Page 115

Blusen-Sew-Along: Finale!

Huch, schon Finale beim Blusen-Sew-Along auf dem Blog von Elle Puls.
Irgenwie habe ich die anderen Treffen völlig verschwitzt. Trotzdem war ich fleißig. Meine Bluse ist schon seit letztem Wochenende fertig!

Bellah03

Bellah04

Genäht habe ich Bluse Bellah von Prülla.

Die Größenwahl fand ich etwas putzig. Mittlerweile finde ich es angenehmer die Größe nach meinen Maßen zu wählen – als nach Kaufgröße wie hier. Ich variierte in Kaufgrößen zwischen Größe 38 und 42…anhand der angegebenen Weiten habe ich mich für Größe 38 entschieden, war mir aber bis zum Ende nicht sicher, ob es die richtige Wahl war. Klar, ich hätte ein Probemodell machen können, aber das war mir den Aufwand dann doch nicht wert.
Nach dem Mantel mit seinen gefühlten drölfzillionen Teilen, war ein Schnittmuster, das nur aus 5 Teilen besteht sehr schön zu nähen.

Die Nahtzugabe habe ich gleich auf dem Schnittmuster mit angezeichnet, nach den vielen amerikanischen Schnitten die ich in letzter Zeit genäht habe, finde ich es angenehmer, wenn die Nahtzugabe gleich mit dabei ist.

In der Anleitung steht, dass das Schnittmuster für eine Größe von 1,78m gradiert ist, ich bin 1,65m groß. Also habe ich das Schnittmuster um ganze 7cm gekürzt – allerdings war das wohl etwas zu kurz. Ich mag meine Oberteile gern etwas länger, also würde ich beim nächsten mal vielleicht nur 3-5 cm kürzen. Hinten die Länge fand ich allerdings ok.
Eine weitere Änderung ist, dass ich auf die Gummis im Ärmel verzichtet habt. Ich empfinde es als eher unangenehm, wenn die Ärmel am Arm zu eng anliegen.

Bellah13

Mit dieser Bluse habe ich auch meine Overlock eingeweiht, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Innen ist jetzt auch alles schön, naja noch nicht ganz, da fehlt noch etwas Feintuning aber für’s erste Mal schon nicht so schlecht.

Bellah05

Bellah06

Ich habe (eigentlich schon beim Mantel) festgestellt, dass ich Knopflöcher eigentlich ganz gerne nähe. Drei Probeknopflöcher auf Stoffreste und dann geht’s los. Knöpfe annähen hingegen finde ich absolut ätzend….

Bellah07

Bellah08

Der Stoff ist eine Viskose vom Stoffmarkt, die Knöpfe aus meinem Vorrat und mehr braucht es für eine Bluse eigentlich nicht. Ich werde auf jeden Fall schon bald eine weitere nähen. Hat mir Spaß gemacht.

Bellah09

Bellah11

Bellah12

Bellah10

Vielen lieben Dank für das Organisieren dieses Sew-Alongs und den vielen Blogs und tollen Blusen, die ich dadurch kennenlernen konnte. Eine Quelle der Inspiration.

Advertisements
2 Kommentare »

{A Month of Letters 2017} Woche/Week 1

2017-badge

 

Und schon ist der Februar 5 Tage alt.

Februar heißt für mich immer: Schreibtisch aufräumen, Briefpapier sortieren, Füller mit Tinte füllen und an Briefmarken aufstocken. Denn Februar heißt es ist „Briefe-schreib-Monat“, ob das nun via A Month of Letters oder InCoWriMo geschieht ist eigentlich zweitrangig. Ich bin fast von Anfang an bei A Month of Letters dabei, daher bündeln sich meine Aktivitäten dort.

Ziel der ganzen Aktion ( und da unterscheidet sich keine der beiden Challenges) im Februar jeden Tag einen Brief, eine Postkarte oder sonstirgendwas auf althergebrachte Weise mit der Post zu verschicken. Ich brauch dafür nicht wirklich eine Challenge, den ich habe eine recht ausschweifende Korrespondenz und bin eigentlich das ganz Jahr damit beschäftigt Briefe zuschreiben und Post zu beantworten. Der Februar hilft mir so ein bisschen, meinen Poststapel in den Griff zu bekommen. Und ja, bisweilen werde ich für mein eigenartiges Hobby auch etwas schief angesehen. Wer schreibt denn heutzutage noch Briefe? Nun, ich tue es und mir hilft es abzuschalten, meine Gedanken zu sortieren und mir Zeit für etwas zu nehmen. Einen Brief zuschreiben, bedeutet für mich sich Zeit zu nehmen: das Briefpapier auzusuchen, den passenden Stift zuwählen (Füller funktioniert nicht immer) oder doch lieber die alte Reiseschreibmaschine von Ur-Groß-Opa auspacken, mir über den Inhalt Gedanken zu machen, in eine Briefmarke zu investieren, mich auf den Weg zum Briefkasten zu machen und natürlich auf Antwort zu warten. Entschleunigen. Es heißt immer, dass Briefe schreiben ausstirbt, aber wenn ich mich grade im Februar so in der Onlinewelt umschaue, kann ich das gar nicht glauben. Auf vielen Platformen findet man Referenzen zum InCoWriMo oder zum Month of Letters.  Vintage Social Media sozusagen 😉

Für mich fing der Februar ganz gut an, aber es war ja eigentlich auch nur eine halbe Woche, da der 1. ja ein Mittwoch war.

1. Februar/February 1st
Feb01
Eine lang überfällige Antwort am Lori meine Brieffeundin in Kanada. / An answer long-due to my penpal Lori in Canada

2. Februar/February 2nd
Feb02
An meine englische Brieffreundin Andrea. / To my penpal Andrea in England

3. Februar/February 3rd
Feb03
Etwas exotischer. An Angela in Singapur / A bit more exotic – To Angela in Singapore a fellow LetterMo 2017 participant

4. Februar/February 4th
Feb04
An Christy in den USA / To fellow LetterMo participant Christy in the US

5. Februar/February 5th
Feb05c
Eine selbstgebastelte Geburtstagskarte an einen Freund. Hier musste ich etwas kreativ sein, ich wollte dem Kinogutschein einen passenden Rahmen geben
A handmade Birthday card to a friend. I had to find a creative way to showcase my present – a gift card for the cinema. Not easy to find a present to send via letter.

Feb05b
So sieht es mit Gutscheinkarte aus./ That’s how it looks with gift card.

Feb05a
Und so wenn der Gutschein dann rausgenommen wurde. / And that’s how it looks after removing the card.

********************************************************************************

February means for me to clean up my desk, get my stationery sorted, ink up my pens and restock on stamps. Because February means A Month of Letters or InCoWriMo respectively. Which on was first, I don’t know and I don’t really care. For me A Month of Letters comes first because it’s the first I discovered and the one I joined almost from the beginning.

I don’t really need a challenge to write letters as I have a rather vast correspondence and write all year long. But February helps me to get a grip on my mail pile which always seems to get out of habd in November and December while I’m busy with other things.
Some people find it strange, that I still engage in such an old-school hobby like writing letters – who writes letters nowadays, anyways? Well, I do – and I enjoy it. For me writing letter means taking time. Taking time to choose the starionery and the pen (fountain pen not always works) or to get out my grear-granddads typewriter ans to think about the content of my letter. It means to invest into a stamp, to make your way to the mailbox and to wait for answer. Slowing down.
I occasionally read that writing letters is going to die out. If I look around in the online world – especially in February – I cn not believe that. So many platforms are referencing to LetterMo and InCoWriMo. Letter writing will live (as well as actual books) – I’m pretty sure of it.

Happy LetterMo to all and keep on writing!

Hinterlasse einen Kommentar »

Blusen-Sew-Along: Teil 1

blusen_sew_along_2017_elle_puls

Mein erster Sew-Along 2017. Mal sehen, ob ich mich dieses Jahr ein bisschen besser an Sew-Along-Zeitpläne halten kann 🙂

Mitte Januar habe ich im Betrieb mehr oder weniger spontan die Abteilung gewechselt und bin jetzt nicht mehr an vorderster Front mit Schichtdienst und allem drum und dran; sondern finde mich plötzlich hinter den Kulissen im Büro wieder. Nicht dass das schlecht ist, geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden sprechen da für sich. Allerdings muss ich auch meinen kompletten Alltag neu regeln, nach mehreren Jahren mit Schichten,Wochenenden und Feiertagen, ist ein geregelter 9:00-17:30 Job eine ziemliche Umstellung. Ich weiß noch nicht ganz, wo ich das Nähen und meine zahlreichen anderen Hobbies unterbringen werde. Kommt Zeit kommt Rat.
Jedenfalls sehe ich mich plötzlich in der Situation, dass ich eine Business-/Büro-Garderobe brauche. Also musste ich meine Nähpläne für 2017 ein bisschen revidieren, da kommt mir der Blusen-Sew-Along bei ellepuls.com grade recht und ich werde mich kurz vor Schluss noch mit in den Reigen der fleißigen Blusennäherinnen einreihen.

Beim durchscrollen der Linkliste ist mir schon aufgefallen, dass sich einige für den Blusenschitt Bellah entschieden haben. Meine Wahl fiel auch darauf. Ich dachte mir, ich nähe meine erste Bluse erst einmal mit einer ordentlichen Anleitung, bevor ich mich an eine Zeitschriften-Anleitung wage 😉

Bellah01

Das Schnittmuster habe ich schon ausgedruckt und dabei wieder festgestellt, dass diese Zusammenkleberei nichts für mich ist (sind glücklicherweise nur 16 Seiten). Irgendwas ist immer schief und am Ende der Fußboden voll Klebestift. Ich muss wirklich mal die Sache mit dem Plotten recherchieren.

Bellah02

Ich muss nicht mal einkaufen gehen. Stoff, Knöpfe, Gummiband und Vlieseline – alles da. Da kann ich nächste Woche ja direkt losstarten. Meine neue Overlock wartet ohnehin schon auf einen Testlauf.

Merken

Hinterlasse einen Kommentar »

Wintermantel-Sew-Along: Das Finale der Herzen

Seit gestern findet auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog, das Finale der Herzen des Wintermantel-Sew-Alongs statt und wie versprochen bin ich dabei! Ich freu mich so!
Den Saum meines Mantels habe ich am 10. Januar fertiggestellt und damit das letzte Projekt des Jahres 2016 erfolgreich beendet. Jetzt kann ich auch endlich mit neuen Nähprojekten im neuen Jahr losstarten. Juhuuu.

Knöpfe und Saum habe ich ziemlich lange vor mir hergeschoben. Die Knöpfe zum einen, weil die Lady im Video, die Knopflöcher mit der Hand gemacht hat. Das ist bestimmt ziemlich edel und á la Couture, aber darauf hatte ich echt keine Lust. Aber Knopflöcher mit der Nähmaschine nähen, ist für mich immer noch recht aufregend – so oft habe ich das nun auch noch nicht gemacht. Aber nach drei Probeknopflöchern gings ans Eingemachte. Und so, schlecht sind sie gar nicht geworden.

V9040-22

Bei den Knöpfen wurde empfohlen, einen kleinen Gegenknopf mit anzunähen, auch das habe ich getan.

V9040-23

Ich weiß gar nicht, ob es auffällt. Ein kleiner Denkfehler ist mir nämlich unterlaufen und deshalb wird mein Mantel jetzt Herren-Style geknöpft. Fühlt sich etwas falsch an, wie als Rechtshänder mit der linken Hand Zähne zu putzen, oder so. Naja, was soll’s.

Beim Säumen des Futtermantels, hat mein Gehirn auch noch mal spontan ausgesetzt. Hatte ich mich in diesem Post noch gelobt, wie toll ich mitgedacht habe und das Thinsulate Futter kürzer zugeschnitten habe, damit mir das Säumen dann einfacher fällt. Im Endeffekt, habe ich dann das überstehende Futter abgeschnitten (weil es sich auf der Puppe noch etwas ausgehangen hat und länger geworden ist), allerdigs zuviel. Ich hätte den Beitrag vielleicht nochmal lesen sollen. So musste ich ganz schön mit dem Thinsulate im Saum wresteln.

V9040-25

Der Mantelsaum hat eine Hongkong-Einfassung bekommen. Das Schrägband ist allerdings gekauft. Ich hätte es mir sicherlich auch aus den Resten vom Futterstoff zuschneiden können, aber wenn ich ehrlich bin, hat mir dazu etwas die Motivation gefehlt.

V9040-24

Ich bin froh und glücklich, dass mein Mantel jetzt fertig ist. Am Sonntag habe ich ihn zum ersten Mal ausgeführt und ich bin wirklich positiv überrascht, wie warm er mich gehalten hat – trotz -2°C und Schneefall. Das hatte ich gar nicht erwartet, aber das Thinsulate scheint tatsächlich zu halten, was es verspricht. Drunter hatte ich übrigens mein Weihnachtskleid und ich habe nicht gefroren. Nagut, die Beine ab Mantelsaum abwärts waren schon recht kalt, aber so lange der Oberkörper warm bleibt, ist das nicht wirklich tragisch. Und die Beine wären vermutlich auch in Jeans kalt gewesen.

So genug gequatscht 😉 Jetzt gibt’s noch die versprochenen (Flut an) Tragefotos.

V9040-26

V9040-28

V9040-29

V9040-30

V9040-31

Ich konnte den Hobbybrauer als Fotograf gewinnen 😉 Vielen Dank. Ist schon lustig, Tourifotos in der eigenen Stadt zu machen.

Wer sich für die Entstehungsgeschicht des Mantel interessiert, findet hier mehr Informationen:
Wintermantel-Auswahlprozess
Zuschnitt und Einlagen
Zwischenfutter (Underlining)
Selbstgemachte Schulterpolster
Innenverarbeitung und Innentasche

Merken

4 Kommentare »

Wintermantel V9040 – Noch einige Details

Bevor es am Sonntag das Finale der Herzen vom Wintermantel-Sew-Along 2016 gibt (ja, ich werde dabei sein – muss nur noch Fotos machen), möchte ich gern noch über ein paar Details schreiben.

Obwohl ich mich schon sehr auf das Tragen des Mantels freue, haben sich die finalen Arbeiten doch noch um einiges hingezogen. Erst habe ich mich ein bisschen vor den Knopflöchern gedrückt, dann vor dem Saum – aber dazu morgen mehr.

Heute soll es noch etwas um die Innenverarbeitung gehen. Ich habe den Mantel ja mit Hilfe des Craftsy-Online-Kurses genäht und in dem Kurs wird zusätzlich noch eine Innentasche in den Mantel genäht. Die ist jetzt nicht riesig, aber für Lippenpflege und Straßenbahntickets reichts schon. Mein Mobiltelefon würde noch reinpassen (aber das hat aber auch noch Tasten) bei einem Smartphone sieht die Sache schon etwas anders aus.

V9040-13

Die Tasche nennt sich Chinese Wedding Pocket, die Anleitung dazu gibt es allerdings nur in dem Kurs. Nötig war es sicherlich nicht, aber ein nettes kleines Detail und ich wollte mich auch gerne etwas ausprobieren.
Dass ich bei der Einfassung etwas geschlampt habe, habe ich schon im letzten Post zum Thema Mantel berichtet, leider ist es mir auch nicht ganz gelungen die Spitzen grade anzunähen. Ich seh das jetzt nicht ganz so tragisch, ist ja eine INNENtasche und außerdem war es ein erster Versuch. Nichtsdestotrotz bin ich schon ein bisschen stolz auf meine Tasche.

V9040-14

V9040-15

V9040-16

Die Kragenverarbeitung war auch interessant und abweichend von der Vogue-Anleitung. Da wird nämlich die Nahtzugabe des Samts von Hand am unteren Kragen „festgesteppt“. War zwar etwas langwieriger, hat aber super funktioniert. Das wird gemacht um den Samt nicht durch das Bügeln zu schädigen. Gut mein Pannesamt wäre da jetzt sicherlich nicht so empfindlich gewesen als der im Video verwendete Seidensamt – aber auch hier wollte ich micht ausprobieren. Überhaupt wird an dem Mantel sehr viel mit Hand genäht. Zum Glück gibt es Hörbücher.

V9040-17

V9040-18

Ein weiterer Unterschied zur Originalanleitung ist, dass der Kragen erst zusammengenäht wird und dann zwischen Oberstoff und Futter genäht wird. Hat aber erstaunlich gut geklappt. Auch hier wurde die Nahtzugabe wieder per Hand „festgesteppt“ – ein Gefummel! Das Einzige was nicht berücksichtig wird, ist eine Schlaufe zum Aufhängen. Ich habe versucht daran zu denken, aber sie ist mir etwas zu klein geraten.

V9040-19

V9040-20

Das war die Innernverarbeitung. Die Geschichte zu den Knopflöchern und dem Saum gibt es dann, inklusive der Tragebilder, morgen. 🙂
 

Hinterlasse einen Kommentar »

Weihnachtskleid & Lieblingsstücke 2016

Auf dem Blog vom Me-Made-Mittwoch ist heute die erste Frage nach der Weihnachtspause (schön dass ihr wieder da seid Mädels) nach dem Lieblingsstück 2016.
Schwierig, da ich ja im Januar 2016 erst angefangen habe zu nähen, finde ich natürlich alle meine selbst genähten Stücke toll – ein bisschen hatte ich mich ja mit der Frage auch schon bei meinem kleinen Jahresrückblick auseinandergesetzt.
Ich wähle Kleid Megan von Tilly and the Buttons zum Favoriten des letzten Jahres.
Megan06
Mein allererstes Kleid und im Sommer gern getragen. Leider war der Stoff nicht der Beste und bleicht nach dem häufigen Waschen schon aus und so werde ich in diesem Jahr sicherlich eine neue Version nähen.

Potenzial zum Lieblingskleid hat auch das folgende Stück. Es ist bequem und muckelig warm, aber noch gar nicht sooooo lange fertig. Die Rede ist von meinem Weihnachtskleid.
Leider fehlte mir zum Ende hin die Zeit, um am Sew Along teilzunehmen – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Die letzten Nähte habe ich tatsächlich noch pünktlich an Heiligabend (nach der Arbeit!) gesetzt.
Zur Erinnerung, ich hatte mich für Kleid 112 aus der Dezember Burda (12/2016) entschieden.

Kleid112_07

Kleid112_09

Ich habe einen wunderschönen nahtverdeckten Reißverschluss eingenäht.

Kleid112_08

Kleid112_10

Am Ende habe ich mich allerdings gefragt: Warum eigentlich? In der Anleitung stehen weichfallende, dehnbare Stoffe bzw. Jersey. Ich kann das Kleid prima über den Kopf ziehen – ohne den Reißverschluss öffnen zu müssen.

Kleid112_04

Kleid112_05

Kleid112_06

Das Einzige, war wirklich etwas umständlich ist, sind die Ärmel. Ständig hängen sie irgendwo rein…

Den Tauglichkeitstest hat das Kleid auch schon überstanden – warm ist es definitv. Wir waren letzte Woche im Varieté, was sehr schön war. Auf dem Heimweg habe wir dann die Bahn vor unserer Nase wegfahren sehen. Auch bei einem Winterspaziergang durch Schneetreiben blieb es muckelig warm.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

2 Kommentare »

Neues Jahr, Neues Glück… oder: Jetzt lernt sie auch noch stricken.

In meinem letzten Post, der ja auch gleichzeitig der letzte Post des alten Jahres war, gab es einen kleinen Rückblick auf meine Nähprojekte im Jahr 2016. Heute möchte ich den ersten Post des neuen Jahres dazu nutzen, um einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2017 zu geben. Ich habe viel vor!
Während 2016 ganz im Zeichen der Nähmaschine stand und ich mir bereits eingie Fähig- und Fertigkeiten aneignen konnte, möchte ich diese 2017 natürlich vertiefen. Das Projekt Kleiderschrank geht in die nächste Runde; ich habe vor meine erste Hose zunähen und ein weiteres Hochzeitsgastkleid soll auch folgen. Desweiteren möchte ich mich etwas mehr mit Jersey beschäftigen. Der Weihnachtsmann war so großzügig, mich mit einer Overlock-Maschine zu beschenken. Das war wirklich eine Überraschung, ich habe nicht einmal ansatzweise damit gerechnet, wenn es nach meinem Plan gegangen wäre, hätte ich mir eine solche Maschine frühestens in ein oder zwei Jahren zugelegt… . Zudem möchte ich mich etwas mehr mit der Anpassung von Schnittmustern beschäftigen.

Blogtechnisch habe ich mir vorgenommen 1 Post pro Woche zu schreiben, bzw. mind. 4 pro Monat. Aber auch hier gilt das gleiche Prinzip wie schon letztes Jahr. Ich mach mir keinen Stress, wenn es nix zu erzählen gibt, dann gibt es halt nix zu schreiben. Und Zeit ist ja auch immer ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Ich überlege noch, eine neue Rubrik in den Blog aufzunehmen. Seit letztem Sommer sind wir ja stolze Kleingartenbesitzer (ein Mehrgenerationenprojekt zusammen mit meinen Großeltern) und 2017 starte ich nicht nur in meine 3. Balkongartensaison sondern auch in meine erste Saison als Kleingärtner. Das wird ein Spaß. Ob ich dann hier auch regelmäßig darüber berichten werde werden wir sehen. Vielleicht gibt es ja eine Rubrik „Neuigkeiten aus der Parzelle“ oder so 🙂 .

Mein DIY-Motto für 2017 ist allerdings: Ich lerne stricken.
Ich habe bis heute keine anständigen Häkelvorlagen für Socken gefunden. Die Häkelmuster, die es gibt sind mir alle zu dick, ich habe noch nich eins gesehen, was aus dünner Sockenwolle gehäkelt wird. Daher gibt es nur eine Lösung. Ich muss stricken lernen um endlich einen Vorwand zu haben, mir diese tolle bunte Sockenwolle zu kaufen  🙂 .
Projektziel für das Jahresende ist, neben den besagten Socken, ein Jäckchen zu stricken.

