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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Das Hochzeitsgastkleid – Vorhang auf

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Ja, ich habe es geschafft – anderthalb Tage vor der Hochzeit war mein Kleid fertig. Ich muss zugeben, ich war mir nicht wirklich sicher, ob ich es auch wirklich anziehen sollte, aber Dank des guten Zuredens von meiner Ma und des Hobbybrauers hatte ich dann genug Selbstbewusstsein um mein Werk dann auch zu tragen.
Trotz der kleinen Macken bin ich mega stolz, dass ich mich da durchgekämpft habe. Am Anfang habe ich mich noch etwas befangen gefühlt (so gings mir auch, als ich zum ersten Mal ein selbstgenähtes Kleidungsstück in der Öffentlichkeit getragen habe -„waaaah, die starren mich alle an!“) aber da ich auch jede Menge Komplimente bekommen habe, besonders von der chronologisch etwas fortgeschrittenere Generation, sich an ihre Jugend erinnert gefühlt hat, hat sich dieses Gefühl auch sehr schnell gelegt. Aber hey, das Thema war ja „Vintage & Lavendel“ also habe ich es zumindes auf der Vintage-Schiene voll ausgekostet. Ich glaub das schönst Kompliment an diesem Tag war „Du trägst das zweit schönste Kleid auf dieser Hochzeit“😉 – so soll es ja auch sein.

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Habe ich etwas gelernt? Ohhhhh ja, auf jeden Fall.
– keine Angst vor großen Projekten, sie müssen aber wohl durchdacht sein. Im Nachhinein denke ich, dass ich mich hier, grade auch im Zusammenhang mit der Stoffwahl etwas übernommen habe.
– Augen auf bei der Stoffwahl
– Einlagenmaterial überdenken. Organza mag zwar edel sein, aber Organza ist rutschig, Satin ist superrutschig und die beiden im Zusammenspiel, da rutscht der Halsbeleg ständig dahin wo er nicht hin soll.
– Zusammenspiel der Stoffe beachten. Für die Rockversteifung hatte ich ja Nesselstoff, der aber viel zu schwer für meinen Satin ist. Ich hatte ständig Angst dass irgendwo eine Naht reißt.
– Geduld, Geduld, Geduld
– Und dann natürlich neue Techniken wie Paspelknopflöcher

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Jetzt fühle ich mich so ein bisschen im Vakuum. Auf dieses Projekt habe ich ja seit meinem zweiten Rock hingearbeitet – und jetzt ist es vorbei. Was nun? Eigentlich bräuchte ich ja mal einen ordentlichen Wintermantel🙂
Aber ich glaube ich werde erstmal kleiner Projekte angehen. Der Hobbybrauer hat sich T-Shirts gewünscht und davon könnte ich auch einige gebrauchen und jetzt wo der Herbst vor der Tür steht vielleicht auch einige Longsleeve shirts. Mal gucken was der Herbst so bringt.

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Yes, it’s done. One and a half day before the wedding, the dress was finished. To be honest, I wasn’t sure if I would be selfconfident enough to wear it but my mom and the homebrewer encouraged me and so I went for it. At first I really felt self-conscious (just like the first time I was wearing a selfmade garment: „Waaaah, everybody is staring at me“) but after I got some really nice compliments from the ladies of the chronologically advanced generation that strange feeling vanished very quickly. I think the nicest compliment I got that day was: „You are wearing the second most beautiful dress“😉

I learned a lot during the process of sewing that dress. I also think I overestimated my skills a bit, especially in combination with the slipper and tricky fabric. So watch out what fabric you are choosing.
Also the interfacing with organza. It might be of higher quality, but organza is slippery and the fabric even more – together they are a nightmare for each neck facing.
The first time I did bound buttonholes – I’m not sure I’ll do them again that quickly. More practice.
And most important: patience, patience, patience

Now I’m feeling a bit in a vacuum. That dress was on my mind since I made my second skirt and now it’s done. What’s next? Mabe a coat. I think I continue with pacticing and strenthening my current skills with smaller projects before embarking into a new large sewing adventure.

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Handtasche und Gürtel sind selbstgemacht, der Post dazu befindent sich hier. Die Handschuhe sind gekauft.
Wer sich für die Entstehungsgeschichte des Kleides interessiert findet das Probemodell hier, die Schwierigkeiten beim Zuschnitt, der erste Zwischenstand und die Knöpfe und Details.

Verlinkt beim RUMS

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Accessoirs

Ich mach’s ein bisschen spannend🙂

Das Schnittmuster des Kleides sah eine relativ breite Schärpe vor. Ich hatte dafür ein Stück blauen Taft gekauft – allerdings haben mich die Fransen die an der Schärpe sein sollten zur Verzweiflung getrieben – anscheinend hatte ich es nicht geschafft, die Schärpe exakt im Fadenlauf zuzuschneiden und daher war der Fransenteil natürlich auch komplett schief. Die Fransen sollten dadurch entstehen, dass man auf 2,5 cm Länge den Querfaden zieht…
Außerdem war die Schärpe viel zu breit für meinen Geschmack, daher habe ich schnell umdisponiert und einen einfachen Bindegürtel genäht.

