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Rosinenzopf (vegan)

- 03/12/2015

RoZo01

Der Hobbybrauer hat sich beschwert, dass der Bäcker seines Vertrauens immer keinen Rosinenzopf mehr hat, wenn er Freitags daran vorbei kommt. Also hab ich beschlossen, ihm eine kleine Überraschung zu bereiten und einen zu backen um meine neuen Hefeteigskills zu üben.

Ich muss dazu sagen, dass dieser Rosinenzopf eigenlich nur vegan geworden ist, weil ich vom Apfelkuchen noch die Pflanzenmilch übrig hatte und die ja pur bei uns keiner trinkt. Eier hab ich keine rein gemacht, weil ich die für die Schokocookies brauchte, die ich beim nächsten Mal vorstellen werde.

Als Orientierung habe ich das Rezept von Aurora genommen. Allerdings sind Rezepte für mich eigentlich nur Richtlinien um die Menge der Hauptzutaten wie Mehl, Flüssigkeit und Zucker richtig hinzubekommen- alles andere ist … ähm … freie Interpretation. Mit anderen Worten, ich suche mir eins um mich dann nicht daran zu halten…

Zutaten:
500g Weizenmhel Typ 550
150g Dinkelmehl Typ 630 (ich hab kein Weizenmehl Typ 1050 gefunden, wie im Rezept beschrieben)
1 Würfel Frischhefe (42g)
120g Zucker
200 ml Pflanzenmilch (bei mir: Soja-Reis-Milch)
100g Rosinen
30g gehackte Mandeln (mehr hatte ich nicht mehr)
geriebene Zitronenschale (von BioVegan) (ich nehme immer die schon fertig geriebene Schale von Zitrusfrüchten, weil ich nie weiß ob die Zitronen/Limetten/Orangen auch wirklich ungespritzt sind – und da auch kein Vertrauen habe)
1 Päckchen Vanillezucker
100g Pflanzenmargarine (Deli Reform (war auch noch vom Apfelkuchen übrig))
1 Prise Salz

Bei der Zubereitung habe ich das Rezept auch weitestgehend ignoriert und es so gemacht, wie ich es jetzt immer beim Brot gemacht habe.

Also Hefe mit einem TL Zucker in der lauwarmen Flüssigkeit mischen und beiseite stellen.

Rosinen heiß abwaschen.

In der Zwischenzeit Mehle, Zucker, Zitronenschale, Mandeln, Vanillezucker und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken und dahinein dann die Hefeflüssigkeit schütten wenn sie schön schäumt.

Alles zu ein geschmeidigen Teig kneten (Rosinen nicht vergessen! Hätte ich beinahe.)

Dann eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (der ist bei mir an oder auf der Heizung).

Anschließend nochmal gut durchkneten. Bei mir war es soviel Teig, dass ich zwei kleine Zöpfe draus gemacht habe. Also Teig halbieren und aus einer Hälfte drei Stränge formen – diese dann zu einem Zopf flechten und die Enden zusammendrücken.

Zöpfe auf dem Blech nochmal eine halbe Stunde gehen lassen und dann 190°C (Ober-/ Unterhitze) ca. 45 Minuten backen. Ich habe nicht aufgepasst, weil ich in der Zwischenzeit in der Wichtelwerkstatt beschäftigt war – er ist ziemlich dunkel geworden, 35 Minuten hätten es evtl. auch getan. Ach ja, vor dem Backen habe ich die Zöpfe für ein bisschen Glanz noch mit dem allerletzten Rest der Pflanzenmilch eingepinselt.

RoZo02

P.S.:
Und wieder einmal stellte sich für mich die Frage – wo zum Teufel ist bei 4 Schienen eigentlich die Mittlere?! Kann man diesen Teil in Rezepten nicht einfach anders formulieren oder gleich auslassen?

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