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Buttermilch-Treberbrot

- 31/01/2016

Brot05-1

Da der Hobbybrauer schon den nächsten Brautag anberaumt hat, musste ich mal noch schnell die Treberpäckchen im Froster reduzieren (damit neue reinpassen). Inspiriert durch das Buttermilchbrot auf dem Blog von Schnippelboy habe ich mich direkt ans Werk gemacht und ein Buttermilch-Treberbrot kreiert.

Zutaten:
310g Treber (Gerste)
60g Vollkornmehl
250g Dinkelmeht Typ 630
310g Weizenmehl Typ 550
310ml Buttermilch
1TL Honig
1 Würfel Hefe (42g)
1TL Brotgewürz von Alnatura
1TL getrockneter Rosmarin
1TL Anis
2TL Salz

Die 60g Vollkornmehl waren ein Rest, den ich noch verarbeiten wollte. Sicherlich gehen auch Hälfte Dinkelmehl und Hälfte Weizenmehl oder jede andere Kombination – hauptsache der Mehlanteil ist das Doppelte vom Treberanteil.

Die Hefe in der Buttermilch auflösen (sie sollte mind. Zimmertemperatur haben, also nicht direkt aus dem Kühlschrank). Ja, das funktioniert tatsächlich, ich wollte es zunächst auch nicht glauben und hab zur Sicherheit noch einen TL Honig dazu getan.
Mehle, Treber und Gewürze (außer Salz) mischen, die Hefe-Buttermilch dazugeben und alles zu einem Teig vermengen. Dadurch, dass der Treber auch noch etwas Wasser enthält, muss ich die Flüssigkeitsmenge immer etwas nach Gefühl dazugeben. Pauschal nehme ich immer 250 ml zum Auflösen der Hefe und kippe dann nach und nach noch dazu, bis der Teig die gewünschte Feuchtigkeit hat (muss sich anfühlen wie ein Ohrläppchen, stand im Brotbackbuch).

Den Teig ca 1h ruhen lassen, dann noch mal durchkneten, dass ist dann immer der Moment in dem ich das Salz unterknete. Zum Brotlaib formen und auf dem Blech nochmal 30 Minuten ruhen lassen.

Brot05-2

Gebacken habe ich das Brot 55 Minuten bei 210 °C

Brot05-3

Brot05-4

Lecker, Lecker

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2 responses to “Buttermilch-Treberbrot

  1. Schnippelboy sagt:

    Mit Gerste haben wir noch nie was gebacken. Hat es denn einen besonderen Geschmack ?

    • jsama0201 sagt:

      Einen besonderen Geschmack? Ich glaube nicht. Zum Brauen wird ja Gerste verwendet und der Treber ist ja letzten Endes nix anderes als die gekochte Gerstepampe die dann am Ende übrigbleibt. Die Brote mit Treber sind allerdings immer ziemlich rustikal, da die Gerstekörner ja ganz und nicht gemahlen sind. Erstaunlicherweise merkt man davon im Brot dann relativ wenig – ein bisschen wie kräftiges Vollkornbrot.

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