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DIY Briefumschläge / DIY envelopes

Da mein letzter Post vom Briefe schreiben handelte, soll es heute mit einem verwandten Thema weiter gehen (vielleicht mache ich ja eine Serie zum Thema Snail Mail daraus) nämlich den Umschlägen. Wer Brieffreundschaften pflegt wird früher oder später auch auf das Thema Mail Art stoßen. Mail Art umfasst grob gesagt künstlerisch gestaltete Umschläge, Postkarten oder Postsendungen im allgemeinen. Tolle Beipiele finden sich unter anderem hier, hier und hier. Wer an weiteren Beispielen interessiert ist, kann ja spaßenshalber mal „Mail Art“ bei Pinterst eingeben 😉

My last post was about writing letters, today it’s all about the envelopes ( I’m thinking about doing a little Snail Mail serial). Mail Art is a topic you’ll come across sooner or later when penpalling on regular basis. Mail Art basically is the art of creatively decorating envelopes, postcards or other missives before sending them off. You can find great examples when searching „Mail Art“ on Pinterest for example.

 

mail05

 

Ich bin jetzt nicht so der Mail Art – Künstler, meistens dekoriere ich meine Umschlage mit Aufklebern und wenn ich mich ganz kreative fühle hole ich auch mal meine Stempel aus der Kiste oder übe mich in Kalligrafie. Allerdings bastele ich sehr gerne meine eigenen Umschläge. Dazu kann man eigentlich jegliches Papier nutzen von Werbeseiten aus Magazinen, Reste von Geschenkpapier, Zeitungspapier und Kalenderblätter. Jedes Jahr zum Jahreswechsel, stellt sich ohnehin die Frage was macht man mit den alten Kalendern? Wegschmeißen ist natürlich nahe liegend (und vernünftig) – aber die Bilder sind doch so schön. Also werden sie kurzerhand zu Umschlägen umgearbeitet. Mittlerweile suche ich meine Kalender sogar danach aus, ob sie sich dann zum Umschlag basteln eigenen 🙂

I’m not the most creative Mail Art artist. Usually I decorate my envelopes with stickers or washitape and if I feel inspired I get out my stamps or try out some calligraphy. However, I love to make my own envelopes. You can use all kinds of paper for envelopes. Ads from magazines, remains from gift wrappings, newspaper or calender sheets. Every time at the end of the year the same question arises. What to do with the old calendars. Throwing them away would be obvious (and reasonable) – but what about the pretty pictures… I’m sure, you know what I mean. I decided to turn my old calendars into pretty envelopes.

Material:
– Schere, Stift, Klebstoff (Ich hab hier einen Klebstift benutzt, aber diese Fotokleberoller, die wie Tipex Mäuse aussehen, gehen auch hervoragend)
– Papier für den Umschlag (hier: ein alter Kalender)
– Eine Schablone (entweder einen alten Umschlag vorsichtig auseinandertrennen oder eine fertige Vorlage benutzen. Ich nehme gerne die Vorlage von Papersnake, auf Zeichenkarton gedruckt ergibt sie eine stabile Schablone)

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You need:
– pen, scissor, glue stick
– paper for the envelope, e.g. a calendar sheet
– a template (I use mine from Papersnake)

 

Schritt 1 / Step 1

Schablone auf die Rückseite des Papieres auflegen und abzeichnen. Darauf achten, dass das Motiv, das man auf dem Umschlag haben möchte auch richtig platziert ist.
Trace the template on the back of the paper. Take care that the picture on the front, is the one you would like to have on the front of your evelope.

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Schritt 2 / Step 2

Den Umschlag ausschneiden
Cut out the envelope

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Schritt 3 / Step 3

Umschlag falten. Ich falte immer zuerst die Rückseite nach oben und dann die Seiten nach innen, so passt dann die Breite. Aber das ist jedem selbst überlassen.
Fold the envelope. I usually fold up the back first and then the sides. That way the width of the envelope usually fits. But you can do as you like best.

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Schritt 4 / Step 4

Umschlag an den Seiten zusammenkleben und die obere Kante umfalten
Glue the envelope together at the sides and fold the back flap over.

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Umschlag09
Von vorne. Man kann Umschläge durchaus auch hochkant adressieren und frankieren und dann verschicken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Deutsche Post relativ flexibel bei der Position der Briefmarke ist, hauptsache der Wert stimmt 😉

 

Schritt 5 / Step 5

Brief schreiben, in den Umschlag stecken und verschicken.
Bei Hochglanzpapier funktionieren selbstklebende Briefmarken am sichersten, die nassklebenden könnten abfallen, da kommt der Brief zurück. Zum adressieren nutze ich immer selbstklebende Etiketten.
Write letter, put it in the envelope and send it off.
When using shiny paper it’s best to use selfadhesive stamps (’normal‘ stamps could fall off). To write the address I use white address labels.

 

Hier meine Kalenderblattkollektion / This is my calendar sheet collection
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Werbeseiten aus Frauenmagazinen und andere geeignete Zeitschrifenseiten.
Ad pages from magazines
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Stadtpläne funktionieren auch super
Old city maps are great as well
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Geschenkpapierreste und Papiertüten aus dem Buchladen lassen sich auch wiederverwerten
Remains of giftwrapping and a paper bag from the book store
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Viel Spaß beim basteln und schreiben 🙂

Beim Creadienstag gibt es heute viele Bastelprojekte zu bestaunen, da werde ich meine Umschläge auch mal vorzeigen.

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Write_On Campaign

April ist National Letter Writing Month in den USA, aber das ist ja noch lange kein Grund für uns, dass wir nicht mitmachen können. NaNoWriMo ist ja inzwischen auch eine globale Veranstaltung, nicht wahr.

NaLeWriMo ist sozusagen die Fortführung des ‚Month of Letters‚ vom Februar und deshalb gibt es die Write_On Kampagne. Write_On macht sich zum Ziel die Freude, Kreativität, Ausdruck und Verbindung mittels handgeschriebener Korrespondenz zu fördern.

Antiquiert? Vielleicht, aber es macht unheimlich viel Freude einen handgeschrieben Brief zu verfassen. Wann habt ihr das letzte Mal zu Stift und Papier gegriffen. Schickt doch mal einen Überraschungsbrief an Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder. Vielleicht ein Freund zu dem der Kontakt schon vor einer Weile abgebrochen ist? Oder eine Karte an Oma. Einen Fanbrief vielleicht oder einfach nur eine Dankeskarte für den Paketboten, der die schweren Pakete immer bis in den 3. Stock schleppt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Einen Brief zu schreiben hat auch etwas sinnliches. Sich hinsetzten und Zeit nehmen. Das Papier auswählen und zwischen den Fingern fühlen. Ist es ganz normales Druckerpapier oder doch Büttenpapier, rau oder glatt. Und der Stift? Füller oder Kugelschreiber, Bleistift, Fineliner oder gar eine Glasfeder? Was ist mit dem Umschlag? Ein ganz normaler weißer Umschlag oder ein gefütterter? Ein passender zum Briefpapier oder doch lieber kreativ mit Mail Art?

Ein Brief ist außerdem ein geteiltes Objekt, etwas was zwei Menschen gemeinsam in den Händen halten. Ich, die den Brief geschrieben hat und der Empfänger, der den Brief nach einigen Tagen lesen wird.

Und natürlich ist nichts schöner, als einen persönlichen Brief im Briefkasten zu finden und wenn es dann noch ein weitgereister aus Amerika, Indien oder Japan ist, dann weht ein kleiner Hauch Fernweh durch den Briefkasten.

Man muss Briefe schreiben um auch welche zu bekommen. Die 30 Briefe in 30 Tagen werde ich sicherlich nicht voll bekommen, dafür habe ich noch zu viel nebenbei zu tun aber ich schreibe einfach soviel ich kann. Es soll ja auch nicht in Freizeitstress ausarten.

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April is National Letter Writing Month. Many people who wrote letters during ‚The Month of Letters‘ in February now continue their quest during April and have joined the Write_On Campaign. Including me. I will also continue my mission to answer my mail within 4 weeks.

Write_On is a campaign to promote joy, creativity, expression, and connection through hand-written correspondence. […]write 30 letters in 30 days with us.  You can write to family, friends, your favorite celebrities, businesses you love… anyone you choose. […)

Old Fashioned? Maybe. But writing a letter is something sensory. Feel the paper running through your hands. Is it soft or rough. Do you use fountain pen, pencil or ballpoint pen? Which color has your ink? Do you use a plain white envelope or is it lined. Maybe an envelope matching your stationery or expressive Mail Art. The possibilities are endless.

What is more, a letter is a shared object. An item I had in my hands while writing and the receipient will hold the same item in his hands a few days later to read my words.

And of course there is nothing better than the feeling of finding a personal missve in the mail box. If the letter has travelled from a far away country, like America, India or Japan  it’s even better. The wide world meets in my little mail box and be careful, the travel bug may bite 😉

You have to write a letter to receive one. With that in mind, here are my letters so far. I don’t think I will manage to write 30 letters in 30 days but I will try to write as many as possible. Writing letters is recreation and not stress.

