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Wer einen Fluß überquert, muss die eine Seite verlassen*

*Mahatma Gandhi

Der heutige Post wird etwas persönlicher, als alles was ich bisher geschrieben habe. Ich habe auch eine Weile überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll, aber irgendwie ging mir die Idee nicht mehr aus dem Kopf. Heute möchte  ich euch etwas über meine Oma erzählen, rückblickend sicherlich mein ganz großes Vorbild wenn es ums Nähen und andere Handarbeiten geht.
Ihr habe sicher schon bemerkt, dass meine letzten Posts eher etwas sporadisch waren. Das lag unter anderem auch ein bisschen daran, dass die letzten Wochen nicht ganz einfach und emotional sehr aufwühlend waren.
Meine Oma ist am 12. März gestorben.


Meine Großeltern an ihrem Hochzeitstag (1953)

Ich hatte immer nur ein paar Großeltern und als ich in der ersten Klasse war, habe ich mich lange Zeit sehr gewundert warum es Kinder gibt, die  mehr als einen Opa und eine Oma haben 🙂  Irgendwann habe ich das dann auch verstanden.

Solange ich mich erinnern kann, haben die Hände meiner Oma nie still gestanden. Sie hat genäht, gestrickt und gestickt nur häkeln war nicht so ihr’s. In frühen Erinnerungen sitzt sie an der Stirnseite des Küchentisches an der Nähmaschine. Ich war immer völlig fasziniert von dem weißen Plastekästchen, in dem das ganze Zubehör aufbewahrt wurde. Sie hat unglaublich viel für uns genäht.

Ich weiß noch, wie wir in der Schule mal gefragt wurden, was wir werden wollen. Meine Antwort:  Artistin (mein Berufswunsch Nr. 1 – brachte von der Lehrerin nur ein misbilligendes Stirnrunzeln) oder Schneiderin, wie meine Oma (gefälliges Nicken von der Lehrerin). Was ich als Kind nicht wusste (wie auch, schließlich wurden wir ja komplett von Oma eingekleidet), meine Oma war gar keine ausgebildete Schneiderin. Wie ich erst sehr viel später erfuhr konnte sie sich den Traum von der Schneiderlehre nie erfüllen und hat stattdessen eine Ausbildung zur Buchbinderin gemacht und dann in einer Wertpapierdruckerei gearbeitet. Dafür hat Sie in Ihrer Freizeit um so mehr genäht.


Mein Schulanfang (1990); die Kleider, die ich und meine Schwester tragen sind auch von Oma selbst genäht

Wenn Sie nicht an der Nähmaschine beschäftigt war, dann hat sie auf dem Sofa gesessen und gestrickt. Jeder in unserer Familie besitzt eine der legendären gestricken Patchworkdecken. Als Kinder wurden meine Schwester und ich auch von Kopf bis Fuß in selbst genähtes und selbst gestricktes gehüllt. Die letzten Teile woran ich mich erinnern kann waren ein lilanes und ein grünes Sommerkleid mit Paisly-Druck, da war ich vielleicht 15 oder 16. Selbst unsere Kuscheltiere und Puppen hatten ganze Kollektionen von Haute couture á la Oma. Ich glaube nicht, dass sich in dem umfangreichen Kleiderschrank unserer Barbiepuppen auch nur ein gekauftes Stück befunden hat. Vom gestrickten Skianzug, über Ballkleider aus Spitzenresten bis hin zu wirklich winzigen Unterwäscheteilen und gehäkelten Bikinis war alles dabei.

Auch wenn ich erst spät (mit 27) Handarbeiten für mich entdeckt habe, denke ich dass meine Oma eine große Inspiration für mich war. Auch wenn Sie in den letzten Jahren nicht mehr genäht hat, in letzter Zeit hatte ich auch immer eine aktuelle Burda dabei („Ach, die gibt’s noch!“) und ich bin wirklich froh, dass ich mir von meiner Oma noch die Grundlagen des Strickens habe beibringen lassen, auch wenn es jetzt zu spät für die ausgefalleneren Sachen ist.

Zu Ehren meiner Oma habe ich mich dazu entschieden zur Beerdigung etwas Selbstgenähtes zu tragen.

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Mein erstes selbstgenähtes Kleid war Megan aus dem Buch Liebe auf den Ersten Stich von Tilly Walnes (Tilly & The Buttons). Ich wollte etwas klassisch, schlichtes und dieses Kleid entsprach absolut meiner Vorstellung. Genäht habe ich es aus eine schwarzen Cloque, den ich bei Karstadt gekauft habe.

Diesmal habe ich sogar den Halsbeleg einigermaßen gebändigt bekommen.
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Das einzige, was ich unbedingt noch anpassen muss, ist der Rückenausschnit, der klafft ganz schön. Allerdings weiß ich da noch nicht so richtig wie ich vorgehen soll. Für Tips und Tricks bin ich in jeder Hinsicht dankbar!

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Der Reißverschluss ist auch noch ein bisschen ein Problemfall, ich habe ihn zwar relativ problemlos eingenäht bekommen, aber irgendwie bekomme ich den oberen Abschluss nicht so richtig hin. Das wirkt immer etwas schief.

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Trotz der „Mängel“ bin ich mit meinem Kleid zufrieden. Ich mag diesen Schnitt, er ist ziemlich vielseitig, ich schätze da werde ich mir mal die Mühe machen das Kleid ordentlich anzupassen.

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Noch mehr selbstgenähte Kleidung zu bestimmt freudigeren Anlässen gibt es heute beim Me Made Mittwoch.

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Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

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Campingsaison

Bald geht sie wieder los, die Campings-Saison. Ich persönlich kann dem Campen/Zelten ja nicht allzuviel abgewinnen, was mich aber nicht davon abhält hüsche Accessoirs für Wohnwagenbesitzer zu fabrizieren.

Anstatt das Motiv direkt auf den Stoff/Geschirrtuch zu zeichnen, habe ich dieses Mal wasserlösliches Vlies (Soluvlies) benutzt. Es ist relativ durchscheinend, da lies sich das Motiv gut abpausen.

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Befestigt habe ich es mit Malerkrepp, die Variante mit Stecknadeln feststecken hat nicht soooo gut funktioniert.

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Dann habe ich die ganze Geschichte in meinen Stickrahmen gespannt.
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Auf das Motiv bin ich auf der Webseite von Lilipopo aufmerksam geworden und habe es  über den Etsy-Shop  bestellt.

Sticken dauert zwar, wegen der vielen Details recht  lange, aber die Stiche sind nicht allzu kompliziert.

Vorstich, Rückstich, Stilstich, Kettenstich, Plattstich, Kreuzstich und Knötchenstich – das sind zumindest die, die ich benutzt habe.
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Als ich fertig war, habe ich dann alles ins Wasser getaucht und siehe da: Dies Vlies hat sich binnen Sekunden wirklich restlos aufgelöst.
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Damit es ein Set wird, habe ich auch noch ein zweites Handtuch bestickt.
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Damit steht dem Urlaub im Wohnwagen – zumidest von geschirrtechnischer Seite nichts mehr im Wege.
Und auf zum Creadienstag mit meinen Handtüchern.

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Wenn Mensch sein zu kompliziert wird … wird es Zeit ein Einhorn zu sein

Letzten August habe ich von meiner langjährigen Brieffreundin Leeanne aus England, eine Nachricht bekommen, die mich sehr betroffen gemacht hat. Darin schrieb sie, dass die Ärzte bei ihr Brustkrebs im 4. Stadium entdeckt hätten, der sich schon durch den ganzen Oberkörper bis ins Knochmark ausgebreitet hätte. Die Ärzte gäben ihr noch 3-6 Monate und dass ich mich nicht wundern soll, wenn ihre Briefe plötzlich aufhören.

Nachdem ich den Brief gelesen habe, saß ich ersteimal gute 5 Minuten wie vom Blitz getroffen in der Küche, bevor ich in Tränen ausgebrochen bin. Ich habe Leeanne nie persönlich getroffen aber wir haben uns über Jahre hinweg mindestens 2 mal m Monat geschrieben, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke ausgtauscht, unsere Probleme, Kummer und Freuden geteilt. Ja, ich denke, ich kann Leeanne als gute Freundin bezeichnen.

Wie reagiert man in so einer Situation? Für mich war es schwierig meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich schrieb ihr, dass ich mir keine bessere (Brief-)freundin hätte wünschen können, dass ich Ihr viel Kraft und Mut für den bevorstehenden Weg wünsche, dass ich in Gedanken bei ihr bin und dass ich ihr wünsche, dass die „guten“ Tage die schlechten überwiegen. Bewusst vermied ich Floskeln wie „Das wird schon wieder…“  – denn das wird es nicht und niemand in solch einer Situation möchte diese leeren Worthülsen hören. Interessant, dass das Gehirn sofort zu Verdrängungsmaßnahmen greift, nur um nicht mit der harten Realität konfrontiert zu werden – ich hatte leider in den letzten Wochen, oft genug die Möglichkeit, dies bei mir selbst zu beobachten.

In ihrer Anwort zwei Wochen später, schrieb Leeanne mir dass ihr Neffe ihr eine Einhornpostkarte geschenkt hätte auf der stand: „If being a person is getting too complicated… time to be a unicorn“. Woraufhin ihr eine Freundin Einhornbettwäsche schenkte. So eine Vorlage konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Also habe ich Nadel und Faden gezückt und angefangen zu sticken. Was benötigt ein Mensch, der weiß, dass seine Zeit hier nur noch auf ein Minium beschränkt ist? Ich dachte mir, ein Taschentuch ist immer ein gute Idee – außerdem lässt sich ein Taschentuch gut in einem Brief mitschicken. Klein und flach.

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Die Vorlage stammt aus dem Buch „Doodle Stitching – The Motif Collection“ von Aimee Ray

Vorgezeichnet habe ich das Motiv direkt mit so einem Frixion Pen auf den Stoff, da verschwinden die Linien einfach, wenn man drüber bügelt.

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Zu Weihnachten schickte ich dann noch ein kleines Päckchen mit selbstgemachter Marmelade, etwas Schoki für die Seele und einem handbestickten Waschlappen. Hätte nie gedacht, dass ich soetwas mal mache – aber ich finde Sticken sehr beruhigend und entspannend. Wie Zen Color nur mit Nadel und Faden statt Buntstiften.

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Waschlappen02

Die Vorlage habe ich hier gefunden. Eigentlich für Armbänder gedacht, aber auch für Kreuzstich-Zwecke sehr gut geeignet.

Die Rückseite zeige ich Euch auch noch. Hab mir viiiiel Mühe gegeben, damit es von der Rückseite auch ansehnlich ist.
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Sei immer du selbst.
Außer du kannst ein Einhorn sein, dann sei immer ein Einhorn.

Den letzten Brief von Leeanne habe ich übrigens Ende Januar erhalten…

Verlinkt beim Creadienstag.

 

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Nachtrag am 13.05.2017
Vor 2 Tagen habe ich einen Brief von Leeannes Partner bekommen, in dem er mir mitgeteilt hat, dass meine Freundin Leeanne am 22. April den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

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Man sieht die Sonne langsam
untergehen und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.

Franz Kafka

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{A Month of Letters 2017} Auf der Ziellinie / Finish line

Und schon ist er wieder vorbei und damit auch der LetterMo. Schade eigentlich. Ich hatte diesen Monat einen guten Lauf, was das Beantworten von Briefen anging, obwohl ich auf der Ziellinie etwas geschwächelt habe. Aber im Leben geht nun mal nichts nach Plan und dann werden plötzlich andere Sachen wichtiger, so dass es auch keinen Unterschied macht, ob die Post noch 2, 3 Tage länger auf dem Schreibtisch liegt. Ist ja nicht so, dass sie vom Tisch springt und weggläuft.

