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Schoko-Kirschkuchen: low-carb, vegetarisch, lactosefrei und ohne Nüsse

Es ist schon eine Weile her, dass ich etwas aus meiner Küche gezeigt habe und daher gibt es heute zur Abwechlung mal wieder etwas Gebackenes. Anlass war der Geburtstag einer Kollegin, die sich low-carb also  Kohlenhydrate – reduziert ernährt. Und ich habe die Herausforderung angenommen, einen Geburtstagskuchen zu backen. Die Vorgabe war was Schokoladiges mit Kirschen 🙂

Die erste Schwierigkeit war ein Rezept ohne irgendwelche ausgefallenen Zutaten wie Xylit, Xanthan gum oder Mandelmehl (nicht das gleiche wie gemahlene Mandeln, hab ich gelernt und um ein vielfaches teurer) zufinden. Um die Schwierigkeit noch zu erhöhen, habe ich auch noch eine Kollegin, die auf jegliche Art von Nüssen allergisch reagiert (ich weiß, Mandeln sind technisch keine Nüsse) aber sicher ist sicher. Vegan ernährt sich glücklicherweise keiner, sonst wäre die Aufgabe wohl unlösbar gewesen, glaube ich.

Wie dem auch sei, fündig geworden bin ich schlussendlich bei Nico Bartes. Ein low-carb Rezept, das auch Kindern schmeckt, klingt vielversprechend.
Schoko-Kirsch01

Als ich die Zutaten dann alle auf meinem Küchentisch versammelt hatte, war ich mehr als nur skeptisch.
Das einzige „exotische“ ist der Kokosblüten-Zucker, aber den habe ich völlig problemlos im Konsum zu einem angemessenen Preis bekommen.

Daraus sollte ein Kuchen werden? Deshalb habe ich zusätzlich noch einen kleinen Testkuchen in einer Tartelett-Form gebacken. Notfalls hätte ich im Konsum noch eine Torte kaufen können, wäre die Sache schief gegangen. Wäre dann zwar nicht low-carb gewesen, aber die Geste zählt.

Nachdem ich die Zutaten auf eine Springform mit 24cm umgerechnet hatte – das Rezept ist auf 20cm ausgelegt (hier gibt es eine hilfreiche Tabelle) bin ich fröhlich zu Werke gegangen und siehe da: Es ist tatsächlich ein Kuchen bei rausgekommen.
Schoko-Kirsch02
Im Rezept steht, dass man sich nicht wundern soll, wenn der Boden zusammenfällt, das sei normal. Mein Boden ist aber nur in der Mitte ein ganz klein wenig eingesackt. Hatte schon Angst, dass ich etwas Falsch gemacht habe.

Der Hobbybrauer durfte vom Probestück kosten und hat es für gut befunden. Normalerweise ist allem skeptisch gegenüber, was von der Norm (ohne Mehl, ohne Zucker, alles was als Superfood bezeichnet wird) abweicht, also war ich relativ guter Dinge, dass ich den Kuchen auch meinen Kollegen kredenzen konnte.

Schoko-Kirsch03

Und was soll ich sagen. Er war tatsächlich köstlich. Wunderbar schokoladig aber auch nicht zu süß und dank der Kirschen mit einer schönen frischen Fruchnote.
Experiment geglückt. Wird in mein Repertoire aufgenommen, falls ich mal wieder irgendwelche speziellen Ernährungsformen / Unverträglichkeiten berücksichtigen muss.

Verlinkt zum Creadienstag, da war ich schon ewig nicht mehr mit dabei und dort werden heute aktuelle Dienstags-Projekte gezeigt.

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Stout-Schoko-Cheesecake

Als ich das Rezept für den Stout-Schoko-Cheesecake bei Schokohimmel las, wusste ich sofort: Das ist der perfekte Kuchen für die Arbeitsplatz-Geburtstagsrunde des Hobbybrauers. War doch seine neuste Kreation ein Chocolate-Oatmeal-Stout. Tatsächlich konnte ich ihm auch eine Flasche abluchsen.

Cheesecake03

Das Rezept in seiner vollen Ausfühlichkeit (und die besseren Fotos) gibt es hier.

Am Rezept habe ich diesmal eigentlich keine Änderungen vorgenommen, außer dass, wie üblich, bei mir noch die restliche Weihnachtschoki dran glauben musste. Ich war ein bisschen traurig, als  mein Kuchen als kleiner Unfall aus dem Ofen kam. In  der Mitte gab es einen großen runden Riss und leider sah sein Innenleben auch nicht ganz so cremig aus.

Cheesecake01

Ich trau mich fast gar nicht, das Foto zu zeigen aber so sieht nun mal das reale Leben aus, wenn der Kuchen schon einen Transport auf dem Fahrrad hinter sich hat.
Cheesecake02

Geschmeckt hat er der versammelten Geburtstagsrunde anscheinend trotzdem, denn es ist nur ein kleines Probestück für mich übriggeblieben. Der Cheescake ist auf alle Fälle ziemlich mächtig.Ich war schon nach dem kleinen Stück ziemlich vollgestopft. Der Geschmack ist recht interessant – mit würzig-süß würde ich ihn umschreiben und während der Hobbybrauer ganz begeistert war, muss ich gestehen, dass der Geschmack jetzt nicht sooo mein Fall war.

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Schokoweihnachtsmann-Marmorkuchen

Ich habe immer noch den Schrank voll Schokoweihnachtsmänner und bald schon kommen die Osterhasen hinzu. Das heißt, ein ausgeklügelter Schokoweihnachtsmannmordplan muss her – mit anderen Worten: Es gibt Kuchen.
Da bot sich doch an, dass ich einen für meine lieben Kollegen auf Arbeit brauchte.
Marmor01
Vorher

 

Marmor03
Nachher
Zum hübsch drapieren war leider keine Zeit – sonst hätte ich wieder ohne Bild vom fertigen Kuchen (es ist schon der zweite Kuchen, den ich gebacken habe) da gestanden. Die Kuchenstückchen wurden schon während des fotografierens immer weniger.

 

Als Grundlage für den Marmorkuchen habe ich mich an das viel gelobte Rezept von Grosis Marmorkuchen gehalten, welches ich aber hier gefunden habe. Allerdings mit folgenden kleinen Änderungen.

Zutaten:
200 Gramm Zucker (weil Vollmilchschoki süßer ist als Zabi)
250 Gramm Weiche Butter
1 Vanillezucker
5 Eier (es gehen auch vier – in meinem ersten Backversuch hatte ich nur noch vier Eier)
150 ml Milch (ich hab die Sahne durch Milch ersetzt, da ich schon zum 2. Mal vergessen habe welche zu kaufen, mir soetwas aber immer erst Sonntags bzw. nach Ladenschluss auffällt)
1 Prise Salz
300 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Natron (ich mache immer halbe halbe, denn wenn zuviel Backpulver am Teig ist, gibt es in unserer Familie Sodbrennen)
190 Gramm Schokoladenweihnachtsmann (im ersten Versuch hatte ich 150 Gramm, was besser war aber ich wollte keine Reste. Mit 190 Gramm hatte der Schokoladenteig schon fast eine Konsistenz von Schokomousse.
2 Teel. Kakaopulver (da der Schokoweihnachtsmann aus Vollmilch ist, macht das Kakaopulver die ganze Sache ein bisschen herber)

Den weißen Schneemann-Schokololli im obersten Bild habe ich übrigens in Stückchen gehackt und dann zum hellen Teig dazu gegeben.

Für die Zubereitung habe ich mich dann wieder an das obengenannte Rezept gehalten.

Im übrigen liebe ich meinen Induktionsherd, da lässt sich die Schokolade auf Stufe Eins mit etwas Geduld viel besser direkt im Topf schmelzen, als bei dieser ewigen Matscherei mit dem Wasserbad.

Der Kuchen ist wirklich unglaublich lecker und überhaupt nicht trocken. Ich werde das Rezept mit Sicherheit auch nochmal mit Sahne anstelle von Milch probieren. Die Schokohasen und -eier stehen ja schon quasi vor der Tür.

Marmor02

Heute schaue ich mal bei den DienstagsDingen und auch gleich noch beim Creadienstag vorbei.

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Schokocookies / Chocolate cookies

Was macht man mit zuviel Schokoweihnachtsmännern und anderen Hohlfiguren, die sich in der Weihnachtszeit unweigerlich ansammeln und die ohnehin keiner isst? Die Antwort ist: Schokocookies!

What to do with all the chocolate Santas that accumulate during Christmas time and that nobody eats anyways? The answer is easy: Chocolate Cookies!

Zwar steht in den Anleitungen immer etwas von Blockschokolade – aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich diese schon einmal benutzt habe. Bei mir mussten immer Weihnachtmänner, Osterhasen oder sonstige Figuren herhalten. Für diese Kekse habe ich endlich das Schokohaus aufgebraucht, dass mit mein Mutti zum Einzug geschenkt hatte.

In the recipe you can always read cooking chocolate as ingredient but I think I’ve always used chocolate Santas, Easter bunnies and other chocolate figures. For this version I used the rest of the chocolate house my mom gave me as a present when moving into our new apartment last year.

Cookie01

Das Rezept stammt aus dem Buch, das hier im Hintergrund auf dem Foto abgebildet ist.

The recipe is from the book which is shown in the background.

Zutaten:
150g dunkle Blockschokolade (in meinem Fall 150g Schokoladenfigur)
120 g Butter
2 kleine Eier
120g brauner Zucker
180g Vollkornmehl, gesiebt
1 1/2 TL Backpulver
2 TL Vanilleextrakt
(Ich habe auch noch 30g Cashew Kerne mit in den Teig gemischt)

So geht’s:
1. Schokolade in Stücke zerteilen und im Wasserbad schmelzen. (ich hab einen Induktionsherd, da kann man sich das Wasserbad schenken und die Schoki direkt im Topf auf niedriger Stufe schmelzen – geht super). Die Butter würfeln und unterühren.
2. Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade zugebn und zu einem glatten Teig verrühren. Mehl, Backpulver und Vanilleextrakt unterrühren.
(Ich werde beim nächsten Mal warscheinlich auch noch ein oder zwei Löffel Kakaopulver mit untermischen – für extra Schokoladigkeit).
3. Backblech mit Backpapier oder Backmatte auslegen und esslöffelweise kleine Tighäufchen mit ausreichend Abstand zueinander darauf verteilen.
4. 6-8 Minuten im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze backen
5. Cookies auf einem Rost abkühlen lassen und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren… (eine Schüssel tus auch, wie man bei mir sieht – Schokokese haben in unserem Haushalt eh keine lange Lebenserwartung)

Cookie02

Ingredients:
150g dark cooking chocolate (I used the above mentioned chocolate house)
120 g sweet butter
2 small eggs
120g brown sugar
180g whole grain flour (sieved)
1 1/2 teaspoons baking powder
2 teaspoons vanilla extract
(I also added about 30g cashew nuts)

That’s what you do:
1. Break the chcolate into small piece and melt it. Cut the butter into small pieces and mix it with the melted chocolate.
2. Stir eggs and sugar foamy. Ad the meltet chocolate (not too hot) and mix everything to a smooth batter. Add flour, baking powder and vanilla extract. (Next time I would also add 2 spoons of cocoa powder)
3. Cover a baking tray with baking paper (or whatelse you use) and put small heaps by tablespoon with enough space to eachother onto the tray.
4. Bake for 6-8 minutes at 200°C
5. Let the cookies cool down on a rack and keep them in a closable jar. (As you can see, I used a large bowl – chocolate cookies don’t live long in our household anyways)

For conversions look here.

Cookie03

Weil heute Dienstag ist, mache ich auch gleich noch einen Ausflug zum Creadienstag und schaue was es da so schönes gibt. Die Schokocookies nehme ich mit.

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