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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] Ich habe mich entschieden und auch schon Stoff

Weihnachtskleid-Sew-Along 2017

Auf gehts in die zweite Runde des gemeinschaftlichen Weihnachtskleid-Nähens.

Ich habe mich auch entschieden und werde meiner ersten Eingebung treu bleiben.
Für mich wird es Etta von Tilly & the Buttons.

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Den Stoff habe ich schon. Ein dunkelroter Romanit Jersey, den ich in der Hoffnung gekauft habe , dass es dasselbe ist wie Punto di Roma – bitte sagt jetzt nicht nein!

Wobei mich die beiden Schnitte aus der Fashion Style ja auch reizen. Naja, ich brauche ja auch noch ein Geburtstagskleid gleich im Anschluss 🙂
Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt und habe meinen Bestand durchforstet, sortiert und katalogisiert.

Sage und schreibe 136,45 Meter
Eigentlich sollte/wollte ich mir keinen neuen Stoff kaufen. Aber dann kam der Black Friday und ich konnte den 20% bei stoffe.de nicht widerstehen. *Seufz*

Ich bin ja gespannt, wofür sich die anderen Mitstreiterinnen so entschieden haben.

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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] An Ideen soll’s nicht mangeln

Juhu, es ist so weit. Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist der Startschuss für den Weihnachtskleid Sew Along 2017 gefallen.
Ich muss ja zugeben, ich habe schon ein bisschen drauf gelauert 🙂

Letztes Jahr war meine Premiere mit einem Kleid aus der Burda 12/2016

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Dabei musste ich feststellen, dass diese Form der Ärmel zwar sehr hübsch ist, zum Kaffee trinken und Kuchen essen aber eher untauglich. Ständig muss man aufpassen, dass die Ärmel nicht im Kaffee oder in der Torte landen.

Mein Weihnachtskleid für dieses Jahr habe steht eigentlich schon seit einer Weile fest. Ich wollte unbedingt Etta von Tilly und the Buttons nähen – aus rotem Stoff.

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Doch dann kam die Fashion Style (10/2017) mit dem tollen Kleiderbaukasten in die Läden und bei der letzten Burda konnte ich auch nicht nein sagen, obwohl ich da inzwischen etwas wählerisch geworden bin.

In der Fashion Style gefallen mir diese beiden Kleider, obwohl ich für das erste vielleicht nicht so eine Kamelfarbe wählen würde. Vielleicht in Navy oder auch rot?
Bei dem zweiten würde ich warscheinlich lange Ärmel wählen.

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Und dann viel mir in der Burda (12/2017) noch dieses Kleid ins Auge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir sowetwas wirklich steht. Vielleicht doch nur als Bluse?

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Mein Weihnachtskleid muss zudem noch folgende Kriterien erfüllen:
– es muss definitiv langärmlig sein
– ich möchte es auch gern im Büro tragen können
– bequem muss es auch sein und ich will mir nicht ständig Gedanken drüber machen müssen, wo sich mein Ausschnitt grade befindet
– ich will keinen neuen Stoff kaufen müssen. Mein Lager ist mehr als gut gefüllt. Da sollte sich auf jeden Fall etwas finden.

Erschwerend kommt noch etwas dazu, dass ich im Moment unter akuter Näh-Unlust leide. Meine Bluse hängt immernoch ohne Ärmel hinter der Tür und ich finde aber auch immer eine neue Beschäftigung, um nicht weiter nähen zu müssen. Und das, obwohl ich jetzt einen so tollen Nähplatz besitze.

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Vielleicht reißt mich ja so ein bisschen Gruppenzwang aus meiner Lethargie, eine Deadline kann ja manchmal Wunder bewirken.

Viele weitere Inspirationen zum Thema Weihnachtskleid findet Ihr hier.

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Wer einen Fluß überquert, muss die eine Seite verlassen*

*Mahatma Gandhi

Der heutige Post wird etwas persönlicher, als alles was ich bisher geschrieben habe. Ich habe auch eine Weile überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll, aber irgendwie ging mir die Idee nicht mehr aus dem Kopf. Heute möchte  ich euch etwas über meine Oma erzählen, rückblickend sicherlich mein ganz großes Vorbild wenn es ums Nähen und andere Handarbeiten geht.
Ihr habe sicher schon bemerkt, dass meine letzten Posts eher etwas sporadisch waren. Das lag unter anderem auch ein bisschen daran, dass die letzten Wochen nicht ganz einfach und emotional sehr aufwühlend waren.
Meine Oma ist am 12. März gestorben.


