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{Challenges 2018} 12xMeMade & #2018MakeNine

Ich bin noch mitten drin, in meiner Planung für 2018. Auf der Suche nach der entsprechenden Motivation bin ich über zwei interessante Sachen gestolpert.

Zum einen wäre da bei Chrissys Nähkästchen die 12xMeMade Jahreschallenge. Finde ich klasse, sehr frei in der Auslegung aber genau der kleine Motivationsstubser, den man brauch um aus dem Schaffenstief herauszukommen.
Da bin ich doch gerne mit dabei und unterwerfe mich dem Gruppendruck 🙂
Meine Pläne für den Januar sind:
Mein Weihnachtskleid fertig nähen.

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Wir haben vom Betrieb am 21.01. unseren Neujahrsempfang (da wir es mit einer Weihnachtsfeier nicht geschafft haben) und da möchte ich das Kleid dann gerne tragen.
Es geht doch nichts über den Zauber einer Deadline *haha*

Außerdem habe ich mir vorgenommen noch ein paar UFOs abzuarbeiten, bevor ich mich in neue Abenteuer stürze.
Im Angebot habe ich hier noch meinen Häkelpullover, an dem ich schon ca. 2 Jahre rumwerkele.
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Hier muss noch der Kragen gehäkelt und dann das Ganze zusammengenäht werden.

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Kennt Ihr das, wenn einem so kurz vor Schluss irgendwie die Puste ausgeht und eigentlich nur noch ein Arbeitsschritt zutun ist (Teile zusammennähen, Säumen, Knöpfe annähen etc.)? Und dann schlummert das Teil fast fertig auf dem UFO Parkplatz bis es einen Mal wieder rappelt. Also für den Pullover will ich nicht noch ein Jahr brauchen, ich habe schon ein neues schönes (und umfangreiches) Häkelprojekt in der Pipeline.


Seit dem 01. Januar habe ich auch ein Instagram Profil. Ich lese relativ viele Blogs, aber bei manchen Bloggern, die auch auf Instagram sehr aktiv sind, habe ich das Gefühl, die Hälfte zu verpassen. Also ist mein Projekt für 2018, mich mit dieser Plattform vertraut zu machen. Social Media und ich? Naja, man darf gespannt sein – einen Facebook Account verweigere ich aber trotzdem nach wie vor standhaft.
In den letzten Tagen habe ich mich also viel bei Instagram umgeschaut, um zu sehen wie das so funktioniert (Oh man, brauche ich wirklich noch so einen Zeitfresser?) und bin prompt auf eine weitere Motivations-Challenge gestoßen: #2018makenine von Lucky Lucille. Ich finde, das ergänzt sich wunderbar mit der 12x MeMade-Challenge. Und ich hatte dieses Jahr ohnehin vor, etwas planvoller zu nähen.
Die letzten Tage habe ich intensiv darüber nachgedacht, welche Projekte mir wichtig sind und vorallem wofür ich bereits Stoff im Lager habe. Ich möchte nämlich auch meinen Berg etwas abbauen und die meisten Stoffe kaufe ich so und so mit einem konkreten Projektplan im Hinterkopf.

Folgendes habe ich mir überlegt:

2018 möchte ich gern Hosen nähen lernen (Wollte ich letztes Jahr schon). Daher befinden sich in meiner Auswahl die Ginger Jeans von Closet Case Patterns (Bild 1) und ich möchste auch gerne eine Latzhose für den Garten, dafür habe ich mir McCalls M7547 (Bild 2) ausgesucht.
Dann möchte ich Dahlia (Bild 3) von Colette noch einmal nähen, diesmal in einer karierten Variante. Das Kleid eignet sich prima fürs Büro. Und ich habe das Kleid aus der Fashion Style 10/2017 (Bild 4) auf meiner Liste, welches ich auch schon in der Auswahl für mein Weihnachtskleid hatte. Wird mein Geburtstagskleid. Mein Geburtstag ist zwar gleich Anfang Januar, aber egal 🙂 dann halt nachträglich.
Oberteile benötige ich auch. Hier habe ich mir einmal Butterick B6217 (Bild 5) ausgesucht (ein Retro-Schnitt muss sein) und das Agnes Top (Bild 6) von Tilly & the Buttons. Es wird bestimmt nicht nur bei diesen Oberteilen bleiben. Für den Sommer benötige ich noch einen neuen Schlafanzug (den hab ich schon seit ich mit Nähen angefangen habe, auf meiner Liste stehen) – dafür habe ich mir Fifi (Bild 7) ebenfalls von Tilly & the Buttons ausgesucht. Und ich möchte eine Herbstjacke nähen (Vielleicht gibt es ja in diesem Jahr wieder einen Jacken-Sew-Along). Dafür habe ich einmal Butterick B6497 (Bild 8) gewählt und Jerika (Bild 9) von Prülla. Jerika hatte ich 2017 schon auf meinem Plan, aber nachdem ich das Schnittmuster zusammengeklebt aund ausgeschnitten hatte, hat mich die Motivation verlassen.