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Let’s keep up the suspense a little bit and talk about the accessoirs.
The pattern provided a sash. I had a piece of blue taffeta for the sash however the self-fringig part of the sash made me a bit desperate. Apparently I didn’t manage to cut it on the grain, so the edge was completely slanting. I spontaneously decided to do a simple fabric belt to tie around my waist.

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Am Tag vor der Hochzeit fiel mir noch ein, dass ich überhaupt keine passende Tasche habe – also musste noch ein Täschchen her, schließlich braucht Frau bei Hochzeiten eine ausreichende Menge an Taschentüchern (besonders wenn man so nah am Wasser gebaut ist, wie ich).

Ich erinnerte mich, dass ich vor einiger Zeit mal ein hübsches Pompadour-Täschchen bei Pattydoo gesehen hatte – es lebe das gutsortierte Pinterestboard😉

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Stoff vom Kleid hatte ich noch übrig, welchen ich mit einem Rest von dem Organza zwischengefüttert habe. (Ich lerne es einfach nicht). Das Innenfutter bildet der Nesselstoff von der Rockversteifung und für den Innentaschenteil hatte ich noch Reste von meinem Zinnia-Rock übrig.

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On the day before the wedding, I noticed I didn’t have a matching purse. I remembered a pattern for a reticule I had once seen on the Pattydoo website. Thank goodness for a well-organized Pinterestboard😉

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For the outside I used the fabric which was left from the dress and interfaced it with a piece of organza (no, I’m not learning). For the inside I used muslin which was left from the skirt stiffening and for the pockets I used a remainder of the fabric I made my Zinnia skirt from.

Durch die leicht verständliche Video-Anleitung ist die Tasche ziemlich schnell genäht. Ich habe mich für die große Version entschieden, was auch gut so war.
Rein passte: Fotoapperat, Blasenpflaster, Taschentücher, Ersatzstrumpfhose, Aspirin, Telefon, Notfallnähset und was Süßes um dem Hungerast vorzubeugen.

Thanks to the video instruction, the reticule is easy to sew. I decided to do the large version, which was a good decision. There was space for: camera, band aids, tissues, spare tights, aspirin, mobile phone, sewing kit and some sweets in case of getting hungy.

Für das Zugband, habe ich ein blaues Satinband genommen, dass sich in meiner Bastelkiste rumgetrieben hat und aus der selben Kiste stammen auch die beiden Perlen. Schön wenn der Fundus so groß wird, dass man spontan eine Tasche nähen kann, ohne einkaufen gehen zu müssen.🙂

The ribbon is some random satin ribbon I found in my crafting box as well as the two beads.

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Im letzten Teil meiner kleinen Reihe zeige ich euch dann wie das gesamte Ensemble aussieht und ob sich die Mühe gelohnt hat. Heute geht’s erstmal ab zum Creadienstag.

In the last part of my little series I’ll show you how it looks and if it was worth the time and trouble.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Knöpfe und andere Details

So, ich bin zurück aus der Sommerfrische („Frische“ im wahrsten Sinn des Wortes) und weiter geht’s mit meinem Kleidergroßprojekt.

I’m back from summervacation! And now, let’s continue assembling the dress.

Heute geht es um die Details.
Die Knöpfe haben mich einige Nerven gekostet. Ich glaube, ich habe sie 5 mal wieder abgemacht und neu platziert – immer erst nur mit drei Stichen fest gemacht um dem Stoff (der ja auf Nadeln undankbar mit Fädenziehen reagiert) zu schonen und zu gucken ob es passt. Irgendwann hatte ich es dann halbwegs stimmig. Beim nächsten Mal, sollte ich definitiv vorher die Knöpfe mit der Größe der Knopflöcher abgleichen – möglichst noch auf dem Schnittmuster. Hier hatte ich „Glück“ und die Knopflöcher waren etwas zu groß (aber das kann man ja zusammennähen) – sie hätten auch zu klein sein können…

In this post I’ll be covering the details.
Buttons. Phew – I was at the verge of a nervous breakdown after the 5th time I replaced the buttons. I only tacked them to the (very delicate) fabric with three stiches to go as easy on the fabric as possible. Next time I should definitively adjust the size of the buttonholes to the size of the buttons already on the pattern. I was „lucky“ that my buttonholes were slightly too large which can be fixed – they could have been to small either.

