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{Nähen für absolute Anfänger} Bärenbrüder / Brother Bear

- 08/03/2016

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Ich wollte meine Fingerfertigkeit gerne noch etwas in Sachen Kurven nähen und den Stoff unter der Nähmaschine hin und her drehen schulen. Deshalb habe ich mir noch eine kleines kurviges Projekt zum Üben ausgesucht.

Mit kleinen Kinder in der Familie (und im Freundeskreis) kann man ja auch lustige Gefährten zum verschenken kreieren.

After practicing to sew straight lines with the shopping bag in sewing project one and the cushion with hotel closure in sewing project two and learning how to do curvy lines with the application for the cushion, I wanted to practice sewing curvy lines a bit more. For that reason I choose a little project thats easy to do with a lot of curvy lines. Having small children in the family (and in my circle of friends) makes it easy to sew some funny companions to give as present.

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Ich hab mich für den lustigen Bären aus der Simply Nähen 01/2016 entschieden und da passierte es grade zur rechten Zeit, dass dem Hobbybrauer die Pyjamahose irreparabel zerriss. So hatte ich gleich Stoff zum Üben (natürlich gewaschen).

I choose to make a little bear which I found in one of my favorite sewing magazines. Incidentally the home brewer managed to tear his pyjama pants beyond repair and I seized them immediately because it gave me some nice fabric for practicing (after washing of course).

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Ich habe die Bärenschablone aus dem Heft kopiert und auf den Stoff übertragen.

Vor dem Zusammennähen habe ich das Gesicht und die Schleife aufgestickt. Da die Kinder, die beschenkt werden sollen noch sehr klein sind, habe ich mich für’s aufstiecken als sichere Variante entschieden. Ich verstehe auch immer nicht, warum in sämtlichen Anleitung für Plüschtiere und Amigurumi die Gesichter zum Schluss aufgestickt werden, wenn schon alles fertig gestopft und zu ist. Für mich stellt sich dann immer das Problem, was ich mit den Fadenenden mache – vorallem am Anfang. Wenn möglich, mache ich die Detailarbeiten lieber wenn ich noch ohne Probleme rankomme.

I copied the bear pattern from the magazine and traced it onto the fabric. I stiched the face and the bow before sewing the bear together. Although they did the bow as application in the pattern, I decided to stitch it because the children I’m planning to give the bears to are still very small – so I decided for the safer option. What I don’t understand is why most instructions tell you to stich the details after all is stuffed and closed either with plush dolls or amigurumi. The problem I have that I don’t know what to do with the beginning of the thread. Where do I secure it if everything is already closed? When possible, I prefer to stitch the details on when I can reach them without problems.

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Nachdem ich die Details aufgestickt waren, hab ich die Stoffteile wieder rechts auf rechts aufeinander gelegt  und dann zusammengenäht. Ich habe die Teile erst zusammengenäht und dann erst ausgeschnitten. Beim ersten Bären war ich so begeistert von meinen Kurven-Nähkünsten dass ich prompt die komplette Naht geschlossen habe – und ich hab mich riesig gefreut, als ich den Nahtanfang perfekt getroffen habe… Beim Ausschneiden fiel mir dann auf: „Mmh – du brauchst ja eigentlich auch eine Wendeöffnung.“ Also kam mein Nahttrenner zum ersten richtigen Einsatz und ich musste einen kleinen Teil wieder auftrennen.

Nach dem Wenden hatte ich dann das Problem, dass die Arme, Beine und Ohren ganz komisch verknubbelt waren, bis mir eingefallen ist, dass es hilft, wenn man bei Kurven und Ecken die Nahtzugabe bis knapp zur Naht etwas einschneidet. Das hab ich irgendwann mal in einem meiner Stickbücher gelesen, das stand nicht mit in der Anleitung. Ich vermute mal, dass der Jerseystoff, der im Heft benutzt wurde, sich anders verhält ans mein Pyjamahosen-Webstoff.

Bär noch ausstopfen, Wendeöffnung verschließen und fertig. Juhu

After stitching on the details, I put the fabric pieces together again – right side on right side and sewed them together. I cut the bearshape after sewing everything together. When sewing the first bear I was so happy that I managed to get the curves that well that I sewed the complete round and was incredibly happy when I perfectly met the beginning of the seam. When cutting out the bear, I realized that I needed an opening to turn and stuff the bear. Oops. Seam ripper to the rescue – it was the first time it got put to real use.

After turning the bear it looked a bit distorted at arms, legs and ears when I remembered reading somewhere in my embroidery books that it helps to notch the seam allowance at curves and corners. It helped.

I stuffed the bear with fibrefill, closed the opening for turning and done. Yay

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Und jetzt mache ich noch einen kleinen Ausflug zum Creadienstag und gucke was es da für tolle Osterbastelideen gibt.

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