Mal sehen, ob das so mit dem planvollen Nähen klappt, oder ob ich doch wieder zu spontanen Projekten neige.

Abseits vom Nähtisch habe ich noch vor an einer Weihnachtskarten-Challenge teilzunehmen. Mir war das dieses Weihnachten zuviel Stress, deswegen möchte ich gern langfristig planen und jeden Monat ein oder zwei Weihnachtskarten basteln, damit ich im Dezember dann startklar zum Karten verschicken bin.
Und mit Geschenken möchte ich das eigentlich genauso halten (man wird ja wohl noch träumen dürfen)

Ich bin auch noch auf der Suche nach einer Kreuzstich oder Stick-Jahres Challenge. Wem etwas passendes einfällt, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] Ich habe mich entschieden und auch schon Stoff

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Auf gehts in die zweite Runde des gemeinschaftlichen Weihnachtskleid-Nähens.

Ich habe mich auch entschieden und werde meiner ersten Eingebung treu bleiben.
Für mich wird es Etta von Tilly & the Buttons.

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Den Stoff habe ich schon. Ein dunkelroter Romanit Jersey, den ich in der Hoffnung gekauft habe , dass es dasselbe ist wie Punto di Roma – bitte sagt jetzt nicht nein!

Wobei mich die beiden Schnitte aus der Fashion Style ja auch reizen. Naja, ich brauche ja auch noch ein Geburtstagskleid gleich im Anschluss 🙂
Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt und habe meinen Bestand durchforstet, sortiert und katalogisiert.

Sage und schreibe 136,45 Meter
Eigentlich sollte/wollte ich mir keinen neuen Stoff kaufen. Aber dann kam der Black Friday und ich konnte den 20% bei stoffe.de nicht widerstehen. *Seufz*

Ich bin ja gespannt, wofür sich die anderen Mitstreiterinnen so entschieden haben.

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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] An Ideen soll’s nicht mangeln

Juhu, es ist so weit. Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist der Startschuss für den Weihnachtskleid Sew Along 2017 gefallen.
Ich muss ja zugeben, ich habe schon ein bisschen drauf gelauert 🙂

Letztes Jahr war meine Premiere mit einem Kleid aus der Burda 12/2016

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Dabei musste ich feststellen, dass diese Form der Ärmel zwar sehr hübsch ist, zum Kaffee trinken und Kuchen essen aber eher untauglich. Ständig muss man aufpassen, dass die Ärmel nicht im Kaffee oder in der Torte landen.

Mein Weihnachtskleid für dieses Jahr habe steht eigentlich schon seit einer Weile fest. Ich wollte unbedingt Etta von Tilly und the Buttons nähen – aus rotem Stoff.

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Doch dann kam die Fashion Style (10/2017) mit dem tollen Kleiderbaukasten in die Läden und bei der letzten Burda konnte ich auch nicht nein sagen, obwohl ich da inzwischen etwas wählerisch geworden bin.

In der Fashion Style gefallen mir diese beiden Kleider, obwohl ich für das erste vielleicht nicht so eine Kamelfarbe wählen würde. Vielleicht in Navy oder auch rot?
Bei dem zweiten würde ich warscheinlich lange Ärmel wählen.

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Und dann viel mir in der Burda (12/2017) noch dieses Kleid ins Auge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir sowetwas wirklich steht. Vielleicht doch nur als Bluse?

