Page 115

Mädchengeschenke / Presents for girls

Mmmmh, wieder stehe ich vor dem Problem, dass ich fix ein Geburtstagsgeschenk für ein kleines Mädchen (die große Tochter meiner Freundin) brauche (naja, mit 7 dann doch nicht mehr so klein). Ich habe das Datum zwar im Hinterkopf, dass man aber auch ein Geschenk benötigt fällt mir immer erst ein, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist. So ein Jahr ist aber auch schnell vorbei.

At the beginning of June I suddenly realized I needed a birthday present for the oldest daughter of my best friend. I do know the date but I somehow always neglect that I also need a little gift.

Was schenkt man denn einem fast 7 jährigen Mädchen? Ich habe mich durch Pinterest auf der Suche nach Inspiration gewühlt und bin fündig geworden. Mädchen haben in der Regel jede Menge Haarkrimskrams, da spielt es keine Rolle ob groß oder klein – ich bin da keine Ausnahme. Da wäre doch so ein Aufbewahrungstäschchen gar nicht so schlecht.

But what do you give an almost 7 year old girl? I rifled through Pinterest in search for inspiration and was successful. Most girls usually have a lot of hair stuff no matter how old they are – I’m no exception. So, a small purse like this would be perfect.

Nach einiger Suche musste ich feststellen, dass es das Freebook nicht mehr gibt *schade*, aber ich habe eine Alternative (leider kein Freebook) gefunden.

Unfortunately the freebook doesn’t exisist anymore but I found a cute alternative (not free though)

Das Täschchen ist schnell genäht und die Anleitung wirklich super – mit Fotos – da bleibt keine Frage offen.

Haar04

Haar05

Haar03

Haar02

Haar01
Da es ein Geschenk ist, habe ich es auch ein bisschen gefüllt 😉

Ich glaube, ich mach mir auch eins.
I think, I’ll make one for me as well

Auf geht’s zum Creadienstag und bei Meitlisache werde ich das Täschchen auch noch mit in die Runde werfen
Ach so, der Stoff ist aus einem Quiltpaket von buttinette.

Advertisements
2 Kommentare »

{Nähen für Anfänger} Her mit dem Reißverschluss / Tackling the zipper

Für viele Kleidungsstücke benötigt man Reißverschlüsse, allerdings habe ich schon auf vielen Blogs gelesen, dass sich vor dem Reißverschluss einnähen gedrückt wird. Ist das wirklich so schwierig? Zeit es herauszufinden.

Many types of garment are closed with a zipper, however on many blogs I read that people are trying to avoid installing a zipper. Is it really difficult? Time to find out.

Der letzte Teil meines Makerist Anfängerkurses beschäftigt sich mit dem Einnähen von Reißverschlüssen. Das finde ich eigentlich ziemlich gut, dass man gleich im Anfängerkurs eine so wichtige Fähigkeit vermittelt bekommt.

The last part of my online beginner class deals with installing a zipper. I think it’s actually quite brilliant, that the beginner course is imparting such an essential skill.

Wolke07

Das Übungsobjekt ist, mal wieder, eine Kissenhülle. Diesmal habe ich mich für Wolkenapplikationen (aus dem Reststücken meiner Pyjamahose) entschieden.

My testing object is, yet again, a pillow case. This time I did some cloud applications using the leftover fabric from my pyjama bottoms.

Wolke06

Wolke03

Wolke05

Mal abgesehen von der *schönen* wellenführung der Naht, bin ich mit meinem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden. Okay, das Einsetzten war etwas frimelig und ich habe spontan auch gleich mal viel mehr Kissen mit an den Reißverschluss geheftet, als es eigentlich sein sollte. Im Großen und Ganzen bin ich über meinen ersten Reißverschlussversuch doch sehr glücklich. So schwierig fand ich es am Ende gar nicht. Mal sehen wie die Sache dann aussieht, wenn ich meine neu erworbenen Fähigkeiten an einem richtigen Kleidungsstück teste. Einem Rock zum Beispiel.