Insgegesamt habe ich diesen Monat 21 Briefe und Postkarten verschickt und 11 Briefe und Postkarten bekommen. Da ist der Poststapelabbau recht gut vorangeschritten.
Hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten.

February is over an sadly so is the Month of Letters. Although I slacked a bit when life got in the way towards the end of the month. I’m quite satisfied with the result. I sent 21 items per mail and received 11. Not bad and my reply pile grew a little bit smaller. I hope to keep the momentum going straight into April and the Write_On Campaign

6. Februar/February 6th
Feb06
An Leeanne in England, eine meiner treusten Brieffreundschaften / To Leeanne in England, one of my most faithful penpals.

7. Februar/February 7th
Feb07a
An Kayo in Japan/To Kayo in Japan

11. Feburar/February 11th
Feb11
An Nadine in Kanada/To Nadine in Canada

12. Februar / February 12th
Feb12b
To Incowrimo participant Amelia in Malaysia and a penpal of mine who has been out of touch. Maybe a chance to reconnect.

Die folgenden Umschläge sind selbstgebastelt, zum Teil aus alten Kalenderblättern, zum Teil aus Magazin und Katalogseiten. Wie ich die Umschläge bastele, habe ich im letzten Jahr hier beschrieben.

The following envelopes are selfmade. Usually I use old calendar pages or pages from old magazines or catalogues.
Last year I wrote about how to make your own envelopes here.

15. Februar/ February 15th
Feb15
An Sarah in England / To Sarah in England

16. Februar/February 16th
Feb16a
An Silvana in Slowenien / To Silvana in Slovenia

21. Februar/February 21st
Feb21a
An Kerry in England / To Kerry in England

Postkarten habe ich auch einige geschrieben, hauptsächlich um den anderen Teilnehmern des Month of Letter „Hallo“ zu sagen. Ich liebe Postkarten, sie sind wie Fenster zu einer anderen Welt. Eine Zeit lang habe ich auch bei Postcrossing mitgemacht, aber irgendwann wurde mir das zu eintönig weil sich die Herkunftsländer immer wiederholt haben.
I also wrote some Postcards simply to say „hello“ to other LetterMo participants. I love postcards, they are like a window to a different part of the world. For some time I also participated in Postcrossing but it soon grew monotonous because the countries of origin kept repeating.

9. Februar / February 9th
Feb09
An Essi in Finnland / To Essi in Finland @sovereignbirdie

16. Februar / February 16th
Feb16b
An Leanne in Indien / To Leanne in India @leepais

21. Februar / February 21st
Feb21b
An Lisa in den USA / To Lisa in the US @lisac

22. Feburar / February 22nd
Feb22
An Lyn in den USA / To Lyn in the US @aldersprig

23. Februar / February 23rd
Feb23
An Sara in den USA / To Sara in the US @medusasmirror

 

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Blusen-Sew-Along: Finale!

Huch, schon Finale beim Blusen-Sew-Along auf dem Blog von Elle Puls.
Irgenwie habe ich die anderen Treffen völlig verschwitzt. Trotzdem war ich fleißig. Meine Bluse ist schon seit letztem Wochenende fertig!

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Genäht habe ich Bluse Bellah von Prülla.

Die Größenwahl fand ich etwas putzig. Mittlerweile finde ich es angenehmer die Größe nach meinen Maßen zu wählen – als nach Kaufgröße wie hier. Ich variierte in Kaufgrößen zwischen Größe 38 und 42…anhand der angegebenen Weiten habe ich mich für Größe 38 entschieden, war mir aber bis zum Ende nicht sicher, ob es die richtige Wahl war. Klar, ich hätte ein Probemodell machen können, aber das war mir den Aufwand dann doch nicht wert.
Nach dem Mantel mit seinen gefühlten drölfzillionen Teilen, war ein Schnittmuster, das nur aus 5 Teilen besteht sehr schön zu nähen.

Die Nahtzugabe habe ich gleich auf dem Schnittmuster mit angezeichnet, nach den vielen amerikanischen Schnitten die ich in letzter Zeit genäht habe, finde ich es angenehmer, wenn die Nahtzugabe gleich mit dabei ist.

In der Anleitung steht, dass das Schnittmuster für eine Größe von 1,78m gradiert ist, ich bin 1,65m groß. Also habe ich das Schnittmuster um ganze 7cm gekürzt – allerdings war das wohl etwas zu kurz. Ich mag meine Oberteile gern etwas länger, also würde ich beim nächsten mal vielleicht nur 3-5 cm kürzen. Hinten die Länge fand ich allerdings ok.
Eine weitere Änderung ist, dass ich auf die Gummis im Ärmel verzichtet habt. Ich empfinde es als eher unangenehm, wenn die Ärmel am Arm zu eng anliegen.

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Mit dieser Bluse habe ich auch meine Overlock eingeweiht, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Innen ist jetzt auch alles schön, naja noch nicht ganz, da fehlt noch etwas Feintuning aber für’s erste Mal schon nicht so schlecht.

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Ich habe (eigentlich schon beim Mantel) festgestellt, dass ich Knopflöcher eigentlich ganz gerne nähe. Drei Probeknopflöcher auf Stoffreste und dann geht’s los. Knöpfe annähen hingegen finde ich absolut ätzend….

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Der Stoff ist eine Viskose vom Stoffmarkt, die Knöpfe aus meinem Vorrat und mehr braucht es für eine Bluse eigentlich nicht. Ich werde auf jeden Fall schon bald eine weitere nähen. Hat mir Spaß gemacht.

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Vielen lieben Dank für das Organisieren dieses Sew-Alongs und den vielen Blogs und tollen Blusen, die ich dadurch kennenlernen konnte. Eine Quelle der Inspiration.

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{A Month of Letters 2017} Woche/Week 1

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Und schon ist der Februar 5 Tage alt.

Februar heißt für mich immer: Schreibtisch aufräumen, Briefpapier sortieren, Füller mit Tinte füllen und an Briefmarken aufstocken. Denn Februar heißt es ist „Briefe-schreib-Monat“, ob das nun via A Month of Letters oder InCoWriMo geschieht ist eigentlich zweitrangig. Ich bin fast von Anfang an bei A Month of Letters dabei, daher bündeln sich meine Aktivitäten dort.

Ziel der ganzen Aktion ( und da unterscheidet sich keine der beiden Challenges) im Februar jeden Tag einen Brief, eine Postkarte oder sonstirgendwas auf althergebrachte Weise mit der Post zu verschicken. Ich brauch dafür nicht wirklich eine Challenge, den ich habe eine recht ausschweifende Korrespondenz und bin eigentlich das ganz Jahr damit beschäftigt Briefe zuschreiben und Post zu beantworten. Der Februar hilft mir so ein bisschen, meinen Poststapel in den Griff zu bekommen. Und ja, bisweilen werde ich für mein eigenartiges Hobby auch etwas schief angesehen. Wer schreibt denn heutzutage noch Briefe? Nun, ich tue es und mir hilft es abzuschalten, meine Gedanken zu sortieren und mir Zeit für etwas zu nehmen. Einen Brief zuschreiben, bedeutet für mich sich Zeit zu nehmen: das Briefpapier auzusuchen, den passenden Stift zuwählen (Füller funktioniert nicht immer) oder doch lieber die alte Reiseschreibmaschine von Ur-Groß-Opa auspacken, mir über den Inhalt Gedanken zu machen, in eine Briefmarke zu investieren, mich auf den Weg zum Briefkasten zu machen und natürlich auf Antwort zu warten. Entschleunigen. Es heißt immer, dass Briefe schreiben ausstirbt, aber wenn ich mich grade im Februar so in der Onlinewelt umschaue, kann ich das gar nicht glauben. Auf vielen Platformen findet man Referenzen zum InCoWriMo oder zum Month of Letters.  Vintage Social Media sozusagen 😉

Für mich fing der Februar ganz gut an, aber es war ja eigentlich auch nur eine halbe Woche, da der 1. ja ein Mittwoch war.

1. Februar/February 1st
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Eine lang überfällige Antwort am Lori meine Brieffeundin in Kanada. / An answer long-due to my penpal Lori in Canada

2. Februar/February 2nd
Feb02
An meine englische Brieffreundin Andrea. / To my penpal Andrea in England

3. Februar/February 3rd
Feb03
Etwas exotischer. An Angela in Singapur / A bit more exotic – To Angela in Singapore a fellow LetterMo 2017 participant

4. Februar/February 4th
Feb04
An Christy in den USA / To fellow LetterMo participant Christy in the US

5. Februar/February 5th
Feb05c
Eine selbstgebastelte Geburtstagskarte an einen Freund. Hier musste ich etwas kreativ sein, ich wollte dem Kinogutschein einen passenden Rahmen geben
A handmade Birthday card to a friend. I had to find a creative way to showcase my present – a gift card for the cinema. Not easy to find a present to send via letter.

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So sieht es mit Gutscheinkarte aus./ That’s how it looks with gift card.

Feb05a
Und so wenn der Gutschein dann rausgenommen wurde. / And that’s how it looks after removing the card.

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February means for me to clean up my desk, get my stationery sorted, ink up my pens and restock on stamps. Because February means A Month of Letters or InCoWriMo respectively. Which on was first, I don’t know and I don’t really care. For me A Month of Letters comes first because it’s the first I discovered and the one I joined almost from the beginning.

I don’t really need a challenge to write letters as I have a rather vast correspondence and write all year long. But February helps me to get a grip on my mail pile which always seems to get out of habd in November and December while I’m busy with other things.
Some people find it strange, that I still engage in such an old-school hobby like writing letters – who writes letters nowadays, anyways? Well, I do – and I enjoy it. For me writing letter means taking time. Taking time to choose the starionery and the pen (fountain pen not always works) or to get out my grear-granddads typewriter ans to think about the content of my letter. It means to invest into a stamp, to make your way to the mailbox and to wait for answer. Slowing down.
I occasionally read that writing letters is going to die out. If I look around in the online world – especially in February – I cn not believe that. So many platforms are referencing to LetterMo and InCoWriMo. Letter writing will live (as well as actual books) – I’m pretty sure of it.

Happy LetterMo to all and keep on writing!

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Blusen-Sew-Along: Teil 1

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Mein erster Sew-Along 2017. Mal sehen, ob ich mich dieses Jahr ein bisschen besser an Sew-Along-Zeitpläne halten kann 🙂

Mitte Januar habe ich im Betrieb mehr oder weniger spontan die Abteilung gewechselt und bin jetzt nicht mehr an vorderster Front mit Schichtdienst und allem drum und dran; sondern finde mich plötzlich hinter den Kulissen im Büro wieder. Nicht dass das schlecht ist, geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden sprechen da für sich. Allerdings muss ich auch meinen kompletten Alltag neu regeln, nach mehreren Jahren mit Schichten,Wochenenden und Feiertagen, ist ein geregelter 9:00-17:30 Job eine ziemliche Umstellung. Ich weiß noch nicht ganz, wo ich das Nähen und meine zahlreichen anderen Hobbies unterbringen werde. Kommt Zeit kommt Rat.
Jedenfalls sehe ich mich plötzlich in der Situation, dass ich eine Business-/Büro-Garderobe brauche. Also musste ich meine Nähpläne für 2017 ein bisschen revidieren, da kommt mir der Blusen-Sew-Along bei ellepuls.com grade recht und ich werde mich kurz vor Schluss noch mit in den Reigen der fleißigen Blusennäherinnen einreihen.

Beim durchscrollen der Linkliste ist mir schon aufgefallen, dass sich einige für den Blusenschitt Bellah entschieden haben. Meine Wahl fiel auch darauf. Ich dachte mir, ich nähe meine erste Bluse erst einmal mit einer ordentlichen Anleitung, bevor ich mich an eine Zeitschriften-Anleitung wage 😉

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Das Schnittmuster habe ich schon ausgedruckt und dabei wieder festgestellt, dass diese Zusammenkleberei nichts für mich ist (sind glücklicherweise nur 16 Seiten). Irgendwas ist immer schief und am Ende der Fußboden voll Klebestift. Ich muss wirklich mal die Sache mit dem Plotten recherchieren.

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Ich muss nicht mal einkaufen gehen. Stoff, Knöpfe, Gummiband und Vlieseline – alles da. Da kann ich nächste Woche ja direkt losstarten. Meine neue Overlock wartet ohnehin schon auf einen Testlauf.

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Wintermantel-Sew-Along: Das Finale der Herzen

Seit gestern findet auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog, das Finale der Herzen des Wintermantel-Sew-Alongs statt und wie versprochen bin ich dabei! Ich freu mich so!
Den Saum meines Mantels habe ich am 10. Januar fertiggestellt und damit das letzte Projekt des Jahres 2016 erfolgreich beendet. Jetzt kann ich auch endlich mit neuen Nähprojekten im neuen Jahr losstarten. Juhuuu.

Knöpfe und Saum habe ich ziemlich lange vor mir hergeschoben. Die Knöpfe zum einen, weil die Lady im Video, die Knopflöcher mit der Hand gemacht hat. Das ist bestimmt ziemlich edel und á la Couture, aber darauf hatte ich echt keine Lust. Aber Knopflöcher mit der Nähmaschine nähen, ist für mich immer noch recht aufregend – so oft habe ich das nun auch noch nicht gemacht. Aber nach drei Probeknopflöchern gings ans Eingemachte. Und so, schlecht sind sie gar nicht geworden.

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Bei den Knöpfen wurde empfohlen, einen kleinen Gegenknopf mit anzunähen, auch das habe ich getan.

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Ich weiß gar nicht, ob es auffällt. Ein kleiner Denkfehler ist mir nämlich unterlaufen und deshalb wird mein Mantel jetzt Herren-Style geknöpft. Fühlt sich etwas falsch an, wie als Rechtshänder mit der linken Hand Zähne zu putzen, oder so. Naja, was soll’s.

Beim Säumen des Futtermantels, hat mein Gehirn auch noch mal spontan ausgesetzt. Hatte ich mich in diesem Post noch gelobt, wie toll ich mitgedacht habe und das Thinsulate Futter kürzer zugeschnitten habe, damit mir das Säumen dann einfacher fällt. Im Endeffekt, habe ich dann das überstehende Futter abgeschnitten (weil es sich auf der Puppe noch etwas ausgehangen hat und länger geworden ist), allerdigs zuviel. Ich hätte den Beitrag vielleicht nochmal lesen sollen. So musste ich ganz schön mit dem Thinsulate im Saum wresteln.

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Der Mantelsaum hat eine Hongkong-Einfassung bekommen. Das Schrägband ist allerdings gekauft. Ich hätte es mir sicherlich auch aus den Resten vom Futterstoff zuschneiden können, aber wenn ich ehrlich bin, hat mir dazu etwas die Motivation gefehlt.

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Ich bin froh und glücklich, dass mein Mantel jetzt fertig ist. Am Sonntag habe ich ihn zum ersten Mal ausgeführt und ich bin wirklich positiv überrascht, wie warm er mich gehalten hat – trotz -2°C und Schneefall. Das hatte ich gar nicht erwartet, aber das Thinsulate scheint tatsächlich zu halten, was es verspricht. Drunter hatte ich übrigens mein Weihnachtskleid und ich habe nicht gefroren. Nagut, die Beine ab Mantelsaum abwärts waren schon recht kalt, aber so lange der Oberkörper warm bleibt, ist das nicht wirklich tragisch. Und die Beine wären vermutlich auch in Jeans kalt gewesen.

So genug gequatscht 😉 Jetzt gibt’s noch die versprochenen (Flut an) Tragefotos.

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Ich konnte den Hobbybrauer als Fotograf gewinnen 😉 Vielen Dank. Ist schon lustig, Tourifotos in der eigenen Stadt zu machen.

Wer sich für die Entstehungsgeschicht des Mantel interessiert, findet hier mehr Informationen:
Wintermantel-Auswahlprozess
Zuschnitt und Einlagen
Zwischenfutter (Underlining)
Selbstgemachte Schulterpolster
Innenverarbeitung und Innentasche

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Wintermantel V9040 – Noch einige Details

Bevor es am Sonntag das Finale der Herzen vom Wintermantel-Sew-Along 2016 gibt (ja, ich werde dabei sein – muss nur noch Fotos machen), möchte ich gern noch über ein paar Details schreiben.

Obwohl ich mich schon sehr auf das Tragen des Mantels freue, haben sich die finalen Arbeiten doch noch um einiges hingezogen. Erst habe ich mich ein bisschen vor den Knopflöchern gedrückt, dann vor dem Saum – aber dazu morgen mehr.

Heute soll es noch etwas um die Innenverarbeitung gehen. Ich habe den Mantel ja mit Hilfe des Craftsy-Online-Kurses genäht und in dem Kurs wird zusätzlich noch eine Innentasche in den Mantel genäht. Die ist jetzt nicht riesig, aber für Lippenpflege und Straßenbahntickets reichts schon. Mein Mobiltelefon würde noch reinpassen (aber das hat aber auch noch Tasten) bei einem Smartphone sieht die Sache schon etwas anders aus.

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Die Tasche nennt sich Chinese Wedding Pocket, die Anleitung dazu gibt es allerdings nur in dem Kurs. Nötig war es sicherlich nicht, aber ein nettes kleines Detail und ich wollte mich auch gerne etwas ausprobieren.
Dass ich bei der Einfassung etwas geschlampt habe, habe ich schon im letzten Post zum Thema Mantel berichtet, leider ist es mir auch nicht ganz gelungen die Spitzen grade anzunähen. Ich seh das jetzt nicht ganz so tragisch, ist ja eine INNENtasche und außerdem war es ein erster Versuch. Nichtsdestotrotz bin ich schon ein bisschen stolz auf meine Tasche.

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Die Kragenverarbeitung war auch interessant und abweichend von der Vogue-Anleitung. Da wird nämlich die Nahtzugabe des Samts von Hand am unteren Kragen „festgesteppt“. War zwar etwas langwieriger, hat aber super funktioniert. Das wird gemacht um den Samt nicht durch das Bügeln zu schädigen. Gut mein Pannesamt wäre da jetzt sicherlich nicht so empfindlich gewesen als der im Video verwendete Seidensamt – aber auch hier wollte ich micht ausprobieren. Überhaupt wird an dem Mantel sehr viel mit Hand genäht. Zum Glück gibt es Hörbücher.

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Ein weiterer Unterschied zur Originalanleitung ist, dass der Kragen erst zusammengenäht wird und dann zwischen Oberstoff und Futter genäht wird. Hat aber erstaunlich gut geklappt. Auch hier wurde die Nahtzugabe wieder per Hand „festgesteppt“ – ein Gefummel! Das Einzige was nicht berücksichtig wird, ist eine Schlaufe zum Aufhängen. Ich habe versucht daran zu denken, aber sie ist mir etwas zu klein geraten.

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Das war die Innernverarbeitung. Die Geschichte zu den Knopflöchern und dem Saum gibt es dann, inklusive der Tragebilder, morgen. 🙂
 

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Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
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Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

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Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

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Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

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Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

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