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Mein Weihnachtskleid muss zudem noch folgende Kriterien erfüllen:
– es muss definitiv langärmlig sein
– ich möchte es auch gern im Büro tragen können
– bequem muss es auch sein und ich will mir nicht ständig Gedanken drüber machen müssen, wo sich mein Ausschnitt grade befindet
– ich will keinen neuen Stoff kaufen müssen. Mein Lager ist mehr als gut gefüllt. Da sollte sich auf jeden Fall etwas finden.

Erschwerend kommt noch etwas dazu, dass ich im Moment unter akuter Näh-Unlust leide. Meine Bluse hängt immernoch ohne Ärmel hinter der Tür und ich finde aber auch immer eine neue Beschäftigung, um nicht weiter nähen zu müssen. Und das, obwohl ich jetzt einen so tollen Nähplatz besitze.

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Vielleicht reißt mich ja so ein bisschen Gruppenzwang aus meiner Lethargie, eine Deadline kann ja manchmal Wunder bewirken.

Viele weitere Inspirationen zum Thema Weihnachtskleid findet Ihr hier.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 43 – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Diese Woche habe ich viel Zeit auf Arbeit verbracht, daher konnte ich bei meinen Projekten nur geringfürgigen Fortschritt verzeichnen.
Bei meinem Häkelpullover bin ich ein Stück weiter gekommen. Der zweite Ärmel ist im zweiten Anlauf nun endlich fertig und hat auch die gleiche Größe wie der andere Ärmel. Die Schulternähte habe ich auch schon geschlossen. Jetzt versuche ich grade zu entschlüsseln, wie ich das Halsbündchen machen soll. Da stoße ich in der Anleitung auf etwas Verständniss-Schwierigkeiten und musste den Pullover heute erstmal beiseite legen.

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Mit Bluse Orla bin ich auch ein Stück weiter. Alle Teile sind zugeschnitten und die Abnäher sind auch schon genäht. Jetzt grübele ich grade über den Reißverschluss. Ich möchte ja gern einen Spitzenreißverschluss einnähen. Damit man die Spitze dann auch sieht, muss er ja auf die rechte Seite genäht werden aber das Reißverschlussende darf man auch nicht sehen, das muss wiederrum irgendwie versteckt sein. Noch habe ich keine richtige Idee. Da muss ich wohl erstmal googeln oder hat jemand Vorschläge?

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Nachwuchs gabs im Freundeskreis auch noch. Da muss noch ein Baby-Geschenk her. Ich hatte mal wieder Lust auf das Enten-Set. Das habe ich schon zwei Mal gehäkelt und es ist bis jetzt immer gut angekommen.

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Mit meinem Entspannungs-Herbstmandala-Stickprojekt habe ich auch einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen. Die Fledermäuse waren etws schwierig. Soviele 3/4 Kreuzstiche habe ich bis jetzt auch noch nicht gemacht, war eine ganz gute Übung.

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Nächste Woche habe ich Urlaub. Wir machen „Projektwoche“, da hoffe ich auf ganz viel neuen Fortschritt 🙂

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW42 – Geduldsprobe

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Juhuu, die Ärmel von meinem Häkelpullover sind auch fertig. Nur noch Dämpfen und zusammen nähen.
So dachte ich zumindest.
Denn seht Ihr was ich hier sehe?

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Wie konnte das nur passieren? Ich habe doch alle Reihen mehrfach akribisch nachgezählt und trotzdem fehlen unten jetzt gut 2 Zentimeter.
Ganz einfach, ich habe gepennt. Das graue Bündchen wir in halben Stäbchen mit Häkelnadel Größe 4 gehäkelt, der blaue Teil in Stäbchen mit Größe 4,5. Ihr ahnt es schon? Genau, ich hab beim Farbwechsel vergessen auch die Häkelnadel zu wechseln und habs natürlich erst gemerkt, als alles schon vernäht war und ich die beiden Teile zur Kontrolle so übereinander gelegt habe. Selbst schuld. Die Arbeit einer ganzen Woche umsonst, ich musste alles wieder aufribbeln und von vorne anfangen. Diesmal aber mit der richtigen Nadelstärke.

Und dabei hab ich mich so gefreut, dass ich fast fertig war. Hab mich schon auf neue Projekte gefreut.
Zum einen ist nämlich mein Wollpaket für meine Deckengroßprojekt gekommen.

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Zum anderen möchte ich auch gern wieder etwas sticken.
Ich hab dann trotzdem mit meinem Stickprojekt angefangen. Manchmal braucht man einfach auch ein bisschen Abstand und da ist es immer gut genug Projekte zur Auswahl zu haben.

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Dann habe ich noch mit Bluse Orla angefangen, da jetzt aber auch ein bisschen die Geduld verloren. Der Stoff zeigt sich nur wenig kooperativ. Die Viskose fällt super, ist aber damit auch ziemlich flutschig.

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Ich zieh mich jetzt erstmal in meine Couchecke zurück und sticke Kürbisse, das beruhigt die Nerven. Nagut, solange sich nicht wieder ein Megafitz auf der Rückseite bildet. Manchmal ist es aber auch wie verhext.

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Hochzeitsgastkleid Butterick B6412

Anfang September waren wir wieder zu einer Hochzeit eingeladen.
Zeit für ein neues Kleid. Ich nähe eigentlich sehr gerne Anlasskleider.
Da mir die Silouhette der 50er Jahre Kleider sehr gut gefällt habe ich mich für einen Butterick Schnitt aus der Patterns by Gertie (B6412) entschieden.
Da ich immer direkt bei Butterick bestelle, wenn es die Schnitte für $1,99 gibt hatte ich nur eine englische und eine französische Anleitung zur Verfügung. Ich komme allerdings mit den Anleitungen ganz gut klar, da auch immer Bilder mit dabei sind, auch wenn Sie hin und wieder ziemlich exemplarisch sind und man nicht wirklich versteht was gemeint ist.

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Das Gelbe ist übrigens das Shirt was die Puppe trägt und gehört nicht zum Kleid.

Das Einzige woran ich hier gescheitert bin ist der Begriff „Flexible Trim“ ich habe nicht herausgefunden was das sein soll und wofür man es benutzt. Anhand der Anleitung hätte ich jetzt gedacht zum versäubern der Unterkante des Beleges, aber irgendwie hat dieser Teil für mich keinen Sinn ergeben.
Ich war sogar im Kaufhaus um einen Blick auf die deutsche Anleitung zu werfen aber leider wird die wohl von Google Translate übersetzt und ist nur wenig hilfreich, zudem gibt es die Materialauflistung auch in den Versionen, die in Deutschland verkauft werden nicht auf Deutsch.
Ich habe dass dann einfach weg gelassen, die untere Seite des Belegs mit der Overlock versäubert und gut war. Nagut, bis auf den Teil wo ich die falsche Seite erwischt habe (Hatte es extra markiert nur um dann die Markierungen gründlich zu ignorieren) und alles auftrennen musste um dann die richtige Seite zu versäubern.

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Laut Größentabelle hätte ich Größe 18 bei Brust und Hüfte zuschneiden und Größe 20 in der Taille zuschneiden müssen. Habe ich nicht. Zum Glück bin ich vorher auf der Suche nach einem Sew-Along für das Kleid (keinen gefunden) auf Gerties Blog über einen Hinweis zur Bequemlichkeitzugabe (Pattern Ease) bei Butterick Schnittmustern gestoßen. 2,5 inch sind wohl Standard, das sind rund 6.5 cm! Dort schreibt sie, dass sie die Kleider selbst mit 0 – 0,5 inch pattern ease näht und wenn man man möchte, dass das Kleid so sitzt wie auf den Bildern auf dem Umschlag 1-2 Größen nach unten gehen soll. Es gibt ja auf den Schnitteilen glücklicherweise auch immer die Angabe zu den Maßen des fertigen Kleidungsstücks (der große Kreis mit dem Kreuz drin). Anhand dieser Maße habe ich mich dann dazu entschieden Größe 14 bei der Brust zu wählen und diese dann in der Taille auf Größe 18 auslaufen zu lassen. Die Hüfte habe ich bei Größe 18 belassen, obwohl das nicht nötig gewesen wäre aber ich hatte keine Lust dann wieder zurück zu gradieren. Und bei dem Rock erschien mir das auch vernachlässigbar. Von 14 auf 18 zu gradieren war schon schwierig genug, sooft habe ich das auch noch nicht gemacht und wenn dann auf eine Größe und nicht auf zwei. Da ich mir auch absolut unsicher war, bei dem was ich da gemacht habe, habe ich vom Oberteil ein auch Probeteil genäht.
Das hat ganz gut gepasst, allerdings hat sich dort schon angedeutet dass der Ausschnitt ziemlich massiv sein würde, aber das hatte ich schon auf einigen anderen Blogs gelesen.

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Das Kleid ist komplett gefüttert, bis auf die Ärmel. Ich habe mir einen leichten weißen Baumwollstoff gesucht, im Kaufhaus habe ich Ihn dann auch gefunden.

Den Stoff für das Kleid habe ich aus England mit gebacht. Auf unserem Rückweg zum Auto in Salsibury, standen wir plötzlich vor einem kleinen Stoffladen, vollgestopft mit jeglicher Art an Stoffen. Natürlich musste ich da rein und der Hobbybrauer musste mit. Und dann habe ich diesen Stoff gesehen und mich schockverliebt. Ich hatte auch sofort dieses Kleid dazu im Kopf. Cotton Sateen stand drauf. Da noch Platz im Koffer war durfte ich 3 Meter mitnehmen. Der Hobbybrauer hat auf meinen flehentlichen Blick nur geseufzt, abgewunken und gesagt „Nimm mit.“ 🙂

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Zusammengesetzt habe ich das Kleid komplett nach Anleitung. Beim zusammennähen von Ober und Unterteil ist mir dann noch ein kleines Unglück passiert. Ich habe eine Falte übersehen und mit der Overlock noch schön in den Futterstoff reingeschitten. Zum Glück war es nur der Futterstoff. Als erste Hilfe Maßnahme viel mir nichts anderes ein als ein Viereck von dem weißen Stoff mit Vliesofix zu bebügeln und es dann auf den Riss zu bügeln. Um sicher zugehen habe ich das ganze dann ringsrum noch mit Zickzack-Stich festgenäht. Eine Repartur Applikation sozusagen. Hat zum Glück funktioniert.

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Der Reißverschluss ist nahtverdeckt Ich hatte ganz schön zu kämpfen Ihn dahin zubekommen wo er hinsollte. Aber diesmal habe ich Ihn wenigstens auf die richtige Seite vom Stoff genäht. Oben ist noch ein kleines Häkchen zur Sicherheit.

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Die Knöpfe sind selbstbezogen. Ich hatte mir dieses Knopf-Set von Prym gekauft. Das ging ziemlich unproblematisch. Am schwierigsten war es ein passendes Stoffstück zu finden, welches dann auch zum Rest des Musters passt.

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Wer genau hinsieht, kann die Knöpfe erkennen.

Der Saum des Unterkleides ist mit der Maschine genäht. Alle anderen Säume habe ich im Blindstich mit der Hand angenäht. Das Oberteil vom Futter habe ich auch mit der Hand am Reißverschluss befestigt.
Ich finde mit der Hand nähen bisweilen ja sehr entspannend, also macht mir das nicht wirklich viel aus gefühlt kilometerweise Saum zu nähen. Schön Hörbuch nebenbei und dann läuft das schon.

Das waren die Details und nun möchte ich Euch auch das Gesamtwerk nicht vorenthalten.
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Weitere schöne Kleider und noch mehr tolle selbstgemacht Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW40 – Stoffmarkt und Projektwahn

Kennt Ihr das? Man hat soviele Projekte im Kopf und möchte am Liebsten alle gleichzeitig machen – nur dass man sich damit selbst blockiert und am Ende gar nichts schafft. So wie bei mir: Ich möchte soviele neue Sachen nähen: Blusen, eine Jacke, ein T-shirt für den Hobbybrauer und eins für mich, Longshirts und nicht zu vergessen, die ganzen Weihnachtsprojekte. Und natürlich hab ich auch schon alle Schnittmuster ausgesucht, den Stoff schon bereit (Kleinigkeiten wie Reißverschlüsse, Bänder, Knöpge fehlen allerdings noch) und trotzdem wird nichts. Weil mich immer eine neue Projektidee davon abhält mal etwas auch anzufangen. Also einen Schritt zurück und alles auf Anfang. Ich habe mir alle Projekte in meinen Nähplaner geschrieben und nach Wichtigkeit sortiert.

Erst die Jacke (ich brauche definitiv eine Übergangsjacke), dann die Blusen, dann die T-Shirts – eins nach dem anderen.