 

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To Eliza in the US

 

Write_On02
Ein „Hallo, wie gehts?“-Brief an meine Freundin Christin, die nach Estland gezogen ist.
A „Hello, how are you“- letter to my friend Christine who moved to Estonia.

 

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To Rachel in Ireland

 

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To Christy in the US

 

Write_On05
Ein Überraschungspäckchen mit niedlichen Eulenhosen (darüber gibt’s bald mehr) für das Neffenkind
A surprise Package with cute owl pants (more to come soon) for the little nephew

 

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To Gema in Spain

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{A Month of Letters 2016} Ergebnisse Woche Vier / Results for Week Four

In Woche Drei, war ich ja leider etwas geschwächelt aber dafür habe ich in Woche Vier nochmal einen super Endspurt hingelegt.

Admittedly, week three had quite a meagre result but what a great finish for week four!

23. Februar / February 23rd
Feb23
Antwort an Sarah in England, auch eine LetterMo Teilnehmerin
Reply to LetterMo Participant Sarah in England

 

24. Februar / February 24th
Feb24
Ein lange überfälliger Brief an Amber in den USA
A letter long overdue to my dear friend Amber in the US

 

25. Februar / February 25th
Feb25
To Louise in England

 

26. Februar / February 26th
Feb26a
An Selene meine Briefreundin in Italien, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe
To my penpal Selene in Italy, I haven’t heard from in quite a while

Feb26b
To Lettermo participant Leanne in India

Feb26c
To LetterMo participant Charly in Scotland

 

27. Februar / February 27th
Feb27a
An Amelia, meine Brieffreundin in Malaysia, von der ich auch schon lange nichts mehr gehört habe
To Amelia, my penpal in Malaysia, I haven’t heard from in quite a while as well

Feb27b
A long reply my penpal and fellow LetterMo participant Caryn in the US

Feb27c
To LetterMo participant Pamela in England

 

28. Februar / February 28th
Feb28
A postcard to my dear friend Leeanne in England

 

29. Februar / February 29th
Feb29
An LetterMo Teilnehmerin WalksWithWolves, die Postkarte war so passend zum Namen, dass ich sie einfach als letztes Stück im Februar verschicken musste.
To LetterMo participant WalksWithWolves in the US – the postcard was so fitting, I simply had to send it as my last item in February.

 

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Abschneiden im Februar. Mein Poststapel hat abgenommen, die restliche Post aus 2015 ist fast komplett abgearbeitet (ein letzter Brief wird morgen noch beantwortet) und ich habe auch versucht mit zweien meiner Briefreundinnen wieder Kontakt aufzunehmen, von denen ich schon fast über ein Jahr nichts mehr gehört habe, die aber immer sehr regelmäßig geschrieben haben. Damit habe ich mein Ziel für Februar eigentlich erreicht.
Natürlich schreibe ich fleißig weiter. Eine meiner Vorsätze für 2016 war, nicht länger als 4 Wochen für das Beantworten eines Briefes zu benötigen. Naja, ich arbeite dran.

Nevertheless, I’m quite satisfied with Letter Month this year. I reduced my mail pile significantly and all the mail from 2015 is now answered – except for one letter which I will answer tomorrow. I also tried to get back in touch with two of my penpals from whom I haven’t heard in over a year but who used to write quite regularly. I think, I accomplished my goal for February. Of course I’ll keep on writing like I’ve always done. One of my resolutions for 2016 is, not to take longer than 4 weeks for answering my mail. I’m working on it.

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{A Month of Letters 2016} Die Ergebnisse der zweiten Woche / The results of week two

In der letzten Woche hatte ich einen langsamen Start aber dann habe ich doch noch aufgeholt.

I had a slow start at the beginning of the week but then I eventually did catch up.

9. Februar/February 9th
Feb09
To LetterMo-participant Rachel in Ireland

10. Februar/February 10th
Vorne/Front
Feb10a

Hinten/Back
Feb10b
To my longterm penpal Ophelia in the USA

Feb10c
To Andrea in England

11. Februar/February 11th
Feb11a
To Gema in Spain

Feb11b
Eine Geburtstagskarte an meinen Bruder
A birthday card to my brother

12. Februar/February 12th
Feb12
To Seulgi in South Korea

13. Februar/February 13th
Feb13
A Postcard to Wendy in Ireland 2015 LetterMo-participant

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{A Month of Letters 2016} Ergebniss der ersten Woche / Results for Week One

Nachdem ich nun groß angekündigt habe, dass ich diesen Monat an der LetterMo-Challenge teilnehme – möchte ich auch kurz meine Ergebnisse der ersten Woche präsentieren.

Ich habe es zwar nicht ganz geschafft jeden Tag einen Brief zu schreiben, aber immerhin habe ich in der letzten Woche ganze 5 Briefe auf den Weg gebracht.

After loudly announcing that I want to take part in the LetterMo-Challenge this month –  I now want to share the results of the first week.

I didn’t manage to write a letter everyday but I managed to get 5 letters on the way.

1. Februar/February 1st:
Feb01
To Nadine in Canada

2. Februar/February 2nd:
Feb02
To Kirsty in Scotland

3. Februar/February 3rd:
Feb03
To Jasmen in Canada

4. Februar/February 4th:
Feb04
Eine Geburtstagskarte an einen Freund
A birthday card to a friend

6. Februar/February 6th:
Feb06
A card with letter to Leeanne in England

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A Month of Letters 2016

2016-badge

Juhuuuu es ist der erste Februar und daher heute ein Blogpost außer der Reihe.
Warum ich mich freue? Februar ist Briefeschreib-Monat (Ja, es gibt tatsächlich noch Menschen, die echte Briefe so mit Stift, Papier und Briefmarke schreiben – auch wenn es die Post mit der letzten Portoerhöhung nicht unbedingt einfach macht). Ich schreibe sehr viel und habe auch eine umfassende Korrespondenz fast außschließlich ins Ausland. Leider ist es so, dass grade im November und Dezember der Stapel immer anwächst weil meine Aufmerksamkeit bei der Herstellung von Weihnachtsgeschenken und diversen anderen Bastelarbeiten ist.
Das ärgert mich immer ein bisschen, dass ich es nie schaffe zeitnah zu antworten. Einer meiner Vorsätze fürs Neue Jahr ist unteranderem nicht mehr als 4 Wochen für die Beantwortung von Briefen zu brauchen… Dazu muss ich aber erstmal meinen Stapel abarbeiten also kommt Februar sehr gelegen.

Die Regeln sind einfach:
1. Jeden Tag im Februar einen Brief, eine Postkarte oder irgendetwas anderes mit der Post zu verschicken und
2. alle eingehenden Briefe zu beantworten.

Na dann, auf geht’s – die Stifte sind gespitzt, die Füller (ja, ich hab mehrere) mit Tinte versehen und das Briefpapier bereit gelegt.

Nutzt von Euch eigentlich noch jemand die gute alte Post für private Korrespondenz oder bin ich mit meinem Hobby ein Kuriositum?

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Yeah – February is finally here and LetterMo has started.

Due to a lot of crafting in November and December I’ve fallen quite behind with my regular letter writing (which really annoys me). One of my New Years resolutions is to not take longer than 4 weeks for answering my mail.

The Challenge as taken from A Month of Letters is rather simple:

1. In the month of February, mail at least one item through the post every day it runs. Write a postcard, a letter, send a picture, or a cutting from a newspaper, or a fabric swatch.
2. Write back to everyone who writes to you. This can count as one of your mailed items.

I’m really excited, my pens and stationery are ready and the first letter will go to England.

What about you? Do you still use actual mail for your private correspondence or do I have an rather exotic hobby?

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Auf ein Neues – Here we go again

Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken diesen Blog zu reaktivieren. Mal sehen, ob es diesmal besser klappt.

Für Februar gibt es eine neue Challenge. Diesmal ist es nicht NaNoWriMo sondern InCoWriMo  bzw. auch LetterMo.

Worum geht’s? Ziemlich einfach. Die Aufgabe ist es jeden Tag im Februar einen Brief, eine Postkarte oder irgendetwas anderes mit der Post zu verschicken und natürlich alle eingehenden Briefe zu beantworten. Das wird bestimmt großartig und ich hoffe, dass ich damit auch meinen Briefstapel etwas reduzieren kann, der sich im November und Dezember so angesammelt hat.

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For some time now, I’ve been planning to reactivate this blog. I hope this time I will be a bit more consistent.

I have a new Challenge for February. This time it’s not NaNoWriMo but InCoWriMo but also LetterMo.

The Challenge as taken from A Month of Letters is rather simple:

  1. In the month of February, mail at least one item through the post every day it runs. Write a postcard, a letter, send a picture, or a cutting from a newspaper, or a fabric swatch.
  2. Write back to everyone who writes to you. This can count as one of your mailed items.

This will be great and I hope to reduce my mailpile a bit which has accumulated during November and December

More to come soon.

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