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Blaubeer-Muffins mit weißer Schokolade

Kennt ihr das, wenn man plötzlich Appetit auf etwas hat und man keine Ruhe geben kann, bis man es gegessen hat? Mir ging das jetzt mit Blaubeeren so. Ich wollte unbedingt Blaubeer-Muffins.

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PLUS

BlaubeerMuffin02

ISTGLEICH

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Da war ich am Freitag extra auf dem Markt und wollte Blaubeeren kaufen. Dann fiel mein Blick auf die Pflaumen und ich musste erst einmal Pflaumen kaufen. Am nächsten Stand habe ich noch Himbeeren gekauft und hab die Blaubeeren links liegenlassen, weil ich zu dem Zeitpunkt schon der Meinung war, ich hätte bereits welche gekauft. Zuhause fiel mir dann auf, dass ich überhaupt keine Blaubeeren gekauft habe… Pffft – schieben wir es auf die Hitze. Zum Glück hatte der Gemüsevietnamese meines Vertrauens noch welche und im Naschi-Schrank hab ich auch noch einen weißen Osterhasen gefunden. Also stand meinem Muffin Glück nichts mehr im Wege.

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Das Rezept habe ich hier gefunden.
Das einzige was ich geändert habe war die Menge an Schokolade, da der Hase 150g schwer war – deshalb hab ich die Zuckermenge ein bisschen reduziert auf 70g. War aber nicht unbedingt nötig. Zu süß sind sie auf keinen Fall.

Ich hab mich ein bisschen schwer getan, die Butter da mit der Gabel unterzumischen und habe dann noch das Rührgerät mit Knethaken zur Hilfe genommen bis ich einen homogenen Teig hatte. Er ist etwas zäh – geht aber.

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Insegesamt sind es bei mir 17 Muffins geworden. 12 von den Blauen und der Rest Teig hat noch für 5 von den bunten Förmchen gereicht. Die blauen Förmchen habe ich zusätzlich mit Papiermanschetten ausgelegt, allerdings suppen da die Blaubeeren beim backen ziemlich durch, sodass es nicht sehr hübsch aussieht.

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Die Muffins an sich sind super lecker und fruchtig. Mein Verlangen nach Blaubeeren wurde erfolgreich gestillt 😉

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Kokos-Ananas-Kuchen

Für mich schmeckt der Sommer nach Kokos und Ananas und weil ich im Moment total auf Kokos stehe gibt es hier zur Zeit Kokoskuchen en masse (und Kokosbrot, Kokos-Curry…)

Ein tolles Rezept für Kokoskuchen mit Kokosmilch habe ich bei schokohimmel.com gefunden.

Ich habe das Rezept entsprechend abgewandelt und mit Ananas verfeinert. Eigentlich wollte ich Dosenananas nehmen, hab aber vergessen welche zu kaufen. Glücklicherweise hatten wir noch frische zu Hause, die auch verarbeitet werden musste.
Ich habe ca. eine halbe Ananas genommen (bei einer 20cm Form bleibt noch ein bisschen zum Naschen übrig) und klein geschnitten.

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Dann habe ich die erste Hälfte des Teigs in die Form gegossen, die Ananasstückchen drübergestreut, bis der Teig bedeckt war, die zweite Hälfte des Teigs drüber gegossen und dann die restliche Ananas drüber (soviel bis der Teig gleichmäßig bedeckt ist).
Alles ab in den Ofen. Ich habe den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze 50 Minuten gebacken. Aber mein Ofen ist auch ein bisschen zickig.

KokosAnanas02

Für meinen Geschmack ist der Kuchen einen Tick zu süß (aber trotzdem super lecker), ich hatte zwar den Zucker schon auf 125g reduziert, aber ich denke 100g hätten auch ausgereicht. Beim nächsten Mal. Vielleicht lag es auch an der etwas überreifen Ananas.
Der Kuchen ist super saftig und im Nu verputzt. Ich könnte mir auch gut Schlagsahne dazu vorstellen.

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KokosAnanas04

KokosAnanas05

 

Ein bisschen Off-Topic muss auch mal sein:

Heute ist übrigens Internationaler Plastiktütenfreier Tag und Juli steht ganz im Zeichen der Plastevermeidung. Ich habe die Challenge akzeptiert, ihr auch?
Mehr Informationen zum Thema Plastemüllvermeidung und Müllvermeidung allgemein findet ihr auch auf der tollen Seite von Shia, die nicht nur für vegane Leckereien bekannt ist.

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Frustbacken oder auch die Waldbeeren-Biskuitrolle

Kennt ihr das? Da freut man sich riesig endlich ein neues Projekt anzufangen, hat die (perfekten) Materialen zusammengesucht, Schnittmuster vorbereitet, Stoff zugeschnitten und weiß im Kopf schon ganz genau wie toll es am Ende ausehen wird… und dann ist das Resulat Äonen von „toll“ entfernt – in die negative Richtung.

So ist es mir mit meinem neusten Taschenprojekt gegangen. In meinem Kopf habe ich meine neue „für-jeden-Tag-Tasche“ schon ausgeführt und mich gefreut wie toll sie aussieht – da war noch nicht mal das erste Stück Stoff zugeschnitten.

Eigentlich lief alles ganz gut, bis mich dann irgendwann meine Lesefähigkeit verlassen hat und ich in meinem Enthusiasmus die Taschenklappe an der Innentasche festgenäht habe (in der Anleitung stand eindeutig Außentasche, ich habe nochmal nachgesehen) – gemerkt habe ich das natürlich erst kurz vor fertig – beim wenden… Außerdem sind die Trägerlaschen beim zweiten Annähversuch irgendwie verrutscht, statt an der Seite waren sie plötzlich durch die Tschenklappe verdeckt. Wie soll man denn so den Riemen befestigen, zudem war die obere Kante total verknubbelt. In einem Wutanfall Als Ausdruck meiner Unzufriedenheit hab ich die Laschen erstmal wieder rausgerupft (daher kein Foto), das Ding in die Ecke gepfeffert und mich in die Küche verkrümelt.

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Hier das Objekt meiner Unzufriedenheit schon mit rausgerupften Laschen, mehr dazu dann nächste Woche.

Bei so etwas hilft nur backen und zwar etwas Mächtiges…  mit viel Zucker – wie zum Beispiel eine Biskuitrolle.

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Einfach Hausgemacht (02/2016).
Ich habe mich nicht Eins zu Eins dran gehalten, meine Änderungen und Anmerkungen habe ich hier in eckigen Klammern kommentiert

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Grundrezept Biskuitteig
4 Eier zimmerwarm [meine kamen aus dem Kühlschrank, hat auch funktioniert]
120g Zucker
1 Prise Salz
90g Mehl
30g Speisestärke
1 TL Backpuker
Außerdem:
Zucker zum Bestreuen

Den Backofen auf 180°C vorheizen [es war nicht angegeben ob Umluft oder Ober-/Unterhitze – ich habe letzteres genommen]

Ein Backblech mit Backpapier belegen
Die Eier trennen. Das Eigelb schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers einrieseln lassen und weiter schaumig schlagen, bis die Masse eine weißschaumige Konsistenz hat [gute 5-8 Minuten].
Das Eiweiß mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen.
Den Eischnee auf die Eigelbcreme geben, das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver darübersieben. Alles vorsichtig unterheben.

Die Biskuitmasse auf das Blech verteilenund glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten goldgelb backen.
Währenddessen ein Küchentuch gleichmäßig mit Zucker bestreuen.
Die Biskuitplatte aus dem Ofen nehmen und sofort auf das Tuch stürzen. Vorsichtig das Backpapier abziehen
Den Biskuit sofort von der Längsseite her mit dem gezuckerten Tuch aufrollen, da er nun noch warm und elastisch ist. Aufgerollt vollständig auskühen lassen.
[Vorsicht beim Anheben und aus dem Weg legen – ich hab den restlichen Zucker aus dem Tuch komplett in der Küche verteilt]

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Für die Füllung:
6 Blatt Gelantine [ ich habe Agaranta von BioVegan genommen, weil mich Gelantine ein klein wenig ekelt seit ich weiß woraus das hergestellt wird]
500g Quark
100g Zucker
300 ml Sahne [bei mir war es ein Becher (250ml) weil ich keinen zweiten anfangen wollte]
500g gemischte Beeren, frisch oder TK [ bei mir TK, eine Packung Waldbeeren (300g)]
2 EL Gelierzucker 2:1 [ habe ich weg gelassen, da der Zucker nur für die Deko gebraucht wird und ich soetwas nicht im Haus habe]

