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Flamingos in England – Mein Lieblings T-Shirt Grundschnitt

Ein paar Urlaubsbilder aus England habe ich noch.

Da passt es ganz gut um mal meinen Lieblings T-Shirt Schnitt vorstellen. Burda Schnitt B6602.
Geeigent für Damen und Herren. Kurzärmlg, Langärmlig oder als Hoodie. Gekommen bin ich zu den Schnitt weil der Hobbybrauer dringend neu T-Shirts brauchte und die gekaufen immer so schnell auseinander fielen bzw. in Null Komma Nichts mit Löchern durchsäht waren.

Mittlerweile näht sich das T-Shirt auch quasi fast von selbst und nach 3 Stück für den Hobbybrauer habe ich mir auch eins gegönnt. Mit Flamingos!!!
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Ich gebe zu, ich habe es fast komplett mit mit der Overlock genäht, aber soviel Nähte sind es ja bei so einem T-Shrit auch nicht.
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Die Nähmaschne durfte nur bei den Säumen und dem Abstppen des Halsbündchens mit der Zwillingsnadel ran.
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Man sieht es vielleicht nicht ganz so gut, für die Zwillingsnaht hab ich mir rosa Faden gekönnt.

Das Einzige was etwas stört ist die Beule hinten am Halsbündchen, ich bin mir nicht ganz sicher, was da passiert ist. Irgendwie beim letzten Stück mit der Overlock hab ich eine komische Beule reingenäht.

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Ich mag den Schnitt. Eine langärmlige Version für mich habe ich auch schon im Plan und noch viele weitere T-shirts für den Hobbybrauer. Brauch ich nur noch passenden Stoff. Ich finde ja Stoffe für Männer zu finden ist unglaublich schwierig oder geht das nur mir so?

Und hier noch ein paar Tragebilder.
Auf den Fotos machen wir grade einen Stopp am Honister Pass im Lake District National Park um die dramatischen Landschaft zu bewundern.
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Und her noch der Beweis, dass der Hobbybrauer auch ein neues T-Shirt für den Urlaub bekommen hat 🙂 – Der gleiche Schnitt nur in der Männer Variante.
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Hier übrigens in Lyme Regis an der Jurassic Coast.

Noch viel mehr tolle selbstgenähte Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch.

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Sommergarderobe Teil 2: Timpe Tee

Letzte Woche habe ich Euch ja schon einen Teil meiner Sommergarderobe vorgestellt, aber das ist ja noch längst nicht alles. Was ich dieses Jahr unbedingt für meinen Urlaubskoffer nähen wollte, war ein Timpe Tee und zwar schon seit ich die hübsche Geschichte dazu gelesen habe.

Ich habe ja nun auch schon reichlich T-Shirs genäht und bin mit der Kurzanleitung auch ganz gut klar gekommen. Das Shirt war schnell genäht und meine Overlock hatte auch mal wieder einen Einsatz.
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Einzig beim Beleg bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das so sein muss. Er rutscht auch immer hinten ein bisschen aus dem Shirt raus. Gibt es Erfahrungswerte dazu?

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Abgesteppt habe ich den Halsausschnitt und die Säume mit der Zwillingsnadel.

Das Schnittmuster ist relativ straight forward, daher gibt es auch gar nicht so viel zu berichten, aber ein paar Tragebilder habe ich natürlich auch noch. Der Beweis, dass es auch wirklich im Urlaubskoffer war 🙂

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Hier sind wir in Bath in den Roman Baths einer sehr beeindruckenden römischen Ausgrabungsstätte.
Wer im Sommer dor ist sollte unbedingt in den Abendstunden gehen. Vom 17. Juni bis zum 31. August hat das römische Bad bis 21:00 Uhr geöffnet. So umgeht man nicht nur die Busgruppen und Touristenmassen sondern erlebt auch eine wunderschöne Stimmung zur Abenddämmerung.

Als wir auf unserer Rundreise Bath besucht haben, waren wir natürlich nicht nur in den Römischen Bädern und haben bei Jane Austen Tee getrunken, wir waren auch im Fashion Museum. Und obwohl der Hobbybrauer anfangs nicht so begeistert war und nur mir zu liebe mitgekommen ist, war auch er am Ende recht beeindruckt.

Als wir da waren gab es grade die Ausstellung „A History of Fashion in 100 Objects“
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Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Januar 2019, wer also in der Nähe ist. Es lohnt sich!

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Zusätzlich gab es auch noch die Sonderausstellung „Lace in Fashion“. Hier muss man etwas schneller sein, die läuft noch bis zum 1. Januar 2018

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Noch mehr schöne und vor allem selbstgenähte Sachen gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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Das Meer bei Saintes-Maries-de-la-Mer

Wie schön, der Me-Made-Mittwoch ist aus der Sommerpause zurück. Zur Feier des Tages und passend zum Motto „Mein schönstes Ferienerlebnis“ will ich doch auch gleich noch ein bisschen Urlaubskleidung zeigen.

Den Anfang macht der Rock Nr. 12 aus der Fashion Style 05/2016. Den hatte ich 2016 schon beim Sommerrock-Sew-Along auf der Liste, bin dann aber nicht mehr dazu gekommen ihn zu nähen. Da es mir der Stoff mit van Goghs „Das Meer bei Saintes-Maries-de-la-Mer“ unheimlich angetan hat, habe ich ich auch in den Originalstoff investiert und ihn bei TST-Stoffen in den Niederlanden bestellt. Diesen Stoff scheint es dort nicht mehr zugeben, aber den anderen hübschen mit van Goghs Mandelblüte, den ich auch gleich noch mit bestellt habe, gibt es noch. Trotz nicht-existenter niederländisch Kenntinsse, war der Bestellvorgang recht einfach. Einfach laut vorlesen und man kommt schon drauf was damit gemeint ist 😉
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Dass es sich bei dem Stoff um einen Jersey-Stoff handelt, hat mich lange Zeit davon abgehalten den Rock zu nähen, mir ist auch bis heute noch nicht ganz klar warum man so einen Rock aus Jersey nähen muss. Aber egal.

Das ist das erste Schnittmuster, dass ich aus der Fashion Style genäht habe, und ich muss sagen, die Anleitung hat mich schon einige Male ins Grübeln gebracht. Schier verzweifelt bin ich bei den Taschen. Ich habe einfach nicht verstanden was mir die Anleitung sagen wollte. Kostprobe?
„Das untere Taschenteil 3 mit der rechten Seite oben bis zur Tascheneingriffslinie A unter das Vorderteil schieben. Quernaht B der Vorderteils mit oberen Taschenteil und das untere Taschenteil zusammennähen“

Egal wie ich es gedreht und gewendet habe, es hat für mich einfach keinen Sinn ergeben. Aber auf sämtlichen Bildern des Rocks in der Zeitschriften, sind die Taschen auch elegant verdeckt, so dass man gar nichts erkennt.
Ich war kurz davor den Rock in die Ecke zu pfeffern und hab dann einfach ganz normale, langweilige Nahttaschen genäht. Das soll bestimmt nicht so sein, weil die ganz schön beulen und nach unten ziehen, wenn man z.B. einen Schlüssel oder Steine darin hat aber bei dem glockigen Rock fällt das im Endeffekt gar nicht weiter auf.

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Im Bund ist ein breiter Gummi eingezogen und es gibt Knopfriegel, die allerdings keine Funktion haben außer einer dekorativen und man muss höllisch aufpassen, dass es nicht merkwürdig aussieht, wenn sich die Knopfriegel mit dem Bund zusammenschieben.