Meine Großeltern an ihrem Hochzeitstag (1953)

Ich hatte immer nur ein paar Großeltern und als ich in der ersten Klasse war, habe ich mich lange Zeit sehr gewundert warum es Kinder gibt, die  mehr als einen Opa und eine Oma haben 🙂  Irgendwann habe ich das dann auch verstanden.

Solange ich mich erinnern kann, haben die Hände meiner Oma nie still gestanden. Sie hat genäht, gestrickt und gestickt nur häkeln war nicht so ihr’s. In frühen Erinnerungen sitzt sie an der Stirnseite des Küchentisches an der Nähmaschine. Ich war immer völlig fasziniert von dem weißen Plastekästchen, in dem das ganze Zubehör aufbewahrt wurde. Sie hat unglaublich viel für uns genäht.

Ich weiß noch, wie wir in der Schule mal gefragt wurden, was wir werden wollen. Meine Antwort:  Artistin (mein Berufswunsch Nr. 1 – brachte von der Lehrerin nur ein misbilligendes Stirnrunzeln) oder Schneiderin, wie meine Oma (gefälliges Nicken von der Lehrerin). Was ich als Kind nicht wusste (wie auch, schließlich wurden wir ja komplett von Oma eingekleidet), meine Oma war gar keine ausgebildete Schneiderin. Wie ich erst sehr viel später erfuhr konnte sie sich den Traum von der Schneiderlehre nie erfüllen und hat stattdessen eine Ausbildung zur Buchbinderin gemacht und dann in einer Wertpapierdruckerei gearbeitet. Dafür hat Sie in Ihrer Freizeit um so mehr genäht.


Mein Schulanfang (1990); die Kleider, die ich und meine Schwester tragen sind auch von Oma selbst genäht

Wenn Sie nicht an der Nähmaschine beschäftigt war, dann hat sie auf dem Sofa gesessen und gestrickt. Jeder in unserer Familie besitzt eine der legendären gestricken Patchworkdecken. Als Kinder wurden meine Schwester und ich auch von Kopf bis Fuß in selbst genähtes und selbst gestricktes gehüllt. Die letzten Teile woran ich mich erinnern kann waren ein lilanes und ein grünes Sommerkleid mit Paisly-Druck, da war ich vielleicht 15 oder 16. Selbst unsere Kuscheltiere und Puppen hatten ganze Kollektionen von Haute couture á la Oma. Ich glaube nicht, dass sich in dem umfangreichen Kleiderschrank unserer Barbiepuppen auch nur ein gekauftes Stück befunden hat. Vom gestrickten Skianzug, über Ballkleider aus Spitzenresten bis hin zu wirklich winzigen Unterwäscheteilen und gehäkelten Bikinis war alles dabei.

Auch wenn ich erst spät (mit 27) Handarbeiten für mich entdeckt habe, denke ich dass meine Oma eine große Inspiration für mich war. Auch wenn Sie in den letzten Jahren nicht mehr genäht hat, in letzter Zeit hatte ich auch immer eine aktuelle Burda dabei („Ach, die gibt’s noch!“) und ich bin wirklich froh, dass ich mir von meiner Oma noch die Grundlagen des Strickens habe beibringen lassen, auch wenn es jetzt zu spät für die ausgefalleneren Sachen ist.

Zu Ehren meiner Oma habe ich mich dazu entschieden zur Beerdigung etwas Selbstgenähtes zu tragen.

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Mein erstes selbstgenähtes Kleid war Megan aus dem Buch Liebe auf den Ersten Stich von Tilly Walnes (Tilly & The Buttons). Ich wollte etwas klassisch, schlichtes und dieses Kleid entsprach absolut meiner Vorstellung. Genäht habe ich es aus eine schwarzen Cloque, den ich bei Karstadt gekauft habe.

Diesmal habe ich sogar den Halsbeleg einigermaßen gebändigt bekommen.
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Das einzige, was ich unbedingt noch anpassen muss, ist der Rückenausschnit, der klafft ganz schön. Allerdings weiß ich da noch nicht so richtig wie ich vorgehen soll. Für Tips und Tricks bin ich in jeder Hinsicht dankbar!

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Der Reißverschluss ist auch noch ein bisschen ein Problemfall, ich habe ihn zwar relativ problemlos eingenäht bekommen, aber irgendwie bekomme ich den oberen Abschluss nicht so richtig hin. Das wirkt immer etwas schief.

