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Schoko-Kirschkuchen: low-carb, vegetarisch, lactosefrei und ohne Nüsse

- 08/05/2018

Es ist schon eine Weile her, dass ich etwas aus meiner Küche gezeigt habe und daher gibt es heute zur Abwechlung mal wieder etwas Gebackenes. Anlass war der Geburtstag einer Kollegin, die sich low-carb also  Kohlenhydrate – reduziert ernährt. Und ich habe die Herausforderung angenommen, einen Geburtstagskuchen zu backen. Die Vorgabe war was Schokoladiges mit Kirschen 🙂

Die erste Schwierigkeit war ein Rezept ohne irgendwelche ausgefallenen Zutaten wie Xylit, Xanthan gum oder Mandelmehl (nicht das gleiche wie gemahlene Mandeln, hab ich gelernt und um ein vielfaches teurer) zufinden. Um die Schwierigkeit noch zu erhöhen, habe ich auch noch eine Kollegin, die auf jegliche Art von Nüssen allergisch reagiert (ich weiß, Mandeln sind technisch keine Nüsse) aber sicher ist sicher. Vegan ernährt sich glücklicherweise keiner, sonst wäre die Aufgabe wohl unlösbar gewesen, glaube ich.

Wie dem auch sei, fündig geworden bin ich schlussendlich bei Nico Bartes. Ein low-carb Rezept, das auch Kindern schmeckt, klingt vielversprechend.
Schoko-Kirsch01

Als ich die Zutaten dann alle auf meinem Küchentisch versammelt hatte, war ich mehr als nur skeptisch.
Das einzige „exotische“ ist der Kokosblüten-Zucker, aber den habe ich völlig problemlos im Konsum zu einem angemessenen Preis bekommen.

Daraus sollte ein Kuchen werden? Deshalb habe ich zusätzlich noch einen kleinen Testkuchen in einer Tartelett-Form gebacken. Notfalls hätte ich im Konsum noch eine Torte kaufen können, wäre die Sache schief gegangen. Wäre dann zwar nicht low-carb gewesen, aber die Geste zählt.

Nachdem ich die Zutaten auf eine Springform mit 24cm umgerechnet hatte – das Rezept ist auf 20cm ausgelegt (hier gibt es eine hilfreiche Tabelle) bin ich fröhlich zu Werke gegangen und siehe da: Es ist tatsächlich ein Kuchen bei rausgekommen.
Schoko-Kirsch02
Im Rezept steht, dass man sich nicht wundern soll, wenn der Boden zusammenfällt, das sei normal. Mein Boden ist aber nur in der Mitte ein ganz klein wenig eingesackt. Hatte schon Angst, dass ich etwas Falsch gemacht habe.

Der Hobbybrauer durfte vom Probestück kosten und hat es für gut befunden. Normalerweise ist allem skeptisch gegenüber, was von der Norm (ohne Mehl, ohne Zucker, alles was als Superfood bezeichnet wird) abweicht, also war ich relativ guter Dinge, dass ich den Kuchen auch meinen Kollegen kredenzen konnte.

Schoko-Kirsch03

Und was soll ich sagen. Er war tatsächlich köstlich. Wunderbar schokoladig aber auch nicht zu süß und dank der Kirschen mit einer schönen frischen Fruchnote.
Experiment geglückt. Wird in mein Repertoire aufgenommen, falls ich mal wieder irgendwelche speziellen Ernährungsformen / Unverträglichkeiten berücksichtigen muss.

Verlinkt zum Creadienstag, da war ich schon ewig nicht mehr mit dabei und dort werden heute aktuelle Dienstags-Projekte gezeigt.

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