Gelantine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. [ Ich muss mit der Agaranta noch etwas üben, deshalb habe ich mich mehr oder weniger an die Packungsanleitung gehalten]
Den Quark und den Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelantine in einem Topf erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. [Hier war ich etwas ratlos, wird die Gelantine nass wie sie ist aufgelöst oder kommt das Wasser dazu und wenn ja wieviel? Agaranta ist Pulver und muss laut Packungsanleitung in 100 ml Wasser aufgelöst und aufgekoscht werden. Erschien mir etwas viel, ich hab 50 ml Wasser genommen – im Nachhinein war die Idee wohl nicht ganz so großartig.]
3 EL Quark einrühren, dann die Gelantine unter Rühren zum Quark geben. [ Bei Agaranta ist es besser, die Geleemasse in eine Schüssel zu geben und dann den (kalten) Quark unter Rühren langsam dazu zugeben. Ich hab den Quark in den Topf getan, wie in der Anleitung beschrieben, das hat aber furchtbar geklumpt und ich war mir nicht so sicher, ob das mit dem gelieren noch klappt. Also merke: Die kalten Zutaten zum Warmen und nicht umgekehrt.]
Die Sahne unterheben.
Den (komplett erkalteten) Biskuitteig vorsichtig ausbreiten und 2/3 der Quarkmasse darüberstreichen. [ Ich habe zusätzlich noch etwas Blaubeermarmelade verrührt und vorher den Biskuit dünn damit eingestrichen]
Dabei an der hinteren Längsseite einen 5 cm breiten Streifen aussparen.
Die Beeren ggf. putzen und waschen.
200g der Beeren über die Teigplatte streuen und diese von der vorderen Längsseite aufrollen. [ Ich habe die Beeren gar nicht erst komplett aufgetaut sondern sie noch halb gefroren genommen, da waren sie nicht so matschig]
Die restliche Quarkcreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle [aka Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke] füllen. Die Biskuitrolle in Querstreifen damit verzieren.
Einige Beeren für die Garnitur zur Seite legen.

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*Die restlichen Beeren mit dem Gelierzucker 1 Minute pürieren. Die dickflüssige Soße durch ein Sieb streichen. Anschließend in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und eine winzig kleine Ecke abschneiden. Die Soße ebenfalls quer in Zickzacklinien über die Biskuitrolle spritzen [* den Teil habe ich weggelassen und nur mit den restlichen (angetauten) Früchten verziert]

Die Rolle mindestens 4 Stunden kalt stellen [Frustbacken ja, Frustessen also nein – bei mir stand sie über Nacht im Kühlschrank (das gelieren hat bei mir übrigens doch geklappt, trotz Klumpen)]
Vor dem Servieren mit den restlichen Früchten garnieren.

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Da der Ofen warm war und ich meine Rolle nicht gleich essen konnte, habe ich noch eine Tomaten-Feta-Tarte gemacht, das Rezept gibt es dann nächsten Sonntag (soviel zum Frustessen 😉 )

Und ja, die Biskuit-Rolle war lecker… auch einen Tag später.  🙂

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Treber-Bierhefe-Brot (vegan)

Kann man mit Bierhefe auch backen?

Ich habe das schon einmal bei meinem zweiten Treberbrot versucht, war mir aber damals nicht sicher und habe zusätzlich noch einen Würfel Frischhefe hinzugefügt.

Diesmal habe ich es tatsächlich nur mit der Bierhefe versucht.

