Page 115

Vegane Plätzchensession

(Sorry no English Version today)

Nach Apfelkuchen und Rosinenzopf folgen nun die veganen Plätzchen. Ich wollte meiner Schwester eigentlich ein Nikolauspäckchen mit Keksen schicken – aber die Zeit vergeht in der Weihnachszeit irgendwie noch viel schneller als sonst und ich bin zum Nikolausi einfach nicht dazu gekommen – dafür dann 6 Tage später: also ein Adventspäckchen.

Um besagtes Päckchen entsprechend füllen zu können, habe ich meine Fähigkeiten im veganen backen weiter ausgebaut und gleich drei verschiedene Sorten produziert.

Das Rezept für die grünen Tannenbaum Kekse (Matcha Cookies) und die Schneebälle (Snow Puffs) stammen von diesem großartigen Blog.

Matcha Tannenbäume
Xmascookies03

Xmascookies04

Jetzt nicht der typische Weihnachtsgeschmack – aber sie sehen toll aus. Auf Arbeit hielt sich der Zuspruch in Grenzen aber dafür war er zu Hause umso größer. Der Hobbybrauer befand, dass sie sich hervorragend als Gebäck zum Bier eigenen…

Snow Puffs
Xmascookies05

Ich kann nur sagen, unglaublich lecker – die wurden sowohl auf Arbeit als auch zu Hause sofort weginhaliert.

Xmascookies06

Ich habe jetzt noch einmal eine Version mit Cashew-Kernen statt Walnüssen gebacken – einfach weil mir die Walnüsse ausgegangen sind. Aber mit Cashew-Kernen sind sie etwas lasch, die Original Version mit Walnüssen hat mir besser geschmeckt. Dieses Rezept werde ich definitive mit in mein Repertoir aufnehmen.

Xmascookies07

Zimtsterne …. äh .. Herzen
Das Rezept stammt von hier (da gibt es auch noch weitere vegane Rezepte).

Eigentlich sollten es Zimtsterne werden – aber nachdem der Teig und alles fertig war, muste ich feststellen, dass ich in meinem Ausstecherarsenal keine Sternausstecher habe … also sind es kurzer Hand Herzen geworden

Xmascookies08

Irgendwie habe ich es versäumt von den fertigen Keksen Fotos zu machen. Die Zimtherzen haben nach dem Backen noch eine Zimt Glasur bekommen (einfach Puderzucker, Zimt nach Bedarf und soviel Wasser, dass es eine dickflüssige Glasur wird).
Sie sind sowohl auf Arbeit als auch Zuhause sehr gut angekommen.

1 Kommentar »

Weihnachtskekse die Erste / Christmas Cookies Part One

(Please scroll down for English)

Bei meinem Bücherkaufrausch letzten Monat hatte ich ja neben meinem Brotbackbuch auch ein Plätzchenbackbuch erstanden. 1 Teig – 50 Kekse aus dem GU Verlag. Man hat einen einem Grundteig, der aus 5 Zutaten besteht (200g Mehl, 75g Zucker, 1/4 TL Salz, 100g kalte Butter und 1 Ei) und kann diesen dann durch zugeben anderer Zutaten entsprechend variieren. Die Idee ist nicht so schlecht und vor allem geht der Teig auch schnell. Basic Basic. Für einen Rezepttest habe ich die Erdnuss-Karamell Kekse ausgewählt weil ich beim Aufräumen noch Karamellbonbons gefunden habe, die ich damals (vor 3 Jahren) aus Frankreich mitgebracht habe. Sie waren noch essbar nur ein bisschen klebrig – also wurden Sie kurzer Hand in die Kekse gepackt.
Die Erdnussbutter, die noch in den Teig sollte, habe ich weggelassen – weil ich nicht wegen 2 Löffeln ein ganzes Glas kaufen wollte, was dann eh nicht gegessen wird.

Warscheinlich war es auch gut so – den der Teig war ohnehin schon sehr klebrig, hätte ich da noch die Erdnussbutter hinzugefügt, hätte ich wohl auch die Mehlmenge erhöhen müssen. Dahingehend sind die Rezepte nicht wirklich durchdacht, das ist mir schon beim durchlesen aufgefallen. Warscheinlich muss man dann doch das Rezept ad hoc anpassen wenn man bei der Zubereitung merkt, dass es zu trocken oder zu klebrig wird.

Mit dem Teig habe ich Halbe-Halbe gemacht, den einen Teil zu besagten Erdnussplätzchen und den anderen zu Hagebutten-Sesamplätzchen. Aber weil die Hagebuttenmarmelade quasi alle war, musste für den Rest Orangenmarmelade herhalten. Bin ich Meister der Improvisation.

Xmascookie01

Leider habe ich wohl die Karamellbonbons nicht richtig in Teig gepackt, denn sie sind beim backen ausgelaufen.
Die mit dem roten Klecks sind die Hagebutten-Kekse und die mit dem orangenen Klecks sind die mit Orangenmarmelade.

Gebacken wurden sie im übrigen ca. 14 Minuten bei 180°C.

Da es nur das eine Blech war und ich fast alle Kekse alleine gegessen habe (die waren aber auch schnell weg – zum Glück hab ich keine Waage) qualifiziert das bestimmt für den RUMS

Xmascookies02

*************

When I had my book shopping spree last month I also purchased a recipe book for cookies. 1 Dough – 50 different cookies.
The idea is simple you have 5 basic ingredients (200g flour, 75g sugar, 100g butter, 1/4 teaspoons salt, 1 egg) and can vary them according to your likes. I decided to make the peanut-butterscotch cookies with butterscotch candy in the middle.
However I skipped the peanut butter which was supposed to be added to the dough because I didn’t want to invest into a jar because of two spoons.
I suppose it was a good decision because the dough was already quite sticky. I think the idea of the recipes is good but ill-conceived because it is quite clear that if you add a more liquid ingredient you have do change the amount of flour as well – otherwise it will be a stick mess.
When adding other ingredients I think you need to improvise and change the amount of flour accordingly. The recipes might not work out as expected.

Unfortunately the butterscotch leaked a bit while baking – I’m not exactly sure why because I thought I covered them thoroughly with dough – apparently not. I guess I’ll have to try again.

With the same dough I also made rosehip cookies (the ones with the red jam) and since I ran out of rosehip jam I used orange marmalade for the rest and made orange cookies (the ones with the yellow marmelade). I dipped the bottom of the cookies into sesame seeds.

I baked them at 180°C for about 14 minutes

For conversions click here

Hinterlasse einen Kommentar »

Schokocookies / Chocolate cookies

Was macht man mit zuviel Schokoweihnachtsmännern und anderen Hohlfiguren, die sich in der Weihnachtszeit unweigerlich ansammeln und die ohnehin keiner isst? Die Antwort ist: Schokocookies!

What to do with all the chocolate Santas that accumulate during Christmas time and that nobody eats anyways? The answer is easy: Chocolate Cookies!

Zwar steht in den Anleitungen immer etwas von Blockschokolade – aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich diese schon einmal benutzt habe. Bei mir mussten immer Weihnachtmänner, Osterhasen oder sonstige Figuren herhalten. Für diese Kekse habe ich endlich das Schokohaus aufgebraucht, dass mit mein Mutti zum Einzug geschenkt hatte.

In the recipe you can always read cooking chocolate as ingredient but I think I’ve always used chocolate Santas, Easter bunnies and other chocolate figures. For this version I used the rest of the chocolate house my mom gave me as a present when moving into our new apartment last year.

Cookie01

Das Rezept stammt aus dem Buch, das hier im Hintergrund auf dem Foto abgebildet ist.

The recipe is from the book which is shown in the background.

Zutaten:
150g dunkle Blockschokolade (in meinem Fall 150g Schokoladenfigur)
120 g Butter
2 kleine Eier
120g brauner Zucker
180g Vollkornmehl, gesiebt
1 1/2 TL Backpulver
2 TL Vanilleextrakt
(Ich habe auch noch 30g Cashew Kerne mit in den Teig gemischt)

So geht’s:
1. Schokolade in Stücke zerteilen und im Wasserbad schmelzen. (ich hab einen Induktionsherd, da kann man sich das Wasserbad schenken und die Schoki direkt im Topf auf niedriger Stufe schmelzen – geht super). Die Butter würfeln und unterühren.
2. Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade zugebn und zu einem glatten Teig verrühren. Mehl, Backpulver und Vanilleextrakt unterrühren.
(Ich werde beim nächsten Mal warscheinlich auch noch ein oder zwei Löffel Kakaopulver mit untermischen – für extra Schokoladigkeit).
3. Backblech mit Backpapier oder Backmatte auslegen und esslöffelweise kleine Tighäufchen mit ausreichend Abstand zueinander darauf verteilen.
4. 6-8 Minuten im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze backen
5. Cookies auf einem Rost abkühlen lassen und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren… (eine Schüssel tus auch, wie man bei mir sieht – Schokokese haben in unserem Haushalt eh keine lange Lebenserwartung)

Cookie02

Ingredients:
150g dark cooking chocolate (I used the above mentioned chocolate house)
120 g sweet butter
2 small eggs
120g brown sugar
180g whole grain flour (sieved)
1 1/2 teaspoons baking powder
2 teaspoons vanilla extract
(I also added about 30g cashew nuts)

That’s what you do:
1. Break the chcolate into small piece and melt it. Cut the butter into small pieces and mix it with the melted chocolate.
2. Stir eggs and sugar foamy. Ad the meltet chocolate (not too hot) and mix everything to a smooth batter. Add flour, baking powder and vanilla extract. (Next time I would also add 2 spoons of cocoa powder)
3. Cover a baking tray with baking paper (or whatelse you use) and put small heaps by tablespoon with enough space to eachother onto the tray.
4. Bake for 6-8 minutes at 200°C
5. Let the cookies cool down on a rack and keep them in a closable jar. (As you can see, I used a large bowl – chocolate cookies don’t live long in our household anyways)

For conversions look here.

Cookie03

Weil heute Dienstag ist, mache ich auch gleich noch einen Ausflug zum Creadienstag und schaue was es da so schönes gibt. Die Schokocookies nehme ich mit.

Hinterlasse einen Kommentar »

%d Bloggern gefällt das: