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The Sewing Oscar 2017 – Ein kleiner Näh-Rückblick


Das vergangene Jahr war für mich eins mit Höhen und Tiefen, es gab schöne Erlebnisse aber auch Ereignisse auf die ich gern verzichtet hätte, die aber zum Leben nun einmal dazu gehören.
Ich habe es nicht so oft an die Nähmaschine geschafft, wie es mir gewünscht hätte und die Zeit zum Bloggen war ab und an auch etwas knapp. Manche Teile haben es gar nicht erst auf den Blog geschafft, obwohl sie eigentlich ganz gut gelungen waren.

Auf dem Blog von Vervliest und Zugenäht gibt es auch auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Nährückblick – den Sewing Oscar – bei dem ich im letzten Jahr schon teilgenommen habe und auf den ich mich schon sehr gefreut habe. Gerne beteilige ich mich auch in diesem Jahr wieder..
Für den ersten Blogpost des Jahres gibt es doch nichts besseres als das vergangene Nähjahr Revue passieren zu lassen und zu staunen, was man eigentlich doch alles geschafft hat, obwohl es einmem letzten Endes gar nicht so vor kam.

Vorhang auf für den Sewing Oscar 2017



01. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück

T-Shirt09
Das am häufigsten getragene Kleidungsstück ist wohl das T-Shirt nach dem Burda Schnitt B6602.
Da es hier von sowohl eine Damen- als auch eine Herrenversion gibt, gewinnt der Schnitt auch gleich noch in der Kategorie Bester Schnitt – das Lieblingsschnittmuster

02. Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
Eigentlich hätte das T-Shirt B6602 auch gleich noch den Oscar für den besten Nebendarsteller verdient, aber der geht in diesem Jahr an das Timpe Tee, was ich in diesem Jahr auch sehr gerne getragen habe und welches sich hervorragend zu Jeans kombinieren lässt.
Timpe Tee01

03. Beste Regie – die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung
B6412_07
Butterick B6412 – Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Hochzeitsgastkleid benötigt. Mein Großprojekt im Jahr 2017, die Ferigstellung hat gute 4 Wochen in Anspruch genommen. Das Kleid ist komplett gefüttert, nur die Größe des Ausschnitts stört mich hier etwas.

04. Ehrenoscar – das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück
Den Ehrenoscar gibts gleich 2 Mal.
Einmal für die 2 T-Shirts (B6602 – wie sollte es auch anders sein) für den Hobbybrauer, die gerne und viel getragen werden.
T-Shirt18

T-Shirt12

Und für die niedliche Mops-Kombi für das Neffenkind vom Hobbybrauer.
Mops-Set
Hat es leider auch nicht auf den Blog geschafft. Das Schnittmuster stammt von hier

05. Beste Kamera – die schönsten Bilder von eurem genähten Werk
Mein Lieblingsbild ist dieses hier vom Sommerrock aus der Fashion Style:
Rock12_04

06. Goldene Himbeere (Anti Oscar) – der größte Reinfall
Der größte Reinfall für mich ist 2017 wohl Bluse Bellah.
Bellah11
Die weiße ist während des Blusen-Sew-Alongs bei EllePuls entstanden. Leider ist hier wohl was bei der Anpassung schief gegangen, sie ist viel zu Kurz. Ich hatte die Bluse ein paar Mal im Büro an, aber an der Verarbeitung hapert es leider auch etwas, sie fällt an der einen Schulternaht schon etwas auseinander.
Ich habe Bellah dann noch mal eine 2. Chance gegeben, weil ich dringend eine schwarze Bluse benötigt habe (Hat es leider auch nicht auf den Blog geschafft).
Bellah14
Obwohl ich meine Änderungen wieder rückgänig gemacht habe, was die Bluse wieder zu kurz. Diesmal weiß ich aber warum, ich habe die Saumzugabe vergessen…. Mea Culpa. Außerdem sind mir die Falten in der Schulter etwas negativ aufgefallen. Eigentlich ein hübsches Detail, aber beim Bügeln ein Graus. Da werde ich wohl weiter nach einem anderen hübschen Blusenschnittmuster suchen müssen. Bellah und ich werden wohl keine Freunde.
Bellah15

Und 2018?
Zu aller erst möchte ich noch mein Weihnachtskleid fertig nähen. Es liegt nach wie vor in Einzelteilen auf dem Bügelbrett. Im Dezember habe ich es leider nicht geschafft. Hier muss ich unbedingt an meinem Weihnachtsgeschenke-Zeitmanagement arbeiten.
Ich freue mich wieder auf viele schöne Sew-Alongs – allen voran der Film- und Serien Sew Along, von dem ich hoffe, dass es auch 2018 wieder eine Neuauflage geben wird.
Außerdem möchte ich mich am Hosen nähen versuchen.

Und abseits der Nähmaschine?
Ich möchte gern regelmäßigere Blogbeiträge schreiben, ein paar Ideen habe ich hier schon.
Mit Weihnachtsgeschenken fange ich spätestens im Juni an! 🙂
2018 möchte ich gern Hand Lettering lernen. Das große Lernprojekt für das neue Jahr.
Ach ja, und Stricken war da ja auch noch. 2017 hat es leider mit den Stricknadeln und mir nicht so hingehauen, vielleicht starte ich ja 2018 einen neuen Versuch.

Ich bin gespannt, was die nächsten 364 Tage so für uns bereit halten.

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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] Ich habe mich entschieden und auch schon Stoff

Weihnachtskleid-Sew-Along 2017

Auf gehts in die zweite Runde des gemeinschaftlichen Weihnachtskleid-Nähens.

Ich habe mich auch entschieden und werde meiner ersten Eingebung treu bleiben.
Für mich wird es Etta von Tilly & the Buttons.

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Den Stoff habe ich schon. Ein dunkelroter Romanit Jersey, den ich in der Hoffnung gekauft habe , dass es dasselbe ist wie Punto di Roma – bitte sagt jetzt nicht nein!

Wobei mich die beiden Schnitte aus der Fashion Style ja auch reizen. Naja, ich brauche ja auch noch ein Geburtstagskleid gleich im Anschluss 🙂
Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt und habe meinen Bestand durchforstet, sortiert und katalogisiert.

Sage und schreibe 136,45 Meter
Eigentlich sollte/wollte ich mir keinen neuen Stoff kaufen. Aber dann kam der Black Friday und ich konnte den 20% bei stoffe.de nicht widerstehen. *Seufz*

Ich bin ja gespannt, wofür sich die anderen Mitstreiterinnen so entschieden haben.

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Ein letzter Herbstgruß

Bevor es jetzt so richtig in die Weihnachtssaison mit Weihnachtskleid, diversen Basteleien und jeder Menge Keksen geht, möchte ich noch mein kleines Herbst-Stickprojekt mit euch teilen.

Kürbis03

Das Muster stammt aus der Zeitschrift Cross Stitcher Ausgabe 323, ich hatte ja hier bereits geschrieben, dass ich die Zeitschrift während unseres England Urlaubes entdeckt habe und so toll fand, dass ich sie gleich abonniert habe.
Das mit dem Abo klappt auch halbwegs, nur dass ich die Zeitschrift nur ca. 4 Wochen nach dem eigentlichen Erscheinungstermin erhalte… Also eigentlich ein, zwei Tage bevor schon die neue Ausgabe erscheint. Aber ich will mich nicht beschweren, ich bin froh, dass es überhaupt klappt.

Is es nicht immer wieder faszinierend, wie auf weißem Stoff so langsam ein Bild entsteht?

