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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] An Ideen soll’s nicht mangeln

Juhu, es ist so weit. Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist der Startschuss für den Weihnachtskleid Sew Along 2017 gefallen.
Ich muss ja zugeben, ich habe schon ein bisschen drauf gelauert 🙂

Letztes Jahr war meine Premiere mit einem Kleid aus der Burda 12/2016

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Dabei musste ich feststellen, dass diese Form der Ärmel zwar sehr hübsch ist, zum Kaffee trinken und Kuchen essen aber eher untauglich. Ständig muss man aufpassen, dass die Ärmel nicht im Kaffee oder in der Torte landen.

Mein Weihnachtskleid für dieses Jahr habe steht eigentlich schon seit einer Weile fest. Ich wollte unbedingt Etta von Tilly und the Buttons nähen – aus rotem Stoff.

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Doch dann kam die Fashion Style (10/2017) mit dem tollen Kleiderbaukasten in die Läden und bei der letzten Burda konnte ich auch nicht nein sagen, obwohl ich da inzwischen etwas wählerisch geworden bin.

In der Fashion Style gefallen mir diese beiden Kleider, obwohl ich für das erste vielleicht nicht so eine Kamelfarbe wählen würde. Vielleicht in Navy oder auch rot?
Bei dem zweiten würde ich warscheinlich lange Ärmel wählen.

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Und dann viel mir in der Burda (12/2017) noch dieses Kleid ins Auge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir sowetwas wirklich steht. Vielleicht doch nur als Bluse?

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Mein Weihnachtskleid muss zudem noch folgende Kriterien erfüllen:
– es muss definitiv langärmlig sein
– ich möchte es auch gern im Büro tragen können
– bequem muss es auch sein und ich will mir nicht ständig Gedanken drüber machen müssen, wo sich mein Ausschnitt grade befindet
– ich will keinen neuen Stoff kaufen müssen. Mein Lager ist mehr als gut gefüllt. Da sollte sich auf jeden Fall etwas finden.

Erschwerend kommt noch etwas dazu, dass ich im Moment unter akuter Näh-Unlust leide. Meine Bluse hängt immernoch ohne Ärmel hinter der Tür und ich finde aber auch immer eine neue Beschäftigung, um nicht weiter nähen zu müssen. Und das, obwohl ich jetzt einen so tollen Nähplatz besitze.

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Vielleicht reißt mich ja so ein bisschen Gruppenzwang aus meiner Lethargie, eine Deadline kann ja manchmal Wunder bewirken.

Viele weitere Inspirationen zum Thema Weihnachtskleid findet Ihr hier.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 43 – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Diese Woche habe ich viel Zeit auf Arbeit verbracht, daher konnte ich bei meinen Projekten nur geringfürgigen Fortschritt verzeichnen.
Bei meinem Häkelpullover bin ich ein Stück weiter gekommen. Der zweite Ärmel ist im zweiten Anlauf nun endlich fertig und hat auch die gleiche Größe wie der andere Ärmel. Die Schulternähte habe ich auch schon geschlossen. Jetzt versuche ich grade zu entschlüsseln, wie ich das Halsbündchen machen soll. Da stoße ich in der Anleitung auf etwas Verständniss-Schwierigkeiten und musste den Pullover heute erstmal beiseite legen.

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Mit Bluse Orla bin ich auch ein Stück weiter. Alle Teile sind zugeschnitten und die Abnäher sind auch schon genäht. Jetzt grübele ich grade über den Reißverschluss. Ich möchte ja gern einen Spitzenreißverschluss einnähen. Damit man die Spitze dann auch sieht, muss er ja auf die rechte Seite genäht werden aber das Reißverschlussende darf man auch nicht sehen, das muss wiederrum irgendwie versteckt sein. Noch habe ich keine richtige Idee. Da muss ich wohl erstmal googeln oder hat jemand Vorschläge?

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Nachwuchs gabs im Freundeskreis auch noch. Da muss noch ein Baby-Geschenk her. Ich hatte mal wieder Lust auf das Enten-Set. Das habe ich schon zwei Mal gehäkelt und es ist bis jetzt immer gut angekommen.

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Mit meinem Entspannungs-Herbstmandala-Stickprojekt habe ich auch einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen. Die Fledermäuse waren etws schwierig. Soviele 3/4 Kreuzstiche habe ich bis jetzt auch noch nicht gemacht, war eine ganz gute Übung.

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Nächste Woche habe ich Urlaub. Wir machen „Projektwoche“, da hoffe ich auf ganz viel neuen Fortschritt 🙂

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW42 – Geduldsprobe

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Juhuu, die Ärmel von meinem Häkelpullover sind auch fertig. Nur noch Dämpfen und zusammen nähen.
So dachte ich zumindest.
Denn seht Ihr was ich hier sehe?

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Wie konnte das nur passieren? Ich habe doch alle Reihen mehrfach akribisch nachgezählt und trotzdem fehlen unten jetzt gut 2 Zentimeter.
Ganz einfach, ich habe gepennt. Das graue Bündchen wir in halben Stäbchen mit Häkelnadel Größe 4 gehäkelt, der blaue Teil in Stäbchen mit Größe 4,5. Ihr ahnt es schon? Genau, ich hab beim Farbwechsel vergessen auch die Häkelnadel zu wechseln und habs natürlich erst gemerkt, als alles schon vernäht war und ich die beiden Teile zur Kontrolle so übereinander gelegt habe. Selbst schuld. Die Arbeit einer ganzen Woche umsonst, ich musste alles wieder aufribbeln und von vorne anfangen. Diesmal aber mit der richtigen Nadelstärke.

Und dabei hab ich mich so gefreut, dass ich fast fertig war. Hab mich schon auf neue Projekte gefreut.
Zum einen ist nämlich mein Wollpaket für meine Deckengroßprojekt gekommen.

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Zum anderen möchte ich auch gern wieder etwas sticken.
Ich hab dann trotzdem mit meinem Stickprojekt angefangen. Manchmal braucht man einfach auch ein bisschen Abstand und da ist es immer gut genug Projekte zur Auswahl zu haben.

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Dann habe ich noch mit Bluse Orla angefangen, da jetzt aber auch ein bisschen die Geduld verloren. Der Stoff zeigt sich nur wenig kooperativ. Die Viskose fällt super, ist aber damit auch ziemlich flutschig.

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Ich zieh mich jetzt erstmal in meine Couchecke zurück und sticke Kürbisse, das beruhigt die Nerven. Nagut, solange sich nicht wieder ein Megafitz auf der Rückseite bildet. Manchmal ist es aber auch wie verhext.

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Hochzeitsgastkleid Butterick B6412

Anfang September waren wir wieder zu einer Hochzeit eingeladen.
Zeit für ein neues Kleid. Ich nähe eigentlich sehr gerne Anlasskleider.
Da mir die Silouhette der 50er Jahre Kleider sehr gut gefällt habe ich mich für einen Butterick Schnitt aus der Patterns by Gertie (B6412) entschieden.
Da ich immer direkt bei Butterick bestelle, wenn es die Schnitte für $1,99 gibt hatte ich nur eine englische und eine französische Anleitung zur Verfügung. Ich komme allerdings mit den Anleitungen ganz gut klar, da auch immer Bilder mit dabei sind, auch wenn Sie hin und wieder ziemlich exemplarisch sind und man nicht wirklich versteht was gemeint ist.

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Das Gelbe ist übrigens das Shirt was die Puppe trägt und gehört nicht zum Kleid.

Das Einzige woran ich hier gescheitert bin ist der Begriff „Flexible Trim“ ich habe nicht herausgefunden was das sein soll und wofür man es benutzt. Anhand der Anleitung hätte ich jetzt gedacht zum versäubern der Unterkante des Beleges, aber irgendwie hat dieser Teil für mich keinen Sinn ergeben.
Ich war sogar im Kaufhaus um einen Blick auf die deutsche Anleitung zu werfen aber leider wird die wohl von Google Translate übersetzt und ist nur wenig hilfreich, zudem gibt es die Materialauflistung auch in den Versionen, die in Deutschland verkauft werden nicht auf Deutsch.
Ich habe dass dann einfach weg gelassen, die untere Seite des Belegs mit der Overlock versäubert und gut war. Nagut, bis auf den Teil wo ich die falsche Seite erwischt habe (Hatte es extra markiert nur um dann die Markierungen gründlich zu ignorieren) und alles auftrennen musste um dann die richtige Seite zu versäubern.

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Laut Größentabelle hätte ich Größe 18 bei Brust und Hüfte zuschneiden und Größe 20 in der Taille zuschneiden müssen. Habe ich nicht. Zum Glück bin ich vorher auf der Suche nach einem Sew-Along für das Kleid (keinen gefunden) auf Gerties Blog über einen Hinweis zur Bequemlichkeitzugabe (Pattern Ease) bei Butterick Schnittmustern gestoßen. 2,5 inch sind wohl Standard, das sind rund 6.5 cm! Dort schreibt sie, dass sie die Kleider selbst mit 0 – 0,5 inch pattern ease näht und wenn man man möchte, dass das Kleid so sitzt wie auf den Bildern auf dem Umschlag 1-2 Größen nach unten gehen soll. Es gibt ja auf den Schnitteilen glücklicherweise auch immer die Angabe zu den Maßen des fertigen Kleidungsstücks (der große Kreis mit dem Kreuz drin). Anhand dieser Maße habe ich mich dann dazu entschieden Größe 14 bei der Brust zu wählen und diese dann in der Taille auf Größe 18 auslaufen zu lassen. Die Hüfte habe ich bei Größe 18 belassen, obwohl das nicht nötig gewesen wäre aber ich hatte keine Lust dann wieder zurück zu gradieren. Und bei dem Rock erschien mir das auch vernachlässigbar. Von 14 auf 18 zu gradieren war schon schwierig genug, sooft habe ich das auch noch nicht gemacht und wenn dann auf eine Größe und nicht auf zwei. Da ich mir auch absolut unsicher war, bei dem was ich da gemacht habe, habe ich vom Oberteil ein auch Probeteil genäht.
Das hat ganz gut gepasst, allerdings hat sich dort schon angedeutet dass der Ausschnitt ziemlich massiv sein würde, aber das hatte ich schon auf einigen anderen Blogs gelesen.

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Das Kleid ist komplett gefüttert, bis auf die Ärmel. Ich habe mir einen leichten weißen Baumwollstoff gesucht, im Kaufhaus habe ich Ihn dann auch gefunden.

Den Stoff für das Kleid habe ich aus England mit gebacht. Auf unserem Rückweg zum Auto in Salsibury, standen wir plötzlich vor einem kleinen Stoffladen, vollgestopft mit jeglicher Art an Stoffen. Natürlich musste ich da rein und der Hobbybrauer musste mit. Und dann habe ich diesen Stoff gesehen und mich schockverliebt. Ich hatte auch sofort dieses Kleid dazu im Kopf. Cotton Sateen stand drauf. Da noch Platz im Koffer war durfte ich 3 Meter mitnehmen. Der Hobbybrauer hat auf meinen flehentlichen Blick nur geseufzt, abgewunken und gesagt „Nimm mit.“ 🙂

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Zusammengesetzt habe ich das Kleid komplett nach Anleitung. Beim zusammennähen von Ober und Unterteil ist mir dann noch ein kleines Unglück passiert. Ich habe eine Falte übersehen und mit der Overlock noch schön in den Futterstoff reingeschitten. Zum Glück war es nur der Futterstoff. Als erste Hilfe Maßnahme viel mir nichts anderes ein als ein Viereck von dem weißen Stoff mit Vliesofix zu bebügeln und es dann auf den Riss zu bügeln. Um sicher zugehen habe ich das ganze dann ringsrum noch mit Zickzack-Stich festgenäht. Eine Repartur Applikation sozusagen. Hat zum Glück funktioniert.

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Der Reißverschluss ist nahtverdeckt Ich hatte ganz schön zu kämpfen Ihn dahin zubekommen wo er hinsollte. Aber diesmal habe ich Ihn wenigstens auf die richtige Seite vom Stoff genäht. Oben ist noch ein kleines Häkchen zur Sicherheit.

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Die Knöpfe sind selbstbezogen. Ich hatte mir dieses Knopf-Set von Prym gekauft. Das ging ziemlich unproblematisch. Am schwierigsten war es ein passendes Stoffstück zu finden, welches dann auch zum Rest des Musters passt.

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Wer genau hinsieht, kann die Knöpfe erkennen.

Der Saum des Unterkleides ist mit der Maschine genäht. Alle anderen Säume habe ich im Blindstich mit der Hand angenäht. Das Oberteil vom Futter habe ich auch mit der Hand am Reißverschluss befestigt.
Ich finde mit der Hand nähen bisweilen ja sehr entspannend, also macht mir das nicht wirklich viel aus gefühlt kilometerweise Saum zu nähen. Schön Hörbuch nebenbei und dann läuft das schon.

Das waren die Details und nun möchte ich Euch auch das Gesamtwerk nicht vorenthalten.
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Weitere schöne Kleider und noch mehr tolle selbstgemacht Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW40 – Stoffmarkt und Projektwahn

Kennt Ihr das? Man hat soviele Projekte im Kopf und möchte am Liebsten alle gleichzeitig machen – nur dass man sich damit selbst blockiert und am Ende gar nichts schafft. So wie bei mir: Ich möchte soviele neue Sachen nähen: Blusen, eine Jacke, ein T-shirt für den Hobbybrauer und eins für mich, Longshirts und nicht zu vergessen, die ganzen Weihnachtsprojekte. Und natürlich hab ich auch schon alle Schnittmuster ausgesucht, den Stoff schon bereit (Kleinigkeiten wie Reißverschlüsse, Bänder, Knöpge fehlen allerdings noch) und trotzdem wird nichts. Weil mich immer eine neue Projektidee davon abhält mal etwas auch anzufangen. Also einen Schritt zurück und alles auf Anfang. Ich habe mir alle Projekte in meinen Nähplaner geschrieben und nach Wichtigkeit sortiert.

Erst die Jacke (ich brauche definitiv eine Übergangsjacke), dann die Blusen, dann die T-Shirts – eins nach dem anderen.

Wie passend, dass wir letzten Freitag Stoffmarkt hatten. So hatte ich gleich einen Anreiz, der mich gezwungen hat mal pünktlich Feierabend zu machen (wenigstens einmal in der Woche). Das Wetter war regnerisch, aber als ich dann kurz nach 5 ankam, hörte es wenigstens auf zu regnen. Also von mir aus könnte zum Stoffmarkt immer schlechtes Wetter sein – ist zwar nicht schön für die Händler. Aber als Kunde kann man mal in Ruhe gucken (ohne gleich weggeschubst zu werden, oder einem Rucksack im Gesicht zu haben oder von einem Kinderwagen gerammt zu werden) , kommt auch gleich dran wenn man was gefunden hat, alles ist irgendwie entspannter. Ich gehe immer mit vorher festgelegtem Budget auf den Stoffmarkt und bezahle alles in Bar. So hat man noch ein bisschen die Kontrolle. Wenn das Geld alle ist, ist es eben alle und Schluss mit einkaufen. Und ich gehe immer mit Einkaufsliste auf den Markt – ok, das schließt Spontankäufe nicht direkt aus. Minimiert sie aber.

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Hier meine Ausbeute. Farbschema tendiert wie immer stark in Richtung Blau.
Eine Jacke, ein Hoodie, 3 Blusen, 2 T-Shirts und ein Longshirt 🙂
Das ist zumindest der Plan, ob das dann auch daraus wird bleibt abzuwarten.

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Das Schnittmuster für die Jacke schon in Vorbereitung.

Und mit meinem Häkelpullover bin ich auch ein Stückchen weiter gekommen. Das Vorderteil ist auch fast fertig.
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Flamingos in England – Mein Lieblings T-Shirt Grundschnitt

Ein paar Urlaubsbilder aus England habe ich noch.

Da passt es ganz gut um mal meinen Lieblings T-Shirt Schnitt vorstellen. Burda Schnitt B6602.
Geeigent für Damen und Herren. Kurzärmlg, Langärmlig oder als Hoodie. Gekommen bin ich zu den Schnitt weil der Hobbybrauer dringend neu T-Shirts brauchte und die gekaufen immer so schnell auseinander fielen bzw. in Null Komma Nichts mit Löchern durchsäht waren.

Mittlerweile näht sich das T-Shirt auch quasi fast von selbst und nach 3 Stück für den Hobbybrauer habe ich mir auch eins gegönnt. Mit Flamingos!!!
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Ich gebe zu, ich habe es fast komplett mit mit der Overlock genäht, aber soviel Nähte sind es ja bei so einem T-Shrit auch nicht.
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Die Nähmaschne durfte nur bei den Säumen und dem Abstppen des Halsbündchens mit der Zwillingsnadel ran.
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Man sieht es vielleicht nicht ganz so gut, für die Zwillingsnaht hab ich mir rosa Faden gekönnt.

Das Einzige was etwas stört ist die Beule hinten am Halsbündchen, ich bin mir nicht ganz sicher, was da passiert ist. Irgendwie beim letzten Stück mit der Overlock hab ich eine komische Beule reingenäht.

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Ich mag den Schnitt. Eine langärmlige Version für mich habe ich auch schon im Plan und noch viele weitere T-shirts für den Hobbybrauer. Brauch ich nur noch passenden Stoff. Ich finde ja Stoffe für Männer zu finden ist unglaublich schwierig oder geht das nur mir so?

Und hier noch ein paar Tragebilder.
Auf den Fotos machen wir grade einen Stopp am Honister Pass im Lake District National Park um die dramatischen Landschaft zu bewundern.
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Und her noch der Beweis, dass der Hobbybrauer auch ein neues T-Shirt für den Urlaub bekommen hat 🙂 – Der gleiche Schnitt nur in der Männer Variante.
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Hier übrigens in Lyme Regis an der Jurassic Coast.

Noch viel mehr tolle selbstgenähte Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 38 – Ufos unterm Couchtisch

Willkommen zu meiner neuen Serie. „Derzeit auf meinem Arbeitstisch“, in der ich berichten möchte, woran ich so grade werkele.

Tatsächlich befinde ich mich grade zwischen den Projekten.

Noch kein neues Nähprojekt am Start und da dachte ich mir: Schaust du doch mal was hier noch so angefangen umherr schwirrt, vielleicht habe ich ja die Muse was zu beenden.

Da ich in der Regel (außer beim Nähen) gemütlich auf der Couch handarbeite, haben meine angfangenen Stick-, Häkel-, und seit diesem Jahr auch Strickprojekte die Tendenz sich unter dem Couchtisch zu sammeln.

Schaut mal was ich so gefunden habe:

Einen Pullover, angefangen irgendwann letztes Jahr im Herbst
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Einen Strickübungsschal mit rechten und linken Maschen. Ihr erinnert Euch, mein Jahresprojekt für dieses Jahr war Stricken lernen. Angefangen irgendwann im Januar; über den Sommer ist da nicht soviel geworden. Aber jetzt vielleicht wo es wieder kälter wird und Wolle einen neuen Reiz bekommt.
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Und noch ein Stickprojekt ist aufgetaucht (da fragt man sich doch wieviel Platz unter so einem Couchtisch ist). Angefangen offensichtlich letztes Jahr um die Weihnachtszeit rum. Naja, ist ja bald wieder, vielleicht bekomme ich es ja in diesem Jahr fertig.
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Ein neues Nähprojekt plane ich auch grade, ich brauche ganz ganz dringend noch ein paar langärmlige Blusen fürs Büro.

Diese Kandidaten stehen zur Wahl:
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Modell 42 aus Meine Nähmode 04/2017 Seite 33
Bluse 103 A/B aus Burda Style 06/2017 mit Nähschule auf Seite 46
Bluse Orla von Tilly & the Buttons aus England mitgebracht (wie noch 3 andere Tilly Schnittmuster *räusper*)
Bluse B6487 von Butterick Version D

Und das sind die Stoffe die ich in meinem Lager ausfindig gemacht habe:
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Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken.
Ich tendiere ja zu Butterick mit Kranich-Stoff oder zum Nähmoden-Schnitt mit dem grünen Botanik-Stoff.
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Was meint Ihr?

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Sommergarderobe Teil 2: Timpe Tee

Letzte Woche habe ich Euch ja schon einen Teil meiner Sommergarderobe vorgestellt, aber das ist ja noch längst nicht alles. Was ich dieses Jahr unbedingt für meinen Urlaubskoffer nähen wollte, war ein Timpe Tee und zwar schon seit ich die hübsche Geschichte dazu gelesen habe.

Ich habe ja nun auch schon reichlich T-Shirs genäht und bin mit der Kurzanleitung auch ganz gut klar gekommen. Das Shirt war schnell genäht und meine Overlock hatte auch mal wieder einen Einsatz.
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Einzig beim Beleg bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das so sein muss. Er rutscht auch immer hinten ein bisschen aus dem Shirt raus. Gibt es Erfahrungswerte dazu?

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Abgesteppt habe ich den Halsausschnitt und die Säume mit der Zwillingsnadel.

Das Schnittmuster ist relativ straight forward, daher gibt es auch gar nicht so viel zu berichten, aber ein paar Tragebilder habe ich natürlich auch noch. Der Beweis, dass es auch wirklich im Urlaubskoffer war 🙂

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Hier sind wir in Bath in den Roman Baths einer sehr beeindruckenden römischen Ausgrabungsstätte.
Wer im Sommer dor ist sollte unbedingt in den Abendstunden gehen. Vom 17. Juni bis zum 31. August hat das römische Bad bis 21:00 Uhr geöffnet. So umgeht man nicht nur die Busgruppen und Touristenmassen sondern erlebt auch eine wunderschöne Stimmung zur Abenddämmerung.

Als wir auf unserer Rundreise Bath besucht haben, waren wir natürlich nicht nur in den Römischen Bädern und haben bei Jane Austen Tee getrunken, wir waren auch im Fashion Museum. Und obwohl der Hobbybrauer anfangs nicht so begeistert war und nur mir zu liebe mitgekommen ist, war auch er am Ende recht beeindruckt.

Als wir da waren gab es grade die Ausstellung „A History of Fashion in 100 Objects“
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Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Januar 2019, wer also in der Nähe ist. Es lohnt sich!

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Zusätzlich gab es auch noch die Sonderausstellung „Lace in Fashion“. Hier muss man etwas schneller sein, die läuft noch bis zum 1. Januar 2018

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Noch mehr schöne und vor allem selbstgenähte Sachen gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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Das Meer bei Saintes-Maries-de-la-Mer

Wie schön, der Me-Made-Mittwoch ist aus der Sommerpause zurück. Zur Feier des Tages und passend zum Motto „Mein schönstes Ferienerlebnis“ will ich doch auch gleich noch ein bisschen Urlaubskleidung zeigen.

Den Anfang macht der Rock Nr. 12 aus der Fashion Style 05/2016. Den hatte ich 2016 schon beim Sommerrock-Sew-Along auf der Liste, bin dann aber nicht mehr dazu gekommen ihn zu nähen. Da es mir der Stoff mit van Goghs „Das Meer bei Saintes-Maries-de-la-Mer“ unheimlich angetan hat, habe ich ich auch in den Originalstoff investiert und ihn bei TST-Stoffen in den Niederlanden bestellt. Diesen Stoff scheint es dort nicht mehr zugeben, aber den anderen hübschen mit van Goghs Mandelblüte, den ich auch gleich noch mit bestellt habe, gibt es noch. Trotz nicht-existenter niederländisch Kenntinsse, war der Bestellvorgang recht einfach. Einfach laut vorlesen und man kommt schon drauf was damit gemeint ist 😉
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Dass es sich bei dem Stoff um einen Jersey-Stoff handelt, hat mich lange Zeit davon abgehalten den Rock zu nähen, mir ist auch bis heute noch nicht ganz klar warum man so einen Rock aus Jersey nähen muss. Aber egal.

Das ist das erste Schnittmuster, dass ich aus der Fashion Style genäht habe, und ich muss sagen, die Anleitung hat mich schon einige Male ins Grübeln gebracht. Schier verzweifelt bin ich bei den Taschen. Ich habe einfach nicht verstanden was mir die Anleitung sagen wollte. Kostprobe?
„Das untere Taschenteil 3 mit der rechten Seite oben bis zur Tascheneingriffslinie A unter das Vorderteil schieben. Quernaht B der Vorderteils mit oberen Taschenteil und das untere Taschenteil zusammennähen“

Egal wie ich es gedreht und gewendet habe, es hat für mich einfach keinen Sinn ergeben. Aber auf sämtlichen Bildern des Rocks in der Zeitschriften, sind die Taschen auch elegant verdeckt, so dass man gar nichts erkennt.
Ich war kurz davor den Rock in die Ecke zu pfeffern und hab dann einfach ganz normale, langweilige Nahttaschen genäht. Das soll bestimmt nicht so sein, weil die ganz schön beulen und nach unten ziehen, wenn man z.B. einen Schlüssel oder Steine darin hat aber bei dem glockigen Rock fällt das im Endeffekt gar nicht weiter auf.

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Im Bund ist ein breiter Gummi eingezogen und es gibt Knopfriegel, die allerdings keine Funktion haben außer einer dekorativen und man muss höllisch aufpassen, dass es nicht merkwürdig aussieht, wenn sich die Knopfriegel mit dem Bund zusammenschieben.

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Trotzdem mag ich meinen Rock, besonders am Meer.
Wir sind übrigens nicht in Frankreich sondern in England. Dieses Jahr haben wir eine 10-tägige Rundreise durch England gemacht. Hier sind wir grade an der Jurassic Coast in Lyme Regis. An der Jurassic Coast kann man mit etwas Glück Fossilien am Strand finden, daher auch die Steine in der Rocktasche :). Ich hab sogar auch etwas gefunden. Zwar nur ein winziges Fragment eines Ammoniten, aber immerhin.

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Film- und Serien Sew Along 2017: Finale – Inspired by Agent Carter

Besser spät als nie.

Beim letzten Treffen musste ich leider aussetzen, da ich zwei Wochen im Urlaub war.
Aber das wusste ich ja im Voraus, daher habe ich jetzt noch einen finalen Endspurt hingelegt und das Kleid gestern Abend endlich fertiggestellt.

Wegen einer Mischung aus akuter Unlust und Zeitmangel habe ich am Ende doch auf ein Probeteil verzichtet.
Ich merke immer wieder, wie ich mich ums nähen drücke, wenn ich eigentlich ein Probeteil nähen wollte.

Beim Einsetzen der Ärmel habe ich mich zwar etwas gewundert warum es nicht passt. Bis ich beim Abgleich mit dem Schnittmuster festgestellt habe, dass ich das Schnittteil nicht komplett ausgeschnitten habe. Natürlich hilft es wenn man das Schnitteil auch richtig ausschneidet und nicht nur die Hälfte.
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Ist mir natürlich erst aufgefallen, das ich das Schrägband für den Ärmelabschluss schon angenäht hatte.
Nachdem ich den kleinen Lapsus behoben hatte, haben die Ärmel auch gepasst. Ich versteh gar nicht, warum mir das nicht schon bei Stoff zuschneiden aufgefallen ist.

Das Schrägband für Hals und Armausschnitt musste ich selber herstellen, da ich kein farblich passendes gefunden habe. Dafür konnte ich gleich mal meinen neuen Schrägbandformer benutzen.

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Ich war ein bisschen verwirrt was die Breite des Schrägbandes anging. Ständig war von 1/4 inch die Rede, das erschien mit aber sehr schmal, also habe ich meinen 1/2 inch Schrägbandformer genommen.

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Aber da das Schrägband ja dann noch einmal in der Mitte zur Hälfte gefaltet wird, hat man einen 1/4 inch. Das habe ich dann aber erst etwas später verstanden, als ich das Schrägband um die Kanten gelegt habe. Beim nächsten mal würde ich warscheinlich etwas breiteres Schrägband wählen.
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Da habe ich es wohl leicht übertrieben, mit der Schrägband-Herstellung

Da war ich froh, dass ich den ersten Teil des nahtverdeckten Reißverschlusses schön sauber eingenäht hatte nur um dann festzustellen dass ich einen kleinen Denkfehler hatte. Habe ich doch den Reißverschluss auf die linke Seite des Kleides genäht – also links auf rechts. Natürlich muss der nahtverdeckte Reißverschluss rechts auf rechts genäht werden. Aber dafür gibt es ja Nahttrenner.
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Trotzdem recht ansehnlich geworden

Nachdem ich den Stoff schon zugeschnitten hatte, habe ich den Colette Newsletter bekommen, der mich auf die Colette Sew-Alongs hinwies. Das hat super gepasst. Also habe ich den Reißverschluss gleich nach der dort vorgestellten Methode eingenäht. War etwas ungewöhnt hat aber super geklappt. Sonst habe ich immer die Videoanleitung aus dem einen Nählernkurs mit Steffi Falk von Makerist genutzt.

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In dem Daliah Sew-Along gab es dann natürlich auch ein Kapitel, das sich mit Anpassung beschäftigt hat. Für mich natürlich zu spät, hatte ich meinen Stoff ja schon zu geschnitten. Nachdem ich aber dort dann noch einmal über die Anpassung zwischen Größen hinweg gelesen habe, war ich ganz zuversichtlich, dass es mit meiner Anpassung klappen würde. Zugeschnitten habe ich im Oberteil Größe 12, zur Taille hin dann Größe 14, die Passe in Größe 14 und den Rock dann wieder von Größe 14 in der Taille zurück auf Größe 12 in der Hüfte.

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Mit der Passform an Oberweite, Taille und Hüfte bin ich eigentlich zufrieden, das einzige was mich etwas stört ist die Passform an der Schulter, das ist etwas locker und sitzt sehr weit. Ich habe allerdings auch zum ersten Mal Raglan-Ärmel genäht. Würde es helfen, da an der Vorderseite des Ärmels – also an der Naht auf der Vorderseite etwas Stoff wegzunehmen?

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Ich war etwas enttäuscht, dass die schöne Kräuselung am Halsausschnit förmlich verschwunden ist als ich nach dem Festnähen des Schrägbandes die Kräuselfäden gezogen habe. Das wollte ich gar nicht so richtig verstehen. Vielleicht hatte ich ja die Kräuselnähte nicht nah genug an die Kante gesetzt.

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Das Schrägband an Halsausschnitt und Ärmelsaum habe ich mittels Blindstich mit der Hand angenäht. Der Saum ist auch mit Hand und Blindstich angenäht. Sicherlich hätte ich das auch mit der Maschine machen können, aber ich fand es mit Hörbuch auf der Couch recht entspannend dieser Tätigkeit nachgehen zu können.

So und jetzt Vorhang auf:

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Mir gefällt’s ganz gut und ich könnte mir auch eine karierte Winterversion vorstellen, mit ein paar Anpassungen natürlich. Der Ausschnitt ist schon recht gewagt. Ich glaube aber, ich werde es trotzdem ins Büro ausführen.

Verglichen mit dem Original, allerdings maximal ein „Inspired by“ 🙂

© ABC/Marvel

Hier geht’s zu den Ergebnissen der anderen Teilnehmerinnen.
Vielen Dank an Yacurama vom Blog Minimale Extravaganz für die Organisation des diesjährigen Film- und Serien Sew Alongs. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr. Eine Idee habe ich schon 🙂
Da heute zufällig auch Donnerstag ist, schaue ich, seit langem mal wieder, auch gleich noch beim RUMS vorbei.

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