Deim Gären vermehrt sich die Hefe und sammelt sich dann als schleimige Masse am Boden des Fasses. Um das Bier von Trübstoffen zu befreien, wird es erst umgefüllt, bevor es abgefüllt wird. Man könnte es auch gleich abfüllen, aber dann befindet sich eine Hefesatz am Boden der Flasche, den der Hobbybrauer gern vermeiden möchte.
Von der Hefe, die im Fass zurück geblieben ist, habe ich mir etwas für mein Brotexperiment aufheben lassen

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Zutaten:
215g Treber (Was ist Treber?)
145g Weizenmehl 550
145g Vollkornmehl Weizen
145g Dinkelmehl 630
1TL Brotgewürz
1TL Anis
2 Hopfendolden (weniger ist bekanntlich mehr)
50g Walnüsse
ca. 3-5 EL Brauhefe
ca. 300ml Flüssigkeit (in meinem Fall das Jungbier auf der Hefe, man sieht es auf dem Foto im Messbecher)
1TL Rübensirup
2TL Salz

Ich habe die Hefe mit 1 TL Rübensirup in dem Jungbier verrührt um sie wieder zu reaktivieren. Man muss ein paar Minuten länger warten, als das bei Backhefe der Fall ist, aber irgendwann steigen wieder Bläschen in der Flüssigkeit auf.

Alle Zutaten bis auf das Salz zu einem Teig verkneten und 90 Minuten ruhen lassen bis der Teig sich vergrößert hat.
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Und hier ist dann auch die Antwort auf die Frage, ob man mit Bierhefe backen kann.

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Man kann.

Teig nochmal gut durchkneten und nicht vergessen das Salz unterzukneten.

Zu einer platten Rolle formen und weiter 30-45 Minuten auf dem Blech ruhen lassen.

Gebacken habe ich es eine Stunde, bei 180°C Umluft. Ich habe festgestellt, dass grade Hefeteigen Umluft besser bekommt als Ober-/Unterhitze.
Ein Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen und das Brot ab und zu mit Wasser einpinseln, damit es eine glänzige Kruste bekommt.

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Der Geschmack war ziemlich ausgewogen. Die Menge an Hopfen war grade richtig. Man hat ihn rausgeschmeckt, aber er war nicht zu aufdringlich. Die Bierhefe hat man gar nicht rausgeschmeckt. Bei meinem ersten Versuch mit Bierhefe hatte man sie doch sehr deutlich gemerkt. Und Walnüsse tun so einem kräftigen Brot immer gut.

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Jetzt müssen wir nur noch die Frage klären, ob man mit Backhefe auch Brauen kann. Mal sehen, ob ich den Hobbybrauer zu einer Versuchsanordnung überreden.

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Haselnuss-Roggen Treberbrot mit Sauerteig (vegan)

Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Brotrezept veröffentlicht habe. Ich experimentiere immer noch fleißig mit Treber, da wir einen – quasi nie endenden –  Vorrat davon haben. Immer wenn ich denke, da wird Luft im Tiefkühler, kreiert der Hobbybrauer ein neues Bier und natürlich muss von dem Treber etwas für spätere Brot- back- Zwecke zurückbehalten werden.

Für dieses Brot habe ich ein bisschen mit Sauerteig experimentiert  – es ist schon der zweite Versuch, beim ersten war ich von dem Gesamtergebnis noch nicht ganz überzeugt. Aber wahrscheinlich habe ich ihn nicht lange genug ruhen lassen. Denn was Sauerteig auf alle Fälle braucht ist viel Zeit.

Ich habe noch nicht soviel Erfahrung mit Sauerteig, deshalb habe ich auch erstmal auf den fertigen Sauerteig  (gibts von Saitenbacher (flüssig) oder biozentrale (Pulver) – ich habe beide schon ausprobiert) beschränkt, den es im Laden (bei mir im Konsum ist der mit beim Mehl) zu kaufen gibt. Zum selberanmischen fühle ich mich noch nicht bereit, das folgt aber sicher auch noch irgendwann.

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Hier mein Rezept:

253g Treber
300g Roggenmehl (1150)
282g Weizenmehl (550)
(Wie immer gilt: Der Mehlanteil sollte mindestens doppelt so hoch sein wie der Treberanteil. Ich wiege immer den Treber und entscheide danach wieviel Mehl ich nehme – um Minireste zu vermeiden, kann es auch mal ein bisschen mehr Mehl sein. Das ist Gefühlssache.)

100g Sauerteig von biozentrale
2 EL gemahlene Haselnüsse
100g ganze Haselnüsse
1 TL Brotgewürz von Alnatura
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Rübensirup
325 ml Wasser (Wasser auch nach Bedarf dosieren. Ich rühre die Hefe immer in ca 200ml an und den Rest gebe ich dann nach Bedarf dazu.)
2 TL Salz

So geht’s:
1. Rübensirup in 200 ml (handwarmen) Wasser auflösen und die Hefe darin einrühren. Kurz stehen lassen, bis sich Schaum gebildet hat.

2. Mehl, Treber, gem. Haselnüsse, Gewürz, Sauerteigpulver vermischen und dann das Hefewasser dazu geben – alles gut vermischen. Das restliche Wasser nach und nach bei Bedarf dazugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

3. 4-6 Stunden ruhen lassen

4. Die ganzen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Teig durchkneten, Haselnüsse und 2 TL Salz unterkneten.

5. Zu einer Rolle formen und auf dem Blech gehen lassen bis es sich sichtbar vergrößert hat (ca. 1 Stunde)

6. Schale mit Wasser in den Ofen stellen und bei 200°C Umluft 15 Minuten backen, Temperatur auf 160°C Umluft reduzieren und weitere 45-50 Minuten backen. Brot gelegentlich mit Wasser einsprühen oder -pinseln. Da wir die Kruste schön glänzig

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7. Auf einem Gitter abkühlen lassen

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Der Geschmack ist recht kräftig und die Haselnüsse runden das ganze prima ab. Unglaublich lecker noch lauwarm mit Butter und Kresse (oder nur mit Butter und Salz 😉 )

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Stout-Schoko-Cheesecake

Als ich das Rezept für den Stout-Schoko-Cheesecake bei Schokohimmel las, wusste ich sofort: Das ist der perfekte Kuchen für die Arbeitsplatz-Geburtstagsrunde des Hobbybrauers. War doch seine neuste Kreation ein Chocolate-Oatmeal-Stout. Tatsächlich konnte ich ihm auch eine Flasche abluchsen.

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Das Rezept in seiner vollen Ausfühlichkeit (und die besseren Fotos) gibt es hier.

Am Rezept habe ich diesmal eigentlich keine Änderungen vorgenommen, außer dass, wie üblich, bei mir noch die restliche Weihnachtschoki dran glauben musste. Ich war ein bisschen traurig, als  mein Kuchen als kleiner Unfall aus dem Ofen kam. In  der Mitte gab es einen großen runden Riss und leider sah sein Innenleben auch nicht ganz so cremig aus.

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Ich trau mich fast gar nicht, das Foto zu zeigen aber so sieht nun mal das reale Leben aus, wenn der Kuchen schon einen Transport auf dem Fahrrad hinter sich hat.
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Geschmeckt hat er der versammelten Geburtstagsrunde anscheinend trotzdem, denn es ist nur ein kleines Probestück für mich übriggeblieben. Der Cheescake ist auf alle Fälle ziemlich mächtig.Ich war schon nach dem kleinen Stück ziemlich vollgestopft. Der Geschmack ist recht interessant – mit würzig-süß würde ich ihn umschreiben und während der Hobbybrauer ganz begeistert war, muss ich gestehen, dass der Geschmack jetzt nicht sooo mein Fall war.

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Osterfrühstück mit süßen Häschen

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Passend zum Ostersonntagsfrühstück gibt es leckere Osterhäschen aus Hefeteig. Ich liebe ja Rosinenbrötchen und seit ich selber Brot backe, habe ich auch meinen Frieden mit dem Hefeteig geschlossen – auch wenn ich nach wie vor nervig finde, dass er sich beim Ausrollen und Formen immer wieder so lästig zusammenzieht.

Idee und Inspiration stammen von Greenfietsen das Rezept gibt es im Original hier als Video.

Die benötigten Zutaten sind:
500g Mehl
1 Würfel Hefe oder 1 Packg. Trockenhefe
80g Zucker
1 Packg.Vanillezucker oder etwas Extrakt
1/4 Liter Milch
1 Ei
50g Margarine

Ich hatte alles zu Hause *Yeah*, wie es funktioniert wird super im Video erklärt. Da ich, wie Eingangs erwähnt, ein absoluter Fan von Rosinenbrötchen bin, habe ich noch eine handvoll Rosinen unter den Teig gemischt. Die Rosinen habe ich vorher mit heißem Wasser überbrüht und dann solange in heißem Wasser eingeweicht, bis der Teig fertig war, um sie zum Schluss mit unterkneten zu können. Vorher ein bisschen mit Küchenpapier abtupfen, sonst wird der Hefeteig wieder zu klebrig.

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Die Art der Zubereitung des Hefeteigs war völlig neu für mich, hat aber super funktioniert obwohl ich bei der Sache mit dem Ei in dem Topf Milch einrühren erst skeptisch war. Hat aber prima geklappt. Das mache ich beim nächsten Mal wieder so.
Einen Hasen habe ich gleich noch lauwarm vernascht (der hatte leider ein Auge verloren) und ich musste mich echt zusammen reißen, dass ich die anderen 11 nicht auch gleich noch esse – da waren die Hasen wirklich fluffig. Einen Tag später waren sie etwas fester und nicht mehr ganz so fluffig, aber immer noch super lecker. Dieses Rezept wird wohl Eingang in mein Backbuch finden.

Und nun frohes Ostereiersuchen und ein schönes (und sonniges) Osterfest!

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Schokoweihnachtsmann-Marmorkuchen

Ich habe immer noch den Schrank voll Schokoweihnachtsmänner und bald schon kommen die Osterhasen hinzu. Das heißt, ein ausgeklügelter Schokoweihnachtsmannmordplan muss her – mit anderen Worten: Es gibt Kuchen.
Da bot sich doch an, dass ich einen für meine lieben Kollegen auf Arbeit brauchte.
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Vorher

 

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Nachher
Zum hübsch drapieren war leider keine Zeit – sonst hätte ich wieder ohne Bild vom fertigen Kuchen (es ist schon der zweite Kuchen, den ich gebacken habe) da gestanden. Die Kuchenstückchen wurden schon während des fotografierens immer weniger.

 

Als Grundlage für den Marmorkuchen habe ich mich an das viel gelobte Rezept von Grosis Marmorkuchen gehalten, welches ich aber hier gefunden habe. Allerdings mit folgenden kleinen Änderungen.

Zutaten:
200 Gramm Zucker (weil Vollmilchschoki süßer ist als Zabi)
250 Gramm Weiche Butter
1 Vanillezucker
5 Eier (es gehen auch vier – in meinem ersten Backversuch hatte ich nur noch vier Eier)
150 ml Milch (ich hab die Sahne durch Milch ersetzt, da ich schon zum 2. Mal vergessen habe welche zu kaufen, mir soetwas aber immer erst Sonntags bzw. nach Ladenschluss auffällt)
1 Prise Salz
300 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Natron (ich mache immer halbe halbe, denn wenn zuviel Backpulver am Teig ist, gibt es in unserer Familie Sodbrennen)
190 Gramm Schokoladenweihnachtsmann (im ersten Versuch hatte ich 150 Gramm, was besser war aber ich wollte keine Reste. Mit 190 Gramm hatte der Schokoladenteig schon fast eine Konsistenz von Schokomousse.
2 Teel. Kakaopulver (da der Schokoweihnachtsmann aus Vollmilch ist, macht das Kakaopulver die ganze Sache ein bisschen herber)

Den weißen Schneemann-Schokololli im obersten Bild habe ich übrigens in Stückchen gehackt und dann zum hellen Teig dazu gegeben.

Für die Zubereitung habe ich mich dann wieder an das obengenannte Rezept gehalten.

Im übrigen liebe ich meinen Induktionsherd, da lässt sich die Schokolade auf Stufe Eins mit etwas Geduld viel besser direkt im Topf schmelzen, als bei dieser ewigen Matscherei mit dem Wasserbad.

Der Kuchen ist wirklich unglaublich lecker und überhaupt nicht trocken. Ich werde das Rezept mit Sicherheit auch nochmal mit Sahne anstelle von Milch probieren. Die Schokohasen und -eier stehen ja schon quasi vor der Tür.

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Heute schaue ich mal bei den DienstagsDingen und auch gleich noch beim Creadienstag vorbei.

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Buttermilch-Treberbrot

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Da der Hobbybrauer schon den nächsten Brautag anberaumt hat, musste ich mal noch schnell die Treberpäckchen im Froster reduzieren (damit neue reinpassen). Inspiriert durch das Buttermilchbrot auf dem Blog von Schnippelboy habe ich mich direkt ans Werk gemacht und ein Buttermilch-Treberbrot kreiert.

Zutaten:
310g Treber (Gerste)
60g Vollkornmehl
250g Dinkelmeht Typ 630
310g Weizenmehl Typ 550
310ml Buttermilch
1TL Honig
1 Würfel Hefe (42g)
1TL Brotgewürz von Alnatura
1TL getrockneter Rosmarin
1TL Anis
2TL Salz

Die 60g Vollkornmehl waren ein Rest, den ich noch verarbeiten wollte. Sicherlich gehen auch Hälfte Dinkelmehl und Hälfte Weizenmehl oder jede andere Kombination – hauptsache der Mehlanteil ist das Doppelte vom Treberanteil.

Die Hefe in der Buttermilch auflösen (sie sollte mind. Zimmertemperatur haben, also nicht direkt aus dem Kühlschrank). Ja, das funktioniert tatsächlich, ich wollte es zunächst auch nicht glauben und hab zur Sicherheit noch einen TL Honig dazu getan.
Mehle, Treber und Gewürze (außer Salz) mischen, die Hefe-Buttermilch dazugeben und alles zu einem Teig vermengen. Dadurch, dass der Treber auch noch etwas Wasser enthält, muss ich die Flüssigkeitsmenge immer etwas nach Gefühl dazugeben. Pauschal nehme ich immer 250 ml zum Auflösen der Hefe und kippe dann nach und nach noch dazu, bis der Teig die gewünschte Feuchtigkeit hat (muss sich anfühlen wie ein Ohrläppchen, stand im Brotbackbuch).

Den Teig ca 1h ruhen lassen, dann noch mal durchkneten, dass ist dann immer der Moment in dem ich das Salz unterknete. Zum Brotlaib formen und auf dem Blech nochmal 30 Minuten ruhen lassen.

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Gebacken habe ich das Brot 55 Minuten bei 210 °C

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Lecker, Lecker

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Vegane Plätzchensession

(Sorry no English Version today)

Nach Apfelkuchen und Rosinenzopf folgen nun die veganen Plätzchen. Ich wollte meiner Schwester eigentlich ein Nikolauspäckchen mit Keksen schicken – aber die Zeit vergeht in der Weihnachszeit irgendwie noch viel schneller als sonst und ich bin zum Nikolausi einfach nicht dazu gekommen – dafür dann 6 Tage später: also ein Adventspäckchen.

Um besagtes Päckchen entsprechend füllen zu können, habe ich meine Fähigkeiten im veganen backen weiter ausgebaut und gleich drei verschiedene Sorten produziert.

Das Rezept für die grünen Tannenbaum Kekse (Matcha Cookies) und die Schneebälle (Snow Puffs) stammen von diesem großartigen Blog.

Matcha Tannenbäume
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Jetzt nicht der typische Weihnachtsgeschmack – aber sie sehen toll aus. Auf Arbeit hielt sich der Zuspruch in Grenzen aber dafür war er zu Hause umso größer. Der Hobbybrauer befand, dass sie sich hervorragend als Gebäck zum Bier eigenen…

Snow Puffs
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Ich kann nur sagen, unglaublich lecker – die wurden sowohl auf Arbeit als auch zu Hause sofort weginhaliert.

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Ich habe jetzt noch einmal eine Version mit Cashew-Kernen statt Walnüssen gebacken – einfach weil mir die Walnüsse ausgegangen sind. Aber mit Cashew-Kernen sind sie etwas lasch, die Original Version mit Walnüssen hat mir besser geschmeckt. Dieses Rezept werde ich definitive mit in mein Repertoir aufnehmen.

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Zimtsterne …. äh .. Herzen
Das Rezept stammt von hier (da gibt es auch noch weitere vegane Rezepte).

Eigentlich sollten es Zimtsterne werden – aber nachdem der Teig und alles fertig war, muste ich feststellen, dass ich in meinem Ausstecherarsenal keine Sternausstecher habe … also sind es kurzer Hand Herzen geworden

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Irgendwie habe ich es versäumt von den fertigen Keksen Fotos zu machen. Die Zimtherzen haben nach dem Backen noch eine Zimt Glasur bekommen (einfach Puderzucker, Zimt nach Bedarf und soviel Wasser, dass es eine dickflüssige Glasur wird).
Sie sind sowohl auf Arbeit als auch Zuhause sehr gut angekommen.

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