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Trotz der „Mängel“ bin ich mit meinem Kleid zufrieden. Ich mag diesen Schnitt, er ist ziemlich vielseitig, ich schätze da werde ich mir mal die Mühe machen das Kleid ordentlich anzupassen.

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Noch mehr selbstgenähte Kleidung zu bestimmt freudigeren Anlässen gibt es heute beim Me Made Mittwoch.

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Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

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Juchuu, ich hab ein Kleid genäht! / Yes, I made a dress!

Heute gibt es gleich mehrere Premieren. Ich habe mein allererstes Kleid genäht, es gibt zum ersten Mal Fotos mit Außenkulisse und ich dachte, ich zeig euch mal mein Gesicht 😉

Ich bin immer noch ein bisschen erstaunt, dass ich tatsächlich ein Kleid genäht habe. Aber von vorne. Ende Juli sind wir zu einer Hochzeit eingeladen und in einem Anflug von Größenwahen, habe ich beschlossen, ich möchte mein Kleid selber nähen. Ich dachte mir aber, dass es davor vielleicht ganz gut wäre, wenn ich vorher überhaupt erstmal ein Kleid nähe. Ich habe auf die bewährte Methode zurück gegriffen und mir Kleid Megan aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ ausgesucht. Bisher war ich mit der Schritt für Schritt Anleitung sehr zufrieden. Das Buch ist eigentlich ideal um als Anfänger die Grundlagen Projekt für Projekt zu lernen.

Today we’ll have a lot of firsts. I made my first dress, we made photos outside for the first time and I thought I’ll show you my face today 😉

I’m still a bit amazed that I managed to sew a dress.
The story is, that we are invited to a wedding at the end of July and in a moment of megelomania I decided I want to make the dress myself. But before I take on a gown, I figured it would be good if a made a dress at all. Yet again, I’ve chosen a pattern from the book „Love at first Stich“ – it’s the Megan dress. I love the step by step instruction and how the projects get a tiny bit more difficult with each project. Perfect for beginners to learn the basics.

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Gewählt habe ich Größe 6, musste aber feststellen, dass das Kleid ein kleines bisschen zu groß ist. Ich habe es an den Seiten zwar enger genäht aber beim nächsten Mal (und es wird definitv ein nächstes Mal geben) werde ich wohl Größe 5 mit eine Nahtzugabe von 1 cm statt der eingerechneten 1,5 cm nehmen.

I’ve chosen size 6 but it is a bit too large. I think next time (and there will be a next time for sure) I’ll chose size 5 with a seam allowance of 1 cm instead of the 1.5 cm given.

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Beim Ausschnitt habe ich ein bisschen gepfuscht. Ich habe den vorderen Ausschnitt um 1 cm tiefer gemacht, den hinteren aber nicht und dann hatte ich natürlich beim zusammennähen eine Kante von 1 cm. Ich habe es versucht anzugleichen aber als Ergebnis steht der hintere Ausschnitt ein bisschen ab. Man sieht es aber nicht allzusehr, besonders wenn die Haare offen sind. Die Belege haben sich als etwas widerspenstig erwiesen und haben sich trotz untersteppen immer aus dem Ausschnitt geschummelt. Mit einem Stückchen aufbügelbaren Saumband, welches von meiner Vorhangkürzaktion (da hatte ich noch keine Nähmaschine) noch übrig war habe ich sie erfolgreich gebändigt. Hält bombenfest.

I messed up the neckline a bit because I took away 1 cm from the front, but forgot to do it on the back as well. Of course there was a gap afterward. I tried to adjust it but the back neckline is gaping a bit. I didn’t know how to fix it, so I left it like this. You don’t really see it, when I have my hair down. The neckline facing was a bit rebellious, I tamed it with a little piece of iron-on hemming strip which was left from shortening my curtains when I still was without sewing machine.

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Besonders stolz bin ich auf meinen nahtverdeckten Reißverschluss und auf die Ärmel. Nachdem die drinn waren entfuhr mir ein kleines „Juchuu, ich hab Ärmel genäht“ was dem Hobbybrauer ein amüsiertes Schmunzeln entlockt hat.

I’m a bit proud of sewing the invisible zip and the sleeves. After I had sewn them in I had to shout out a little „Yes! I made sleeves!“ which amused the homebrewer quite a bit.

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Obwohl die Passform noch nicht 100% ist (aber hey, ich konnte in dem Kleid sogar bowlen 😉 Ich hatte es zur Geburtstagsfeier von Hobbybrauer’s Oma an.) finde ich es toll.
Der Stoff ist von stoffe.de und leider von der Qualität her nicht die Beste. Man sieht vorne beim Oberteil die Bruchkante recht deutlich und da die blaue Farbe anscheinend nur aufgedruckt ist, verschwinden auch die Löcher nicht, wenn man mal eine Naht auftrennen muss. Ich hoffe, dass es sich nach einpaar Mal waschen gibt.

Although the dress does not yet fit 100% (but hey, I was even able to do some bowling in the dress. I wore it to the birthday party of homebrewers granny) I love it. Unfortunately the quality of the cotton is not that good. You see the line where the fabric was folded quite clearly in the front. I hope it will be better after some washing.

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Mal sehen ob die anderen Damen (und Herren?) beim Me-Made-Mittwoch auch schon auf Frühsommer eingestimmt sind, oder ob der Kälteeinbruch der vergangenen Tage, die Stimmung etwas eingetrübt hat. 😉

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{Projekt Kleiderschrank} Rock Delphine / Delphine Skirt

Ich nähe mich weiter durch das Buch „Liebe auf den ersten Stich„. Schön finde ich, dass die einzelnen Kapitel aufeinander aufbauen und man so nach und nach seine Fähigkeiten weiter entwickeln kann.

I continue sewing my way through the book „Love at first Stitch„. I think it’s really neat that all the chapters are correlating with each others. With each chapter you learn something new and can improve your skills.

Eigentlich sollte Delphine ja mein Buchstabe für die 12-Letters of Handmade Fashion vom März werden. Der Anker-Druck und die A-Linie hätte hervorragend gepasst – aber leider ist er nicht rechtzeitig fertig geworden.
Dafür hatte ich ihn dann zum Wollefest letztes Wochenende fertig und konnte ihn ausführen (Bericht folgt demnächst).

Mit diesem Schnitt habe ich gelernt, wie man ein bisschen an Schnittmustern rumdoktorn kann, damit das fertige Kleidungsstück dann besser passt und das Buch ermuntert einen ja auch regelrecht dazu.
Ich habe schon beim letzten Schnitt festgestellt dass ich bei Tilly and the Buttons genau zwischen Größe 5 und 6 liege und diesmal habe ich mich auch getraut mir eine Zwischengröße einzuzeichnen. Außerdem habe ich den Rock um 5 cm verlängert.

This pattern taught me how to change things in order to get a better fit on the finished garment. The book also encourages you to do so. Already with the last pattern I noticed that I’m exactly in between size 5 and 6 and this time I had the courage to add an intermediate size. I also added 5 cm to the length.

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Anfangs konnte ich der Anleitung noch gut folgen. Sogar das Einnähen des Reißverschlusses hat gut geklappt. Auch wenn ich jetzt auf den Fotos gesehen habe, dass er minimal schief ist. Aber dann kam Schritt 9 und ich wusste gar nicht mehr was die von mir wollten. Ich konnte die Anleitung einfach nicht nachvollziehen und bin fast verzweifelt. So schwer kann es doch nicht sein. Dann kam der Trotz und da ich mir ungefähr denken konnte wo es hinführen sollte, hab ich dann einfach so gemacht, wie ich es für richtig gehalten habe. Das Ergebnis ist sicher nicht das, was es sein sollte. Aber von außen sieht es ganz passabel aus (okay, die Rückseite ist schief) und innen weiß niemand außer mir 😉 Vielleicht verstehe ich es irgendwann später mal und dann lache ich drüber.

At the beginning the instructions were easy to follow. Even sewing in the zipper went quite smoothly – although I noticed on the photos, it’s a bit crooked. However then I encountert step 9 and I simply didn’t understand what I was supposed to du. It just made no sense in my head. I was quite frustrated – it couldn’t be that hard, could it? I just didn’t get it. I defiance I just did something how I thought it was supposed to look in the end. I’m sure it’s not what it was supposed to be but it looks okay from the outside (with a crooked back admittedly) and nobody knows the inside except for me 😉 One day I might understand what was meant in step 9 and then I will laugh about it.

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Beim Tragen habe ich festgestellt, dass ich definitiv einen Unterrock brauche. Zumindest mit dicken Strumpfhosen macht der Rock komische Sachen beim Laufen und der Bund ist auch noch nicht optimal. Er steht an den Hüften ein bisschen ab. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es irgendwann mal eine Wiederholung gibt. Das nächste Projekt aus dem Buch wird Kleid „Megan“ sein. Da freu ich mich schon drauf aber vorher nähe ich mal noch meine beiden Oberteile für den Burda Sew Along bei BuxSen.

When wearing th skirt, I noticed that I need da half-slip – atleast when wearing it with tights. I does some funny things when walking. Also the waistband is not yet perfect – there are some little gaps on my hips. I’m not yet sure if I will do the pattern again one day but next up is the Megan dress and I’m looking forward to it. However first I will sew the two tops for the Burda-Sew Along.

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Ich schicke meinen Rock heute zum Me Made Mittwoch und außerdem zu der tollen Schlummerschnitt-Aktion bei LaLilly. In den knapp 4 Monaten, die ich jetzt nähe, haben sich natürlich noch nicht so viele Schnitt angesammelt – aber das Buch stammt aus meiner Material Anhäufungsphase vom Anfang meines Weges 🙂

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Anker-Stoff von Buttinette
Nahtverdeckter Reißverschluss bei neocreo.com

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{Projekt Kleiderschrank} Pyjamahose Margot / Margot pyjama bottoms

Nach den kleinen Aufwärmübungen wird es nun Zeit für etwas Richtiges. Als perfektes Einsteigerprojekt habe ich Pyjamahosen gewählt. Warum? Na Schlafanzugshosen trägt man meistens zu Hause, da ist es nicht allzu kritisch wenn mal die eine oder andere Naht schief wird.

Ausgesucht habe ich mir die Pyjamahose Margot aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich„.  Laut den Maßangaben im Buch liege ich zwischen Größe 5 und 6 – habe mich aber für Größe 5 entschieden, da die Hose auf dem Bildsehr weit aussah (und es tatsächlich auch ist.)

Den Baumwollstoff habe ich (mal wieder) aus der Restekiste von Karstadt. Eigentlich wollte ich den für mein zweites Kissenübungsprojekt nutzen, aber dann dachte ich mir, dass die 2 Meter viel zu schade zum zerstückeln sind und ich lieber etwas Größeres daraus mache.

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Having successfully finished my starter and warm-up projects, I thought it’s about time to try something real. I choose to do the Margot pyjama bottoms from the book „Love at First Stitch„. Why I coose pyjama bottoms? Well, you usually wear them at home – so nobody sees if a seam is crooked.

According to the measurements in the book I almost exactly between size 5 and 6 but I choose to do size 5 because the pants looked rather wide (and they are).

I bought the cotton at Karstadt warehouse out of the box with the remainder fabric. I actually wanted to use it for my second pillowcase sewing project but then I thought that those 2 metres are too good for cutting them into pieces and I’d rather make something larger with it.

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Ich habe das Schnittmuster erfolgreich auf Seidenpapier abgepaust (das erste Mal, dass ich so etwas gemacht habe) – eigentlich wollte ich Folie nehmen, aber der beiliegende Stift war ausgetrocknet. Außerdem war das Seidenpapier viel größer als die Folie und man ist stiftunabhängig.

Die Beschreibung in dem Buch ist wirklich Schritt für Schritt, so dass man die Vorgehensweise auch als Anfänger sehr gut nachvollziehen kann und es gibt auch hilfreiche Tipps und Tricks. Ein Buch kann einen tatsächlich motivieren.

I traced the pattern onto tissue paper. Originally I wanted to use foil but the pen which was included didn’t work. I also noticed that a sheet of tissue paper is much larger than foil and you can choose whatever pen you like.

The descriptions in the book are step by step and really helpful as a beginner. This book can really motivate you.

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Das Band habe ich erst so genäht wie beschrieben, fand es dann aber umständlich es beim Hose an-und ausziehen immer wieder aufknoten zu müssen. Also habe ich es nochmal rausgezogen und in der Mitte durchgeschnitten. Zwischen die beiden Enden habe ich ungefähr 6-8cm Gummiband genäht und dann wieder eingefädelt. Somit ist das an- und ausziehen gleich viel bequemer – kein schnüren mehr.

I sewed the cord as described but found it a bit inconvenient. I pulled it out again and cut it in half. In between the two ends I sewed about 6-8cm of elastic band. Much more comfortable.

Und tadaaa: Hier ist sie:
Et voila: May I present Margot:

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Von Vorne / Front

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Von Hinten / Back

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Und nochmal von vorne / And from the front again

(Das T-shirt ist gekauft, soweit bin ich noch lange nicht.
The t-shirt is store bought – I’m not yet ready for sewing with jersey)

Bevor ich mich jetzt wieder den Haushaltsarbeiten widme noch ein kleiner Ausflug zum heutigen RUMS.

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