Zum Stricken lernen nutze ich drei Quellen.
– Onlinekurs
– entsprechende Literatur (wobei ich mir zu diesem Thema erstmal eine Zeitschrift zugelegt habe, Bücher folgen bei Bedarf)
– Oma  🙂

Ich liebe ja Online-Kurse. Man ist zeitlich unabhängig und kann sich den Kurs sooft ansehen wie man will.
Bei Makerist gibt es den perfekten Kurs (kostenlos) für Menschen wie mich, die zum ersten Mal in ihrem Leben Stricknadeln in der Hand halten. Stricken lernen für Anfänger. Und er richtet sich wirklich an blutige Anfänger. Maschen anschlagen, rechte Maschen, linke Maschen, abketten. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht sein – aber an Basics reicht das ja erstmal.
Die Trainerin macht das auch sehr gut und geduldig, spricht langsam, alles wird mehrfach gezeigt usw.
Und am Ende habe ich sogar mein erstes Stickprojekt fertiggestellt. Einen Snood (Schlauchschal), den ich jetzt schon die ganze Zeit trage, weil es so schön warm am Hals ist 🙂

Snood03

Die Wolle ist Super Big Color von Wolle Rödel (100g/100m) Farbe 002. Verbraucht habe ich etwa 50g.
Der Snood besteht nur aus rechten Maschen, kein Hexenwerk, aber gut um erst einmal die Motorik zu üben und die Bewegungsabläufe einzustudieren.

Snood01

Snood05

Das nächste Übungsprojekt ist schon in Arbeit. Ein Schal aus rechten und linken Maschen. Ich habe etwas gebraucht um die Logik dahinter zu verstehen, dass man auf der anderen Seite genau anders herum stricken muss, aber jetzt läuft’s. Nagut, an der Fadenspannung hapert es noch ein bisschen.
Schal02

So, und mit diesen Ausblicken auf ein spannendes DIY-Jahr geht es noch zum ersten RUMS des neuen Jahres um mein erstes Strickprojekt ever zu zeigen, *lach*

2 Kommentare »

The Sewing-Oscar 2016 – Ein kleiner Näh-Rückblick

sewing_oscar_2016

In der letzten Zeit war es hier zugegebener Maßen etwas still. Ich war allerdings nicht untätig und habe in den letzten Wochen viel gebastelt und genäht – nur zum bloggen bin ich leider nicht gekommen. Irgendwas ist ja immer.
Aber einiges davon wird es in den nächsten Tagen noch auf den Blog schaffen, allen vorran Weihnachtskleid (welches ich tatsächlich noch am 24.12. fertig wurde) und Wintermantel (da fehlt noch der Saum).

Für mich war es ein spannendes und lehrreiches Jahr.
Am 20. Januar 2016 habe ich mich zum ersten Mal in einem Nähkurs hinter eine Nähmaschine gesetzt und daraus entstanden ist der Frühlingsherbeiwünschungsrock. Mein allererstes selbst genähtes Kleidungsstück, allerdings noch mit Anleitung im Nähkurs.
Rock07
Leider musste ich feststellen, dass so ein Nähkurs (zumindest dieser Nähkurs) nichts für mich ist und habe mich für den autodidaktischen Weg mittels jeder Menge Büchern und Onlinekursen entschieden. Ich liebe Onlinekurse!

Am 29. Februar schloss das Hotel, in dem ich gearbeitet habe für immer seine Türen und ich hatte plötzlich jede Menge Freizeit. Offiziell war ich ja noch bis Ende Mai angestellt. Genug Zeit um sich mit dem neuen Hobby zu beschäftigen. In dieser Zeit habe ich sehr schnelle Lernfortschritte gemacht. Mein erstes ganz allein genähtes (ohne Unterstützung im Nähkurs) Kleidungsstück war ein Capone und so folgte Rock auf Rock, Pyjamahose und noch viel mehr.
Ab dem 15. August habe ich dann wieder angefangen zu arbeiten, was sich hier auf dem Blog vorallem mit einem Rückgang an regelmäßigen Blogbeiträgen bemerkbar machte. Während ich in der ersten Zeit vor lauter Arbeit zu überhaupt nichts mehr gekommen bin (außer schlafen und essen), hat sich nun das Arbeitsleben wieder normalisiert, es sind Routinen eingekehrt und ich bin zurück an der Nähmaschine. Allerdings hat der Output deutlich nachgelassen.

