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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] An Ideen soll’s nicht mangeln

Juhu, es ist so weit. Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist der Startschuss für den Weihnachtskleid Sew Along 2017 gefallen.
Ich muss ja zugeben, ich habe schon ein bisschen drauf gelauert 🙂

Letztes Jahr war meine Premiere mit einem Kleid aus der Burda 12/2016

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Dabei musste ich feststellen, dass diese Form der Ärmel zwar sehr hübsch ist, zum Kaffee trinken und Kuchen essen aber eher untauglich. Ständig muss man aufpassen, dass die Ärmel nicht im Kaffee oder in der Torte landen.

Mein Weihnachtskleid für dieses Jahr habe steht eigentlich schon seit einer Weile fest. Ich wollte unbedingt Etta von Tilly und the Buttons nähen – aus rotem Stoff.

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Doch dann kam die Fashion Style (10/2017) mit dem tollen Kleiderbaukasten in die Läden und bei der letzten Burda konnte ich auch nicht nein sagen, obwohl ich da inzwischen etwas wählerisch geworden bin.

In der Fashion Style gefallen mir diese beiden Kleider, obwohl ich für das erste vielleicht nicht so eine Kamelfarbe wählen würde. Vielleicht in Navy oder auch rot?
Bei dem zweiten würde ich warscheinlich lange Ärmel wählen.

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Und dann viel mir in der Burda (12/2017) noch dieses Kleid ins Auge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir sowetwas wirklich steht. Vielleicht doch nur als Bluse?

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Mein Weihnachtskleid muss zudem noch folgende Kriterien erfüllen:
– es muss definitiv langärmlig sein
– ich möchte es auch gern im Büro tragen können
– bequem muss es auch sein und ich will mir nicht ständig Gedanken drüber machen müssen, wo sich mein Ausschnitt grade befindet
– ich will keinen neuen Stoff kaufen müssen. Mein Lager ist mehr als gut gefüllt. Da sollte sich auf jeden Fall etwas finden.

Erschwerend kommt noch etwas dazu, dass ich im Moment unter akuter Näh-Unlust leide. Meine Bluse hängt immernoch ohne Ärmel hinter der Tür und ich finde aber auch immer eine neue Beschäftigung, um nicht weiter nähen zu müssen. Und das, obwohl ich jetzt einen so tollen Nähplatz besitze.

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Vielleicht reißt mich ja so ein bisschen Gruppenzwang aus meiner Lethargie, eine Deadline kann ja manchmal Wunder bewirken.

Viele weitere Inspirationen zum Thema Weihnachtskleid findet Ihr hier.

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Flamingos in England – Mein Lieblings T-Shirt Grundschnitt

Ein paar Urlaubsbilder aus England habe ich noch.

Da passt es ganz gut um mal meinen Lieblings T-Shirt Schnitt vorstellen. Burda Schnitt B6602.
Geeigent für Damen und Herren. Kurzärmlg, Langärmlig oder als Hoodie. Gekommen bin ich zu den Schnitt weil der Hobbybrauer dringend neu T-Shirts brauchte und die gekaufen immer so schnell auseinander fielen bzw. in Null Komma Nichts mit Löchern durchsäht waren.

Mittlerweile näht sich das T-Shirt auch quasi fast von selbst und nach 3 Stück für den Hobbybrauer habe ich mir auch eins gegönnt. Mit Flamingos!!!
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Ich gebe zu, ich habe es fast komplett mit mit der Overlock genäht, aber soviel Nähte sind es ja bei so einem T-Shrit auch nicht.
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Die Nähmaschne durfte nur bei den Säumen und dem Abstppen des Halsbündchens mit der Zwillingsnadel ran.
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Man sieht es vielleicht nicht ganz so gut, für die Zwillingsnaht hab ich mir rosa Faden gekönnt.

Das Einzige was etwas stört ist die Beule hinten am Halsbündchen, ich bin mir nicht ganz sicher, was da passiert ist. Irgendwie beim letzten Stück mit der Overlock hab ich eine komische Beule reingenäht.

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Ich mag den Schnitt. Eine langärmlige Version für mich habe ich auch schon im Plan und noch viele weitere T-shirts für den Hobbybrauer. Brauch ich nur noch passenden Stoff. Ich finde ja Stoffe für Männer zu finden ist unglaublich schwierig oder geht das nur mir so?

Und hier noch ein paar Tragebilder.
Auf den Fotos machen wir grade einen Stopp am Honister Pass im Lake District National Park um die dramatischen Landschaft zu bewundern.
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Und her noch der Beweis, dass der Hobbybrauer auch ein neues T-Shirt für den Urlaub bekommen hat 🙂 – Der gleiche Schnitt nur in der Männer Variante.
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Hier übrigens in Lyme Regis an der Jurassic Coast.

Noch viel mehr tolle selbstgenähte Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch.

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Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
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Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

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Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

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Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

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Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

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Weihnachtskleid-Sew Along: Stoff und Schnitt

Als Erstes muss ich ein Dankeschön für die vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post loswerden. Ihr seid toll! 🙂
Das mit den Entscheidungen ist ja so eine Sache, ich glaube die Stimmen haben sich mehr oder weniger gleichmäßig auf Kleid 112 aus der Burda 12/2016 und auf Kleid 105 aus der Burda 09/2016 verteilt.
Mein Favorit fürs Weihnachtskleid ist Kleid 112 – ich bevorzuge zu Weihnachten die bequeme Variante zum herumlungern auf der Couch und das Kleid macht mir einen recht bequemen Eindruck.

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Den Schnitt habe ich schon abgepaust

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und der Stoff ist auch schon ausgewählt. Den habe ich vom letzten Stoffmarkt. Was es genau ist, kann ich nicht sagen, gibt es so etwas wie Wolljersey?

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Nun stehe ich vor einer interessanten Frage. Der Stoff hat Löcher, das sieht man ganz gut auf der weißen Rückseite. Ich hatte überlegt das Kleid mit einem dünnen weißen Viskose Jersey zu füttern, so wie ich es bei meinem Mantel gelernt habe.

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Alternativ kam mir die Idee ein Unterkleid dafür zu nähen. Das hätte den Vorteil, dass es auch bei anderen Kleidern zur Anwendung kommen könnte. Kennt jemand einen einfachen Schnitt für ein Unterkleid? Alle die ich gefunden habe waren für meine Zweck zu aufwendig. Auf Spitze und BH-Träger habe ich jetzt erstmal keine Lust.
Ich bin unentschlossen.

Und da ich keine zwei Wochen nach Weihnachten Geburtstag habe, habe ich beschlossen Kleid 105 als Geburtstagskleid zu nähen. Ich bin ein Fuchs 😉

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Den Stoff dafür habe ich schon auch aus einer schön weichfallenden Viskose mit wildem Muster.

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Wofür sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben, findet Ihr ihr beim zweiten Teil des Weihnachtskleid Sew Alongs auf dem Me-Made-Mittwoch Blog

P.S.: Die Links dienen, wie immer, nur zur Information – ich bekomme nix dafür.

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Weihnachtskleid und Wintermantel

Mein Wintermantel ist zwar nach wie vor in Einzelteilen, was mich natürlich nicht davon abhält schon mal für das nächste Projekt vorauszuplanen. Das Weihnachtskleid!

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Ich gebe es zu, ich habe den Sew-Along im letzten Jahr mit großer Begeisterung verfolgt und es war auch so ein bisschen der letzte Anstubser, den ich gebraucht habe, damit unser Haushalt um eine Nähmaschine erweitert wird und ich sozusagen meine Reise in die Welt der selbstgenähten Kleidung begann. Wintermantel hin oder her (mein Urlaub ist nah), natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, hiermit meine Teilnahme am Weihnachtskleid Sew Along bekannt zugeben.

Bei mir kommen drei Modelle in die engere Auswahl:
Kleid 112 aus Burda 12/2016 wofür ich sogar schon einen passenden Stoff hätte, meinen quasi Spontankauf vom letzten Stoffmarkt, den ich eigentlich damit gerechtfertigt habe, daraus ein Cape nähen zuwollen. Bei genauerer Betrachtung muss ich zugeben, dass der Stoff für ein Cape nicht sonderlich geeignet ist.
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Kleid 105 Aus Burda 09/2016, der Auslöser weswegen ich mich die Zeitschrift überhaupt nur gekauft habe.

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Modell 47 aus Meine Nähmode 05/2016; da müssten dann natürlich noch lange Ärmel dran.
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Und wie sieht es bei meinem Wintermantel aus?

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Die vielen tollen Mäntel die ich schon beim Finale bewundert habe, haben mir noch einmal einen kleinen Motivationsschub gegeben.
Das Zwischenfutter (Underlining) habe ich jetzt komplett auf die entsprechende Teile geheftet,

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die ersten Abnäher sind genäht und das rechte Mantelvorderteil mit Tasche habe ich schon zusammengenäht.
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Ich bin zuversichtlich, dass ich mich bestimmt beim Finale der Herzen mit einreihen kann.

Und wer sagt jetzt meinem Chef, dass ich dringend mehr frei brauche, da ich einen Mantel und ein Kleid zu nähen habe?

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Zeitschriften Sew Along mit Burda: Das große Finale

Es ist soweit, mein erster Sew Along geht zu Ende und ich muss gestehen, ich bin schon ein bisschen stolz 🙂

Ich hatte mir ja mehrere Modelle aus der April-Burda ausgesucht: Top 109, Top 118 und Rock 113.
Den Rock hatte ich ja schon frühzeitig wieder aus meiner Auswahl entfernt, da ich so meine Zweifel hatte, ob mir ein Bleistiftrock überhaupt steht. Der Bleistiftrock, der sich in meinem Kleiderschrank befunden hat, war nämlich ganz und gar unvorteilhaft.

Über Top 118 habe ich ja schon beim letzten Treffen berichtet, da habe ich noch eine kleine farbliche Änderung vorgenommen, die ich gleich noch im Anschluss vorstellen werde. Zunächst aber erstmal zu Top 109.

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Hier habe ich kein Probemodell gemacht, da es sich ja bei meinem Stoff um einen Viskose-Jersey mit Stretch handelte, dachte ich mir, wird schon irgendwie passen. Ich habe allerdings die beiden Schnittmuster in der Weite nochmal verglichen. Modell 109 ist deutlich schmaler ausgelegt als 118. Obwohl ich ja beim letzten Mal schon meine Zweifel hatte, ob meine Maße wirklich Burda-konform sind, habe ich doch nochmal Große 44 zugeschnitten und mich damit an die genau an die Maßtabelle gehalten. Mmmm, was soll ich sagen. Wieder zu groß. Ich bin auf beiden Seiten nochmal gut 2 cm reingegangen. Also entweder lasse ich beim nächsten Mal die Nahtzugabe einfach weg oder schneide gleich eine Nummer kleiner zu. Das Shirt sitzt immer noch sehr locker.

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Nähen ging diesmal schon deutlich einfacher und ich bin mächtig stolz auf meine Trudi, dass sie mit dem Jersey so gut klar gekommen ist. Keine Angst vor Jersey-Stoff 😉 – T-Shirts ich komme!

Allerdings hatte ich immer wieder so ein bisschen den Eindruck, dass die Burda wichtige Zwischenschritte unterschlägt. Oder zu mindest Schritte, die einer erfahrenen Näherin vielleicht klar sind, mir als Anfänger aber leider nicht. Zum Beispiel habe ich mich sehr lange gefragt was denn nun eigentlich mit meiner Wasserfallfalte wird, die ich zwar brav zusammengeheftet hatte, die dann aber da so rum hing. Irgendwann so gegen Schluss ist mir aufgegangen, dass ich die mit an den Schulternähten hätte festnähen sollen. Hier wäre ein kleiner Hinweis doch sehr hilfreich gewesen. Ich hab’s dann einfach mit der Hand festgenäht.

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Außerdem hatte ich vergessen das Formband aufzubügeln, aber das ist mir zum Glück vor dem Schließen der Seitennähte und dem Annähen des Loopteils aufgefallen, da konnte ich noch einfach nacharbeiten. Das Stück zum Annähen des Loops würde ich beim nächsten Mal vielleicht noch etwas länger machen. Statt der angegebenen 10,5 cm vielleicht 14,5 – 15 cm veranschlagen.

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Und dann muss ich noch erwähnen, dass ich zum ersten Mal mit einer Zwillingsnadel genäht habe *Stolz-wie Oscar*, ein bisschen mulmig war mit mit diesem gefährlich aussehenden Ding schon – aber alles Super und ein nahezu professionell aussehender Saum 🙂

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Ach ja, den Armausschnitt habe ich auch noch etwas verengt, da er doch sehr groß war und man fast das komplette BH-Band sehen konnte.

Mein Fazit. Also erstmal Danke an BuxSen für das organisieren dieses Sew Alongs, das hat mich wirklich motiviert mal den ein oder anderen Schnitt aus der Burda auszuprobieren. Ohne ein bisschen Druck bleibt es ja meistens nur beim „wollen“ und „eigentlich könnte ich doch mal“. Allerdings muss ich auch gesetehen, dass ich von der Burda jetzt erstmal die Nase voll habe. Für Anfänger ist das ewige gerätsel „Wie die Burda das wohl meint“ anstrengend, denn meistens fehlt noch das Know-How, wie man das Problem noch lösen könnte. Die Mai-Ausgabe habe ich zwar durchgeblättert, aber nicht gekauft. Sattdessen, habe ich mir mal die neue Nähtrends (Patrones) und die Fashion Style (Knipmode) zugelegt – mal sehen wie die das so mit ihren Beschreibungen halten.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mit diesen beiden Modellen unheimlich viel gelernt habe und tatsächlich bin ich ziemlich happy, dass ich zwei tragbare Oberteile genäht habe. Nach dem ich das Zweite fertig hatte, hatte ich für den Rest des Abends ein Dauergrinsen im Gesicht.

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Und jetzt nochmal zurück zu Top 118.
Ihr erinnert Euch, dass ich mit der Farbe nicht ganz so glücklich war.

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Nun in der Nacht kam mir der Gedanke, dass ich es ja umfärben könnte (und diese Idee hatten auch einige in den Kommentaren geäußert). Erst dachte ich, dunkler färben und vielleicht ein orientalisches Muster mit Stoffmalfarbe aufstempeln.
Und dann, so kurz vor dem einschlafen, schoss mir noch der Begriff Shibori durch den Kopf. Äh Shibori? Wo kam das denn her? Das Unterbewusstsein ist doch eine komische Sache.
Aber ja, irgendwann Ende des letzten Jahres hatte ich mal einen Artikel über die japanische Färbemethode Shibori gelesen. Also hab ich mir fix nochmal die Seite herausgesucht (beide auf Englisch) und bin zu Werke gegangen.

Wer sagt denn, dass man unbedingt Indigo nehmen muss. Ich habe mich für ein dunkles Violett (Simplicol – in der Drogerie nur halb so teuer wie bei Idee, übrigens) entschieden.
Shirt abgebunden und Steine mit eingeknotet und ab in den Farbeimer damit. Ich meine, noch viel schlimmer kann es ja kaum werden.

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Aber ich finde, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

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Batiken ist eine spannende Sache, man kann sich bis zum Schluss nie so wirklich sicher sein, wie es aussieht. Glücklicherweise gibt es dabei kein falsch und richtig.

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Besser, oder?

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Jetzt bin ich mal gespannt wie lange die Farbe hält. Ich habe sie zwar fixiert, aber mir scheint, dass in meinem Stoff doch ein Kunstfaseranteil drin ist. Da der Stoff aus der Restekiste ist und auf dem Zettel nur ‚BW‘ drauf stand, kann ich das nicht mit Genauigkeit sagen.

Jetzt werde ich noch meine Mittwochsrunde zum Me-Made-Mittwoch machen, mich in die finale Modenschau bei BuxSen einreihen und weil es so gut passt auch noch mit meinem Zebra-Look bei den 12 Letters of Handmade Fashion vorbei schauen, dort ist die Hostess für den April Buchstaben Z Fredi von Seemannsgarn. Last-Minute sozusagen.

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Zeitschriften Sew Along mit Burda: Der zweite Zwischenstand

Ich habe es langsam angehen lassen, weil ich mich irgendwie nicht so richtig ran getraut habe. Die Burda wirkte auf einmal ziemlich einschüchternd aber dann habe ich mir ein Herz gefasst und mich an Top 118 herangewagt. Mich als Anfänger hatte ja angesprochen, dass es als leicht gekennzeichnet war und auch relativ schlicht aussah. Allerdings wäre ich schon fast an Schritt 1 gescheitert. ‚Leicht‘ ist da vermutlich relativ zu sehen. Für erfahrene Burda-Näherinnen ist es ein Klacks (das habe ich schon auf anderen Blogs gesehen), für mich war es allerdings das allererste Modell, dass ich aus der Burda (aus einer Nähzeitschrift überhaupt) genäht habe. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen und so habe ich mich durchgekämpft.

Zum Üben habe ich mir ein Probemodell genäht. Das erschien mir sinnvoll (und sollte sich auch so bewahrheiten)

Setzen wir uns mal mit Schritt Eins auseinander.
‚Am Vorderteil die Abnäher in der Mitte (markierte Stepplinie – ja, auf dem Bogen ist die tatsächlich markiert) so falten, dass die linken Stoffseiten aufeinander liegen.‘
-Was? Hatte ich nicht grade beim Online-Kurs im Part Abnäher gelernt, dass die Rechten Seiten aufeinander gehen.
Entlang der schrägen Abnäherlinien steppen.- Mmmh Ok, also die äußeren, ich hab erstmal Heftfaden genommen.
Die Mitte der Abnähertiefe (Waas? Was ist denn bitte die Abnähertiefe) auf die Naht legen und und die Abnäher vom breiten Ende zur Spitze hin bügeln. Abnähertiefen wie eingezeichnet feststeppen.

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Ich hab mir ein Probestück genommen und es wie beim Origami hin- und hergefalten. Letzten Endes war es mein Mutti, die mir den entscheidenden Tipp gegeben hat. Es war zwar nicht exakt das, was ich gemeint habe aber plötzlich hatte ich es, in dem ich die beiden Seiten zur Mitte gefaltet habe und die Mitte auf der Vorderseite plattgedrückt war. Ah-Ha!

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Die Abnähertiefe ist übrigens die Strecke von der Naht bis zur Bruchkante, aber das nur nebenbei.

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Am Probeteil habe ich dann so ein bisschen rumexperimentiert und eigentlich alle Fehler gemacht, die man so machen kann. Den einen Abnäher rechtsrum und den anderen linksrum einnähen, bei den Besatzstreifen für den Armausschnitt hatte ich mich verlesen und er war 6 cm zu kurz. Aber dafür sind Pobeteile ja da.

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Am Ende sah es so aus.
Ich präsentiere Modell Jutesack:

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Was ist das mit den Burda-Größen? Laut Maßtabelle muss ich Größe 44 nehmen. Bei Kaufkleidung trage ich in der Regel eine 40. Das erscheint mir schon ein recht großer Unterschied. Kann ich davon ausgehen, dass ich prinzipiell eine Größe kleiner zuschneiden kann? Ich werde das mal noch beobachten. Hab ja noch ein Top, welches ich nähen möchte.
Nun gut, das Modell war ja auch recht locker geschnitten, der Nesselstoff fällt mit Sicherheit anders als mein Viskosekrepp, aber trotzdem. Sehr schmeichelhaft ist das nicht.
Außerdem zu ist es zu kurz (dabei bin ich 165 groß, die Burdamodelle sind für eine Größe von 167cm konzipiert) und mein Probemodell ist noch nicht mal gesäumt.

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An der Seite muss definitv Stoff weg, also habe ich auf Höhe der Taille auf beiden Seiten zwei cm weggenommen.
Auf dem Schnittbogen habe ich ein Kurve von Größe 44 zu Größe 40 auf Taillenhöhe gezogen und die dann zu Größe 42 auslaufen lassen.

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Außerdem habe ich mit Taillenabnähern experimentiert. Jetzt wo ich den Kurs gesehen habe, musste ich das auch gleich mal ausprobieren, aber das war nur so eine Idee.

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Nachdem ich mit dem Sitz so einigermaßen zufrieden war, hab ich alles auf mein Schnittmuster übertragen. Mit meinen neu erworbenen Schnittmusterverlängerungs-Fähigkeiten habe ich das Schnittmuster noch um ganze 5 cm verlängert

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Bei den Abnähern hab ich auch ein bisschen rumgebastelt und die von 8cm auf 10cm verlängert, dann aber nur bis 8 cm zugenäht, so lief die Spitze besser nach vorne aus und hat nicht so einen komischen Knubbel gebildet.
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Vorher

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Nachher

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Direkter Vergleich

Als ich dann voller Enthusiasmus meinen schönen Viskose Krepp (das ist übrigens der Stoff, wo das geänderte Schnittmuster draufliegt) zuschneiden wollte, musste ich feststellen, dass er ziemlich genau 1 cm zu schmal war. Egal wie ich es gedreht und gewendet habe, irgendwo hat immer eine Ecke des Schnittmusters über den Stoff hinausgeguckt. Naja, bei der Geschichte, die der Stoff und ich gemeinsam haben, wundert mich das jetzt nicht mehr wirklich. Da war mein Enthusisamus schon wieder gedämpft. In meinem Stoffhaufen, habe ich dann noch einen lavendelfarbenen, leichtfallenden Blusenstoff gefunden, den ich ganz am Anfang mal aus einer Restekiste als Übungsstoff gefischt hatte. Da mich nun der Ehrgeiz fest in seinem Griff hatte und ich das Top unbedingt nähen wollte, hab ich den genommen.

Meine Änderungen habe ich so übertragen, bis auf die Taillenabnäher, die habe ich dann nach der ersten Anprobe doch weggelassen.
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Also es sitzt wesentlich besser, aber die Farbe…..

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Lavendel schmeichelt mir nicht unbedingt. Der Hobbybrauer meinte in seinem Urteil, es sieht aus wie ein Krankenhauskittel. Ähhh… na so ganz unrecht hat er nicht.

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Ich lass mir noch was einfallen, vielleicht ist es ja zu retten. Zur Not muss es als Schlafanzugoberteil herhalten.

Abschließend kann ich aber auf jeden Fall sagen, dass ich eine ganze Menge dazu gelernt habe. Jetzt werde ich meinen Zwischenstand noch bei unserer Sew-Along-Organisatorin Jenny von BuxSen einreichen und meim Me Made Mittwoch, der Linkparty für selbstgenähte Kleidung, vorbei schauen.

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Zeitschriften Sew Along mit Burda: Ein erster Zwischenstand

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Ich gebe es zu, ich habe mich des Prokastinierens schuldig gemacht. Dabei war ich voller Tatendrang.
Und voller Tatendrang habe ich nach meinem ersten Post zum Thema, den Schnittmusterbogen aus Heft 04/16 befreit und fröhlich an der roten Kante mt der Schere entlang geschnippelt. Ohne Nachzudenken: Oh, rote Linie, Scherensymbol, alles klar. Ich hätte mir besser 1 Minute mehr Zeit genommen und den Bogen vorher völlig ausgeklappt und nicht so zerschnitten wie er aus dem Heft kam. Erfahrene Burda -Näherinnen werden jetzt den Kopf schütteln und milde lächeln, ich weiß. Statt der erwarteten zwei Bogen, flatterten mir plötzlich 4 Blätter entgegen. In meinem blinden Aktionismus habe ich propmpt beide Schnittbögen im unteren Drittel erwischt und auch mit auseinander geschnitten. Ähm. Nach kurz einmal panisch im Kreis herumlaufen, habe ich mich dann mit Klebeband, Schnittmusterbögen und dem Miniteil der ehemaligen Falzlinie hingesetzt und den restlichen Nachmittag damit verbracht, das Ganze wieder halbwegs sinnig zusammenzusetzen.

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Ich sage es daher nochmal in aller Deutlichkeit, für alle, die auch zum ersten Mal in ihrem Leben einen Schnittmusterbogen aus einem Burda-Heft in der Hand halten. Erst komplett auffalten und dann an der roten Linie entlang schnippeln. Zusammengefaltet mag es schneller gehen, bringt aber im absolut keine Punkte.

Mit dem notdürftig reparierten Schnittmusterbogen saß ich dann da und habe ihn erstmal angestarrt. Oh man, soviele Linien und welche soll hier welche sein und was gehört eigentlich alles dazu. Zum Glück bietet das Anleitungsheft eine Legende (die aber auch nicht immer stimmen muss, wie ich bei Top 109A festgestellt habe (von wegen fette Linie, die war eindeutig gezackt). Als ich damals mit meiner ersten Burda Zeitschrift bei Oma zu Besuch war, meinte sie noch, ich solle die Linien mit einem Kuli nachfahren. Ja,Ja warum soll ich mir soviel Arbeit machen, dacht ich mir da noch. Spätestens jetzt wusste ich warum. Einen Kuli hab ich nicht genommen dafür aber meinen geliebten Textmarker und schon sah die Welt ein wenig durchsichtiger aus. Erstmals hab ich auch Folie zum abzeichen genutzt (und jetzt weiß ich auch, dass diese kleinen Zahlen da tatsächlich eine Bedeutung haben *räusper*)

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Zusammengefasst heißt das: Entsprechende Linie der Einfachheit halber markieren und wirlich ALLE Zeichen, Markierungen u n d Zahlen übertragen.

Soweit so gut. Aber jetzt war die Luft ein bisschen raus. Als erstes habe ich es noch darauf geschoben, dass ich ja auf meinen Stoff für Top 118B warten musste – weil ich unbedingt mit dem anfangen wollte. Dann kam ein Boxershorts Schnittmuster dazwischen, welches ich ausprobieren wollte. Dann der Delphine-Rock, den ich unbedingt zum Wollefest anziehen wollte. Dann die Eulen-Hosen für das Neffen-Kind. Schließlich musste ich ja ausprobieren, wie sich Jersey unter meiner Nähmaschine verhält. Außerdem hatte ich noch umfassende Balkonreinigungsmaßnahmen, das Wetter war ja gandios und musste genutzt werden. Und soweiter und so weiter.

Naja, den Stoff für das Top 118B (einen Viskose Krepp – den es aber auch nur in diesem Onlineshop gab ), den Stoff für das Top 109A, sowie Futterstoff für meinen Capone Rock und Nesselstoff habe ich Online (ich verzichte mit Absicht auf den Link) am 10. März bestellt und alle waren mit einem grünen Punkt als verfügbar und mit Lieferzeit von 3-5 Tagen (was ich ein bisschen viel fand, aber gut) angezeigt.

Am 17. März bekam ich eine automatische Email, dass sich der Versand noch etwas verzögern wird. Gut, kein Problem, kann passieren. Ich habe es so hingenommen. Als am 24. März dieselbe automatische Email kam, um mir mitzuteilen, dass sich meine Sendung weiter verzögert. Da habe ich es dann nicht mehr hingenommen und eine mehr oder weniger erboste Mail zurück geschrieben, dass ich eine Lieferzeit von über zwei Wochen als Zumutung empfinde und man ja (wie bei jedem anderen Online shop auch) schon mal eine Teillieferung hätte losschicken können. 5 Minuten später kam eine Email, dass der Lieferant soeben mitgeteilt hätte, dass der Futterstoff nicht mehr lieferbar sei. Na klar. Also hab ich diesen storniert, der Rock ist ja auch mittlerweile fertig – mit Futterstoff aus dem Stoffladen. Wenig später schrieb mir eine andere Dame, dass sich die Lieferung des Stoffes, den ich mir für das Wasserfalltop ausgesucht hatte auch verzögert. So, So, und warum genau standen dann alle Stoffe im Onlineshop mit grün markiert und damit als verfügbar ? Also hab ich den auch storniert (dafür hatte ich mitlerweile im lokalen Stoffladen auch Ersatz gefunden). Wir haben ungefähr 5 mal hin und her geschrieben und was mich eigentlich am meisten geärgert hat war, dass meine Emails anscheinend gar nicht richtig gelesen wurden, da ich immer nur vorgefertigte Signaturantworten erhalten habe. Nach der 5. Email kann man schon irgendwie erwarten, dass man mit Namen angesprochen wird, oder? Ich arbeite auf Arbeit auch mit Signaturen aber wenigstens schaffe ich es, statt „Sehr geehrter Damen und Herren“ den entsprechenden Namen einzufügen. Naja, wenigstens die Rücküberweisung des Geldes ging ziemlich fix und die Qualität der restlichen 2 Stoffe (die ich dann im Übrigen am 1. April bekommen habe)  ist auch in Ordnung. Das war das erste Mal, dass ich keine positiven Erfahrungen mit Stoffbestellung im Internet gemacht habe. Ich schätze auch das gehört irgendwo dazu und ich werde es als Erfahrung verbuchen.

Zurück zum eigentlichen Thema.

Top 118B ist eigentlich Zuschnitt fertig. Der Stoff ein Creme farbener Viskose Krepp, den ich mir als Ersatz für den angegebenen Crépe de Chine (der mein Budget leider sprengt) ausgesucht habe. Das Schnittmuster ist abgepaust.

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Top 109A ist auch soweit fertig zu Zuschnitt. Der Stoff ist eine Viskose-Jersey. Eigentlich wollte ich auch so ein cooles Orient-Muster, war ja aber leider nicht möglich. Ich denke schwarz-weiß sieht auch gut aus.

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Und dann habe ich noch einen Marinefarbenen Popeline Stoff und einen festen weißen Baumwollstoff (Denim vielleicht oder Köper) aus der Restekiste von Karstadt. Eigentlich sollte daraus Rock 113A werden. Nachdem ich aber den Bleistiftrock anprobiert habe, den ich in den Tiefen meines Kleiderschrankes gefunden habe, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob mir ein solcher Rock überhaupt steht. Jetzt liebäugele ich mit Modell 101B aus der Burda 03/16

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Ich sollte das stöbern beim Creadienstag jetzt unbedingt einstellen und endlich mal den Stoff zuschneiden aber vorher verlinke ich meinen Post noch bei der ersten Zwischenstandssammlung bei BuxSen.

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Zeitschriften Sew Along mit Burda: Pläne und Ideen

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Ohh, schon seit ich die tollen Bilder vom Weihnachtskleid Sewalong gesehen habe, wollte ich an soetwas teilnehmen und nun bietet sich mir, dank dem von BuxSen organisierten Zeitschriften Sew Along, die Möglichkeit.

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Tatsächlich war Burda Nr. 3 die allererste Burda die ich mir in meinem Leben gekauft habe. Wegen des Kleides vom Titelbild. Meine Oma hat früher sehr viel genäht (jetzt schon lange nicht mehr) und als ich die Zeitschrift bei meinem letzten Besuch mit hatte, war sie ganz verzückt „Ohhhh eine Burda!“ und dann hat sie den ganzen Nachmittag durch das Magazin geblättert 😉 und mir eine Anweisung einen Rat mit auf den Weg gegeben „Und das du mir ja alles heftest!“ Ja, Oma.

Heft Nr. 4 habe ich mir auch gekauft, weil ich total auf diese orientalischen Muster stehe 🙂

Nun aber zu dem was mir so spontan ins Auge gefallen ist.

Heft 03/2016

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Besagtes Bild von der Titelseite

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Das Jäckchen gefällt mir auch ganz gut

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Das Kleid gefällt mir auch sehr gut. Ich bin Ende Juli zu einer Hochzeit eingeladen, ob ich da schon soweit bin soetwas zu bewerkstelligen?

Ich sehe das realistisch, die Modelle gefallen mir alle sehr gut, aber ich glaube sie übersteigen im Moment einfach noch meine Fähigkeiten.

Daher Heft 4/2016 zur Hand

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Das weiße Top hat es mir sehr angetan. Es war mit „Leicht“ gekennzeichnet, deshalb werde ich mich zunächst einmal daran versuchen.

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Hier finde ich sowohl das Oberteil als auch den Rock sehr spannend und beides war ebenfalls mit „Leicht“ gekennzeichnet. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

Als nächstes mache ich mich mal auf die Suche nach dem passenden Stoff. Hach, ich bin ganz aufgeregt und voller Vorfreude. Ich hoffe es wird was.

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