Apart from the *pretty* waveshaped seam I’m actually quite satisfied with the result. Okay, the beginning was a bit fiddly and I basted much more of the fabric to the zipper, than I was supposed to. Nevertheless I’m quite happy with how my first zipper turned out. In the end it wasn’t as complicated as I expected it to be. Hopefully I’ll say the same after trying my new skills on a real garment, like a skirt for example.

Wolke02

Wolke 01

Beide Stoffe sind aus der Restekiste von Karstadt, der Reißverschluss stammt aus Altbeständen von meine Oma.

Und weil heute schon wieder Dienstag ist (obwohl er sich wie ein Montag anfühlt) mache ich noch einen kleinen Ausflug zum Creadienstag und nehme mein Wolkenkissen mit.

1 Kommentar »

{Nähen für Anfänger} Pyjamahose für den Hobbybrauer

Beflügelt durch meinen ersten Näherfolg mit Pyjamahose Margot, wurde der Hobbybrauer auch gleich noch mit einer neuen Schlafanzugshose ausgestattet. Zudem war ich ja noch Ersatz schuldig, weil die Alte ja zu Bären umfunktioniert wurde…

Nach einer entsprechenden Suche in den Weiten des Internets bin ich auf dem Bernina Blog auf einen Pyjamahosen Sew-Along inklusive Schnittmuster und Anleitung gestoßen – leider hab ich keine fertigen Hosen und Kommentare zu dem Schnittmuster finden können.

Frohen Mutes ging ich ans Werk. Schnittmuster ausdrucken und zusammenkleben – kein Problem, dabei kann man prima Hörbuch hören.

Schnittmuster abpausen (ich habe es nicht ausgeschnitten, weil ich eigentlich vorhatte, mir nach diesem Schnitt selbst noch eine Hose zu nähen  – eine Nummer kleiner, aber ich glaube ich bleibe bei Margot). Dabei ist mir aufgefallen, dass die Linien für Größe M und L laut Legende auf dem Schnittbogen vertauscht waren (die Striche für S und XL im Übrigen auch, da wurden wohl einfach die Größen falsch an die Linien geschrieben (ich hoffe sie haben es nicht so in dem Buch gedruckt) ). Mitdenken hilft also 🙂  Ich habe auch nirgendwo irgendwelche Maßangaben z.B. für Hüftbreite gefunden, an denen man sich hätte orientieren können.

Als es dann ans Nähen ging wir ich heilfroh, dass ich schon eine Hose nach einer anderen Anleitung genäht hatte – ich glaube, sonst hätte ich entnervt aufgegeben. Mit der Anleitung bin ich überhaupt nicht klar gekommen – das waren jede Menge „Hä, wie jetzt?“ Momente.

Die Löcher im Bund habe ich weggelassen und stattdessen einmal komplett Gummiband eingezogen – Ist bequemer.

Ach ja, einen kleinen kleinen Lerneffekt hatte ich auch noch.  Mir kam die Hose beim Anhalten ein bisschen sehr groß vor (ich hatte einfach kein sehr großes Vertrauen in den Schnitt) also habe ich oben einfach so 5 cm abgeschnitten. Ähm. Nein, nicht machen. Manchmal denken sich die Leute, die solche Schnittmuster entwerfen doch etwas dabei. Die Hose passte zum Glück trotzdem noch – allerdings eher knapp über Hüfthöhe.

Merke: Niemals planlos an Schnittmustern herumdoktorn und einfach irgendwo etwas abschneiden.

Und hier ist das gute Stück:

Hose03

Sehr stolz war ich ja auf mich, dass wenigstens an einem Bein die Karos sogar aufeinandertreffen. Fast wie gekonnt 😉
Hose04

 

Zu Tragebildern konnte ich den Hobbybrauer auch verdonnern überreden.
Hose01

Hose02

Der Stoff ist Baumwoll Webkaro natur/schwarz und schön weich allerdings auch relativ locker gewebt, sodass das Zeug ohne Ende ausfranst. Bestellt habe ich ihn bei Buttinette (man merkt, dass ich mich ein bisschen um den Besuch im Stoffladen drücke?).