So, genug der Vorrede! Mit Stolz präsentiere ich die Sewing Oscars 2016.
Die Idee dazu habe ich bei Vervliest und zugenäht aufgeschnappt und fand sie so großartig und vor allem passend, dass ich heute, am letzten Tag des Jahres, auch meine persönlichen Favoriten küren möchte.

the-sewing-oscars-logo

1. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück
Megan07
Kleid Megan von Tilly and the Buttons. Zu meinem ersten Kleid, habe ich eine besondere Beziehung. Ich habe es diesen Sommer oft und gerne getragen sodass der Stoff schon ein bisschen ausgeblichen ist.

2. Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
Tee02
Viel getragen habe ich in letzter Zeit auch das rote 3/4 Arm -Shirt. Einer meiner ersten Gehversuch mit Jersey.

3. Beste Regie – die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung
V9105_61
Definitiv das Hochzeitsgastkleid Vogue V9105
aber auch der Wintermantel (der noch nicht ganz fertig ist) hatte es in sich.

4. Bester Schnitt – das Lieblingsschnittmuster
Mein Lieblingsschnittmuster war Rock Capone, den ich auch gleich zwei Mal genäht habe. Einmal in der Winterversion und einmal in der sommerlichen Kirschversion
Capone03

Capone24

5. Bestes Drehbuch – die beste Anleitung bzw. das beste Ebook
V9040-10 (mittlerweile hat er schon Kragen und Knöpfe)
Hier kommt der Wintermantel dann doch noch in Spiel. Genäht habe ich nämlich nach einem Onlinekurs von Craftsy und ich glaube nicht, dass ohne diesen Kurs jemals auch nur in die Nähe von „Fertig“ gekommen wäre

6. Ehrenoscar – das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück
Das Weihnachts-Tshirt für den Hobbybrauer nach Burda 6602. Allerdings fehlen hier noch Bilder, die demnächst folgen werden.

7. Goldene Himbeere (Anti Oscar) – der größte Reinfall
Rock01
Hier nominiere ich den Rock Nr. 17 aus der Nähtrends 01/2016. Die Idee mit dem Stoff war nicht so schlecht, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen den Rock im Alltag zu tragen. Ich hatte ihn nicht einmal an (außer zu den Fotos) und bei der nächsten Kleiderschrankinventur im Frühjahr wird er wohl rausfliegen.

Ich bin schon sehr gespannt, was 2017 so alles unter der Nähmaschine bereit hält, ich habe einige ehrgeizige Projekte und jetzt wo der Weihnachtsmann mich mit einer Overlockmaschine bedacht hat, eröffnen sich völlig neue Horizonte.

Merken

2 Kommentare »

Der Wintermantel nimmt doch noch Formen an

Der Wintermantel-Sew-Along ist zwar schon längst Geschichte, aber ich arbeite nach wie vor fleißig an der Vollendung des guten Stücks. Dank meines Urlaubs in der letzten Woche, bin ich auch ein gutes Stück voran gekommen. Jetzt wo es endlich ans Nähen geht, fängt es auch an Spaß zu machen. Ich habe mich regelrecht an dem Projekt festgebissen.

Zusammengesetzt habe ich den Mantel schon und auch die Ärmel sind drin. Ein bisschen mein Angstgegner aber mit Hilfe des Onlinekurses super zu bewerkstelligen. Hat gleich auf Anhieb geklappt – ohne irgendwelche komischen Falten. Nur die Schulterposter haben mich etwas auf die Probe gestellt. Vor allem weil dann auch noch ein sogenannter Sleeve head (aka Ärmelfisch [Ich könnte mich über das Wort kaputt lachen 🙂 ] ) eingebaut wurde. Ich hatte weder das eine noch das andere im Haus, also hab ich mich für selbermachen entschieden, damit ich weiter komme. Im Online-Kurs hatte die Dame als sleeve head einfach nur einen Streifen Vlies, der oben umgefaltet und festgesteppt war und bei dem Schulterpolster habe ich mich an das Tutorial von sewing addicted gehalten.
Wenn ich Euch erzähle woraus ich meine Schulterpolster gebastelt habe…

V9040-09

V9040-08

Na vieleicht kommt ja jemand drauf 😉

Ich finde sie passen gut rein, der Unterschied zwischen mit und ohne Polster ist wirklich erstaunlich. Leider habe ich kein Vorher-Nachher-Bild. Nur ein Nachher-Bild. So ist momentan der aktuelle Stand.

V9040-10

Mit dem Futter habe ich auch angefangen.
Ich wollte ja unbedingt noch eine wärmende Zwischenschicht für meinen Mantel und habe mich für Thinsulate entschieden. Eigentlich wollte ich es an den Außernstoff machen, aber da ich da ja nun mal schon das Zwischenfutter hatte, habe ich mich dazu entschieden, die Isolation ans Futter zu heften.
Eine mühselige Arbeit. Ich habe jedes Futterteil einzeln noch mal aus Thinsulate zugeschnitten. Das Zeug kann man ja nicht doppelt zuschneiden und auch noch akurat sein.
Dann habe ich es innerhalb der Nahtzugabe (bei 1 cm) mit einem Zickzack-Stich auf die Futterteile genäht, demit ich dann die Nahtzugabe und Thisulate entsprechen zurückschneiden kann.
Spätestens jetzt, habe ich mich zu meiner Investition in den Obertransport beglückwünscht.
Die Anregung dazu habe ich beim Recherchieren auf den Blogs von megannielsen und cashmerette bekommen.

V9040-12

So sehr ich mich aufs Tragen freue. Pausen sind wichtig und wenn man müde ist sollte man aufhören, sonst passieren
dumme Fehler.

V9040-11

Wie hier bei der Einfassung für meine geplante Innentasche. Ein Dreieck ist verkehrt herum, und ich hab’s erst beim Fotografieren gemerkt… naja man sieht dann nur die Spitzen, also hab ich es so gelassen.

So und jetzt schau ich mal noch beim Creadienstag vorbei. Vielleicht gibts ja noch ein paar Anregungen für die Weihnachtsbastelei, denn eigentlich wollte ich schon längst mit der Geschenkeproduktion angefangen habe. Wie das immer so ist.

Hinterlasse einen Kommentar »

Weihnachtskleid-Sew Along: Stoff und Schnitt

Als Erstes muss ich ein Dankeschön für die vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post loswerden. Ihr seid toll! 🙂
Das mit den Entscheidungen ist ja so eine Sache, ich glaube die Stimmen haben sich mehr oder weniger gleichmäßig auf Kleid 112 aus der Burda 12/2016 und auf Kleid 105 aus der Burda 09/2016 verteilt.
Mein Favorit fürs Weihnachtskleid ist Kleid 112 – ich bevorzuge zu Weihnachten die bequeme Variante zum herumlungern auf der Couch und das Kleid macht mir einen recht bequemen Eindruck.

WKSAL16_01

Den Schnitt habe ich schon abgepaust

Kleid112_03

und der Stoff ist auch schon ausgewählt. Den habe ich vom letzten Stoffmarkt. Was es genau ist, kann ich nicht sagen, gibt es so etwas wie Wolljersey?

Kleid112_01

Nun stehe ich vor einer interessanten Frage. Der Stoff hat Löcher, das sieht man ganz gut auf der weißen Rückseite. Ich hatte überlegt das Kleid mit einem dünnen weißen Viskose Jersey zu füttern, so wie ich es bei meinem Mantel gelernt habe.

Kleid112_02

Alternativ kam mir die Idee ein Unterkleid dafür zu nähen. Das hätte den Vorteil, dass es auch bei anderen Kleidern zur Anwendung kommen könnte. Kennt jemand einen einfachen Schnitt für ein Unterkleid? Alle die ich gefunden habe waren für meine Zweck zu aufwendig. Auf Spitze und BH-Träger habe ich jetzt erstmal keine Lust.
Ich bin unentschlossen.

Und da ich keine zwei Wochen nach Weihnachten Geburtstag habe, habe ich beschlossen Kleid 105 als Geburtstagskleid zu nähen. Ich bin ein Fuchs 😉

WKSAL16_02

Den Stoff dafür habe ich schon auch aus einer schön weichfallenden Viskose mit wildem Muster.

Kleid105_01

Kleid105_02

Kleid105_03

Wofür sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben, findet Ihr ihr beim zweiten Teil des Weihnachtskleid Sew Alongs auf dem Me-Made-Mittwoch Blog

P.S.: Die Links dienen, wie immer, nur zur Information – ich bekomme nix dafür.

Merken

3 Kommentare »

%d Bloggern gefällt das: