2cm is neglectable?
I must admit, the method of finishing the hemline with biasbinding was the wrong choice. I’m recently obsessed with finishing hemlines with bias tape and wanted to do it here as well. I stitched the bias tape right side on right side using the sewing machine and sewed it to the left side by hand using blindstitches. The bias tape is to stiff for the thin fabric so the hem is sticking out a bit. The better choice would have been a narrow hem with blindstitch.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Ein erster Zwischenstand

Ich kann vermelden: Das Kleid ist erfolgreich zusammen gebaut. Ich hoffe nur inständig, dass es nicht völlig verzogen ist. Versucht mal Abnäher zu nähen, wenn sich der Stoff ständig in sämtliche Richtungen davon bewegt. Noch dazu kommt, ich kann nicht wirklich mit Stecknadeln (ich hab erstmal Clipse bestellt – mit 10 kommt man nicht so weit) arbeiten – man muss höllisch aufpassen, dass man nicht irgendwelche Fäden zieht oder Maschen laufen lässt. Ganz verhindern konnte ich es nicht, obwohl ich mir extra noch Microtex Nadeln gekauft habe und mit Stärke 60 genäht habe.

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Es soll mir eine Lehre sein: Augen auf bei der Stoffwahl – Schönheit sollte nicht das einzige Auswahlkriterium sein.

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I successfully managed to sew the dress together. I just hoe it’s not completely detoriated. Try sewing darts when the fabric is moving in all directions. What is more I can’t really use pins because if you are not careful you might pull some theards accidentally. It still happened at some places although I especially got some Microtex needles and used the smallest size in the package (60).
This should teach me something about choosing my fabric – beauty shouldn’t be the only criteria.

Die Ärmelmanschetten sind auch bereits angenäht und als erstes habe ich sie natürlich verkehrtherum angenäht – weil ich mal wieder zuviel darüber nachgedacht habe. Als ich es gemerkt habe, hatte ich natürlich grade die Nahtzugabe zurückgeschnitten. Nach einmal kurz panisch im Kreislaufen, habe ich alles gaaaaanz vorsichtig wieder abgetrennt und dann erst Mal was anderes gemacht. Beim zweiten Versuch lief dann zum Glück alles glatt – ich glaube sonst, hätte ich an der Stelle schon aufgegeben.

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Innenseite mit Ärmelbeleg / Inside of the sleeve with interfacing

The cuffs are also already in and of course I did it the wrong way first because I was thinking too much about which way to put it. When I realized my mistake I just finished cutting back the seam allowance. I carefully took the sleeve apart again and did something else. The second try was much more successful. Otherwise I think, I would have given up at this point.

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Im nächsten Schritt wurden Frontbeleg und Rockversteifung angebracht. Das hat etwas Grübelei erfordert, denn die Anleitung redet immer nur vom rechten Frontteil – es ist aber im selben Arbeitsschritt auch das andere Teil gemeint. Man muss übrigens auch selbst ans Versäubern denken, denn das wird mit keinem Wort in der Anleitung erwähnt.

The next step was attaching the front facing and the skirt stiffening. I found it a bit tricky, because the instruction only mentions the right side of the front – but you need to do it on the left part at the same time. Don’t forget to neaten the raw edges because this step is not mentioned at all.

Im nächsten Schritt werden dann die Knopflöcher fertiggestellt und die Knöpfe angenäht.
The next step will be buttons and buttonholes.

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Das Glück ist bekanntlich mit den Tüchtigen 😉

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105: Jetzt wird’s ernst

Mein aktuelles Projekt an diesem (Crea-)Dienstag.

Das Probemodell ist fertig und passt soweit. Nun geht es an’s Eingemachte.
Ursprünglich wollte ich mir mal ein bordeauxrotes Kleid nähen, aber für eine Sommerhochzeit erschien mir die Farbe dann doch zu schwer.
Daher habe ich noch einmal umdisponiert und mich für diesen hübschen Satinstoff von Stoff&Stil entschieden.

I finished the testgarment and now I’m ready for the real deal. Originally I wanted to use a bordeaux colored sateen but it looked too much for a summer wedding. Instead I’ve choosen this pretty sateen fabric from Stoff&Stil.

Schon als ich den Stoff ausgepackt habe, wusste ich, dass es ein harter Kampf wird, ich glaube, ich habe noch nie sooo rutschigen Stoff in der Hand gehabt und er ist zudem noch dünner als ich erwartet hatte.

I immediately knew that this will be a difficult task when unwrapping the package. I don’t think I’ve ever had a slippery fabric like this in my hands and it’s more lightweight than expected.

Um den Stoff auslegen zu können musste ich im Schlafzimmer einige Möbel verrücken – es war jede Menge Stoff. Um ihn zu zähmen habe ich ihn kurzerhand mit Malerkrepp auf dem Boden festgeklebt und großzügig von der Sprühstärke Gebrauch gemacht. Trotzdem war genauso schwer fassbar wie Wasser – er hat gemacht was er wollte.

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I had to move some furniture in the bedroom in order to lay out the fabric. It was a lot! The fabric behaved almost like water so I taped it to the floor using some masking tape and a lot of spray starch – the fabric still did what it wanted.

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Ich hoffe inständig, dass ich den Stoff beim zuschneiden nicht zustark verzogen habe.
Als Einlage wird Organza verwendet, die ich auch schon auf den entsprechenden Belegen festgeheftet habe. Ich hab mich ein bisschen gewundert warum keine selbstklebende Einlag verwendet wird, aber da das Schnittmuster eine Reproduktion von 1954 ist, konnte ich mir die Frage selbst beantworten. Die wird’s einfach noch nicht gegeben haben.

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I just hope that the fabric didn’t distort too much while cutting.
Organza is used for the interfacing and I already tacked it to the according pattern pieces. I wondered a bit why they didn’t use iron-on interfacing but I ould answer the question myself. Since the pattern is a reproduction from 1954 – I guess there was no such thing.

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Die Knopflöcher kamen als nächstes an die Reihe und sie haben mich ziemlich Nerven gekostet. Zunächst habe ich den Beleg verkehrt herum auf den Stoff übertragen … und mich gewundert warumes nicht passt. Hier ist es ziemlich hilfreich, wenn man sich die „Center Front“ Linie auf die Stoffteile mit überträgt. Dadurch dass der Stoff so rutschig ist, konnte man ihn kaum ordentlich in Falten legen. Also einen Schönheitspreis gewinnen sie nicht, aber sie sind drin.

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The bound buttonholes were quite nerve racking. At first I copied the buttonhole part to the wrong side od the fabric – of course it didn’t fit. I found it quite helpful to copy the „center front“ line onto the fabric. Because the fabric is so slippery, it was all over the place and I couldn’t get the folds a neat as I wanted to. They are not pretty, but they are in.

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So sieht es jetzt aus, als nächstes wird das Kleid zusammengesetzt.
That’s how it looks now. Comming up – I’ll put the dress together.

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