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Handtasche Linnea

Ich bin immernoch auf der Suche nach einer, nicht zu großen, Handtasche/Umhängetasche für Geld, Telefon und Taschentücher wenn man mal im Park oder in der Stadt unterwegs ist.
Ich glaube mit Handtasche Linnea von Kreativlabor Berlin, habe ich das für mich perfekte Exemplar gefunden.
Ich hab mich total darauf gefreut diese Tasche zu nähen. Kennt ihr das, wenn man im Kopf schon ganz genau weiß wie toll etwas aussehen wird, obwohl noch nicht einmal der Stoff zugeschnitten ist. So ging es mir mit dieser Tasche.

Der Jeansstoff ist von einer alten Hose, die eigentlich in die Altkleidersammlung sollte (und die ich im letzten Moment wieder rausgefischt habe) und das Kunstleder habe ich beim Dawanda Keativmarkt im April hier in Leipzig erstanden. Das Paspelband habe ich, glaube ich, von Buttinette und der Futterstoff ist ein Reststück von meinem Rock Capone.

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Die Taschenklappe habe ich mit Stempel und Stoffarbe noch etwas aufgehübscht. Eigentlich wollte ich damit mein erstes Burda-Top verzieren, aber dafür hatte ich dann eine bessere Lösung gefunden.

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Zugeschnitten waren die Teile recht fix. Die Beschreibung ist wirklich detailliert und mit vielen Bildern und trotzdem hat sich, mangels Konzentration, der Fehlerteufel eingeschlichen. Und wie.
Eigentlich lief alles ganz gut, bis ich beim Wenden der Tasche feststellen musste, dass die Klappe doch falsch herum ist. Warum, hatte ich es nicht genauso gemacht wie beschrieben? Ähm nein… statt an der Außentasche habe ich Knollo die Klappe an der Innentasche angenäht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Also alles wieder aufgetrennt und neu zusammengenäht, was um einiges schwieriger war, da die Nahtzugabe schon abgeschnitten und eingeknipst war.
Nachdem alles wieder zusammen genäht war, musst ich beim zweiten Wendeversuch feststellen, dass sich die Taschenaufhänger irgendwie verschoben hatte. Naja durch 8 Lagen Jeans zu nähen, war jetzt für meine Maschine doch etwas viel. Aber auf alle Fälle waren die Aufänger nicht da wo sie sein sollten sondern innerhalb der Taschenklappe – so kann man die Riemen natürlich nicht daran befestigen. Außerdem waren die Seiten total verknubbelt.
Zu diesem Zeitpunkt war ich schon kurz vor einem Schreikrampf. Wütig, habe ich die Aufhänger rausgetrennt alles nochmal zurück gewendet und die Nahtzugabe an der kritischen Stelle soweit wie möglich zurückgeschnitten. Immer noch knubbelig aber nicht mehr so sehr. Aber wie sollte ich die Aufhänger jetzt noch an die richtige Stelle bringen. Auftrennen wollte ich nicht nochmal, das hätte dem Stoff nicht gut getan. Also hab ich alles in die Ecke gepfeffert und bin in die Küche gegangen. Bei sowas hilft nur Frustbacken.

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Ich wollte die Tasche nicht aufgeben, weil ich ja schon soviel Mühe darin investiert hatte und sie mir eigentlich auch gut gefällt.
In meinem ersten Rettungsversuch, habe ich nur die D-Ringe an der Klappe angenäht. Aber das war nicht so das wahre, weil das Garn bestimmt schnell durchgescheuert wäre. Also alles wieder ab und zurück in die Ecke.

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Einpaar Tage später hatte ich dann die zündende Idee (dank des Hobbybrauers, der so langsam ein Gespür für Nähprobleme entwickelt und ungewöhnliche Lösungsansätze bereit hält 😉 )
Ich habe mir aus den Jeansresten zwei kleine Streifen zugeschnitten und Vliesofix aufgebügelt. Dann habe ich die Streifen durch die D-Ringe gefädelt und die so auf die Taschenklappe aufgebügelt, damit es erstmal hält. Für dauerhaften Halt, habe ich dann noch eine Verziehrung aufgestickt. Taschenriemen erfolgreich mit einem individuellen Design-Element angebracht. 😉

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„Ende gut, alles gut“ würde ich sagen und erfolgreich ausgeführt habe ich sie auch schon. Es passt sogar noch das Licht für’s Fahrrad mit rein.

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Aber wenn ich ehrlich bin, wird Taschen nähen warscheinlich nicht mein liebstes Hobby. Zu friemelig.

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Da heute Donnerstag ist, nehme ich meine neue Tasche mit zum RUMS und schaue was es da so Inspirierendes gibt.
Außerdem stelle ich sie bei mipamia’s Link-Party Old Jeans – New Bag vor

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DIY Briefumschläge / DIY envelopes

Da mein letzter Post vom Briefe schreiben handelte, soll es heute mit einem verwandten Thema weiter gehen (vielleicht mache ich ja eine Serie zum Thema Snail Mail daraus) nämlich den Umschlägen. Wer Brieffreundschaften pflegt wird früher oder später auch auf das Thema Mail Art stoßen. Mail Art umfasst grob gesagt künstlerisch gestaltete Umschläge, Postkarten oder Postsendungen im allgemeinen. Tolle Beipiele finden sich unter anderem hier, hier und hier. Wer an weiteren Beispielen interessiert ist, kann ja spaßenshalber mal „Mail Art“ bei Pinterst eingeben 😉

My last post was about writing letters, today it’s all about the envelopes ( I’m thinking about doing a little Snail Mail serial). Mail Art is a topic you’ll come across sooner or later when penpalling on regular basis. Mail Art basically is the art of creatively decorating envelopes, postcards or other missives before sending them off. You can find great examples when searching „Mail Art“ on Pinterest for example.

 

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Ich bin jetzt nicht so der Mail Art – Künstler, meistens dekoriere ich meine Umschlage mit Aufklebern und wenn ich mich ganz kreative fühle hole ich auch mal meine Stempel aus der Kiste oder übe mich in Kalligrafie. Allerdings bastele ich sehr gerne meine eigenen Umschläge. Dazu kann man eigentlich jegliches Papier nutzen von Werbeseiten aus Magazinen, Reste von Geschenkpapier, Zeitungspapier und Kalenderblätter. Jedes Jahr zum Jahreswechsel, stellt sich ohnehin die Frage was macht man mit den alten Kalendern? Wegschmeißen ist natürlich nahe liegend (und vernünftig) – aber die Bilder sind doch so schön. Also werden sie kurzerhand zu Umschlägen umgearbeitet. Mittlerweile suche ich meine Kalender sogar danach aus, ob sie sich dann zum Umschlag basteln eigenen 🙂

I’m not the most creative Mail Art artist. Usually I decorate my envelopes with stickers or washitape and if I feel inspired I get out my stamps or try out some calligraphy. However, I love to make my own envelopes. You can use all kinds of paper for envelopes. Ads from magazines, remains from gift wrappings, newspaper or calender sheets. Every time at the end of the year the same question arises. What to do with the old calendars. Throwing them away would be obvious (and reasonable) – but what about the pretty pictures… I’m sure, you know what I mean. I decided to turn my old calendars into pretty envelopes.

Material:
– Schere, Stift, Klebstoff (Ich hab hier einen Klebstift benutzt, aber diese Fotokleberoller, die wie Tipex Mäuse aussehen, gehen auch hervoragend)
– Papier für den Umschlag (hier: ein alter Kalender)
– Eine Schablone (entweder einen alten Umschlag vorsichtig auseinandertrennen oder eine fertige Vorlage benutzen. Ich nehme gerne die Vorlage von Papersnake, auf Zeichenkarton gedruckt ergibt sie eine stabile Schablone)

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You need:
– pen, scissor, glue stick
– paper for the envelope, e.g. a calendar sheet
– a template (I use mine from Papersnake)

 

Schritt 1 / Step 1

Schablone auf die Rückseite des Papieres auflegen und abzeichnen. Darauf achten, dass das Motiv, das man auf dem Umschlag haben möchte auch richtig platziert ist.
Trace the template on the back of the paper. Take care that the picture on the front, is the one you would like to have on the front of your evelope.

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Schritt 2 / Step 2

Den Umschlag ausschneiden
Cut out the envelope

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Schritt 3 / Step 3

Umschlag falten. Ich falte immer zuerst die Rückseite nach oben und dann die Seiten nach innen, so passt dann die Breite. Aber das ist jedem selbst überlassen.
Fold the envelope. I usually fold up the back first and then the sides. That way the width of the envelope usually fits. But you can do as you like best.

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Schritt 4 / Step 4

Umschlag an den Seiten zusammenkleben und die obere Kante umfalten
Glue the envelope together at the sides and fold the back flap over.

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Von vorne. Man kann Umschläge durchaus auch hochkant adressieren und frankieren und dann verschicken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Deutsche Post relativ flexibel bei der Position der Briefmarke ist, hauptsache der Wert stimmt 😉

 

Schritt 5 / Step 5

Brief schreiben, in den Umschlag stecken und verschicken.
Bei Hochglanzpapier funktionieren selbstklebende Briefmarken am sichersten, die nassklebenden könnten abfallen, da kommt der Brief zurück. Zum adressieren nutze ich immer selbstklebende Etiketten.
Write letter, put it in the envelope and send it off.
When using shiny paper it’s best to use selfadhesive stamps (’normal‘ stamps could fall off). To write the address I use white address labels.

 

Hier meine Kalenderblattkollektion / This is my calendar sheet collection
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Werbeseiten aus Frauenmagazinen und andere geeignete Zeitschrifenseiten.
Ad pages from magazines
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Stadtpläne funktionieren auch super
Old city maps are great as well
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Geschenkpapierreste und Papiertüten aus dem Buchladen lassen sich auch wiederverwerten
Remains of giftwrapping and a paper bag from the book store
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Viel Spaß beim basteln und schreiben 🙂

Beim Creadienstag gibt es heute viele Bastelprojekte zu bestaunen, da werde ich meine Umschläge auch mal vorzeigen.

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{Nähen für absolute Anfänger} Bärenbrüder / Brother Bear

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Ich wollte meine Fingerfertigkeit gerne noch etwas in Sachen Kurven nähen und den Stoff unter der Nähmaschine hin und her drehen schulen. Deshalb habe ich mir noch eine kleines kurviges Projekt zum Üben ausgesucht.

Mit kleinen Kinder in der Familie (und im Freundeskreis) kann man ja auch lustige Gefährten zum verschenken kreieren.

After practicing to sew straight lines with the shopping bag in sewing project one and the cushion with hotel closure in sewing project two and learning how to do curvy lines with the application for the cushion, I wanted to practice sewing curvy lines a bit more. For that reason I choose a little project thats easy to do with a lot of curvy lines. Having small children in the family (and in my circle of friends) makes it easy to sew some funny companions to give as present.

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Ich hab mich für den lustigen Bären aus der Simply Nähen 01/2016 entschieden und da passierte es grade zur rechten Zeit, dass dem Hobbybrauer die Pyjamahose irreparabel zerriss. So hatte ich gleich Stoff zum Üben (natürlich gewaschen).

I choose to make a little bear which I found in one of my favorite sewing magazines. Incidentally the home brewer managed to tear his pyjama pants beyond repair and I seized them immediately because it gave me some nice fabric for practicing (after washing of course).

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Ich habe die Bärenschablone aus dem Heft kopiert und auf den Stoff übertragen.

Vor dem Zusammennähen habe ich das Gesicht und die Schleife aufgestickt. Da die Kinder, die beschenkt werden sollen noch sehr klein sind, habe ich mich für’s aufstiecken als sichere Variante entschieden. Ich verstehe auch immer nicht, warum in sämtlichen Anleitung für Plüschtiere und Amigurumi die Gesichter zum Schluss aufgestickt werden, wenn schon alles fertig gestopft und zu ist. Für mich stellt sich dann immer das Problem, was ich mit den Fadenenden mache – vorallem am Anfang. Wenn möglich, mache ich die Detailarbeiten lieber wenn ich noch ohne Probleme rankomme.

I copied the bear pattern from the magazine and traced it onto the fabric. I stiched the face and the bow before sewing the bear together. Although they did the bow as application in the pattern, I decided to stitch it because the children I’m planning to give the bears to are still very small – so I decided for the safer option. What I don’t understand is why most instructions tell you to stich the details after all is stuffed and closed either with plush dolls or amigurumi. The problem I have that I don’t know what to do with the beginning of the thread. Where do I secure it if everything is already closed? When possible, I prefer to stitch the details on when I can reach them without problems.

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Nachdem ich die Details aufgestickt waren, hab ich die Stoffteile wieder rechts auf rechts aufeinander gelegt  und dann zusammengenäht. Ich habe die Teile erst zusammengenäht und dann erst ausgeschnitten. Beim ersten Bären war ich so begeistert von meinen Kurven-Nähkünsten dass ich prompt die komplette Naht geschlossen habe – und ich hab mich riesig gefreut, als ich den Nahtanfang perfekt getroffen habe… Beim Ausschneiden fiel mir dann auf: „Mmh – du brauchst ja eigentlich auch eine Wendeöffnung.“ Also kam mein Nahttrenner zum ersten richtigen Einsatz und ich musste einen kleinen Teil wieder auftrennen.

Nach dem Wenden hatte ich dann das Problem, dass die Arme, Beine und Ohren ganz komisch verknubbelt waren, bis mir eingefallen ist, dass es hilft, wenn man bei Kurven und Ecken die Nahtzugabe bis knapp zur Naht etwas einschneidet. Das hab ich irgendwann mal in einem meiner Stickbücher gelesen, das stand nicht mit in der Anleitung. Ich vermute mal, dass der Jerseystoff, der im Heft benutzt wurde, sich anders verhält ans mein Pyjamahosen-Webstoff.

Bär noch ausstopfen, Wendeöffnung verschließen und fertig. Juhu

After stitching on the details, I put the fabric pieces together again – right side on right side and sewed them together. I cut the bearshape after sewing everything together. When sewing the first bear I was so happy that I managed to get the curves that well that I sewed the complete round and was incredibly happy when I perfectly met the beginning of the seam. When cutting out the bear, I realized that I needed an opening to turn and stuff the bear. Oops. Seam ripper to the rescue – it was the first time it got put to real use.

After turning the bear it looked a bit distorted at arms, legs and ears when I remembered reading somewhere in my embroidery books that it helps to notch the seam allowance at curves and corners. It helped.

I stuffed the bear with fibrefill, closed the opening for turning and done. Yay

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Und jetzt mache ich noch einen kleinen Ausflug zum Creadienstag und gucke was es da für tolle Osterbastelideen gibt.

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Mandala-T-shirt

Heute habe ich mal wieder etwas Nachgehäkeltes aus der Zeitschrift Simply Häkeln (04/2015). Mir hatten es die Mandalas dieser Ausgabe recht angetan, aber die Zweckdienlichkeit ist ja immer so eine Frage. Ich persönlich mag Dinge, die auch einen Nutzen haben.
Das abgebildete T-shirt fand ich eine hübsche Idee um ein simples weißes T-shirt ein bisschen auszupeppen.

Again I made something from my favorite crochet magazine. It’s a mandala. I love doing mandalas but I also like things that serve a purpose. So I decided to pimp up a plain white T-shirt, I bought from the well known swedish clothing retailer – since it is a prototype.

Angefangen habe ich mit dem Mandala, das (trotz der unzureichenden Anleitung – es gab eine Stelle in Runde 5, die mir echt Kopfschmerzen bereitet hat und die ich nur durch ausprobieren lösen konnte. Die Anleitung war da absolut keine Hilfe) schnell gehäkelt war.

First I startet do crochet the mandala which was quite quick although the pattern was a bit unclear in Round 5 – but I solved the problem with trial and error.

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Die Wolle die ich benutzt habe war:
The wool I used was plain cotton:

Record 210 von schoeller+stahl Farbe weiß/white (81) (50g/90m)
Record 210 von schoeller+stahl Farbe türkis/cyan (105) (50g/90m)
Häkelnadel Größe 4 / crochet hook size 4

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Das war auch das erste Mal, dass ich ein Häkelteil gespannt habe. Zum Glück war es nicht so groß, dass ein mehrfach gefaltetes Handtuch als Unterlage gereicht hat.

It was the first time that I actually needed to stretch a crochet piece. Luckily it was small enough to fit on a towel which was folded a couple of times.

Dann habe ich ein weißes T-shirt genommen. Da es ja ein Prototyp ist, habe ich mir ein preiswert vom schwedischen Textilhandelsunternehmen mit den zwei Buchstaben besorgt und vor dem weiterverarbeiten ersteinmal gewaschen. Das Mandala musste ja ohnehin noch trocknen.

Als nächstes habe ich mir eine Schablone mit den Maßen des Innenkreises (bis zum blauen Rand) gebastelt und den an die gewünschte Stelle des T-shirts gezeichnet (mit blauem Aqua Trickmarker).

Then I made a template for the inner circle and traced it onto th T-shirt with a blue trickmarker.

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Das Ganze vorsichtig mit einer Stoffschere ausschneiden.
Cut out the circle with care.
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So nun ist die Anleitung sehr knappgehalten was den Punkt Fertigstellen betrifft

„Den Durchmesser von Rd 1-5 messen und einen Kreis dieser Größe in der Mitte des T-shirt Rückens ausschneiden. Das Mandala feststecken und festnähen.“

Das wars. Also hab ich das Mandala ersteinmal festgesteckt.

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Mit dem Festnähen war das dann so eine Sache. Als erstes habe ich mich für ganz schlau gehalten und dachte ich trenne einfach das türkisfarbene Baumwollgarn (das mich schon beim Häkeln mit seinem ständigen auseinandergefaser genervt hat) und nutze einen von den 8 Fäden, aus denen das Garn besteht, zum festnähen des Mandalas.
HaHa – schön gedacht nur leider löste sich der einzelne Faden während des Nähens regelrecht auf, bis er dann schließlich vollends zerfaserte.

To sew the mandala on the T-shirt was a bit tricky, as the pattern was not really clear about that. First I thought myself very smart with taking a single strand from the cotton yarn for sewing. However the strand defibered very quickly. As alternative I found some similar colored  embroidery floss.

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Hier sieht man noch schön das zerfaserte Ende des Fadens.

Also musste etwas anderes zum festnähen her. Nähgarn in der Farbe hatte ich leider nicht, aber ich habe entsprechendes Stickgarn genommen, das ich dann zweifädig zum festnähen genommen habe.

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Ich habe das Mandala mit dem Überwendlichstich (?) – nennt man den so? – festgenäht, weil ich mir dachte, dass ich somit auch gleich eventuelles ausfransen verhindern kann.
Außerdem habe ich noch die jeweiligen Spitzen der Luftmaschenketten mit 4-5 kleinen Stichen festgenäht damit die Ecken nicht umklappen.

I also fastened the tips of the chains with a few stitches to prevent them from folding down.

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Und so sieht es angezogen aus.
That’s how it looks when worn:
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So im Nachhinein hätte ich das Mandala wahrscheinlich etwas höher zwischen den Schulterblättern platzieren sollen.

After seeing those pictures, I think I should have placed the mandala a bit higher between the shoulder blades.

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Da mein T-shirt ein Prototyp ist (ein Weiteres ist als Weihnachtsgeschenk geplant) habe ich auch gleich noch die Waschtauglichkeit getestet und es direkt nach Fertigstellung mit meinen weißen Blusen bei 40°C (und im Wäschenetz)in die Waschmaschine geworfen. Das Mandala musste ein bisschen in Form gezupft werden aber ansonsten hat es die Prozedur sehr gut überstanden.

Since my t-shirt is a prototype (I’ve planned a second a christmas present) I also tested the washing machine suitabilty and put it into the washing machine at 40°C with all my white blouses. I used a laundry net and it came out perfectly alright, just had so be stretched a littl bit in all directions.

Da heute Donnerstag ist, darf das T-shirt auch gleich noch mit beim RUMS vorstellig werden.

 

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