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MeMadeMittwoch im März mit Orla und Etta

An den neuen Rythmus, muss man sich erst einmal gewöhnen. Dass der MeMade-Mittwoch jetzt nicht mehr wöchentlich ist, habe ich im Januar gar nicht mitbekommen und im Februar zu spät realisiert. Dafür bin ich heute gleich mit 2 Kleidungsstücken dabei.

Als erstes präsentiere ich euch mein…..(Trommelwirbel)….. Weihnachtskleid:
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(Im Winter gute Fotos machen, ist leider nicht so einfach)

Etta von Tilly und the Buttons ist tatsächlich Anfang Februar noch fertig geworden und ich habe Sie auch gleich groß ausgeführt. Zum Valentinstag ins Ballett zu Ballet Revolución.
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Über das kleine Missgeschick mit dem Reißverschluss hatte ich ja schon geschrieben.
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Beim nächsten Mal achte ich besser drauf. Auf dem Foto mit der Rückenansicht (man beachte die Schuhe) fällt es jetzt nicht zu sehr auf aber dafür habe ich festgestellt, dass sich mein Unterkleid etwas unter dem Romanit abzeichnet.
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Der Stoff ist aber sehr angenehm zu tragen und ich bin froh, dass ich jetzt auch ein etwas wärmeres Kleid habe. Gut für -12 Grad ist es jetzt auch nicht geeignet, aber mit entsprechender Strumpfhose und Unterbekleidung (Hemd & Unterkleid) schon für einstellige Plusgrade. Ein wärmender Mantel darf natürlich auch nicht fehlen.
Die Knöpfe sind aus meinem Fundus, irgendwie fand ich dass die (Fake-) Taschen ohne Knopf zu leer wirkten und außerdem hatte ich Angst, dass die Taschen immer mit hochklappen, also habe ich sie so gleich unauffällig mit festgenäht.

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Á propos Hochklappen. Irgendwie schaffe ich es partout nicht, dass der Beleg auch dort bleibt, wo er sein soll. Trotz Nahtzugabe feststeppen und gewissenhaftestem Bügeln, klappt er am Halsausschnitt immer wieder raus. Ich habe ihn auch überall mit ein paar Stichen fixiert, wo es nur ging. Schulternähte, Halsabnäher. Aber am Ende half nur ein wenig aufbügelbares Saumfix um ihn zu zähmen. Hat noch jemand einen Tip für mich? Das ist wirklich bei jedem Kleidungstück mit Beleg so. Er lässt sich auch super umlegen, nur bleibt er leider nicht da.
Gewaschen hab ich das Kleid auch schon, es knittert so gut wie gar nicht, von daher lässt es sich auch super mit auf Reisen nehmen und im Büro anziehen.

Die zweite im Bunde ist Orla, auch von Tilly and the Buttons.

Orla hat mich eine ganze Weile beschäftigt gehalten, aber hauptsächlich lag das daran, dass mir etwas die Motivation fehlte. Sie war das letzte fertige Kleidungsstück für 2017.

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Der Stoff ist eine rote Viskose mit weißen Pünktchen vom Stoffmarkt. Als ich ihn gesehen habe, war ich schockverliebt und hatte sofort eine Bluse im Hinterkopf. Diese Liebe ist dann allerdings recht schnell in Abneigung umgeschlagen. Ihn zu vernähen war eine mittelschwere Katastrophe. Ständig hat sich irgendetwas verzogen, ist verrutscht oder verzippelt. Was hab ich geflucht. Dafür ist der Stoff schön weich, lässt sich angenehm tragen (an etwas wärmeren Tagen) und fällt eigentlich auch ganz schön.

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Ich hatte unbedingt im Kopf dass ich einen weißen Spitzenreißverschluss für die Bluse möchte. Irgendwann fiel mir dann auch ein, dass man so einen Spitzenreißverschluss nicht nach der bewährten Reißverschlussmethode einnähen kann, die Spitze soll ja schließlich zu sehen sein, das Ende vom Reißverschluss eher nicht. Also musste ich erst einmal das Internet bemühen und bin auf der Webseite von Mamahoch2 fündig geworden.

Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung (die schönere Anleitung findet Ihr im genannten Link):
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Länge des Reißverschlusses messen

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Die Länge der gewünschten Öffnung auf einem Streifen Bügeleinlage aufzeichnen (etwas kürzer als der Reißverschluss) und an der gewünschten Stelle aufbügeln.

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Dann beherzt aufschneiden und am Ende ein kleines Dreieck (umgedrehtes V) einschneiden.

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Umbügeln, feststecken und einmal ringsrum festnähen.

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So sollte es dann von der rechten Seite aussehen.

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Reißverschluss mit der linken Seite auf die rechte Stoffseite legen (beide schönen Seiten oben), das Ende in der kleinen V Aussparung verstecken. Feststecken oder heften (ich hefte Reißverschlüsse immer) und dann mit einem passenden Garn und Reißverschlussfuß von oben (also von rechts) feststeppen.

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So sieht es von links aus.

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Darüber kommt dann noch der Beleg und alles sieht auch von Innen schön aus.
Ich habe die Seiten mit Hand möglichst unsichtbar am Reißverschluss befestigt.

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Der Saum wird mit einem Beleg versäubert. Ich habe ihn erst mit einem Hexenstich per Hand versucht unsichtbar festzunähen, aber das hat sich dermaßen verzogen, dass ich mich dann doch dafür entschieden habe ihn mit der Nähmaschine festzunähen.

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So und jetzt hoffe ich, dass mein Näh-Mojo bald wiederkommt, denn für 2018 habe ich zwar jede Menge gute Ideen was ich alles machen möchte, aber noch nichts vorzuweisen.

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Happy Halloween

Happy Halloween

Happy Halloween allerseits.

Wobei wir allerdings nicht vergessen sollten, dass wir unseren heutigen freien Tag (zumindest die Bundesländer, die es betrifft) Martin Luther und seinen 95 Thesen zu verdanken haben.

Ich persönlich habe ja eigentlich nicht viel mit der Kirche am Hut, ich bin noch nicht einmal getauft… und Samhain ist mir wesentlich näher als der Reformationstag. Was mich heute allerdings tierisch aufgeregt hat, war der dumme Radiomann, der innerhalb von 2 Stunden mindestens 5 Mal erzählt hat, dass heute wegen Halloween Feiertag ist – zumindest kam es so rüber. So etwas regt mich total auf – ich hab dann das Radio ausgeschalten. Vielleicht seh ich das auch zu verbissen.

Kommen wir zu wichtigeren Dingen. Oktober ist schon wieder vorbei (und in zwei Monaten auch das Jahr 2011) und damit auch die BergABbau-Challenge für Oktober. Das Thema war ja Titel mit Adjektiven. Bei mir ist das ganze zu einem „Schund-Monat“ verkommen, ich habe noch nie so viele PMHRs an einem Stück gelesen. Jetzt brauche ich erst einmal etwas Abstand von kitschigen Liebesromanen. Mal sehen wie lange ich es durchhalte.

Hier noch die Ergebnisliste vom Oktober:

1. Riskante Nächte
2. Gefährliches Glück

3. Ruchloser Retter
4.  Die goldene Ranch

5. Dieses heißersehnte Glück
6. Schwarzer Winter

Und passend zum Thema war ich kreativ und habe noch die entsprechden Labels kreiert.

BC-Labels-PMHR

BC-Labels-Rose

Ich glaube aber im November dürfte es mir nicht allzu schwerfallen Kitschromanabstinent zu bleiben. Es ist wieder NaNoWriMo Zeit. In ein paar Stunden geht der November Irrsinn wieder los. Ich bin schon ganz hibbelig und kann es kaum erwarten.

Einen (Arbeits-)Titel habe ich auch schon. Mein diesjähriges Machwerk wird „Zwischen Licht und Schatten“ heißen und ein Spinn-off zu meinem letztjährigen Werk (das da hieß: „L’Ombra Nera – Der schwarze Schatten) sein. Letztes Jahr bin ich zwar fertig geworden, habe die 50 000 aber um gute 11 000 Wörter verfehlt. Ich war halt einfach fertig. Naja, vor ein paar Tagen hatte ich, als ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bin, die grandiose Idee, dass die Explosion mit der mein letzter Roman geendet hat, ein großartiger Anfang für mein diesjähriges Werk sein würde. Ob die Idee wirklich so brillant ist, wie sie aussieht wird sich in ein paar Tagen herausstellen.

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BergABbau-Challenge Oktober

Oktober wird wohl der Monat des Schundromans…. ähm der leichten Unterhaltungslektüre.

Die BergABbau-Aufgabe für diesen Monat heißt „Lest Bücher in denen mindestens ein  Adjektiv vorkommt. Und das würde ich besser dazu eigenen als Bücher mit dem vielsagenden Titel wie „  Gefährliches Glück“, „Riskante Nächte“ oder  „Ruchloser Retter

Oh ja, ich gebe es zu. Ich liebe kitschige Liebesromane, vorzugsweise mit Schauplatz in Regency England (in Bookcrossing-Kreisen auch liebevoll als  PMHR bezeichnet. Was PMHR bedeutet? Onkel Googel wird euch bestimmt eine Antwort geben :)) Ich lese die Dinger auch ohne Skrupel in aller Öffentlichkeit, allerdings glaube ich, dass ich dann nach dem Monat erstmal die Nase voll von diesen Liebesschmozetten habe. So etwas kann man eigentlich nur in sehr begrenzten Dosen ertragen.

Oh ja, passend zum Thema habe ich auch ein paar Labels gebastelt.

BC-Labels-Liebe

Am Samstag war ich zur BOOK FAIR in The English Room. Ich habe mich dort mit einigen anderen Leipziger Bookcrossern getroffen (Inklusive Radio-Interview mit einem Reporter von MDR Jump) – Hauptaugenmerk waren natürlich die vielen englischen Bücher, die es zu einem fairen Preis zu erwerben gab. Dort war ich bestimmt nicht zum letzten Mal.

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BergABbau-Challenge: Ergebnis für September

Als aktive Bookcrosserin habe ich natürlich zwangsläufig einen relativ hohen Mount TBR (to be read/zu lesen) um dem etwas Herr zu werden, nehme ich mit voller Begeisterung an unserer BergABbau Challenge: Vom Mount Everest zum Brocken teil.

http://www.bookcrossing.com/forum/14/463621

Das Thema für September war „BLAU, BLAU, BLAU“ und der Monat war auch recht erfolgreich, immerhin habe ich sechs blaue Bücher geschafft

  1. Resurrectionists  http://www.bookcrossing.com/journal/10144922
  2. Clockwork  http://www.bookcrossing.com/journal/9999316
  3. Ein gefährlicher Flirt http://www.bookcrossing.com/journal/10157424
  4. Russendisko http://www.bookcrossing.com/journal/4037322
  5. Auf Befehl des König http://www.bookcrossing.com/journal/8523180
  6. Kodo – Der Fluch des Samurais http://www.bookcrossing.com/journal/10184221

 

As an active Bookcrosser, I naturally have an unclimbable Mount TBR (to be read). To reduce the height of my Mount TBR I take part in our „BergABbau-Challenge“. In  September the topic was „BLUE, BLUE, BLUE“ we read blue books. I read six, (including 2 books in English) which is a quite good result. You can find the books in the list above.

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