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Auf der Rückseite wird die Frontblende eingeschnitten und die Knopflöcher umnäht. Es sieht furchbar aus – beim nächsten Mal mache ich, glaube ich, einfach nur ganz normale Knopflöcher.
Zudem hatte sich die Vorderseite auch noch total verzogen. Hier war der Punkt an dem ich kurz davor war alles hinzuwerfen und mir noch 3 Tage vor der Hochzeit ein Kleid zu kaufen.

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The back of the front facing is cut in where the button holes are and sewn to the holes. It looks horrible – I really think next time I’ll just do regular button holes. The front is completely distorted. This was the moment I was ready to throw everything into a corner and buy a dress – 3 days before the wedding.

Da der Halsausschnitt etwas unmotiviert abstand, habe ich da noch ein bisschen getrickst und einen kleinen Druckknopf angebracht.
Am Innengürtel (aus Ripsband) habe ich zwei kleine Häkchen befestigt. Ich war erst skeptisch, aber so ein Innengürtel ist eigentlich ein prima Sache. Irgendwie sind sie verkehrt herum, aber macht nix, sie erfüllen ihren Zweck.

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The neckline wasn’t exactly like it was supposed to be, so I cheated a bit by sewing on a tiny snap button.
The belt on the inside is closed with two little hooks. I was sceptical at first but I really like the fitting with the inside belt (made from grosgrain ribbon).

Bei Saum, muss ich zugeben, habe ich die falsche Wahl getroffen. Ich bin momentan so fasziniert vom Versäubern des Saumes mittels Schrägband, das ich mich total auf diese Option versteift habe. Das Schrägband habe ich erst mit der Maschine rechts auf rechts angenäht und dann auf der Rückseite per Hand mittels Blindstich befestigt. Dadurch dass das Schrägband wesentlich stärker ist als der Stoff, steht der Saum jetzt etwas ab. Vermutlich wäre es besser gewesen einen ganz schmalen Saum zu machen und den mit Blindstich festzunähen.
Ich hatte auch echte Schwierigkeiten, die Länge gleichmäßig hinzubekommen – so dass die Überlappung bei der Knopfleiste nicht rausschaut. Wie macht man das ohne Rockabrunder? Ich konnte den Hobbybrauer letztlich dazu motivieren mit dem Zollstock nachzumessen, ob der Abstand zum Boden halbwegs überall gleich ist während ich das Kleid anhatte. Es gab eine kleine Diskrepanz von ungefähr 2 cm über den gesamten Verlauf gerechnet, aber die habe ich für vernachlässigbar gehalten.

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The hemline was a lot of trouble. At first I didn’t really know how to make it even and prevent the overlapping of the bound-button closing from sticking out. The homebrewer assisted me with a folding meter stick by measuring the distance from hemline to ground. I guess a discrepancy of 2cm is neglectable?
I must admit, the method of finishing the hemline with biasbinding was the wrong choice. I’m recently obsessed with finishing hemlines with bias tape and wanted to do it here as well. I stitched the bias tape right side on right side using the sewing machine and sewed it to the left side by hand using blindstitches. The bias tape is to stiff for the thin fabric so the hem is sticking out a bit. The better choice would have been a narrow hem with blindstitch.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Ein erster Zwischenstand

Ich kann vermelden: Das Kleid ist erfolgreich zusammen gebaut. Ich hoffe nur inständig, dass es nicht völlig verzogen ist. Versucht mal Abnäher zu nähen, wenn sich der Stoff ständig in sämtliche Richtungen davon bewegt. Noch dazu kommt, ich kann nicht wirklich mit Stecknadeln (ich hab erstmal Clipse bestellt – mit 10 kommt man nicht so weit) arbeiten – man muss höllisch aufpassen, dass man nicht irgendwelche Fäden zieht oder Maschen laufen lässt. Ganz verhindern konnte ich es nicht, obwohl ich mir extra noch Microtex Nadeln gekauft habe und mit Stärke 60 genäht habe.

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Es soll mir eine Lehre sein: Augen auf bei der Stoffwahl – Schönheit sollte nicht das einzige Auswahlkriterium sein.

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I successfully managed to sew the dress together. I just hoe it’s not completely detoriated. Try sewing darts when the fabric is moving in all directions. What is more I can’t really use pins because if you are not careful you might pull some theards accidentally. It still happened at some places although I especially got some Microtex needles and used the smallest size in the package (60).
This should teach me something about choosing my fabric – beauty shouldn’t be the only criteria.

Die Ärmelmanschetten sind auch bereits angenäht und als erstes habe ich sie natürlich verkehrtherum angenäht – weil ich mal wieder zuviel darüber nachgedacht habe. Als ich es gemerkt habe, hatte ich natürlich grade die Nahtzugabe zurückgeschnitten. Nach einmal kurz panisch im Kreislaufen, habe ich alles gaaaaanz vorsichtig wieder abgetrennt und dann erst Mal was anderes gemacht. Beim zweiten Versuch lief dann zum Glück alles glatt – ich glaube sonst, hätte ich an der Stelle schon aufgegeben.

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Innenseite mit Ärmelbeleg / Inside of the sleeve with interfacing

The cuffs are also already in and of course I did it the wrong way first because I was thinking too much about which way to put it. When I realized my mistake I just finished cutting back the seam allowance. I carefully took the sleeve apart again and did something else. The second try was much more successful. Otherwise I think, I would have given up at this point.

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Im nächsten Schritt wurden Frontbeleg und Rockversteifung angebracht. Das hat etwas Grübelei erfordert, denn die Anleitung redet immer nur vom rechten Frontteil – es ist aber im selben Arbeitsschritt auch das andere Teil gemeint. Man muss übrigens auch selbst ans Versäubern denken, denn das wird mit keinem Wort in der Anleitung erwähnt.

The next step was attaching the front facing and the skirt stiffening. I found it a bit tricky, because the instruction only mentions the right side of the front – but you need to do it on the left part at the same time. Don’t forget to neaten the raw edges because this step is not mentioned at all.

Im nächsten Schritt werden dann die Knopflöcher fertiggestellt und die Knöpfe angenäht.
The next step will be buttons and buttonholes.

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Das Glück ist bekanntlich mit den Tüchtigen😉

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit….

Die heutige Ausgabe des Me-Made-Mittwoch steht unter genau diesem Motto.
Ich habe das sozusagen als Ablenkung Inspiration genutzt um mal den Kopf von meinem Kleid frei zubekommen.

Zusammengebaut habe ich es schon und die erste Panik Attacke á la: „ich geh mir doch noch schnell ein Kleid kaufen“ bereits hinter mir.

Aber zurück zum Thema. Wir hatten unglaubliches Glück und konnten spontan (d.h. mit einer Woche Vorlaufzeit) noch einen Urlaubsplatz auf Usedom buchen. Yieppie!
Aaaaber, ich brauche noch Urlaubsgarderobe, also habe ich heute Kleid Kleid sein lassen und mir stattdessen eine Shorts für den Stand genäht.

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Der Schnitt ist die Coachella Shorts, als Fredi von Seemansgarn die letztens zeige, fand ich die allerliebst, besonders mit den vielen verschiedenen Möglichkeiten der Verzierung.
Genäht habe ich Größe L mit hoher Leibhöhe und der langen Beinvariante in der Relaxed Fit Option. Die Hose ist relativ großzügig, beim nächsen Mal (und da folgen mit Sicherheit noch einige Variationen) werde ich vielleicht doch mal die Slim Fit Variante ausprobieren. Es ist ein dankbares Schnittmuster mit wenig Stoffverbrauch und alles super erklärt. Zu wirklich jedem Schritt gibt es ein Foto. Bekommt von mir das Prädikat Anfängerfreundlich! Die deutsche Version gibt es bei NähConnection.

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Stoff: Aus der Restekiste von Karstadt
PomPom-Borte bei neocreo.com

Als zweites habe ich heute noch ein T-Shirt genäht. Und zwar reihe ich mich hier und heute in den KimonoTee-Reigen mit ein. (Schnittmuster für nix, wenn man sich bei MariaDenmark für den Newsletter anmeldet)

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Darf ich vorstellen: Meine zauberhafte (noch namenlose) Assistentin

Auch ein erster Versuch und wirklich super schnell genäht. Ich hab es mangels Overlock und entsprechendem Nähmaschinen-Fuhrpark ganz einfach mit Trudi genäht und die Innennähte außer beim Halsausschnitt unversäubert gelassen – jaaaa, ich war faul😉.

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Obwohl man das jetzt nicht so sagen kann. Und da wir bestimmt auch mal mit dem Fahrrad unterwegs sein werden, habe ich gleich das passende Motiv gewählt.

Fahrrad-Stoff: Dawanda-Kreativmarkt

Da beide Teile tatsächlich heute spontan entstanden sind, habe ich leider noch keine Tragefotos geschafft. Die werde ich dann aber mit entsprechender Urlaubskulisse nachreichen. Indianer-Ehrenwort.

Alternativ zum RUMS verlinkt.

Update am 09.08.2016
Ich bin aus dem Urlaub wieder da und hab noch die versprochenen Tragebilder nachzureichen.

Unser einziger sonniger Strandtag🙂
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Die letzten Fitzelchen Sonne, bevor wir dann unsere 65 km Tour bei Regen von wechselnder Intensität gemacht haben.
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P.S.: Die von mir gesetzten Links dienen lediglich zu Informationszwecken. Ich bekomme nix dafür😉

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105: Jetzt wird’s ernst

Mein aktuelles Projekt an diesem (Crea-)Dienstag.

Das Probemodell ist fertig und passt soweit. Nun geht es an’s Eingemachte.
Ursprünglich wollte ich mir mal ein bordeauxrotes Kleid nähen, aber für eine Sommerhochzeit erschien mir die Farbe dann doch zu schwer.
Daher habe ich noch einmal umdisponiert und mich für diesen hübschen Satinstoff von Stoff&Stil entschieden.

I finished the testgarment and now I’m ready for the real deal. Originally I wanted to use a bordeaux colored sateen but it looked too much for a summer wedding. Instead I’ve choosen this pretty sateen fabric from Stoff&Stil.

Schon als ich den Stoff ausgepackt habe, wusste ich, dass es ein harter Kampf wird, ich glaube, ich habe noch nie sooo rutschigen Stoff in der Hand gehabt und er ist zudem noch dünner als ich erwartet hatte.

I immediately knew that this will be a difficult task when unwrapping the package. I don’t think I’ve ever had a slippery fabric like this in my hands and it’s more lightweight than expected.

Um den Stoff auslegen zu können musste ich im Schlafzimmer einige Möbel verrücken – es war jede Menge Stoff. Um ihn zu zähmen habe ich ihn kurzerhand mit Malerkrepp auf dem Boden festgeklebt und großzügig von der Sprühstärke Gebrauch gemacht. Trotzdem war genauso schwer fassbar wie Wasser – er hat gemacht was er wollte.

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I had to move some furniture in the bedroom in order to lay out the fabric. It was a lot! The fabric behaved almost like water so I taped it to the floor using some masking tape and a lot of spray starch – the fabric still did what it wanted.

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Ich hoffe inständig, dass ich den Stoff beim zuschneiden nicht zustark verzogen habe.
Als Einlage wird Organza verwendet, die ich auch schon auf den entsprechenden Belegen festgeheftet habe. Ich hab mich ein bisschen gewundert warum keine selbstklebende Einlag verwendet wird, aber da das Schnittmuster eine Reproduktion von 1954 ist, konnte ich mir die Frage selbst beantworten. Die wird’s einfach noch nicht gegeben haben.

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I just hope that the fabric didn’t distort too much while cutting.
Organza is used for the interfacing and I already tacked it to the according pattern pieces. I wondered a bit why they didn’t use iron-on interfacing but I ould answer the question myself. Since the pattern is a reproduction from 1954 – I guess there was no such thing.

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Die Knopflöcher kamen als nächstes an die Reihe und sie haben mich ziemlich Nerven gekostet. Zunächst habe ich den Beleg verkehrt herum auf den Stoff übertragen … und mich gewundert warumes nicht passt. Hier ist es ziemlich hilfreich, wenn man sich die „Center Front“ Linie auf die Stoffteile mit überträgt. Dadurch dass der Stoff so rutschig ist, konnte man ihn kaum ordentlich in Falten legen. Also einen Schönheitspreis gewinnen sie nicht, aber sie sind drin.

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The bound buttonholes were quite nerve racking. At first I copied the buttonhole part to the wrong side od the fabric – of course it didn’t fit. I found it quite helpful to copy the „center front“ line onto the fabric. Because the fabric is so slippery, it was all over the place and I couldn’t get the folds a neat as I wanted to. They are not pretty, but they are in.

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So sieht es jetzt aus, als nächstes wird das Kleid zusammengesetzt.
That’s how it looks now. Comming up – I’ll put the dress together.

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Blaubeer-Muffins mit weißer Schokolade

Kennt ihr das, wenn man plötzlich Appetit auf etwas hat und man keine Ruhe geben kann, bis man es gegessen hat? Mir ging das jetzt mit Blaubeeren so. Ich wollte unbedingt Blaubeer-Muffins.

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PLUS

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ISTGLEICH

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Da war ich am Freitag extra auf dem Markt und wollte Blaubeeren kaufen. Dann fiel mein Blick auf die Pflaumen und ich musste erst einmal Pflaumen kaufen. Am nächsten Stand habe ich noch Himbeeren gekauft und hab die Blaubeeren links liegenlassen, weil ich zu dem Zeitpunkt schon der Meinung war, ich hätte bereits welche gekauft. Zuhause fiel mir dann auf, dass ich überhaupt keine Blaubeeren gekauft habe… Pffft – schieben wir es auf die Hitze. Zum Glück hatte der Gemüsevietnamese meines Vertrauens noch welche und im Naschi-Schrank hab ich auch noch einen weißen Osterhasen gefunden. Also stand meinem Muffin Glück nichts mehr im Wege.

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Das Rezept habe ich hier gefunden.
Das einzige was ich geändert habe war die Menge an Schokolade, da der Hase 150g schwer war – deshalb hab ich die Zuckermenge ein bisschen reduziert auf 70g. War aber nicht unbedingt nötig. Zu süß sind sie auf keinen Fall.

Ich hab mich ein bisschen schwer getan, die Butter da mit der Gabel unterzumischen und habe dann noch das Rührgerät mit Knethaken zur Hilfe genommen bis ich einen homogenen Teig hatte. Er ist etwas zäh – geht aber.

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Insegesamt sind es bei mir 17 Muffins geworden. 12 von den Blauen und der Rest Teig hat noch für 5 von den bunten Förmchen gereicht. Die blauen Förmchen habe ich zusätzlich mit Papiermanschetten ausgelegt, allerdings suppen da die Blaubeeren beim backen ziemlich durch, sodass es nicht sehr hübsch aussieht.

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Die Muffins an sich sind super lecker und fruchtig. Mein Verlangen nach Blaubeeren wurde erfolgreich gestillt😉

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Film und Serien Sew Along 2016: Finale

Huch, schon Finale! Die Zeit verging aber wirklich schnell.

Mein weißes Hemdblusenkleid á la James Bond ist fertig geworden – aber irgendwie nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe.

Hier nochmal das Original:

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Quelle: Pinterest

 

 

Und hier mein Werk:

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Es hat ein bisschen was von….. mmmh…. Krankenschwester, oder?

Genäht habe ich nach dem Schnittmuster Edith von MariaDenmark. Über meine Verständnisschwierigkeiten mit dem Kragen, hatte ich ja hier schon berichtet. Aber dank meines Probelaufs, hat es jetzt ganz gut funktioniert.

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Gewählt habe ich einen nicht zu dünnen weißen Leinenstoff. Bei weißen Stoffen ist ja die Schwierigkeit immer, dass sie recht durchscheinend sind. Ich wollte schon immer ein Leinenkleid haben, allerdings ist da der Nachteil das Leinen ohne Ende knittert. Trotz des exzessiven Gebrauchs von Bügelhilfe habe ich nicht alle Falten rausbekommen. Aber ich schätze das ist ohnehin vergebliche Liebsmühe.

Ich habe alle Kanten mit Zickzackstich versäubert und hoffe, das es hält. Leinen franst durch seine lockere Webart ziemlich stark.

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Zum ersten Mal habe ich auch eine größere Anzahl an Knopflöchern genäht und war froh, als ich sie alle so schön gleichmäßig drin hatte.
Als ich dann nochmal nachgeschlagen habe wie man Knöpfe richtig mit Steg annäht, ist mir aufgefallen, dass ich da einen kleinen Fehler begangen habe.
Im Buch (Nähen Schritt für Schritt von Alison Smith) steht:

Grundsätzlich werden Knopflöcher in eine Knopflochblende oder einen Belegstreifen vertikal eingearbeitet. Alle anderen Knopflöcher sollten horizontal angelegt werden, denn dann belastet jeder Zug das Ende des Knopfloches und verhindert, dass sich der Knopf von selbst öffnet.

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Ups.
Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass man Knopflöcher auch längs einarbeiten kann, aber ein Blick auf einige meiner Blusen hat das bestätigt. In meinem Hochzeitsgast-Kleid (da hatte ich schon das Probeteil fertig), werden die Knopflöcher auch quer eingearbeitet, deshalb hab ich mir da überhaupt keine Gedanken um die Richtung gemacht. Allerdings sind das Paspelknopflöcher, vielleicht ist das da anders.
Da die Knopflöcher schon aufgeschnitten waren, als ich diesen Teil gelesen habe, lies sich das nun nicht mehr ändern. Naja, beim nächsten Mal mach ich es dann richtig. So ein großes Drama ist das jetzt auch nicht.

Die Nahtzugabe bei den Armausschnitten wird laut Anleitung nur mit der Zackenschere zurückgeschnitten (zumindest sah es auf dem Bild so aus) einmal umgeschlagen und knappkantig festgesteppt. So richtig gefällt mir das nicht, weil man es beim Tragen durchaus sieht. Beim nächsten Mal würde ich die Armausschnitte vielleicht einfassen.

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Nun zum Saum und das Geheimnis der 2cm.
Das Kleid hat mich vor ein Rätsel gestellt. Auf der einen Seite war der Frontbeleg 2cm zukurz und auf der anderen Seite 2cm zulang – obwohl ich den Stoff doppelt zuschnitten habe und beide Teile gleichlang waren. Also hab ich kurzerhand abgemessen und die untere Kante so abgeschnitten, dass alles schön gleich ist – ahhhhh. Nicht gut. Worauf ich nämlich nicht geachtet habe, war das die Knopfleiste vorne eigentlich gleich lang war. Nachdem ich die Schere angesetzt und den Saum umgenäht hatte fehlten nämlich auf der Seite mit den Knöpfen plötzlich wieder 2cm…
Naja um das auszugleichen hab ich schrecklich geschummelt und ein bisschen gepfuscht.

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Der Übergang ist allerdings an der Seitennaht, wenn man es nicht weiß fällt es nicht auf.

Wie man sieht hatte ich den Saum eigentlich mit einem Schrägband verstürzt. Mir gefällt diese Methode, die ich durch den Sommer-Rock-Sew-Along kennengelernt eigentlich ziemlich gut.

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Ach, eigentlich gefällt es mir doch ganz gut. Vielleicht mach ich ja mal noch die Bluse.

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Mein Agent Carter Kleid habe ich leider nicht geschafft, aber das werde ich bei Gelegenheit nachholen. Momentan nimmt mich mein Hochzeitsgastkleid voll in Anspruch.
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Ich kämpfe!

Vielen Dank an yacurama von Minimale Extravaganz für das organisieren des Sew Alongs. Es war eine Quelle der Inspiration und hat riesig Spaß gemacht🙂
Sollte es im nächsten Jahr eine Neuauflage (hoffentlich!) geben, bin ich gerne wieder mit von der Partie.
Gestern zum Me-Made-Mittwoch habe ich es leider nicht geschafft, aber dafür geht es heute mit zum RUMS.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Das Hochzeitsgastkleid – Probemodell

Alle anderen Projekte (sprich: FUSSA16) mussten jetzt erst einmal zu Gunsten des Großprojektes Hochzeitsgastkleid hinten angestellt werden. Die Zeit drängt, Deadline ist der 30. Juli und das Probemodell ist soweit fertig.

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Ich befürchte, ich habe mich da ein bisschen übernommen. Ich glaube, dieses Kleid liegt so ein bis zwei Level über meinem bisherigem Kenntnisstand aber ich habe mich durchgeninjat.

Zu aller erst musste ich erstmal eine ganze Weile darüber nachgrübeln, wie das wohl mit dem Auflageplan für die Schnitteile gemeint war. Warum bitte soll ich denn den Stoff drehen? Bis es mir dann irgendwann (nach 30 Minuten Kopf kratzen) klar wurde. Der Stoff liegt nicht längs Webkante auf Webkante, wie das bei mir bis jetzt meistens der Fall war, sondern quer. Und da ist dann natürlich klar, warum der Stoff in der Hälfte durchgeschnitten und gedreht werden muss – sonst steht das Muster auf dem Kopf.
Das nächste Problem. Wo lege ich den Stoff aus? 5m längs gefaltet hätte ich im Flur untergebracht, aber quer? So breit ist er dann doch nicht. Ich hab dann im Schlafzimmer das Bett und diverse andere Möbel verrückt und so ging es dann.
Wie macht ihr das mit großen Stoffstücken?

Nun, für mein Testmodell war jetzt die Stoffrichtung nicht so ausschlaggebend, aber diesmal habe ich mir direkt Mühe gegeben.
Der erste Akt waren die Knopflöcher. Dachte ich ja noch eine ganze Weile, dass es sich dabei um ganz normale Knopflöcher handelt und deshalb habe ich die Markierungen nur mit einem Strich übertragen. Eine Anmerkung zu den Markierungen – davon ist jeder einzelne Kreis, Viereck und jedes noch so kleines Dreieck wichtig, also alles schön übertragen und nicht so schludrig wie ich, nur die Knipse und die großen Kreise….
Ich musste allerdings schnell feststellen, dass es bei weitem keine gewöhnlichen Knopflöcher waren und hatte jede Menge „Hä?-Wie jetzt Momente“ was die Faltung des Stoffstückes anging.
Eine Googel-Such nach „Verstürztes Knopfloch“ brachte überraschende Ergebnisse. Die Dinger nennen sich Paspelknopflöcher und ein hervorragendes Tutorial gibt es hier. Wieder was gelernt.

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Die Knopflochklippe erfolgreich umschifft (ja, sie sind jetzt nicht schön, aber ich habe sie auch mehrfach wieder aufgetrennt) haben sich die Kleiderteile eigentlich recht einfach aneinander nähen lassen. Unterm Arm wurde es nochmal ein bisschen fummelig mit diesen putzigen Verstärkungsvierecken aber klappte erstaunlich gut. Leider kann man das Kleid zwischen durch nicht einfach mal so anprobieren, erst wenn alles zusammengenäht ist, da Ober- und Unterteil ja ein Schnittteil sind. Im Endeffekt hab ich im Rückenteil noch 1 cm rausgenommen.

Bei den Taschen war ich wieder verwirrt, weil da nur der Mittelteil (zwischen Punkt und Viereck) angenäht wird, das hat alles überhaupt keinen Sinn gemacht. Ich hab’s einfach irgendwie angenäht, wie ich es für richtig gehalten habe. Ich muss dazu sagen, dass sie deutsche Übersetzung katastophal ist – Sorry, aber Computerübersetzungsprogramme ist nicht die Lösung für alles. Ich sage nur „Und drücken sie den knopf Macht“….

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Interessant wurde es mit der Rockversteifung. Alle Blogs, die ich gefunden habe, wo über das Kleid berichtet wurde, haben diesen Versteifungsteil weggelassen. Allerdings ist mein Kleiderstoff relativ dünn, also wollte ich den ungern weglassen. Es soll ja auch ein bisschen festlich aussehen.

Ich habe ein Rest Bettlaken (der schwarze Stoff) genommen um den Versteifungsteil zu simulieren und habe nur den oberen Teil zugeschnitten, damit ich verstehe wie das angenäht wird. Jetzt war mir auch klar, warum die Taschen so komisch angenäht werden, weil dann die Versteifung dann noch eingeschoben wird. Allerdings habe ich beim festnähen gepennt und die Taschen prompt zugenäht…

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Mit dem Ripsband/Gürtel wusste ich bis zur Anprobe nicht, was ich davon halten sollte. Ich empfehle, sich nicht nach der Schablone (obwohl es nett ist, dass sie eine dazugegeben haben) zu richten sondern die eigenen Taillenmaße + 5cm zunehmen. Ich hab mich nach der Schablone gerichtet und es war zu kurz – kürzer machen geht immer. Aber die Idee ist gut, damit sitzt das Kleid gut auf Taille.

Beim Sommer-Rock-Sew-Along ging es im dritten Treffen um Details und unter anderem um Säume. Also habe ich beim Saum ein bisschen mit Schrägband und Blindstichen geübt. Das gefällt mir eigentlich ganz gut, mal sehen ob ich was in der passenden Farbe finde.

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Mit der Maschine angenäht

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Mit Blindstich angenäht

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Und beides nochmal von vorn

Die Sache mit dem Frontbeleg und dem Saum habe ich allerdings weder im Deutschen noch im Englischen verstanden. Was genau soll ich hier machen?
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Soweit ich das verstanden habe, soll damit der Saum sauber versteckt werden aber wie ich das machen soll ist mir ein Rätsel. Vor allem „Wie gezeigt…“ ich kann auf dem Bild nix nachvollziehen.

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So nicht, glaube ich…

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So siehts angezogen aus.
Ich habe den Saum noch um ganze 15cm gekürzt.

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Ich hab mit noch einen Petticoat im Schlussverkauf geleistet.
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So und jetzt noch schnell ab zum Me-Made-Mittwoch damit

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Kokos-Ananas-Kuchen

Für mich schmeckt der Sommer nach Kokos und Ananas und weil ich im Moment total auf Kokos stehe gibt es hier zur Zeit Kokoskuchen en masse (und Kokosbrot, Kokos-Curry…)

Ein tolles Rezept für Kokoskuchen mit Kokosmilch habe ich bei schokohimmel.com gefunden.

Ich habe das Rezept entsprechend abgewandelt und mit Ananas verfeinert. Eigentlich wollte ich Dosenananas nehmen, hab aber vergessen welche zu kaufen. Glücklicherweise hatten wir noch frische zu Hause, die auch verarbeitet werden musste.
Ich habe ca. eine halbe Ananas genommen (bei einer 20cm Form bleibt noch ein bisschen zum Naschen übrig) und klein geschnitten.

KokosAnanas01

Dann habe ich die erste Hälfte des Teigs in die Form gegossen, die Ananasstückchen drübergestreut, bis der Teig bedeckt war, die zweite Hälfte des Teigs drüber gegossen und dann die restliche Ananas drüber (soviel bis der Teig gleichmäßig bedeckt ist).
Alles ab in den Ofen. Ich habe den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze 50 Minuten gebacken. Aber mein Ofen ist auch ein bisschen zickig.

KokosAnanas02

Für meinen Geschmack ist der Kuchen einen Tick zu süß (aber trotzdem super lecker), ich hatte zwar den Zucker schon auf 125g reduziert, aber ich denke 100g hätten auch ausgereicht. Beim nächsten Mal. Vielleicht lag es auch an der etwas überreifen Ananas.
Der Kuchen ist super saftig und im Nu verputzt. Ich könnte mir auch gut Schlagsahne dazu vorstellen.

KokosAnanas03

KokosAnanas04

KokosAnanas05

 

Ein bisschen Off-Topic muss auch mal sein:

Heute ist übrigens Internationaler Plastiktütenfreier Tag und Juli steht ganz im Zeichen der Plastevermeidung. Ich habe die Challenge akzeptiert, ihr auch?
Mehr Informationen zum Thema Plastemüllvermeidung und Müllvermeidung allgemein findet ihr auch auf der tollen Seite von Shia, die nicht nur für vegane Leckereien bekannt ist.

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