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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 38 – Ufos unterm Couchtisch

Willkommen zu meiner neuen Serie. „Derzeit auf meinem Arbeitstisch“, in der ich berichten möchte, woran ich so grade werkele.

Tatsächlich befinde ich mich grade zwischen den Projekten.

Noch kein neues Nähprojekt am Start und da dachte ich mir: Schaust du doch mal was hier noch so angefangen umherr schwirrt, vielleicht habe ich ja die Muse was zu beenden.

Da ich in der Regel (außer beim Nähen) gemütlich auf der Couch handarbeite, haben meine angfangenen Stick-, Häkel-, und seit diesem Jahr auch Strickprojekte die Tendenz sich unter dem Couchtisch zu sammeln.

Schaut mal was ich so gefunden habe:

Einen Pullover, angefangen irgendwann letztes Jahr im Herbst
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Einen Strickübungsschal mit rechten und linken Maschen. Ihr erinnert Euch, mein Jahresprojekt für dieses Jahr war Stricken lernen. Angefangen irgendwann im Januar; über den Sommer ist da nicht soviel geworden. Aber jetzt vielleicht wo es wieder kälter wird und Wolle einen neuen Reiz bekommt.
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Und noch ein Stickprojekt ist aufgetaucht (da fragt man sich doch wieviel Platz unter so einem Couchtisch ist). Angefangen offensichtlich letztes Jahr um die Weihnachtszeit rum. Naja, ist ja bald wieder, vielleicht bekomme ich es ja in diesem Jahr fertig.
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Ein neues Nähprojekt plane ich auch grade, ich brauche ganz ganz dringend noch ein paar langärmlige Blusen fürs Büro.

Diese Kandidaten stehen zur Wahl:
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Modell 42 aus Meine Nähmode 04/2017 Seite 33
Bluse 103 A/B aus Burda Style 06/2017 mit Nähschule auf Seite 46
Bluse Orla von Tilly & the Buttons aus England mitgebracht (wie noch 3 andere Tilly Schnittmuster *räusper*)
Bluse B6487 von Butterick Version D

Und das sind die Stoffe die ich in meinem Lager ausfindig gemacht habe:
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Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken.
Ich tendiere ja zu Butterick mit Kranich-Stoff oder zum Nähmoden-Schnitt mit dem grünen Botanik-Stoff.
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Was meint Ihr?

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Wenn Mensch sein zu kompliziert wird … wird es Zeit ein Einhorn zu sein

Letzten August habe ich von meiner langjährigen Brieffreundin Leeanne aus England, eine Nachricht bekommen, die mich sehr betroffen gemacht hat. Darin schrieb sie, dass die Ärzte bei ihr Brustkrebs im 4. Stadium entdeckt hätten, der sich schon durch den ganzen Oberkörper bis ins Knochmark ausgebreitet hätte. Die Ärzte gäben ihr noch 3-6 Monate und dass ich mich nicht wundern soll, wenn ihre Briefe plötzlich aufhören.

Nachdem ich den Brief gelesen habe, saß ich ersteimal gute 5 Minuten wie vom Blitz getroffen in der Küche, bevor ich in Tränen ausgebrochen bin. Ich habe Leeanne nie persönlich getroffen aber wir haben uns über Jahre hinweg mindestens 2 mal m Monat geschrieben, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke ausgtauscht, unsere Probleme, Kummer und Freuden geteilt. Ja, ich denke, ich kann Leeanne als gute Freundin bezeichnen.

Wie reagiert man in so einer Situation? Für mich war es schwierig meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich schrieb ihr, dass ich mir keine bessere (Brief-)freundin hätte wünschen können, dass ich Ihr viel Kraft und Mut für den bevorstehenden Weg wünsche, dass ich in Gedanken bei ihr bin und dass ich ihr wünsche, dass die „guten“ Tage die schlechten überwiegen. Bewusst vermied ich Floskeln wie „Das wird schon wieder…“  – denn das wird es nicht und niemand in solch einer Situation möchte diese leeren Worthülsen hören. Interessant, dass das Gehirn sofort zu Verdrängungsmaßnahmen greift, nur um nicht mit der harten Realität konfrontiert zu werden – ich hatte leider in den letzten Wochen, oft genug die Möglichkeit, dies bei mir selbst zu beobachten.

In ihrer Anwort zwei Wochen später, schrieb Leeanne mir dass ihr Neffe ihr eine Einhornpostkarte geschenkt hätte auf der stand: „If being a person is getting too complicated… time to be a unicorn“. Woraufhin ihr eine Freundin Einhornbettwäsche schenkte. So eine Vorlage konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Also habe ich Nadel und Faden gezückt und angefangen zu sticken. Was benötigt ein Mensch, der weiß, dass seine Zeit hier nur noch auf ein Minium beschränkt ist? Ich dachte mir, ein Taschentuch ist immer ein gute Idee – außerdem lässt sich ein Taschentuch gut in einem Brief mitschicken. Klein und flach.

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Die Vorlage stammt aus dem Buch „Doodle Stitching – The Motif Collection“ von Aimee Ray

Vorgezeichnet habe ich das Motiv direkt mit so einem Frixion Pen auf den Stoff, da verschwinden die Linien einfach, wenn man drüber bügelt.

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Zu Weihnachten schickte ich dann noch ein kleines Päckchen mit selbstgemachter Marmelade, etwas Schoki für die Seele und einem handbestickten Waschlappen. Hätte nie gedacht, dass ich soetwas mal mache – aber ich finde Sticken sehr beruhigend und entspannend. Wie Zen Color nur mit Nadel und Faden statt Buntstiften.

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Waschlappen02

Die Vorlage habe ich hier gefunden. Eigentlich für Armbänder gedacht, aber auch für Kreuzstich-Zwecke sehr gut geeignet.

Die Rückseite zeige ich Euch auch noch. Hab mir viiiiel Mühe gegeben, damit es von der Rückseite auch ansehnlich ist.
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Sei immer du selbst.
Außer du kannst ein Einhorn sein, dann sei immer ein Einhorn.

Den letzten Brief von Leeanne habe ich übrigens Ende Januar erhalten…

Verlinkt beim Creadienstag.

 

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Nachtrag am 13.05.2017
Vor 2 Tagen habe ich einen Brief von Leeannes Partner bekommen, in dem er mir mitgeteilt hat, dass meine Freundin Leeanne am 22. April den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

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Man sieht die Sonne langsam
untergehen und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.

Franz Kafka

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Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
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Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

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Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

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Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

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Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

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Geschenke aus dem Nähkästchen: Spangen-Prinzessin

Juhuu, da bin ich wieder. Mit meinem 100. Post melde ich mich aus meiner kleine Sommerpause (die länger war als gedacht) zurück  – ich muss gestehen, mir fehlte ein bisschen der kreative Elan.
Am 15. August habe ich einen neuen Job begonnen – in einem Hotel was zum 1. September eröffnet hat. Ich habe mir so eine Eröffnung unglaublich spannend vorgestellt, aber in Wirklichkeit war es nicht wirklich spannend sondern jede Menge Stress und viele, viele Arbeitsstunden. Nach 10-12 Stunden Arbeitstagen, fehlt einen dann doch der Elan um sich noch an die Nähmaschine zu setzten. Nun ist das Hotel offen und allmählich kehrt so eine Art Routine ein, die Arbeitszeiten normalisieren sich. Hey, am Sonntag konnte ich doch tatsächlich mal pünktlich nach Hause! Und ich habe wieder Zeit mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Dass ich dringend ein Geburtstagsgeschenk für den 5. Geburtstag meines Patenkindes brauchte, hat mich auch so ein bisschen aus meiner Lethargie gerissen. Und wieder einmal stellte sich die Frage, was ist eine gutes und vielleicht auch nützliches Geschenk ohne viel Aufwand bei der Herstellung.

Mädchen haben ja immer viel Haarzeugs (ich bin da keine Ausnahme) und weil besagtes Patenkind, erst ein neues Zimmer bekommen hat, konnte es ruhig auch ein bisschen dekorativ sein.
Herausgekommen ist bei meiner Suche in den Weiten des World Wide Webs, diese niedliche Haarspangen-Prinzessin.

Prinzessin01

Die Anleitung gibt es hier.

Ich habe mich fast eins zu eins an die Anleitung gehalten. Außer beim Gesicht, das habe ich mit der Hand aufgestickt und bei der Krone, da habe ich einen etwas dickeren Filz als Untergrund genommen. Sodass die Krone einen schönen Stand hat und nicht hin und her wabbelt. Das war es auch schon. Sämtliche Stoffe stammen aus meiner Restekiste.

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Schwer zu erkennen, die Krone habe ich noch mit kleinen Perlen an den Spitzen verziert.

Auf der Rückseite gibt es ein Band zum Aufhängen

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Ist sie nicht zauberhaft?

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Da in schon fast 3 Monaten Weihnachten ist und es höchste Zeit für die Inspirationssammlung entsprechender Geschenke wird, schaue ich mal beim Creadienstag vorbei und nehme meine Prinzessin gleich mit.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Accessoirs

Ich mach’s ein bisschen spannend 🙂

Das Schnittmuster des Kleides sah eine relativ breite Schärpe vor. Ich hatte dafür ein Stück blauen Taft gekauft – allerdings haben mich die Fransen die an der Schärpe sein sollten zur Verzweiflung getrieben – anscheinend hatte ich es nicht geschafft, die Schärpe exakt im Fadenlauf zuzuschneiden und daher war der Fransenteil natürlich auch komplett schief. Die Fransen sollten dadurch entstehen, dass man auf 2,5 cm Länge den Querfaden zieht…
Außerdem war die Schärpe viel zu breit für meinen Geschmack, daher habe ich schnell umdisponiert und einen einfachen Bindegürtel genäht.

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Let’s keep up the suspense a little bit and talk about the accessoirs.
The pattern provided a sash. I had a piece of blue taffeta for the sash however the self-fringig part of the sash made me a bit desperate. Apparently I didn’t manage to cut it on the grain, so the edge was completely slanting. I spontaneously decided to do a simple fabric belt to tie around my waist.

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Am Tag vor der Hochzeit fiel mir noch ein, dass ich überhaupt keine passende Tasche habe – also musste noch ein Täschchen her, schließlich braucht Frau bei Hochzeiten eine ausreichende Menge an Taschentüchern (besonders wenn man so nah am Wasser gebaut ist, wie ich).

Ich erinnerte mich, dass ich vor einiger Zeit mal ein hübsches Pompadour-Täschchen bei Pattydoo gesehen hatte – es lebe das gutsortierte Pinterestboard 😉

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Stoff vom Kleid hatte ich noch übrig, welchen ich mit einem Rest von dem Organza zwischengefüttert habe. (Ich lerne es einfach nicht). Das Innenfutter bildet der Nesselstoff von der Rockversteifung und für den Innentaschenteil hatte ich noch Reste von meinem Zinnia-Rock übrig.

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On the day before the wedding, I noticed I didn’t have a matching purse. I remembered a pattern for a reticule I had once seen on the Pattydoo website. Thank goodness for a well-organized Pinterestboard 😉

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For the outside I used the fabric which was left from the dress and interfaced it with a piece of organza (no, I’m not learning). For the inside I used muslin which was left from the skirt stiffening and for the pockets I used a remainder of the fabric I made my Zinnia skirt from.

Durch die leicht verständliche Video-Anleitung ist die Tasche ziemlich schnell genäht. Ich habe mich für die große Version entschieden, was auch gut so war.
Rein passte: Fotoapperat, Blasenpflaster, Taschentücher, Ersatzstrumpfhose, Aspirin, Telefon, Notfallnähset und was Süßes um dem Hungerast vorzubeugen.

Thanks to the video instruction, the reticule is easy to sew. I decided to do the large version, which was a good decision. There was space for: camera, band aids, tissues, spare tights, aspirin, mobile phone, sewing kit and some sweets in case of getting hungy.

Für das Zugband, habe ich ein blaues Satinband genommen, dass sich in meiner Bastelkiste rumgetrieben hat und aus der selben Kiste stammen auch die beiden Perlen. Schön wenn der Fundus so groß wird, dass man spontan eine Tasche nähen kann, ohne einkaufen gehen zu müssen. 🙂

The ribbon is some random satin ribbon I found in my crafting box as well as the two beads.

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Im letzten Teil meiner kleinen Reihe zeige ich euch dann wie das gesamte Ensemble aussieht und ob sich die Mühe gelohnt hat. Heute geht’s erstmal ab zum Creadienstag.

In the last part of my little series I’ll show you how it looks and if it was worth the time and trouble.

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Mädchengeschenke / Presents for girls

Mmmmh, wieder stehe ich vor dem Problem, dass ich fix ein Geburtstagsgeschenk für ein kleines Mädchen (die große Tochter meiner Freundin) brauche (naja, mit 7 dann doch nicht mehr so klein). Ich habe das Datum zwar im Hinterkopf, dass man aber auch ein Geschenk benötigt fällt mir immer erst ein, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist. So ein Jahr ist aber auch schnell vorbei.

At the beginning of June I suddenly realized I needed a birthday present for the oldest daughter of my best friend. I do know the date but I somehow always neglect that I also need a little gift.

Was schenkt man denn einem fast 7 jährigen Mädchen? Ich habe mich durch Pinterest auf der Suche nach Inspiration gewühlt und bin fündig geworden. Mädchen haben in der Regel jede Menge Haarkrimskrams, da spielt es keine Rolle ob groß oder klein – ich bin da keine Ausnahme. Da wäre doch so ein Aufbewahrungstäschchen gar nicht so schlecht.

But what do you give an almost 7 year old girl? I rifled through Pinterest in search for inspiration and was successful. Most girls usually have a lot of hair stuff no matter how old they are – I’m no exception. So, a small purse like this would be perfect.

Nach einiger Suche musste ich feststellen, dass es das Freebook nicht mehr gibt *schade*, aber ich habe eine Alternative (leider kein Freebook) gefunden.

Unfortunately the freebook doesn’t exisist anymore but I found a cute alternative (not free though)

Das Täschchen ist schnell genäht und die Anleitung wirklich super – mit Fotos – da bleibt keine Frage offen.

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Da es ein Geschenk ist, habe ich es auch ein bisschen gefüllt 😉

Ich glaube, ich mach mir auch eins.
I think, I’ll make one for me as well

Auf geht’s zum Creadienstag und bei Meitlisache werde ich das Täschchen auch noch mit in die Runde werfen
Ach so, der Stoff ist aus einem Quiltpaket von buttinette.

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Handtasche Linnea

Ich bin immernoch auf der Suche nach einer, nicht zu großen, Handtasche/Umhängetasche für Geld, Telefon und Taschentücher wenn man mal im Park oder in der Stadt unterwegs ist.
Ich glaube mit Handtasche Linnea von Kreativlabor Berlin, habe ich das für mich perfekte Exemplar gefunden.
Ich hab mich total darauf gefreut diese Tasche zu nähen. Kennt ihr das, wenn man im Kopf schon ganz genau weiß wie toll etwas aussehen wird, obwohl noch nicht einmal der Stoff zugeschnitten ist. So ging es mir mit dieser Tasche.

Der Jeansstoff ist von einer alten Hose, die eigentlich in die Altkleidersammlung sollte (und die ich im letzten Moment wieder rausgefischt habe) und das Kunstleder habe ich beim Dawanda Keativmarkt im April hier in Leipzig erstanden. Das Paspelband habe ich, glaube ich, von Buttinette und der Futterstoff ist ein Reststück von meinem Rock Capone.

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Die Taschenklappe habe ich mit Stempel und Stoffarbe noch etwas aufgehübscht. Eigentlich wollte ich damit mein erstes Burda-Top verzieren, aber dafür hatte ich dann eine bessere Lösung gefunden.

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Zugeschnitten waren die Teile recht fix. Die Beschreibung ist wirklich detailliert und mit vielen Bildern und trotzdem hat sich, mangels Konzentration, der Fehlerteufel eingeschlichen. Und wie.
Eigentlich lief alles ganz gut, bis ich beim Wenden der Tasche feststellen musste, dass die Klappe doch falsch herum ist. Warum, hatte ich es nicht genauso gemacht wie beschrieben? Ähm nein… statt an der Außentasche habe ich Knollo die Klappe an der Innentasche angenäht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Also alles wieder aufgetrennt und neu zusammengenäht, was um einiges schwieriger war, da die Nahtzugabe schon abgeschnitten und eingeknipst war.
Nachdem alles wieder zusammen genäht war, musst ich beim zweiten Wendeversuch feststellen, dass sich die Taschenaufhänger irgendwie verschoben hatte. Naja durch 8 Lagen Jeans zu nähen, war jetzt für meine Maschine doch etwas viel. Aber auf alle Fälle waren die Aufänger nicht da wo sie sein sollten sondern innerhalb der Taschenklappe – so kann man die Riemen natürlich nicht daran befestigen. Außerdem waren die Seiten total verknubbelt.
Zu diesem Zeitpunkt war ich schon kurz vor einem Schreikrampf. Wütig, habe ich die Aufhänger rausgetrennt alles nochmal zurück gewendet und die Nahtzugabe an der kritischen Stelle soweit wie möglich zurückgeschnitten. Immer noch knubbelig aber nicht mehr so sehr. Aber wie sollte ich die Aufhänger jetzt noch an die richtige Stelle bringen. Auftrennen wollte ich nicht nochmal, das hätte dem Stoff nicht gut getan. Also hab ich alles in die Ecke gepfeffert und bin in die Küche gegangen. Bei sowas hilft nur Frustbacken.

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Ich wollte die Tasche nicht aufgeben, weil ich ja schon soviel Mühe darin investiert hatte und sie mir eigentlich auch gut gefällt.
In meinem ersten Rettungsversuch, habe ich nur die D-Ringe an der Klappe angenäht. Aber das war nicht so das wahre, weil das Garn bestimmt schnell durchgescheuert wäre. Also alles wieder ab und zurück in die Ecke.

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Einpaar Tage später hatte ich dann die zündende Idee (dank des Hobbybrauers, der so langsam ein Gespür für Nähprobleme entwickelt und ungewöhnliche Lösungsansätze bereit hält 😉 )
Ich habe mir aus den Jeansresten zwei kleine Streifen zugeschnitten und Vliesofix aufgebügelt. Dann habe ich die Streifen durch die D-Ringe gefädelt und die so auf die Taschenklappe aufgebügelt, damit es erstmal hält. Für dauerhaften Halt, habe ich dann noch eine Verziehrung aufgestickt. Taschenriemen erfolgreich mit einem individuellen Design-Element angebracht. 😉

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„Ende gut, alles gut“ würde ich sagen und erfolgreich ausgeführt habe ich sie auch schon. Es passt sogar noch das Licht für’s Fahrrad mit rein.

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Aber wenn ich ehrlich bin, wird Taschen nähen warscheinlich nicht mein liebstes Hobby. Zu friemelig.

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Da heute Donnerstag ist, nehme ich meine neue Tasche mit zum RUMS und schaue was es da so Inspirierendes gibt.
Außerdem stelle ich sie bei mipamia’s Link-Party Old Jeans – New Bag vor

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Eine neue Tasche braucht die Frau

Ich brauche unbedingt eine neue (Alltags-)Handtasche. Meine jetzige hat zwar eine gute Größe, fällt aber mittlerweile auseinander.

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Und bei meiner geliebten grünen Handtasche, die ich in harter Arbeit in Florenz erhandelt habe, ist der Riemen an einer so ungünstigen Stelle gerissen, dass ich noch nicht weiß, ob und wie ich das wieder repariert bekomme.

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Vorschläge?

Da ich ja mittlerweile über einpaar Nähskills verfüge, dachte ich mir, da kannst du dir ja auch eine Tasche selber nähen. Eines der ersten Bücher, die ich mir gekauft habe, war Bügeltaschen nähen von Sabine Schappacher. Ich wollte schon immer eine Bügeltasche haben. Das schöne ist, die Schnitte sind in Originalgröße drin – an muss also nicht rumexperinentieren, wie man die Schnitte jetzt vergrößert bekommt. Auf der Minus-Seite muss ich anführen, dass die Taschen sich alle irgendwie gleichen. Sei’s drum.

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Ich hab mir die Tasche „Blumenwiese“ von Seite 20 ausgesucht und das Zubehör habe ich alles hier bekommen. Ein toller Online-Shop für Kurzwaren und Nähzubehör aller Art (Nein, ich wurde nicht bezahlt um das zu sagen, ich find den wirklich klasse & wenn was toll ist, kann man das auch ruhig mal sagen)

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Wenn ich Euch jetzt erzähle, wie ich mich angestellt habe um die Tasche zusammenzunähen…. naja. Ich habe drei Versuche gebraucht. Beim ersten habe ich die falsche Seite zusammengenäht (oben statt unten) und das nur daran gemerkt, dass mein Muster plötzlich auf dem Kopf stand, als ich das in die Bügel einfädeln wollte (und natürlich hat es auch nicht gepasst). Also alles wieder aufgetrennt (was dem Futterstoff nicht sonderlich gut bekommen ist, aber ging noch). Beim zweiten Versuch musste ich dann beim Wenden feststellen, dass ich links auf rechts zusammengenäht habe. (Ich hab mich gewundert, warum die eine Seite plötzlich weiß war – die Einlage war zu sehen.)
Nach einem kleinen Wutanfall, habe ich dann erstmal die Nähmaschine ausgeschalten und mich schmollend mit einem Buch auf die Couch verzogen. Wenn man müde und unkonzentriert ist, sollte man eben doch nicht „schnell mal“ noch was fertig machen wollen.

Am nächsten Tag habe ich dann alles nochmal aufgetrennt. Den Futterstoff musste ich noch einmal neu zuschneiden, da er ein zweites auftrennen nicht überlebt hat und dann habe ich es endlich hinbekommen. Das ganze in den Bügel zufädeln war noch mal eine friemelige Angelegenheit aber die Stoffklammern waren dabei recht hilfreich.
Leider waren die Ösen am Bügel etwas zu schmal um da einen handelsüblichen Karabiner durchzubekommen und noch kleinere habe ich nicht auftreiben können. Der Hobbybrauer hat mir die Karabiner dann abgemacht und ich habe nur die Ringe durchgefädelt.

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Mir gefällt mein neues Täschchen, aber leider ist es für mich nicht Alltagstauglich – da die Taschenkette zu kurz ist. Ich trage meine Taschen normalerweise diagonal über’m Körper, wenn ich sie nur einfach von einer Schulter hängen habe, rutschen sie immer runter und das nervt. Aber sie ist eventuell Anlasstauglich – zum Essen gehen oder so.

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Mal sehen, was es heute beim Creadienstag alles zu entdecken gibt.

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Zeitschriften Sew Along mit Burda: Das große Finale

Es ist soweit, mein erster Sew Along geht zu Ende und ich muss gestehen, ich bin schon ein bisschen stolz 🙂

Ich hatte mir ja mehrere Modelle aus der April-Burda ausgesucht: Top 109, Top 118 und Rock 113.
Den Rock hatte ich ja schon frühzeitig wieder aus meiner Auswahl entfernt, da ich so meine Zweifel hatte, ob mir ein Bleistiftrock überhaupt steht. Der Bleistiftrock, der sich in meinem Kleiderschrank befunden hat, war nämlich ganz und gar unvorteilhaft.

Über Top 118 habe ich ja schon beim letzten Treffen berichtet, da habe ich noch eine kleine farbliche Änderung vorgenommen, die ich gleich noch im Anschluss vorstellen werde. Zunächst aber erstmal zu Top 109.

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Hier habe ich kein Probemodell gemacht, da es sich ja bei meinem Stoff um einen Viskose-Jersey mit Stretch handelte, dachte ich mir, wird schon irgendwie passen. Ich habe allerdings die beiden Schnittmuster in der Weite nochmal verglichen. Modell 109 ist deutlich schmaler ausgelegt als 118. Obwohl ich ja beim letzten Mal schon meine Zweifel hatte, ob meine Maße wirklich Burda-konform sind, habe ich doch nochmal Große 44 zugeschnitten und mich damit an die genau an die Maßtabelle gehalten. Mmmm, was soll ich sagen. Wieder zu groß. Ich bin auf beiden Seiten nochmal gut 2 cm reingegangen. Also entweder lasse ich beim nächsten Mal die Nahtzugabe einfach weg oder schneide gleich eine Nummer kleiner zu. Das Shirt sitzt immer noch sehr locker.

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Nähen ging diesmal schon deutlich einfacher und ich bin mächtig stolz auf meine Trudi, dass sie mit dem Jersey so gut klar gekommen ist. Keine Angst vor Jersey-Stoff 😉 – T-Shirts ich komme!

Allerdings hatte ich immer wieder so ein bisschen den Eindruck, dass die Burda wichtige Zwischenschritte unterschlägt. Oder zu mindest Schritte, die einer erfahrenen Näherin vielleicht klar sind, mir als Anfänger aber leider nicht. Zum Beispiel habe ich mich sehr lange gefragt was denn nun eigentlich mit meiner Wasserfallfalte wird, die ich zwar brav zusammengeheftet hatte, die dann aber da so rum hing. Irgendwann so gegen Schluss ist mir aufgegangen, dass ich die mit an den Schulternähten hätte festnähen sollen. Hier wäre ein kleiner Hinweis doch sehr hilfreich gewesen. Ich hab’s dann einfach mit der Hand festgenäht.

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Außerdem hatte ich vergessen das Formband aufzubügeln, aber das ist mir zum Glück vor dem Schließen der Seitennähte und dem Annähen des Loopteils aufgefallen, da konnte ich noch einfach nacharbeiten. Das Stück zum Annähen des Loops würde ich beim nächsten Mal vielleicht noch etwas länger machen. Statt der angegebenen 10,5 cm vielleicht 14,5 – 15 cm veranschlagen.

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Und dann muss ich noch erwähnen, dass ich zum ersten Mal mit einer Zwillingsnadel genäht habe *Stolz-wie Oscar*, ein bisschen mulmig war mit mit diesem gefährlich aussehenden Ding schon – aber alles Super und ein nahezu professionell aussehender Saum 🙂

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Ach ja, den Armausschnitt habe ich auch noch etwas verengt, da er doch sehr groß war und man fast das komplette BH-Band sehen konnte.

Mein Fazit. Also erstmal Danke an BuxSen für das organisieren dieses Sew Alongs, das hat mich wirklich motiviert mal den ein oder anderen Schnitt aus der Burda auszuprobieren. Ohne ein bisschen Druck bleibt es ja meistens nur beim „wollen“ und „eigentlich könnte ich doch mal“. Allerdings muss ich auch gesetehen, dass ich von der Burda jetzt erstmal die Nase voll habe. Für Anfänger ist das ewige gerätsel „Wie die Burda das wohl meint“ anstrengend, denn meistens fehlt noch das Know-How, wie man das Problem noch lösen könnte. Die Mai-Ausgabe habe ich zwar durchgeblättert, aber nicht gekauft. Sattdessen, habe ich mir mal die neue Nähtrends (Patrones) und die Fashion Style (Knipmode) zugelegt – mal sehen wie die das so mit ihren Beschreibungen halten.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mit diesen beiden Modellen unheimlich viel gelernt habe und tatsächlich bin ich ziemlich happy, dass ich zwei tragbare Oberteile genäht habe. Nach dem ich das Zweite fertig hatte, hatte ich für den Rest des Abends ein Dauergrinsen im Gesicht.

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Und jetzt nochmal zurück zu Top 118.
Ihr erinnert Euch, dass ich mit der Farbe nicht ganz so glücklich war.

Top24

Nun in der Nacht kam mir der Gedanke, dass ich es ja umfärben könnte (und diese Idee hatten auch einige in den Kommentaren geäußert). Erst dachte ich, dunkler färben und vielleicht ein orientalisches Muster mit Stoffmalfarbe aufstempeln.
Und dann, so kurz vor dem einschlafen, schoss mir noch der Begriff Shibori durch den Kopf. Äh Shibori? Wo kam das denn her? Das Unterbewusstsein ist doch eine komische Sache.
Aber ja, irgendwann Ende des letzten Jahres hatte ich mal einen Artikel über die japanische Färbemethode Shibori gelesen. Also hab ich mir fix nochmal die Seite herausgesucht (beide auf Englisch) und bin zu Werke gegangen.

Wer sagt denn, dass man unbedingt Indigo nehmen muss. Ich habe mich für ein dunkles Violett (Simplicol – in der Drogerie nur halb so teuer wie bei Idee, übrigens) entschieden.
Shirt abgebunden und Steine mit eingeknotet und ab in den Farbeimer damit. Ich meine, noch viel schlimmer kann es ja kaum werden.

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Aber ich finde, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

Top26

Top27

Batiken ist eine spannende Sache, man kann sich bis zum Schluss nie so wirklich sicher sein, wie es aussieht. Glücklicherweise gibt es dabei kein falsch und richtig.

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Besser, oder?

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Jetzt bin ich mal gespannt wie lange die Farbe hält. Ich habe sie zwar fixiert, aber mir scheint, dass in meinem Stoff doch ein Kunstfaseranteil drin ist. Da der Stoff aus der Restekiste ist und auf dem Zettel nur ‚BW‘ drauf stand, kann ich das nicht mit Genauigkeit sagen.

Jetzt werde ich noch meine Mittwochsrunde zum Me-Made-Mittwoch machen, mich in die finale Modenschau bei BuxSen einreihen und weil es so gut passt auch noch mit meinem Zebra-Look bei den 12 Letters of Handmade Fashion vorbei schauen, dort ist die Hostess für den April Buchstaben Z Fredi von Seemannsgarn. Last-Minute sozusagen.

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DIY Briefumschläge / DIY envelopes

Da mein letzter Post vom Briefe schreiben handelte, soll es heute mit einem verwandten Thema weiter gehen (vielleicht mache ich ja eine Serie zum Thema Snail Mail daraus) nämlich den Umschlägen. Wer Brieffreundschaften pflegt wird früher oder später auch auf das Thema Mail Art stoßen. Mail Art umfasst grob gesagt künstlerisch gestaltete Umschläge, Postkarten oder Postsendungen im allgemeinen. Tolle Beipiele finden sich unter anderem hier, hier und hier. Wer an weiteren Beispielen interessiert ist, kann ja spaßenshalber mal „Mail Art“ bei Pinterst eingeben 😉

My last post was about writing letters, today it’s all about the envelopes ( I’m thinking about doing a little Snail Mail serial). Mail Art is a topic you’ll come across sooner or later when penpalling on regular basis. Mail Art basically is the art of creatively decorating envelopes, postcards or other missives before sending them off. You can find great examples when searching „Mail Art“ on Pinterest for example.

 

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Ich bin jetzt nicht so der Mail Art – Künstler, meistens dekoriere ich meine Umschlage mit Aufklebern und wenn ich mich ganz kreative fühle hole ich auch mal meine Stempel aus der Kiste oder übe mich in Kalligrafie. Allerdings bastele ich sehr gerne meine eigenen Umschläge. Dazu kann man eigentlich jegliches Papier nutzen von Werbeseiten aus Magazinen, Reste von Geschenkpapier, Zeitungspapier und Kalenderblätter. Jedes Jahr zum Jahreswechsel, stellt sich ohnehin die Frage was macht man mit den alten Kalendern? Wegschmeißen ist natürlich nahe liegend (und vernünftig) – aber die Bilder sind doch so schön. Also werden sie kurzerhand zu Umschlägen umgearbeitet. Mittlerweile suche ich meine Kalender sogar danach aus, ob sie sich dann zum Umschlag basteln eigenen 🙂

I’m not the most creative Mail Art artist. Usually I decorate my envelopes with stickers or washitape and if I feel inspired I get out my stamps or try out some calligraphy. However, I love to make my own envelopes. You can use all kinds of paper for envelopes. Ads from magazines, remains from gift wrappings, newspaper or calender sheets. Every time at the end of the year the same question arises. What to do with the old calendars. Throwing them away would be obvious (and reasonable) – but what about the pretty pictures… I’m sure, you know what I mean. I decided to turn my old calendars into pretty envelopes.

Material:
– Schere, Stift, Klebstoff (Ich hab hier einen Klebstift benutzt, aber diese Fotokleberoller, die wie Tipex Mäuse aussehen, gehen auch hervoragend)
– Papier für den Umschlag (hier: ein alter Kalender)
– Eine Schablone (entweder einen alten Umschlag vorsichtig auseinandertrennen oder eine fertige Vorlage benutzen. Ich nehme gerne die Vorlage von Papersnake, auf Zeichenkarton gedruckt ergibt sie eine stabile Schablone)

Umschlag03

Umschlag01

Umschlag02

You need:
– pen, scissor, glue stick
– paper for the envelope, e.g. a calendar sheet
– a template (I use mine from Papersnake)

 

Schritt 1 / Step 1

Schablone auf die Rückseite des Papieres auflegen und abzeichnen. Darauf achten, dass das Motiv, das man auf dem Umschlag haben möchte auch richtig platziert ist.
Trace the template on the back of the paper. Take care that the picture on the front, is the one you would like to have on the front of your evelope.

Umschlag04

 

Schritt 2 / Step 2

Den Umschlag ausschneiden
Cut out the envelope

Umschlag05

 

Schritt 3 / Step 3

Umschlag falten. Ich falte immer zuerst die Rückseite nach oben und dann die Seiten nach innen, so passt dann die Breite. Aber das ist jedem selbst überlassen.
Fold the envelope. I usually fold up the back first and then the sides. That way the width of the envelope usually fits. But you can do as you like best.

Umschlag06

 

Schritt 4 / Step 4

Umschlag an den Seiten zusammenkleben und die obere Kante umfalten
Glue the envelope together at the sides and fold the back flap over.

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Umschlag08

Umschlag09
Von vorne. Man kann Umschläge durchaus auch hochkant adressieren und frankieren und dann verschicken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Deutsche Post relativ flexibel bei der Position der Briefmarke ist, hauptsache der Wert stimmt 😉

 

Schritt 5 / Step 5

Brief schreiben, in den Umschlag stecken und verschicken.
Bei Hochglanzpapier funktionieren selbstklebende Briefmarken am sichersten, die nassklebenden könnten abfallen, da kommt der Brief zurück. Zum adressieren nutze ich immer selbstklebende Etiketten.
Write letter, put it in the envelope and send it off.
When using shiny paper it’s best to use selfadhesive stamps (’normal‘ stamps could fall off). To write the address I use white address labels.

 

Hier meine Kalenderblattkollektion / This is my calendar sheet collection
Umschlag10

 

Werbeseiten aus Frauenmagazinen und andere geeignete Zeitschrifenseiten.
Ad pages from magazines
Umschlag12

 

Stadtpläne funktionieren auch super
Old city maps are great as well
Umschlag11

 

Geschenkpapierreste und Papiertüten aus dem Buchladen lassen sich auch wiederverwerten
Remains of giftwrapping and a paper bag from the book store
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Viel Spaß beim basteln und schreiben 🙂

Beim Creadienstag gibt es heute viele Bastelprojekte zu bestaunen, da werde ich meine Umschläge auch mal vorzeigen.

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