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Trotzdem mag ich meinen Rock, besonders am Meer.
Wir sind übrigens nicht in Frankreich sondern in England. Dieses Jahr haben wir eine 10-tägige Rundreise durch England gemacht. Hier sind wir grade an der Jurassic Coast in Lyme Regis. An der Jurassic Coast kann man mit etwas Glück Fossilien am Strand finden, daher auch die Steine in der Rocktasche :). Ich hab sogar auch etwas gefunden. Zwar nur ein winziges Fragment eines Ammoniten, aber immerhin.

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Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
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Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

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Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

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Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

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Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

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{Projekt Kleiderschrank} Jersey-Shirt

Eines meiner Vorhaben für den Herbst ist ja, mich näher mit Jersey Stoffen zu beschäftigen. Ich habe nur eine einfache Haushaltsnähmaschine, doch wenn man sich so ein bisschen im Netz umschaut, könnte man fast der Meinung sein, dass man zum Jerseynähen unbedingt eine spezielle Overlockmaschine braucht. Das ganze schreckt dann den Jerseyanfänger doch etwas ab. Noch bin ich nicht soweit, dass ich in eine weitere Maschine investieren möchte. Aber dann habe ich ein bisschen nachgedacht. Meine Oma hat uns früher auch Unmengen an Kindersachen genäht – zum Teil auch aus Jersey bzw. Nickystoff (bei uns waren T-Shirts immer Nickys) und sie hatte ja auch nur eine einfache DDR Nähmaschine zur Verfügung also muss es ja auch ohne Overlock gehen. Okay, zugegeben, die Innenverarbeitung ist jetzt nicht wie bei gekaufter Kleidung aber wer sieht das schon außer mir…

Ich habe das Netz ein bisschen zum Thema Jersey nähen mit Haushaltsnähmaschine durchsucht, aber außer dem Hinweis, dass man nicht mit dem normalen Gradstich nähen und den Nähfußdruck verringern soll (die Funktion hat meine Nähmaschine nicht) war es nicht unbedingt ergibig. Der Makerist-Kurs zu dem Thema aus der Nähschul-Reihe hat da auch keine erweiternden Erkenntnisse.
Also habe ich mich auf der englischsprachigen Handarbeitswebseite Crafsy umgesehen und bin tatsächlich fündig geworden. Bei Crafsy lohnt es sich immer auf einen Sale zu warten, da die Preise doch ganz schön in sich haben.
Beim Frühjahrs-Sale habe ich dann zugeschlagen und mich für den Kurs Sewing with Knits eingeschrieben.

Eigentlich wollte ich ja ein T-Shirt nähen, aber plötzlich kam dann doch der Herbst um die Ecke und ich habe mich für dreivirtel Ärmel entschieden. Der Kurs ist nicht schlecht, wenn man von der etwas gewöhnungsbedürftigen Stimmlage der Instruktorin und den vielen, vielen Füll-„ähms“ absieht. Es wird alles Schritt für Schritt erklärt und nebenbei erhält man noch einige Tips und Tricks. Zum Beispiel mit dem durchsichtigen Gummiband in den Schulternähten um das Ausleiern zu verhindern.
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Die Säume habe ich mit der Zwillingsnadel und in Kontrastfrarbe schwarz genäht.
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Außen

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Innen

Mit dem Auschnitt hatte ich etwas zu kämpfen. Merke: Der Stretch-Stich lässt sich nur schwer wieder auftrennen. Also gleich von Anfang an ordentlich nähen.
Zum Absteppen habe ich wieder schwarz und einen kleinen Zickzackstich genommen.
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Für den Anfang bin ich ganz zufrieden mit meinem Werk – vielleicht schenke ich Trudi zu Weihnachten ja noch einen Obertransportfuß.

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Schnittmuster aus dem Crafsy-Kurs „Sewing with Knits“ genäht in Größe L
Stoff: Baumwolljersey in Wine von stoff-handel.de
Verlinkt zum Me-Made-Mittwoch

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