Kürbis01

Kürbis04
Ein kleiner Fehler hat sich engeschlichen, wer ihn findet darf ihn behalten 🙂
Mir selber ist es auch erst aufgefallen, als ich die weißen Linien gestickt habe, und selbst da habe ich noch eine Weile gebraucht bis mir klar wurde was genau nicht stimmt…

Was ich jetzt mit dem kleinen Kerl mache weiß ich noch nicht. Erstmal mich dran freuen, vielleicht bastele ich ja dann eine Karte für einen Halloweengruß im nächsten Jahr. Bis dahin habe ich dann vielleicht schon ein bisschen Schönschreiben aka Hand Lettering gelernt 🙂

Kürbis02

Verwendet habe ich folgendes Garn:
Orange: Anchor 925
Hellbraun: Anchor 1001
Gelb: Anchor 298
Dunkellila: Anchor 112
Helllila: Anchor 110
Hellgrün: Rico 190
Grün: Rico 180
Schwarz: Rico 296
Weiß: Rico 001

Beim Creadienstag gibt es heute schon reichlich Weihnachtsbastelei zu bestaunen, da reihe ich mich heute noch mit ein. Vielleicht gibt es ja noch die ein oder andere Inspiration.

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[Weihnachtskleid Sew Along 2017] An Ideen soll’s nicht mangeln

Juhu, es ist so weit. Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist der Startschuss für den Weihnachtskleid Sew Along 2017 gefallen.
Ich muss ja zugeben, ich habe schon ein bisschen drauf gelauert 🙂

Letztes Jahr war meine Premiere mit einem Kleid aus der Burda 12/2016

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Dabei musste ich feststellen, dass diese Form der Ärmel zwar sehr hübsch ist, zum Kaffee trinken und Kuchen essen aber eher untauglich. Ständig muss man aufpassen, dass die Ärmel nicht im Kaffee oder in der Torte landen.

Mein Weihnachtskleid für dieses Jahr habe steht eigentlich schon seit einer Weile fest. Ich wollte unbedingt Etta von Tilly und the Buttons nähen – aus rotem Stoff.

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Doch dann kam die Fashion Style (10/2017) mit dem tollen Kleiderbaukasten in die Läden und bei der letzten Burda konnte ich auch nicht nein sagen, obwohl ich da inzwischen etwas wählerisch geworden bin.

In der Fashion Style gefallen mir diese beiden Kleider, obwohl ich für das erste vielleicht nicht so eine Kamelfarbe wählen würde. Vielleicht in Navy oder auch rot?
Bei dem zweiten würde ich warscheinlich lange Ärmel wählen.

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Und dann viel mir in der Burda (12/2017) noch dieses Kleid ins Auge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir sowetwas wirklich steht. Vielleicht doch nur als Bluse?

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Mein Weihnachtskleid muss zudem noch folgende Kriterien erfüllen:
– es muss definitiv langärmlig sein
– ich möchte es auch gern im Büro tragen können
– bequem muss es auch sein und ich will mir nicht ständig Gedanken drüber machen müssen, wo sich mein Ausschnitt grade befindet
– ich will keinen neuen Stoff kaufen müssen. Mein Lager ist mehr als gut gefüllt. Da sollte sich auf jeden Fall etwas finden.

Erschwerend kommt noch etwas dazu, dass ich im Moment unter akuter Näh-Unlust leide. Meine Bluse hängt immernoch ohne Ärmel hinter der Tür und ich finde aber auch immer eine neue Beschäftigung, um nicht weiter nähen zu müssen. Und das, obwohl ich jetzt einen so tollen Nähplatz besitze.

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Vielleicht reißt mich ja so ein bisschen Gruppenzwang aus meiner Lethargie, eine Deadline kann ja manchmal Wunder bewirken.

Viele weitere Inspirationen zum Thema Weihnachtskleid findet Ihr hier.

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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 43 – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Diese Woche habe ich viel Zeit auf Arbeit verbracht, daher konnte ich bei meinen Projekten nur geringfürgigen Fortschritt verzeichnen.
Bei meinem Häkelpullover bin ich ein Stück weiter gekommen. Der zweite Ärmel ist im zweiten Anlauf nun endlich fertig und hat auch die gleiche Größe wie der andere Ärmel. Die Schulternähte habe ich auch schon geschlossen. Jetzt versuche ich grade zu entschlüsseln, wie ich das Halsbündchen machen soll. Da stoße ich in der Anleitung auf etwas Verständniss-Schwierigkeiten und musste den Pullover heute erstmal beiseite legen.

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Mit Bluse Orla bin ich auch ein Stück weiter. Alle Teile sind zugeschnitten und die Abnäher sind auch schon genäht. Jetzt grübele ich grade über den Reißverschluss. Ich möchte ja gern einen Spitzenreißverschluss einnähen. Damit man die Spitze dann auch sieht, muss er ja auf die rechte Seite genäht werden aber das Reißverschlussende darf man auch nicht sehen, das muss wiederrum irgendwie versteckt sein. Noch habe ich keine richtige Idee. Da muss ich wohl erstmal googeln oder hat jemand Vorschläge?

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Nachwuchs gabs im Freundeskreis auch noch. Da muss noch ein Baby-Geschenk her. Ich hatte mal wieder Lust auf das Enten-Set. Das habe ich schon zwei Mal gehäkelt und es ist bis jetzt immer gut angekommen.

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Mit meinem Entspannungs-Herbstmandala-Stickprojekt habe ich auch einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen. Die Fledermäuse waren etws schwierig. Soviele 3/4 Kreuzstiche habe ich bis jetzt auch noch nicht gemacht, war eine ganz gute Übung.

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Nächste Woche habe ich Urlaub. Wir machen „Projektwoche“, da hoffe ich auf ganz viel neuen Fortschritt 🙂

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW42 – Geduldsprobe

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Juhuu, die Ärmel von meinem Häkelpullover sind auch fertig. Nur noch Dämpfen und zusammen nähen.
So dachte ich zumindest.
Denn seht Ihr was ich hier sehe?

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Wie konnte das nur passieren? Ich habe doch alle Reihen mehrfach akribisch nachgezählt und trotzdem fehlen unten jetzt gut 2 Zentimeter.
Ganz einfach, ich habe gepennt. Das graue Bündchen wir in halben Stäbchen mit Häkelnadel Größe 4 gehäkelt, der blaue Teil in Stäbchen mit Größe 4,5. Ihr ahnt es schon? Genau, ich hab beim Farbwechsel vergessen auch die Häkelnadel zu wechseln und habs natürlich erst gemerkt, als alles schon vernäht war und ich die beiden Teile zur Kontrolle so übereinander gelegt habe. Selbst schuld. Die Arbeit einer ganzen Woche umsonst, ich musste alles wieder aufribbeln und von vorne anfangen. Diesmal aber mit der richtigen Nadelstärke.

Und dabei hab ich mich so gefreut, dass ich fast fertig war. Hab mich schon auf neue Projekte gefreut.
Zum einen ist nämlich mein Wollpaket für meine Deckengroßprojekt gekommen.

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Zum anderen möchte ich auch gern wieder etwas sticken.
Ich hab dann trotzdem mit meinem Stickprojekt angefangen. Manchmal braucht man einfach auch ein bisschen Abstand und da ist es immer gut genug Projekte zur Auswahl zu haben.

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Dann habe ich noch mit Bluse Orla angefangen, da jetzt aber auch ein bisschen die Geduld verloren. Der Stoff zeigt sich nur wenig kooperativ. Die Viskose fällt super, ist aber damit auch ziemlich flutschig.

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Ich zieh mich jetzt erstmal in meine Couchecke zurück und sticke Kürbisse, das beruhigt die Nerven. Nagut, solange sich nicht wieder ein Megafitz auf der Rückseite bildet. Manchmal ist es aber auch wie verhext.

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Hochzeitsgastkleid Butterick B6412

Anfang September waren wir wieder zu einer Hochzeit eingeladen.
Zeit für ein neues Kleid. Ich nähe eigentlich sehr gerne Anlasskleider.
Da mir die Silouhette der 50er Jahre Kleider sehr gut gefällt habe ich mich für einen Butterick Schnitt aus der Patterns by Gertie (B6412) entschieden.
Da ich immer direkt bei Butterick bestelle, wenn es die Schnitte für $1,99 gibt hatte ich nur eine englische und eine französische Anleitung zur Verfügung. Ich komme allerdings mit den Anleitungen ganz gut klar, da auch immer Bilder mit dabei sind, auch wenn Sie hin und wieder ziemlich exemplarisch sind und man nicht wirklich versteht was gemeint ist.

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Das Gelbe ist übrigens das Shirt was die Puppe trägt und gehört nicht zum Kleid.

Das Einzige woran ich hier gescheitert bin ist der Begriff „Flexible Trim“ ich habe nicht herausgefunden was das sein soll und wofür man es benutzt. Anhand der Anleitung hätte ich jetzt gedacht zum versäubern der Unterkante des Beleges, aber irgendwie hat dieser Teil für mich keinen Sinn ergeben.
Ich war sogar im Kaufhaus um einen Blick auf die deutsche Anleitung zu werfen aber leider wird die wohl von Google Translate übersetzt und ist nur wenig hilfreich, zudem gibt es die Materialauflistung auch in den Versionen, die in Deutschland verkauft werden nicht auf Deutsch.
Ich habe dass dann einfach weg gelassen, die untere Seite des Belegs mit der Overlock versäubert und gut war. Nagut, bis auf den Teil wo ich die falsche Seite erwischt habe (Hatte es extra markiert nur um dann die Markierungen gründlich zu ignorieren) und alles auftrennen musste um dann die richtige Seite zu versäubern.

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Laut Größentabelle hätte ich Größe 18 bei Brust und Hüfte zuschneiden und Größe 20 in der Taille zuschneiden müssen. Habe ich nicht. Zum Glück bin ich vorher auf der Suche nach einem Sew-Along für das Kleid (keinen gefunden) auf Gerties Blog über einen Hinweis zur Bequemlichkeitzugabe (Pattern Ease) bei Butterick Schnittmustern gestoßen. 2,5 inch sind wohl Standard, das sind rund 6.5 cm! Dort schreibt sie, dass sie die Kleider selbst mit 0 – 0,5 inch pattern ease näht und wenn man man möchte, dass das Kleid so sitzt wie auf den Bildern auf dem Umschlag 1-2 Größen nach unten gehen soll. Es gibt ja auf den Schnitteilen glücklicherweise auch immer die Angabe zu den Maßen des fertigen Kleidungsstücks (der große Kreis mit dem Kreuz drin). Anhand dieser Maße habe ich mich dann dazu entschieden Größe 14 bei der Brust zu wählen und diese dann in der Taille auf Größe 18 auslaufen zu lassen. Die Hüfte habe ich bei Größe 18 belassen, obwohl das nicht nötig gewesen wäre aber ich hatte keine Lust dann wieder zurück zu gradieren. Und bei dem Rock erschien mir das auch vernachlässigbar. Von 14 auf 18 zu gradieren war schon schwierig genug, sooft habe ich das auch noch nicht gemacht und wenn dann auf eine Größe und nicht auf zwei. Da ich mir auch absolut unsicher war, bei dem was ich da gemacht habe, habe ich vom Oberteil ein auch Probeteil genäht.
Das hat ganz gut gepasst, allerdings hat sich dort schon angedeutet dass der Ausschnitt ziemlich massiv sein würde, aber das hatte ich schon auf einigen anderen Blogs gelesen.

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Das Kleid ist komplett gefüttert, bis auf die Ärmel. Ich habe mir einen leichten weißen Baumwollstoff gesucht, im Kaufhaus habe ich Ihn dann auch gefunden.

Den Stoff für das Kleid habe ich aus England mit gebacht. Auf unserem Rückweg zum Auto in Salsibury, standen wir plötzlich vor einem kleinen Stoffladen, vollgestopft mit jeglicher Art an Stoffen. Natürlich musste ich da rein und der Hobbybrauer musste mit. Und dann habe ich diesen Stoff gesehen und mich schockverliebt. Ich hatte auch sofort dieses Kleid dazu im Kopf. Cotton Sateen stand drauf. Da noch Platz im Koffer war durfte ich 3 Meter mitnehmen. Der Hobbybrauer hat auf meinen flehentlichen Blick nur geseufzt, abgewunken und gesagt „Nimm mit.“ 🙂

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Zusammengesetzt habe ich das Kleid komplett nach Anleitung. Beim zusammennähen von Ober und Unterteil ist mir dann noch ein kleines Unglück passiert. Ich habe eine Falte übersehen und mit der Overlock noch schön in den Futterstoff reingeschitten. Zum Glück war es nur der Futterstoff. Als erste Hilfe Maßnahme viel mir nichts anderes ein als ein Viereck von dem weißen Stoff mit Vliesofix zu bebügeln und es dann auf den Riss zu bügeln. Um sicher zugehen habe ich das ganze dann ringsrum noch mit Zickzack-Stich festgenäht. Eine Repartur Applikation sozusagen. Hat zum Glück funktioniert.

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Der Reißverschluss ist nahtverdeckt Ich hatte ganz schön zu kämpfen Ihn dahin zubekommen wo er hinsollte. Aber diesmal habe ich Ihn wenigstens auf die richtige Seite vom Stoff genäht. Oben ist noch ein kleines Häkchen zur Sicherheit.

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Die Knöpfe sind selbstbezogen. Ich hatte mir dieses Knopf-Set von Prym gekauft. Das ging ziemlich unproblematisch. Am schwierigsten war es ein passendes Stoffstück zu finden, welches dann auch zum Rest des Musters passt.

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Wer genau hinsieht, kann die Knöpfe erkennen.

Der Saum des Unterkleides ist mit der Maschine genäht. Alle anderen Säume habe ich im Blindstich mit der Hand angenäht. Das Oberteil vom Futter habe ich auch mit der Hand am Reißverschluss befestigt.
Ich finde mit der Hand nähen bisweilen ja sehr entspannend, also macht mir das nicht wirklich viel aus gefühlt kilometerweise Saum zu nähen. Schön Hörbuch nebenbei und dann läuft das schon.

Das waren die Details und nun möchte ich Euch auch das Gesamtwerk nicht vorenthalten.
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Weitere schöne Kleider und noch mehr tolle selbstgemacht Kleidung gibt es heute beim Me-Made-Mittwoch

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Stich für Stich: Thimble Cottage

Den Sommer habe ich viel mit Sticken verbracht. Ich finde Sticken ist eine Superhandarbeit für den Sommer. Die Projekte sind meistens klein und handlich und man kann sie überall mit hinnehmen und zum Beispiel auch unterwegs (im Urlaub) seinen Hobbies nachgehen. Mit einer Nähmaschine ist das relativ schwierig.
Ich sticke schon seit einer geraumen Weile, einige der ersten Handarbeitsposts auf meinem Blog waren Stickprojekte und nur durch das Sticken bin ich überhaupt zum Nähen gekommen.
Diesen Sommer habe ich mich etwas mehr mit Kreuzstich beschäftigt. Fand ich vorher nicht so anziehend, die ganze Zählerei erschien mir immer unglaublich aufwändig.

Bis ich in England war und dort ein tolles Kreuzstich Magazin entdeckt habe. Voller frischer Muster, zeitgemäß und modern. Warum haben wir soetwas nicht? Zu Hause hab ich mir es dann noch zwei Mal gekauft. Es lebe die gutsortierte Bahnhofsbuchhandlung, aber da wird auf ausländische Magazine natürlich nochmal ordentlich aufgeschlagen. Also habe ich es kurzerhand aboniert. Am liebsten möchte ich alles daraus sticken :).

Angefangen habe ich mit der kostenlosen Beilage. Gibt es auch immer hübsche Sachen dazu, nicht so ein Schnullikram wie bei uns z.B. in den Simply…. Heften. Nach der drölften Häkelnadel ist auch mal gut, dann lieber gar nichts.

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Aber zurück zum Sticken. In Ausgabe 322 vom September war ein hübsches Nadelheft dabei, welches ich gleich nach gearbeitet habe. Nadelaufbewahrungsmöglichkeiten kann man schließlich nie genug haben. Der Hobbybrauer hat schon eine Phobie gegen Nadeln jeglicher Art, da er „ständig“ von irgendwelchen freilaufenden Stecknadeln auf dem Fußboden angegriffen wird.

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Das kleine Projekt hat mich mehrere Abende beschäftigt gehalten, aber ich muss sagen, trotz der ganzen Zählerei finde ich Sticken sehr entspannend und es ist unglaublich faszinierend, wie auf einem leeren Stück Stoff ein Bild entsteht.

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Noch mehr Projekte an diesem Dienstag gibt es beim Creadienstag Nummer 300 zu bewundern.

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[Auf meine Arbeitstisch:] KW40 – Stoffmarkt und Projektwahn

Kennt Ihr das? Man hat soviele Projekte im Kopf und möchte am Liebsten alle gleichzeitig machen – nur dass man sich damit selbst blockiert und am Ende gar nichts schafft. So wie bei mir: Ich möchte soviele neue Sachen nähen: Blusen, eine Jacke, ein T-shirt für den Hobbybrauer und eins für mich, Longshirts und nicht zu vergessen, die ganzen Weihnachtsprojekte. Und natürlich hab ich auch schon alle Schnittmuster ausgesucht, den Stoff schon bereit (Kleinigkeiten wie Reißverschlüsse, Bänder, Knöpge fehlen allerdings noch) und trotzdem wird nichts. Weil mich immer eine neue Projektidee davon abhält mal etwas auch anzufangen. Also einen Schritt zurück und alles auf Anfang. Ich habe mir alle Projekte in meinen Nähplaner geschrieben und nach Wichtigkeit sortiert.

Erst die Jacke (ich brauche definitiv eine Übergangsjacke), dann die Blusen, dann die T-Shirts – eins nach dem anderen.

Wie passend, dass wir letzten Freitag Stoffmarkt hatten. So hatte ich gleich einen Anreiz, der mich gezwungen hat mal pünktlich Feierabend zu machen (wenigstens einmal in der Woche). Das Wetter war regnerisch, aber als ich dann kurz nach 5 ankam, hörte es wenigstens auf zu regnen. Also von mir aus könnte zum Stoffmarkt immer schlechtes Wetter sein – ist zwar nicht schön für die Händler. Aber als Kunde kann man mal in Ruhe gucken (ohne gleich weggeschubst zu werden, oder einem Rucksack im Gesicht zu haben oder von einem Kinderwagen gerammt zu werden) , kommt auch gleich dran wenn man was gefunden hat, alles ist irgendwie entspannter. Ich gehe immer mit vorher festgelegtem Budget auf den Stoffmarkt und bezahle alles in Bar. So hat man noch ein bisschen die Kontrolle. Wenn das Geld alle ist, ist es eben alle und Schluss mit einkaufen. Und ich gehe immer mit Einkaufsliste auf den Markt – ok, das schließt Spontankäufe nicht direkt aus. Minimiert sie aber.

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Hier meine Ausbeute. Farbschema tendiert wie immer stark in Richtung Blau.
Eine Jacke, ein Hoodie, 3 Blusen, 2 T-Shirts und ein Longshirt 🙂
Das ist zumindest der Plan, ob das dann auch daraus wird bleibt abzuwarten.

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Das Schnittmuster für die Jacke schon in Vorbereitung.

Und mit meinem Häkelpullover bin ich auch ein Stückchen weiter gekommen. Das Vorderteil ist auch fast fertig.
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[Auf meinem Arbeitstisch:] KW 39 – Häkelpullover und Hobbymesse

Mein Häkelpullover, den ich letzte Woche unterm Couchtisch gefunden habe, nimmt Formen an.
Das Rückenteil ist schon fertig. Er kam mir beim Häkeln teilweise etwas groß vor, aber ich täusche mich da ja auch oft. Insofern häkele ich jetzt erstmal fleißig am Vorderteil weiter.

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An diesem Wochenende fand in Leipzig die „Modell-Hobby-Spiel“ statt. Obwohl ich seit 2011 in Leipzig wohne, war ich noch nie auf der Hobby-Messe. Ich bin ja eher so der Buchmessegänger (obwohl ich in diesem Jahr geschwänzt habe) und als solcher rechne ich eigentlich mit vollkommen überfüllten Straßenbahnen, langen Schlangen an der Tageskasse (vorbeugend schon Online-Ticket gekauft) und Gedränge und Geschiebe in den Hallen. Dass wir beim Umsteigen am Bahnhof noch Sitzplätze in der Straßenbahn bekommen haben, hätte mich schon stutzig machen sollen. An der Tageskasse war die „Schlange“ mit einer Länge von 10 Personen auch überschaubar nur in den Hallen mit den populäreren Hobbies war es etwas voller; aber längst nicht die Ausmaße, die ich von der Buchmesse gewohnt bin. Man kann hier eigentlich schon regelrecht von einem entspannten Messebesuch sprechen.
Ich muss mich schonmal vor ab entschuldigen. Ich habe völlig vergessen irgendwelche Fotos zu machen.

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Da mein Interessenfeld klar abgesteckt ist, habe ich mich sofort auf den Weg in Halle 4 in Richtung Handarbeiten gemacht und der Hobbybrauer ist durch Halle 5 (aktuelles Interessengebiet 3D-Druck) gestöbert.
Es hat tatsächlich eine Weile gedauert, bis ich das Handarbeiten Areal gefunden habe (trotz der großen Fahne, die darüber hing). Es gab Unmengen an Bastelzubehör, Scrapbooking, was mir besonders aufgefallen ist waren die vielen Stände mit Stempeln. Ist das zur Zeit ein Trend? Nach dem ich mich am Puppen- und Teddybauen sowie Torten- und Back-Zubehör vorbei gearbeitet hatte war ich endlich bei den Handarbeiten angekommen. Und ich muss gestehen, ich war etwas enttäuscht. Außer den üblichen Verdächtigen, konnte ich jetzt nichts besonderes entdecken. Es gab Händlerstände mit Wolle, und die üblichen Jersey und Patchworkstoff Stände. Aber dass ich jetzt irgendwelche Hersteller wie Rico, DMC, Prym usw. gesehen hätte- Fehlanzeige.
Meine Interessenslage liegt aktuell eher beim Sticken. Da war ein großer Stand von Cross Stich Corner und noch ein weiterer Händler der Handarbeitsstoffe und DMC-Garne im Angebot hatte. Das war’s aber auch schon.
Ich habe mich fast eine Stunde bei Cross Stitch Corner aufgehalten. Ist ja auch schön, wenn man sich die Sachen auch mal genau ansehen kann und nicht immer nur online. War auch der einzie Stand bei dem ich im Endeffekt etwas gekauft habe.
Auf Stoffsuche war ich gar nicht erst – am Freitag ist in Leipzig ohnehin Stoffmarkt, da ist das Angebot definitiv größer.

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Nach 2 Stunden haben der Hobbybrauer und ich uns wieder getroffen (Halle 5 wurde wohl auch den Erwartungen nicht gerecht) und sind dann noch gemeinsam durch die restlichen Hallen geschlendert, um zu schauen womit andere Menschen so Ihre Freizeit verbringen. Modellbau in Halle 3 war durch die Eisenbahnfraktion ziemlich stark vertreten und in Halle 1 haben wir eine Weile beim Rennen der ferngesteuerten Rennautos zugesehen, das war recht witzig.

Alles in allem haben wir ungefähr 3 Stunden auf der Messe verbracht. Ich muss gestehen, ich hatte mir etwas mehr erhofft aber dafür muss ich dann wohl mal eine reine Handarbeitsmesse besuchen.

Á propos Sticken, diese Woche gab’s bei einem großen Discounter wieder Handarbeitsdecken im Angebot. Da musste ich gleich mal zuschlagen. Mit 6,99€ sind die ja quasi ein Schnäppchen, in der Regel bewegen sich die Preise für Handarbeitsdecken ja so bei um die 30,00€ rum. Nagut, bei Buttinette ist es etwas preiswerter aber auch immernoch um die 20,00€ rum. So eine Gelegenheit sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

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