So, weil heute Dienstag ist, mache ich noch einen kleinen Abstecher zum Creadienstag.

Hinterlasse einen Kommentar »

{Projekt Kleiderschrank} Pyjamahose Margot / Margot pyjama bottoms

Nach den kleinen Aufwärmübungen wird es nun Zeit für etwas Richtiges. Als perfektes Einsteigerprojekt habe ich Pyjamahosen gewählt. Warum? Na Schlafanzugshosen trägt man meistens zu Hause, da ist es nicht allzu kritisch wenn mal die eine oder andere Naht schief wird.

Ausgesucht habe ich mir die Pyjamahose Margot aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich„.  Laut den Maßangaben im Buch liege ich zwischen Größe 5 und 6 – habe mich aber für Größe 5 entschieden, da die Hose auf dem Bildsehr weit aussah (und es tatsächlich auch ist.)

Den Baumwollstoff habe ich (mal wieder) aus der Restekiste von Karstadt. Eigentlich wollte ich den für mein zweites Kissenübungsprojekt nutzen, aber dann dachte ich mir, dass die 2 Meter viel zu schade zum zerstückeln sind und ich lieber etwas Größeres daraus mache.

Margot02

Having successfully finished my starter and warm-up projects, I thought it’s about time to try something real. I choose to do the Margot pyjama bottoms from the book „Love at First Stitch„. Why I coose pyjama bottoms? Well, you usually wear them at home – so nobody sees if a seam is crooked.

According to the measurements in the book I almost exactly between size 5 and 6 but I choose to do size 5 because the pants looked rather wide (and they are).

I bought the cotton at Karstadt warehouse out of the box with the remainder fabric. I actually wanted to use it for my second pillowcase sewing project but then I thought that those 2 metres are too good for cutting them into pieces and I’d rather make something larger with it.

Margot04

Ich habe das Schnittmuster erfolgreich auf Seidenpapier abgepaust (das erste Mal, dass ich so etwas gemacht habe) – eigentlich wollte ich Folie nehmen, aber der beiliegende Stift war ausgetrocknet. Außerdem war das Seidenpapier viel größer als die Folie und man ist stiftunabhängig.

Die Beschreibung in dem Buch ist wirklich Schritt für Schritt, so dass man die Vorgehensweise auch als Anfänger sehr gut nachvollziehen kann und es gibt auch hilfreiche Tipps und Tricks. Ein Buch kann einen tatsächlich motivieren.

I traced the pattern onto tissue paper. Originally I wanted to use foil but the pen which was included didn’t work. I also noticed that a sheet of tissue paper is much larger than foil and you can choose whatever pen you like.

The descriptions in the book are step by step and really helpful as a beginner. This book can really motivate you.

Margot03

Das Band habe ich erst so genäht wie beschrieben, fand es dann aber umständlich es beim Hose an-und ausziehen immer wieder aufknoten zu müssen. Also habe ich es nochmal rausgezogen und in der Mitte durchgeschnitten. Zwischen die beiden Enden habe ich ungefähr 6-8cm Gummiband genäht und dann wieder eingefädelt. Somit ist das an- und ausziehen gleich viel bequemer – kein schnüren mehr.

I sewed the cord as described but found it a bit inconvenient. I pulled it out again and cut it in half. In between the two ends I sewed about 6-8cm of elastic band. Much more comfortable.

Und tadaaa: Hier ist sie:
Et voila: May I present Margot:

Margot05
Von Vorne / Front

Margot06
Von Hinten / Back

Margot07
Und nochmal von vorne / And from the front again

(Das T-shirt ist gekauft, soweit bin ich noch lange nicht.
The t-shirt is store bought – I’m not yet ready for sewing with jersey)

Bevor ich mich jetzt wieder den Haushaltsarbeiten widme noch ein kleiner Ausflug zum heutigen RUMS.

Hinterlasse einen Kommentar »

{Nähen für absolute Anfänger} Und ab geht die Post – äh Nähmaschine

Da mein Nähkurs ja nun nicht den gewünschten Erfolg hatte, mache ich das, was ich immer mache, wenn ich mir in den Kopf gesetzt habe, dass ich jetzt unbedingt etwas Neues lernen wil. Ich kaufe/besorge mir eine  Haufen Bücher zum Thema.

Buecher01
Unterm Tisch liegt noch dieses hier, das ich einfach vergessen habe mit auf den Tisch zu legen.

Die habe ich natürlich nicht alle auf einmal gekauft. Als ich beschlossen habe, ich möchte Nähen lernen, habe ich mich so nach und nach nach geeignetem Bücherwerk umgesehen. Eins habe ich auch geschenkt bekommen und die zwei älteren vorne links hat mir meine Schwester vorbei gebracht – die stammen von meiner Oma.
Es ist immer gut in der Familie bekannt zu machen, was man vor hat. Auf einmal tun sich völlig unerwartete Quellen auf. Aus den Beständen meiner Oma (die lange bei meinen Eltern im Schrank lagen) taten sich plötzlich Unmengen an Knöpfen, Webbändern, Schrägbändern, Gürtelschnallen, Schneiderkreide, Reißverschlüssen und was nicht noch alles auf.

Dann hab ich mich mit Trudi vertraut gemacht und erstmal alles abgeschraubt, was so abzuschrauben ging. Nadel rausschrauben und wieder reinschrauben, Nähfuß abnehmen und wieder einsetzten, Spulenkapsel rausnehmen und wieder reinsetzten, rausfinden wo das Lämpchen sitzt. Sowas alles.
Als nächstes habe ich das Internet nach ein paar geeigneten Anfängerprojekten gesucht, damit ich auch ein kleines Erfolgserlebnis habe.
Sehr geholfen hat mir der Anfängerkurs auf der Makerist-Webseite (ich bekomme nichts dafür, dass ich diesen hier erwähne – er hat mir wirklich geholfen), der wirklich all das nochmal abgedeckt hat, was ich mir von meinem Nähkurs im Januar eigentlich gewünscht hatte.
Weitere hilfreiche Webseiten, die ich auch genutzt habe, sind hier:
Nähen lernen für Anfänger
Kinderleicht & Schön
Nähen lernen

Bevor ich mit Stoff losgelegt habe, habe ich erstmal einpaar Trockenübungen auf Papier gemacht. Gerade nähen, um-die Ecke nächen, Kurven nähen, etc.
Uebung01
Geht sicherlich auch ohne Garn, aber ich war so happy, dass ich alles fein eingefädelt habe, da hab ich es gleich drin gelassen.

Mit der Trockenübung halbwegs erfolgreich abgeschlossen, habe ich mich auch an mein erstes Nähprojekt gewagt.
Zum Üben gerader Nähte habe ich einen Einkaufsbeutel genäht. Stoffbeutel kann man ja bekanntlich nie genug haben.
Genäht habe ich nach dieser Anleitung und hier ist das Ergebnis.

Beutel02

Modell Nummer eins, war der Beutel mit den langen Henkeln, da die langen Henkel sich zwar gut über die Schulter hängen lassen, zum Fahrrad fahren aber eher suboptimal sind, habe ich auch noch eine Variante mit kurzen Henkeln genäht.

Beutel01

Da schleift der Beutel, wenn er voll ist, beim Tragen wenigstens nicht auf dem Boden. Den Härtetest hat Modell Nummer Eins schon hinter sich – Großeinkauf bei DM 🙂
Und jetzt werde ich mich mal noch beim RUMS umsehen und meine Beutel gleich mitnehmen außerdem Reihe ich mich auch gleich noch bei Beutel statt Tüte mit ein.

4 Kommentare »

%d Bloggern gefällt das: