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{Weihnachtsgeschenke} Gästehandtücher mit Flakon Design

Weiter geht’s mit der Vorstellung der selbstgemachten Weihnachtsgeschenke.
Für die Mutti vom Hobbybrauer gab es ein Set bestickte Gästehandtücher.
Sie hat einen kleinen Kosmetik-Vertrieb und ich dachte mir, das Design passt ganz gut für das Gästebad im Büro.

Handtuch02

Die Handttücher gab es im Doppelpack bei Buttinette. Anscheinend ist der Aida-Streifen etwas breiter, als bei den eigentlich vorgesehenen Rico Handtüchern. Wie man sehen kann, ist beim gestickten Motiv noch etwas Luft nach oben. Bei den Bildern in der Anleitung sah es so aus, als würde das Motiv mit der Ober- und Unterkante bündig abschließen.

Handtuch03

Die Rückseite habe ich auch versucht ganz ordentlich zu sticken. Das Finde ich zum Beispiel bei Frottierware immer etwas schwierig, dass die Rückseite auch ansehnlich ist. Bei Stickbildern interessiert das keinen Menschen.

Handtuch04

Das Motiv stammt aus dem Buch „Bouquet de couleurs“ von Rico Desgin (No. 142)
Das Garn habe ich allerdings aus meinem Vorrat benutzt (da kann man Kistenweise Stickgarn besitzen, die Farben, die man in diesem Moment aber braucht, hat man nun gerade nicht).
weiß: Rico 001
gelb: Anchor 302
braun: Anchor 1001
lila: Anchor 112
grau: Rico 293

Handtuch01

Verlinkt beim Creadienstag

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{Challenges 2018} 12xMeMade & #2018MakeNine

Ich bin noch mitten drin, in meiner Planung für 2018. Auf der Suche nach der entsprechenden Motivation bin ich über zwei interessante Sachen gestolpert.

Zum einen wäre da bei Chrissys Nähkästchen die 12xMeMade Jahreschallenge. Finde ich klasse, sehr frei in der Auslegung aber genau der kleine Motivationsstubser, den man brauch um aus dem Schaffenstief herauszukommen.
Da bin ich doch gerne mit dabei und unterwerfe mich dem Gruppendruck 🙂
Meine Pläne für den Januar sind:
Mein Weihnachtskleid fertig nähen.

KW03_01

Wir haben vom Betrieb am 21.01. unseren Neujahrsempfang (da wir es mit einer Weihnachtsfeier nicht geschafft haben) und da möchte ich das Kleid dann gerne tragen.
Es geht doch nichts über den Zauber einer Deadline *haha*

Außerdem habe ich mir vorgenommen noch ein paar UFOs abzuarbeiten, bevor ich mich in neue Abenteuer stürze.
Im Angebot habe ich hier noch meinen Häkelpullover, an dem ich schon ca. 2 Jahre rumwerkele.
KW39_01

Hier muss noch der Kragen gehäkelt und dann das Ganze zusammengenäht werden.

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Kennt Ihr das, wenn einem so kurz vor Schluss irgendwie die Puste ausgeht und eigentlich nur noch ein Arbeitsschritt zutun ist (Teile zusammennähen, Säumen, Knöpfe annähen etc.)? Und dann schlummert das Teil fast fertig auf dem UFO Parkplatz bis es einen Mal wieder rappelt. Also für den Pullover will ich nicht noch ein Jahr brauchen, ich habe schon ein neues schönes (und umfangreiches) Häkelprojekt in der Pipeline.


Seit dem 01. Januar habe ich auch ein Instagram Profil. Ich lese relativ viele Blogs, aber bei manchen Bloggern, die auch auf Instagram sehr aktiv sind, habe ich das Gefühl, die Hälfte zu verpassen. Also ist mein Projekt für 2018, mich mit dieser Plattform vertraut zu machen. Social Media und ich? Naja, man darf gespannt sein – einen Facebook Account verweigere ich aber trotzdem nach wie vor standhaft.
In den letzten Tagen habe ich mich also viel bei Instagram umgeschaut, um zu sehen wie das so funktioniert (Oh man, brauche ich wirklich noch so einen Zeitfresser?) und bin prompt auf eine weitere Motivations-Challenge gestoßen: #2018makenine von Lucky Lucille. Ich finde, das ergänzt sich wunderbar mit der 12x MeMade-Challenge. Und ich hatte dieses Jahr ohnehin vor, etwas planvoller zu nähen.
Die letzten Tage habe ich intensiv darüber nachgedacht, welche Projekte mir wichtig sind und vorallem wofür ich bereits Stoff im Lager habe. Ich möchte nämlich auch meinen Berg etwas abbauen und die meisten Stoffe kaufe ich so und so mit einem konkreten Projektplan im Hinterkopf.

Folgendes habe ich mir überlegt:

2018 möchte ich gern Hosen nähen lernen (Wollte ich letztes Jahr schon). Daher befinden sich in meiner Auswahl die Ginger Jeans von Closet Case Patterns (Bild 1) und ich möchste auch gerne eine Latzhose für den Garten, dafür habe ich mir McCalls M7547 (Bild 2) ausgesucht.
Dann möchte ich Dahlia (Bild 3) von Colette noch einmal nähen, diesmal in einer karierten Variante. Das Kleid eignet sich prima fürs Büro. Und ich habe das Kleid aus der Fashion Style 10/2017 (Bild 4) auf meiner Liste, welches ich auch schon in der Auswahl für mein Weihnachtskleid hatte. Wird mein Geburtstagskleid. Mein Geburtstag ist zwar gleich Anfang Januar, aber egal 🙂 dann halt nachträglich.
Oberteile benötige ich auch. Hier habe ich mir einmal Butterick B6217 (Bild 5) ausgesucht (ein Retro-Schnitt muss sein) und das Agnes Top (Bild 6) von Tilly & the Buttons. Es wird bestimmt nicht nur bei diesen Oberteilen bleiben. Für den Sommer benötige ich noch einen neuen Schlafanzug (den hab ich schon seit ich mit Nähen angefangen habe, auf meiner Liste stehen) – dafür habe ich mir Fifi (Bild 7) ebenfalls von Tilly & the Buttons ausgesucht. Und ich möchte eine Herbstjacke nähen (Vielleicht gibt es ja in diesem Jahr wieder einen Jacken-Sew-Along). Dafür habe ich einmal Butterick B6497 (Bild 8) gewählt und Jerika (Bild 9) von Prülla. Jerika hatte ich 2017 schon auf meinem Plan, aber nachdem ich das Schnittmuster zusammengeklebt aund ausgeschnitten hatte, hat mich die Motivation verlassen.

Mal sehen, ob das so mit dem planvollen Nähen klappt, oder ob ich doch wieder zu spontanen Projekten neige.

Abseits vom Nähtisch habe ich noch vor an einer Weihnachtskarten-Challenge teilzunehmen. Mir war das dieses Weihnachten zuviel Stress, deswegen möchte ich gern langfristig planen und jeden Monat ein oder zwei Weihnachtskarten basteln, damit ich im Dezember dann startklar zum Karten verschicken bin.
Und mit Geschenken möchte ich das eigentlich genauso halten (man wird ja wohl noch träumen dürfen)

Ich bin auch noch auf der Suche nach einer Kreuzstich oder Stick-Jahres Challenge. Wem etwas passendes einfällt, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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{Weihnachtsgeschenke} Kleine rote Filzscheune

Da Weihnachten ja nun vorbei ist, der Weihnachtsbaum erfolgreich zum Sammelplatz gebracht und die Weihnachtsdeko wieder in Ihrem Restjahresquartier verstaut ist, wird es Zeit noch ein paar Geschenke zu zeigen. Schließlich gab es ja einen guten Grund, warum das Weihnachtskleid nicht fertig geworden ist. Die Geschenkeproduktion hatte Vorrang.

Für den Neffen vom Hobbybrauer gab es eine Filzscheune. Das Schnittmuster liegt schon seit einem oder 2 Jahren bei mir aber ich musste warten, bis das Neffenkind etwas älter geworden ist. Verschluckbare Kleinteile und so…

Scheune02
Aber eigentlich sind hier die Knöpfe mit denen das Seitenteil fest gemacht ist, das Einzige, was ab gehen könnte. Alle anderen Teile sind festgenäht bzw. aufgestickt.

Scheune01

Das Schnittmuster habe ich bei Etsy gefunden, da ist auch schon das Rotkäppchen und der Wolf her gewesen.

Scheune03

Für die Scheune sind ca. 10 Stunden Zeit angesetzt, ich glaube ich habe etwas länger gebraucht (über mehrere Tage verteilt). Die Anleitung ist aber verständlich und mit sehr vielen Bildern.

Scheune04

Mir ging dann auch noch der dicke (5mm) rote Filz aus, sodass ich auf den dünnen roten Bastelfilz (1mm) ausweichen musste, dadurch dass die Wände aber noch einmal innen mit Moosgummiplatten verstärkt sind, fällt das nach dem Zusammensetzen weniger auf, als ich befürchtet hatte. Für die grüne Weide hatte ich ja auch nur den dünnen Filz.
Beim Dach hätte ich warscheinlich gar nicht verstärken müssen. Die Filzplatten wären mit jeweils 5 mm – also Doppellagig schon 10 mm stabil genug gewesen. Ich glaube 5 mm ist auch einfach zu viel. 3 mm hätten’s auch getan.
Aber ich wollte das benutzen, was ich da hatte.

Scheune05

An Heiligabend habe ich Vormittags dann noch schnell ein Huhn, ein Schaf und ein Schwein gezaubert.

Scheune06

So ganz ohne Tiere wollte ich die Scheune ja dann doch nicht verschenken und der Weihnachtsmann hat sich dann auch noch mit aufs Bild geschmuggelt 🙂

Die Scheune ist auf jeden Fall gut angekommen und damit hat auch gleich noch eine ganze Armada von diesen Plastefarmtieren ein neues Zuhause gefunden.

Mit meiner Scheune im Gepäck schaue ich heute noch beim Creadienstag vorbei, mal sehen, was es dort heute so für kreative Anregungen gibt.

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The Sewing Oscar 2017 – Ein kleiner Näh-Rückblick


Das vergangene Jahr war für mich eins mit Höhen und Tiefen, es gab schöne Erlebnisse aber auch Ereignisse auf die ich gern verzichtet hätte, die aber zum Leben nun einmal dazu gehören.
Ich habe es nicht so oft an die Nähmaschine geschafft, wie es mir gewünscht hätte und die Zeit zum Bloggen war ab und an auch etwas knapp. Manche Teile haben es gar nicht erst auf den Blog geschafft, obwohl sie eigentlich ganz gut gelungen waren.

Auf dem Blog von Vervliest und Zugenäht gibt es auch auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Nährückblick – den Sewing Oscar – bei dem ich im letzten Jahr schon teilgenommen habe und auf den ich mich schon sehr gefreut habe. Gerne beteilige ich mich auch in diesem Jahr wieder..
Für den ersten Blogpost des Jahres gibt es doch nichts besseres als das vergangene Nähjahr Revue passieren zu lassen und zu staunen, was man eigentlich doch alles geschafft hat, obwohl es einmem letzten Endes gar nicht so vor kam.

Vorhang auf für den Sewing Oscar 2017



01. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück

T-Shirt09
Das am häufigsten getragene Kleidungsstück ist wohl das T-Shirt nach dem Burda Schnitt B6602.
Da es hier von sowohl eine Damen- als auch eine Herrenversion gibt, gewinnt der Schnitt auch gleich noch in der Kategorie Bester Schnitt – das Lieblingsschnittmuster

02. Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
Eigentlich hätte das T-Shirt B6602 auch gleich noch den Oscar für den besten Nebendarsteller verdient, aber der geht in diesem Jahr an das Timpe Tee, was ich in diesem Jahr auch sehr gerne getragen habe und welches sich hervorragend zu Jeans kombinieren lässt.
Timpe Tee01

03. Beste Regie – die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung
B6412_07
Butterick B6412 – Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Hochzeitsgastkleid benötigt. Mein Großprojekt im Jahr 2017, die Ferigstellung hat gute 4 Wochen in Anspruch genommen. Das Kleid ist komplett gefüttert, nur die Größe des Ausschnitts stört mich hier etwas.

04. Ehrenoscar – das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück
Den Ehrenoscar gibts gleich 2 Mal.
Einmal für die 2 T-Shirts (B6602 – wie sollte es auch anders sein) für den Hobbybrauer, die gerne und viel getragen werden.
T-Shirt18

T-Shirt12

Und für die niedliche Mops-Kombi für das Neffenkind vom Hobbybrauer.
Mops-Set
Hat es leider auch nicht auf den Blog geschafft. Das Schnittmuster stammt von hier

05. Beste Kamera – die schönsten Bilder von eurem genähten Werk
Mein Lieblingsbild ist dieses hier vom Sommerrock aus der Fashion Style:
Rock12_04

06. Goldene Himbeere (Anti Oscar) – der größte Reinfall
Der größte Reinfall für mich ist 2017 wohl Bluse Bellah.
Bellah11
Die weiße ist während des Blusen-Sew-Alongs bei EllePuls entstanden. Leider ist hier wohl was bei der Anpassung schief gegangen, sie ist viel zu Kurz. Ich hatte die Bluse ein paar Mal im Büro an, aber an der Verarbeitung hapert es leider auch etwas, sie fällt an der einen Schulternaht schon etwas auseinander.
Ich habe Bellah dann noch mal eine 2. Chance gegeben, weil ich dringend eine schwarze Bluse benötigt habe (Hat es leider auch nicht auf den Blog geschafft).
Bellah14
Obwohl ich meine Änderungen wieder rückgänig gemacht habe, was die Bluse wieder zu kurz. Diesmal weiß ich aber warum, ich habe die Saumzugabe vergessen…. Mea Culpa. Außerdem sind mir die Falten in der Schulter etwas negativ aufgefallen. Eigentlich ein hübsches Detail, aber beim Bügeln ein Graus. Da werde ich wohl weiter nach einem anderen hübschen Blusenschnittmuster suchen müssen. Bellah und ich werden wohl keine Freunde.
Bellah15

Und 2018?
Zu aller erst möchte ich noch mein Weihnachtskleid fertig nähen. Es liegt nach wie vor in Einzelteilen auf dem Bügelbrett. Im Dezember habe ich es leider nicht geschafft. Hier muss ich unbedingt an meinem Weihnachtsgeschenke-Zeitmanagement arbeiten.
Ich freue mich wieder auf viele schöne Sew-Alongs – allen voran der Film- und Serien Sew Along, von dem ich hoffe, dass es auch 2018 wieder eine Neuauflage geben wird.
Außerdem möchte ich mich am Hosen nähen versuchen.

Und abseits der Nähmaschine?
Ich möchte gern regelmäßigere Blogbeiträge schreiben, ein paar Ideen habe ich hier schon.
Mit Weihnachtsgeschenken fange ich spätestens im Juni an! 🙂
2018 möchte ich gern Hand Lettering lernen. Das große Lernprojekt für das neue Jahr.
Ach ja, und Stricken war da ja auch noch. 2017 hat es leider mit den Stricknadeln und mir nicht so hingehauen, vielleicht starte ich ja 2018 einen neuen Versuch.

Ich bin gespannt, was die nächsten 364 Tage so für uns bereit halten.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 38 – Ufos unterm Couchtisch

Willkommen zu meiner neuen Serie. „Derzeit auf meinem Arbeitstisch“, in der ich berichten möchte, woran ich so grade werkele.

Tatsächlich befinde ich mich grade zwischen den Projekten.

Noch kein neues Nähprojekt am Start und da dachte ich mir: Schaust du doch mal was hier noch so angefangen umherr schwirrt, vielleicht habe ich ja die Muse was zu beenden.

Da ich in der Regel (außer beim Nähen) gemütlich auf der Couch handarbeite, haben meine angfangenen Stick-, Häkel-, und seit diesem Jahr auch Strickprojekte die Tendenz sich unter dem Couchtisch zu sammeln.

Schaut mal was ich so gefunden habe:

Einen Pullover, angefangen irgendwann letztes Jahr im Herbst
KW38_01

Einen Strickübungsschal mit rechten und linken Maschen. Ihr erinnert Euch, mein Jahresprojekt für dieses Jahr war Stricken lernen. Angefangen irgendwann im Januar; über den Sommer ist da nicht soviel geworden. Aber jetzt vielleicht wo es wieder kälter wird und Wolle einen neuen Reiz bekommt.
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Und noch ein Stickprojekt ist aufgetaucht (da fragt man sich doch wieviel Platz unter so einem Couchtisch ist). Angefangen offensichtlich letztes Jahr um die Weihnachtszeit rum. Naja, ist ja bald wieder, vielleicht bekomme ich es ja in diesem Jahr fertig.
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Ein neues Nähprojekt plane ich auch grade, ich brauche ganz ganz dringend noch ein paar langärmlige Blusen fürs Büro.

Diese Kandidaten stehen zur Wahl:
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Modell 42 aus Meine Nähmode 04/2017 Seite 33
Bluse 103 A/B aus Burda Style 06/2017 mit Nähschule auf Seite 46
Bluse Orla von Tilly & the Buttons aus England mitgebracht (wie noch 3 andere Tilly Schnittmuster *räusper*)
Bluse B6487 von Butterick Version D

Und das sind die Stoffe die ich in meinem Lager ausfindig gemacht habe:
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Ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken.
Ich tendiere ja zu Butterick mit Kranich-Stoff oder zum Nähmoden-Schnitt mit dem grünen Botanik-Stoff.
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Was meint Ihr?

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Campingsaison

Bald geht sie wieder los, die Campings-Saison. Ich persönlich kann dem Campen/Zelten ja nicht allzuviel abgewinnen, was mich aber nicht davon abhält hüsche Accessoirs für Wohnwagenbesitzer zu fabrizieren.

Anstatt das Motiv direkt auf den Stoff/Geschirrtuch zu zeichnen, habe ich dieses Mal wasserlösliches Vlies (Soluvlies) benutzt. Es ist relativ durchscheinend, da lies sich das Motiv gut abpausen.

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Befestigt habe ich es mit Malerkrepp, die Variante mit Stecknadeln feststecken hat nicht soooo gut funktioniert.

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Dann habe ich die ganze Geschichte in meinen Stickrahmen gespannt.
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Auf das Motiv bin ich auf der Webseite von Lilipopo aufmerksam geworden und habe es  über den Etsy-Shop  bestellt.

Sticken dauert zwar, wegen der vielen Details recht  lange, aber die Stiche sind nicht allzu kompliziert.

Vorstich, Rückstich, Stilstich, Kettenstich, Plattstich, Kreuzstich und Knötchenstich – das sind zumindest die, die ich benutzt habe.
Wohnwagen04

Als ich fertig war, habe ich dann alles ins Wasser getaucht und siehe da: Dies Vlies hat sich binnen Sekunden wirklich restlos aufgelöst.
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Wohnwagen09

Damit es ein Set wird, habe ich auch noch ein zweites Handtuch bestickt.
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Damit steht dem Urlaub im Wohnwagen – zumidest von geschirrtechnischer Seite nichts mehr im Wege.
Und auf zum Creadienstag mit meinen Handtüchern.

Wohnwagen11

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Wenn Mensch sein zu kompliziert wird … wird es Zeit ein Einhorn zu sein

Letzten August habe ich von meiner langjährigen Brieffreundin Leeanne aus England, eine Nachricht bekommen, die mich sehr betroffen gemacht hat. Darin schrieb sie, dass die Ärzte bei ihr Brustkrebs im 4. Stadium entdeckt hätten, der sich schon durch den ganzen Oberkörper bis ins Knochmark ausgebreitet hätte. Die Ärzte gäben ihr noch 3-6 Monate und dass ich mich nicht wundern soll, wenn ihre Briefe plötzlich aufhören.

Nachdem ich den Brief gelesen habe, saß ich ersteimal gute 5 Minuten wie vom Blitz getroffen in der Küche, bevor ich in Tränen ausgebrochen bin. Ich habe Leeanne nie persönlich getroffen aber wir haben uns über Jahre hinweg mindestens 2 mal m Monat geschrieben, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke ausgtauscht, unsere Probleme, Kummer und Freuden geteilt. Ja, ich denke, ich kann Leeanne als gute Freundin bezeichnen.

Wie reagiert man in so einer Situation? Für mich war es schwierig meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich schrieb ihr, dass ich mir keine bessere (Brief-)freundin hätte wünschen können, dass ich Ihr viel Kraft und Mut für den bevorstehenden Weg wünsche, dass ich in Gedanken bei ihr bin und dass ich ihr wünsche, dass die „guten“ Tage die schlechten überwiegen. Bewusst vermied ich Floskeln wie „Das wird schon wieder…“  – denn das wird es nicht und niemand in solch einer Situation möchte diese leeren Worthülsen hören. Interessant, dass das Gehirn sofort zu Verdrängungsmaßnahmen greift, nur um nicht mit der harten Realität konfrontiert zu werden – ich hatte leider in den letzten Wochen, oft genug die Möglichkeit, dies bei mir selbst zu beobachten.

In ihrer Anwort zwei Wochen später, schrieb Leeanne mir dass ihr Neffe ihr eine Einhornpostkarte geschenkt hätte auf der stand: „If being a person is getting too complicated… time to be a unicorn“. Woraufhin ihr eine Freundin Einhornbettwäsche schenkte. So eine Vorlage konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Also habe ich Nadel und Faden gezückt und angefangen zu sticken. Was benötigt ein Mensch, der weiß, dass seine Zeit hier nur noch auf ein Minium beschränkt ist? Ich dachte mir, ein Taschentuch ist immer ein gute Idee – außerdem lässt sich ein Taschentuch gut in einem Brief mitschicken. Klein und flach.

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Die Vorlage stammt aus dem Buch „Doodle Stitching – The Motif Collection“ von Aimee Ray

Vorgezeichnet habe ich das Motiv direkt mit so einem Frixion Pen auf den Stoff, da verschwinden die Linien einfach, wenn man drüber bügelt.

Taschentuch03

Zu Weihnachten schickte ich dann noch ein kleines Päckchen mit selbstgemachter Marmelade, etwas Schoki für die Seele und einem handbestickten Waschlappen. Hätte nie gedacht, dass ich soetwas mal mache – aber ich finde Sticken sehr beruhigend und entspannend. Wie Zen Color nur mit Nadel und Faden statt Buntstiften.

Waschlappen03

Waschlappen02

Die Vorlage habe ich hier gefunden. Eigentlich für Armbänder gedacht, aber auch für Kreuzstich-Zwecke sehr gut geeignet.

Die Rückseite zeige ich Euch auch noch. Hab mir viiiiel Mühe gegeben, damit es von der Rückseite auch ansehnlich ist.
Waschlappen04

Sei immer du selbst.
Außer du kannst ein Einhorn sein, dann sei immer ein Einhorn.

Den letzten Brief von Leeanne habe ich übrigens Ende Januar erhalten…

Verlinkt beim Creadienstag.

 

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Nachtrag am 13.05.2017
Vor 2 Tagen habe ich einen Brief von Leeannes Partner bekommen, in dem er mir mitgeteilt hat, dass meine Freundin Leeanne am 22. April den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

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Man sieht die Sonne langsam
untergehen und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.

Franz Kafka

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Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
Megan06
Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

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Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

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Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

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Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

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Geschenke aus dem Nähkästchen: Spangen-Prinzessin

Juhuu, da bin ich wieder. Mit meinem 100. Post melde ich mich aus meiner kleine Sommerpause (die länger war als gedacht) zurück  – ich muss gestehen, mir fehlte ein bisschen der kreative Elan.
Am 15. August habe ich einen neuen Job begonnen – in einem Hotel was zum 1. September eröffnet hat. Ich habe mir so eine Eröffnung unglaublich spannend vorgestellt, aber in Wirklichkeit war es nicht wirklich spannend sondern jede Menge Stress und viele, viele Arbeitsstunden. Nach 10-12 Stunden Arbeitstagen, fehlt einen dann doch der Elan um sich noch an die Nähmaschine zu setzten. Nun ist das Hotel offen und allmählich kehrt so eine Art Routine ein, die Arbeitszeiten normalisieren sich. Hey, am Sonntag konnte ich doch tatsächlich mal pünktlich nach Hause! Und ich habe wieder Zeit mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Dass ich dringend ein Geburtstagsgeschenk für den 5. Geburtstag meines Patenkindes brauchte, hat mich auch so ein bisschen aus meiner Lethargie gerissen. Und wieder einmal stellte sich die Frage, was ist eine gutes und vielleicht auch nützliches Geschenk ohne viel Aufwand bei der Herstellung.

Mädchen haben ja immer viel Haarzeugs (ich bin da keine Ausnahme) und weil besagtes Patenkind, erst ein neues Zimmer bekommen hat, konnte es ruhig auch ein bisschen dekorativ sein.
Herausgekommen ist bei meiner Suche in den Weiten des World Wide Webs, diese niedliche Haarspangen-Prinzessin.

Prinzessin01

Die Anleitung gibt es hier.

Ich habe mich fast eins zu eins an die Anleitung gehalten. Außer beim Gesicht, das habe ich mit der Hand aufgestickt und bei der Krone, da habe ich einen etwas dickeren Filz als Untergrund genommen. Sodass die Krone einen schönen Stand hat und nicht hin und her wabbelt. Das war es auch schon. Sämtliche Stoffe stammen aus meiner Restekiste.

Prinzessin02

Prinzessin04
Schwer zu erkennen, die Krone habe ich noch mit kleinen Perlen an den Spitzen verziert.

Auf der Rückseite gibt es ein Band zum Aufhängen

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Ist sie nicht zauberhaft?

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Da in schon fast 3 Monaten Weihnachten ist und es höchste Zeit für die Inspirationssammlung entsprechender Geschenke wird, schaue ich mal beim Creadienstag vorbei und nehme meine Prinzessin gleich mit.

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{Projekt Kleiderschrank} Vogue 9105 – Accessoirs

Ich mach’s ein bisschen spannend 🙂

Das Schnittmuster des Kleides sah eine relativ breite Schärpe vor. Ich hatte dafür ein Stück blauen Taft gekauft – allerdings haben mich die Fransen die an der Schärpe sein sollten zur Verzweiflung getrieben – anscheinend hatte ich es nicht geschafft, die Schärpe exakt im Fadenlauf zuzuschneiden und daher war der Fransenteil natürlich auch komplett schief. Die Fransen sollten dadurch entstehen, dass man auf 2,5 cm Länge den Querfaden zieht…
Außerdem war die Schärpe viel zu breit für meinen Geschmack, daher habe ich schnell umdisponiert und einen einfachen Bindegürtel genäht.

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Let’s keep up the suspense a little bit and talk about the accessoirs.
The pattern provided a sash. I had a piece of blue taffeta for the sash however the self-fringig part of the sash made me a bit desperate. Apparently I didn’t manage to cut it on the grain, so the edge was completely slanting. I spontaneously decided to do a simple fabric belt to tie around my waist.

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Am Tag vor der Hochzeit fiel mir noch ein, dass ich überhaupt keine passende Tasche habe – also musste noch ein Täschchen her, schließlich braucht Frau bei Hochzeiten eine ausreichende Menge an Taschentüchern (besonders wenn man so nah am Wasser gebaut ist, wie ich).

Ich erinnerte mich, dass ich vor einiger Zeit mal ein hübsches Pompadour-Täschchen bei Pattydoo gesehen hatte – es lebe das gutsortierte Pinterestboard 😉

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Stoff vom Kleid hatte ich noch übrig, welchen ich mit einem Rest von dem Organza zwischengefüttert habe. (Ich lerne es einfach nicht). Das Innenfutter bildet der Nesselstoff von der Rockversteifung und für den Innentaschenteil hatte ich noch Reste von meinem Zinnia-Rock übrig.

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On the day before the wedding, I noticed I didn’t have a matching purse. I remembered a pattern for a reticule I had once seen on the Pattydoo website. Thank goodness for a well-organized Pinterestboard 😉

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For the outside I used the fabric which was left from the dress and interfaced it with a piece of organza (no, I’m not learning). For the inside I used muslin which was left from the skirt stiffening and for the pockets I used a remainder of the fabric I made my Zinnia skirt from.

Durch die leicht verständliche Video-Anleitung ist die Tasche ziemlich schnell genäht. Ich habe mich für die große Version entschieden, was auch gut so war.
Rein passte: Fotoapperat, Blasenpflaster, Taschentücher, Ersatzstrumpfhose, Aspirin, Telefon, Notfallnähset und was Süßes um dem Hungerast vorzubeugen.

Thanks to the video instruction, the reticule is easy to sew. I decided to do the large version, which was a good decision. There was space for: camera, band aids, tissues, spare tights, aspirin, mobile phone, sewing kit and some sweets in case of getting hungy.

Für das Zugband, habe ich ein blaues Satinband genommen, dass sich in meiner Bastelkiste rumgetrieben hat und aus der selben Kiste stammen auch die beiden Perlen. Schön wenn der Fundus so groß wird, dass man spontan eine Tasche nähen kann, ohne einkaufen gehen zu müssen. 🙂

The ribbon is some random satin ribbon I found in my crafting box as well as the two beads.

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Im letzten Teil meiner kleinen Reihe zeige ich euch dann wie das gesamte Ensemble aussieht und ob sich die Mühe gelohnt hat. Heute geht’s erstmal ab zum Creadienstag.

In the last part of my little series I’ll show you how it looks and if it was worth the time and trouble.

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