Wie passend, dass wir letzten Freitag Stoffmarkt hatten. So hatte ich gleich einen Anreiz, der mich gezwungen hat mal pünktlich Feierabend zu machen (wenigstens einmal in der Woche). Das Wetter war regnerisch, aber als ich dann kurz nach 5 ankam, hörte es wenigstens auf zu regnen. Also von mir aus könnte zum Stoffmarkt immer schlechtes Wetter sein – ist zwar nicht schön für die Händler. Aber als Kunde kann man mal in Ruhe gucken (ohne gleich weggeschubst zu werden, oder einem Rucksack im Gesicht zu haben oder von einem Kinderwagen gerammt zu werden) , kommt auch gleich dran wenn man was gefunden hat, alles ist irgendwie entspannter. Ich gehe immer mit vorher festgelegtem Budget auf den Stoffmarkt und bezahle alles in Bar. So hat man noch ein bisschen die Kontrolle. Wenn das Geld alle ist, ist es eben alle und Schluss mit einkaufen. Und ich gehe immer mit Einkaufsliste auf den Markt – ok, das schließt Spontankäufe nicht direkt aus. Minimiert sie aber.

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Hier meine Ausbeute. Farbschema tendiert wie immer stark in Richtung Blau.
Eine Jacke, ein Hoodie, 3 Blusen, 2 T-Shirts und ein Longshirt 🙂
Das ist zumindest der Plan, ob das dann auch daraus wird bleibt abzuwarten.

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Das Schnittmuster für die Jacke schon in Vorbereitung.

Und mit meinem Häkelpullover bin ich auch ein Stückchen weiter gekommen. Das Vorderteil ist auch fast fertig.
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Flamingos in England – Mein Lieblings T-Shirt Grundschnitt

Ein paar Urlaubsbilder aus England habe ich noch.

Da passt es ganz gut um mal meinen Lieblings T-Shirt Schnitt vorstellen. Burda Schnitt B6602.
Geeigent für Damen und Herren. Kurzärmlg, Langärmlig oder als Hoodie. Gekommen bin ich zu den Schnitt weil der Hobbybrauer dringend neu T-Shirts brauchte und die gekaufen immer so schnell auseinander fielen bzw. in Null Komma Nichts mit Löchern durchsäht waren.

Mittlerweile näht sich das T-Shirt auch quasi fast von selbst und nach 3 Stück für den Hobbybrauer habe ich mir auch eins gegönnt. Mit Flamingos!!!
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Ich gebe zu, ich habe es fast komplett mit mit der Overlock genäht, aber soviel Nähte sind es ja bei so einem T-Shrit auch nicht.
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Die Nähmaschne durfte nur bei den Säumen und dem Abstppen des Halsbündchens mit der Zwillingsnadel ran.
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Man sieht es vielleicht nicht ganz so gut, für die Zwillingsnaht hab ich mir rosa Faden gekönnt.

Das Einzige was etwas stört ist die Beule hinten am Halsbündchen, ich bin mir nicht ganz sicher, was da passiert ist. Irgendwie beim letzten Stück mit der Overlock hab ich eine komische Beule reingenäht.

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Ich mag den Schnitt. Eine langärmlige Version für mich habe ich auch schon im Plan und noch viele weitere T-shirts für den Hobbybrauer. Brauch ich nur noch passenden Stoff. Ich finde ja Stoffe für Männer zu finden ist unglaublich schwierig oder geht das nur mir so?

Und hier noch ein paar Tragebilder.
Auf den Fotos machen wir grade einen Stopp am Honister Pass im Lake District National Park um die dramatischen Landschaft zu bewundern.
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Und her noch der Beweis, dass der Hobbybrauer auch ein neues T-Shirt für den Urlaub bekommen hat 🙂 – Der gleiche Schnitt nur in der Männer Variante.
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Hier übrigens in Lyme Regis an der Jurassic Coast.

Noch viel mehr tolle selbstgenähte Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 38 – Ufos unterm Couchtisch

Willkommen zu meiner neuen Serie. „Derzeit auf meinem Arbeitstisch“, in der ich berichten möchte, woran ich so grade werkele.

Tatsächlich befinde ich mich grade zwischen den Projekten.

Noch kein neues Nähprojekt am Start und da dachte ich mir: Schaust du doch mal was hier noch so angefangen umherr schwirrt, vielleicht habe ich ja die Muse was zu beenden.

Da ich in der Regel (außer beim Nähen) gemütlich auf der Couch handarbeite, haben meine angfangenen Stick-, Häkel-, und seit diesem Jahr auch Strickprojekte die Tendenz sich unter dem Couchtisch zu sammeln.

Schaut mal was ich so gefunden habe:

Einen Pullover, angefangen irgendwann letztes Jahr im Herbst
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Einen Strickübungsschal mit rechten und linken Maschen. Ihr erinnert Euch, mein Jahresprojekt für dieses Jahr war Stricken lernen. Angefangen irgendwann im Januar; über den Sommer ist da nicht soviel geworden. Aber jetzt vielleicht wo es wieder kälter wird und Wolle einen neuen Reiz bekommt.
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Und noch ein Stickprojekt ist aufgetaucht (da fragt man sich doch wieviel Platz unter so einem Couchtisch ist). Angefangen offensichtlich letztes Jahr um die Weihnachtszeit rum. Naja, ist ja bald wieder, vielleicht bekomme ich es ja in diesem Jahr fertig.
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Ein neues Nähprojekt plane ich auch grade, ich brauche ganz ganz dringend noch ein paar langärmlige Blusen fürs Büro.

Diese Kandidaten stehen zur Wahl:
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Modell 42 aus Meine Nähmode 04/2017 Seite 33
Bluse 103 A/B aus Burda Style 06/2017 mit Nähschule auf Seite 46
Bluse Orla von Tilly & the Buttons aus England mitgebracht (wie noch 3 andere Tilly Schnittmuster *räusper*)
Bluse B6487 von Butterick Version D

Und das sind die Stoffe die ich in meinem Lager ausfindig gemacht habe:
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Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken.
Ich tendiere ja zu Butterick mit Kranich-Stoff oder zum Nähmoden-Schnitt mit dem grünen Botanik-Stoff.
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Was meint Ihr?

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Sommergarderobe Teil 2: Timpe Tee

Letzte Woche habe ich Euch ja schon einen Teil meiner Sommergarderobe vorgestellt, aber das ist ja noch längst nicht alles. Was ich dieses Jahr unbedingt für meinen Urlaubskoffer nähen wollte, war ein Timpe Tee und zwar schon seit ich die hübsche Geschichte dazu gelesen habe.

Ich habe ja nun auch schon reichlich T-Shirs genäht und bin mit der Kurzanleitung auch ganz gut klar gekommen. Das Shirt war schnell genäht und meine Overlock hatte auch mal wieder einen Einsatz.
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Einzig beim Beleg bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das so sein muss. Er rutscht auch immer hinten ein bisschen aus dem Shirt raus. Gibt es Erfahrungswerte dazu?

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Abgesteppt habe ich den Halsausschnitt und die Säume mit der Zwillingsnadel.

Das Schnittmuster ist relativ straight forward, daher gibt es auch gar nicht so viel zu berichten, aber ein paar Tragebilder habe ich natürlich auch noch. Der Beweis, dass es auch wirklich im Urlaubskoffer war 🙂

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Hier sind wir in Bath in den Roman Baths einer sehr beeindruckenden römischen Ausgrabungsstätte.
Wer im Sommer dor ist sollte unbedingt in den Abendstunden gehen. Vom 17. Juni bis zum 31. August hat das römische Bad bis 21:00 Uhr geöffnet. So umgeht man nicht nur die Busgruppen und Touristenmassen sondern erlebt auch eine wunderschöne Stimmung zur Abenddämmerung.

Als wir auf unserer Rundreise Bath besucht haben, waren wir natürlich nicht nur in den Römischen Bädern und haben bei Jane Austen Tee getrunken, wir waren auch im Fashion Museum. Und obwohl der Hobbybrauer anfangs nicht so begeistert war und nur mir zu liebe mitgekommen ist, war auch er am Ende recht beeindruckt.

Als wir da waren gab es grade die Ausstellung „A History of Fashion in 100 Objects“
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Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Januar 2019, wer also in der Nähe ist. Es lohnt sich!

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Zusätzlich gab es auch noch die Sonderausstellung „Lace in Fashion“. Hier muss man etwas schneller sein, die läuft noch bis zum 1. Januar 2018

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Noch mehr schöne und vor allem selbstgenähte Sachen gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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